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Ratgeber

15 Fehler bei Firmenkleidung, die Unternehmen vermeiden sollten

16. Juli 2026

15 Fehler bei Firmenkleidung, die Unternehmen vermeiden sollten

Einheitliche Firmenkleidung stärkt den professionellen Auftritt, verbessert die Wiedererkennung und sorgt dafür, dass Mitarbeiter bei Kunden, Geschäftspartnern und Besuchern sofort dem Unternehmen zugeordnet werden können. T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Fleecejacken, Softshelljacken, Arbeitsjacken, Caps und weitere Textilien mit Firmenlogo gehören deshalb in vielen Betrieben zur festen Grundausstattung.

In der Praxis entstehen jedoch häufig vermeidbare Fehler. Falsche Größen, ungeeignete Materialien, zu viele Veredelungspositionen oder fehlende Nachbestelldaten können zusätzliche Kosten verursachen und den einheitlichen Unternehmensauftritt beeinträchtigen.

Besonders problematisch werden Fehler bei größeren Bestellungen. Wird eine ungeeignete Softshelljacke für 50 Mitarbeiter ausgewählt oder ein Name auf mehreren Kleidungsstücken falsch geschrieben, lässt sich das nach der Veredelung nur schwer korrigieren.

Eine gute Planung berücksichtigt deshalb nicht nur die Optik. Auch Tätigkeit, Material, Passform, Waschbarkeit, Veredelungsverfahren, Stückzahl, Lieferzeit und spätere Nachbestellungen müssen zusammenpassen.

Printex24 unterstützt Unternehmen mit mehr als 25 Jahren Erfahrung bei der Auswahl und Veredelung professioneller Firmenkleidung. In diesem Ratgeber zeigen wir 15 häufige Fehler und erklären, wie Unternehmen diese vermeiden können.

Das Wichtigste auf einen Blick

Die häufigsten Fehler bei Firmenkleidung sind:

  1. Keine Musteranprobe durchführen
  2. Für alle Artikel dieselbe Größe bestellen
  3. Zu wenige Wechselteile einplanen
  4. Ungeeignete Materialien auswählen
  5. Das Sticklogo zu klein planen
  6. Zu viele Veredelungspositionen verwenden
  7. Mitarbeiternamen nicht sorgfältig kontrollieren
  8. Keine Daten für Nachbestellungen dokumentieren
  9. Regelmäßig Hersteller und Modelle wechseln
  10. Zu viele Textilfarben verwenden
  11. Firmenkleidung zu kurzfristig bestellen
  12. Zuständigkeiten im Unternehmen nicht festlegen
  13. Sehr günstige Textilien ohne Qualitätstest auswählen
  14. Funktionsstoffe ungeprüft bedrucken
  15. Normale Firmenkleidung mit Schutzkleidung verwechseln

Wer diese Fehler vermeidet, profitiert von:

  • einem einheitlichen Erscheinungsbild
  • weniger Fehlbestellungen
  • besserer Passform
  • längerer Nutzungsdauer
  • einfacheren Nachbestellungen
  • geringeren Folgekosten
  • höherer Akzeptanz bei den Mitarbeitern
  • einer professionellen Außenwirkung

Fehler 1: Keine Musteranprobe durchführen

Einer der häufigsten Fehler ist die Bestellung größerer Mengen ohne vorherige Musteranprobe.

Größenangaben wie S, M, L oder XL sind nicht bei jedem Hersteller identisch. Auch innerhalb einer Produktserie können T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts und Jacken unterschiedlich ausfallen.

Ein Mitarbeiter kann beispielsweise folgende Größen benötigen:

  • T-Shirt: M
  • Poloshirt: L
  • Sweatshirt: L
  • Fleecejacke: XL
  • Softshelljacke: XL

Wird für alle Artikel pauschal Größe L bestellt, kann ein Teil der Ausstattung zu eng oder zu weit sitzen.

Warum eine Musteranprobe wichtig ist

Eine Anprobe zeigt:

  • wie der Artikel tatsächlich ausfällt
  • ob die Schulterbreite passt
  • ob die Ärmel lang genug sind
  • ob ausreichend Bewegungsfreiheit vorhanden ist
  • ob eine Jacke über einem Sweatshirt getragen werden kann
  • ob Damen-, Herren- oder Unisexmodelle besser passen
  • ob das Material angenehm getragen werden kann

Besonders wichtig ist die Anprobe bei:

  • Softshelljacken
  • Winterjacken
  • körpernahen Poloshirts
  • Damenmodellen
  • Funktionsshirts
  • Arbeitsjacken
  • großen Größen
  • mehreren Kleidungsschichten

So lässt sich der Fehler vermeiden

Unternehmen sollten vor einer größeren Bestellung:

  • Musterteile anfordern
  • einen Größensatz bereitstellen
  • einen gemeinsamen Anprobetermin organisieren
  • jede Größe je Artikel einzeln erfassen
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle testen
  • Ergebnisse in einer zentralen Liste dokumentieren

Eine Musteranprobe verursacht zunächst etwas Aufwand, verhindert aber häufig teure Fehlbestellungen.

Fehler 2: Für alle Kleidungsstücke dieselbe Größe bestellen

Dieser Fehler hängt eng mit der fehlenden Musteranprobe zusammen. Viele Unternehmen fragen nur eine allgemeine Konfektionsgröße ab.

Eine solche Abfrage reicht meistens nicht aus.

Ein T-Shirt aus Baumwolle kann locker sitzen, während ein Poloshirt derselben Größe enger ausfällt. Eine Softshelljacke benötigt möglicherweise eine größere Größe, weil darunter weitere Kleidung getragen wird.

Warum Größen unterschiedlich ausfallen

Unterschiede entstehen durch:

  • Hersteller
  • Schnitt
  • Material
  • Damen-, Herren- oder Unisexmodell
  • körpernahe oder lockere Passform
  • elastische oder feste Stoffe
  • unterschiedliche Produktserien
  • vorgesehene Kleidungsschichten

Typischer Fehler in einer Bestellliste

Ungeeignet:

Mitarbeiterallgemeine Größe
Max MüllerL

Besser:

MitarbeiterT-ShirtPoloshirtSweatshirtSoftshelljacke
Max MüllerMLLXL

So lässt sich der Fehler vermeiden

Die Größen sollten für jedes Modell separat erfasst werden.

Eine gute Bestellliste enthält:

  • Mitarbeitername
  • Artikel
  • Hersteller
  • Artikelnummer
  • Schnitt
  • Größe
  • Farbe
  • Stückzahl
  • Personalisierung

Dadurch wird die Bestellung übersichtlicher und spätere Nachbestellungen werden einfacher.

Fehler 3: Zu wenige Wechselteile einplanen

Manche Unternehmen bestellen pro Mitarbeiter nur ein oder zwei T-Shirts und ein Poloshirt. Das erscheint zunächst kostengünstig, ist im Arbeitsalltag aber oft unpraktisch.

Firmenkleidung muss regelmäßig gewaschen werden. Bei körperlicher Arbeit, Hitze, Staub, Schmutz oder Kundenkontakt werden mehrere Wechselteile benötigt.

Folgen einer zu kleinen Ausstattung

  • Kleidung wird zu häufig getragen
  • Mitarbeiter greifen auf private Kleidung zurück
  • der einheitliche Auftritt geht verloren
  • Textilien verschleißen schneller
  • Kleidung kann nicht rechtzeitig gewaschen werden
  • Mitarbeiter fühlen sich unzureichend ausgestattet

Wie viele Teile sind sinnvoll?

Die benötigte Menge hängt ab von:

  • Anzahl der Arbeitstage
  • Tätigkeit
  • Verschmutzungsgrad
  • Waschmöglichkeiten
  • Jahreszeit
  • Kundenkontakt
  • Innen- oder Außeneinsatz

Eine mögliche Grundausstattung:

Artikelmögliche Grundmenge
T-Shirts3 bis 7
Poloshirts2 bis 5
Sweatshirts1 bis 3
Fleecejacken1 bis 2
Softshelljacken1 bis 2
Winterjacken1
Caps oder Mützen1 bis 2

Für einen Monteur kann beispielsweise folgende Ausstattung sinnvoll sein:

  • fünf T-Shirts
  • drei Poloshirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke
  • eine Winterjacke
  • eine Cap

So lässt sich der Fehler vermeiden

Unternehmen sollten die Stückzahl nicht nur nach dem Anschaffungspreis bestimmen. Entscheidend ist der tatsächliche Arbeitsalltag.

Eine ausreichende Wechselmenge verlängert häufig auch die Nutzungsdauer der einzelnen Artikel.

Fehler 4: Ungeeignete Materialien auswählen

Nicht jedes Material eignet sich für jede Tätigkeit.

Ein schweres Baumwollshirt kann bei körperlicher Arbeit im Sommer unangenehm sein. Ein dünnes Promotion-T-Shirt kann für tägliche Werkstattarbeit zu empfindlich sein. Eine ungefütterte Jacke reicht für lange Außeneinsätze im Winter möglicherweise nicht aus.

Wichtige Materialfragen

Vor der Auswahl sollte geprüft werden:

  • Wie stark wird der Mitarbeiter körperlich belastet?
  • Wird innen oder außen gearbeitet?
  • Wie häufig wird gewaschen?
  • Besteht Kundenkontakt?
  • Wird das Kleidungsstück täglich getragen?
  • Muss es schnell trocknen?
  • Ist hohe Bewegungsfreiheit erforderlich?
  • Besteht starker Kontakt mit Staub oder Schmutz?
  • Sind Taschen erforderlich?
  • Muss die Kleidung über anderen Schichten getragen werden?

Baumwolle

Vorteile:

  • angenehmes Tragegefühl
  • natürliche Haptik
  • gut für T-Shirts und Poloshirts
  • vielseitig veredelbar

Mögliche Nachteile:

  • trocknet langsamer
  • kann bei starker körperlicher Belastung Feuchtigkeit speichern
  • kann je nach Qualität einlaufen

Polyester und Funktionsmaterialien

Vorteile:

  • leicht
  • schnelltrocknend
  • häufig atmungsaktiv
  • geeignet für körperlich aktive Tätigkeiten

Mögliche Nachteile:

  • nicht jedes Material lässt sich gleich gut bedrucken
  • mögliche Farbmigration
  • Hitzeempfindlichkeit
  • anderes Tragegefühl als Baumwolle

Mischgewebe

Mischgewebe verbindet häufig:

  • Tragekomfort
  • Formstabilität
  • Strapazierfähigkeit
  • Pflegeleichtigkeit

Es eignet sich für viele Bereiche der Firmenkleidung.

Fleece

Fleece ist:

  • leicht
  • wärmend
  • pflegeleicht
  • gut als Zwischenschicht geeignet

Für Fleece ist Stickerei häufig die bevorzugte Veredelungsart.

Softshell

Softshell eignet sich für:

  • Außendienst
  • Montage
  • Service
  • Bauleitung
  • Haustechnik
  • Logistik

Das Material ist häufig windabweisend und wasserabweisend, aber nicht automatisch vollständig wasserdicht.

So lässt sich der Fehler vermeiden

Die Materialauswahl sollte immer nach Tätigkeit erfolgen. Ein Unternehmen mit mehreren Abteilungen benötigt möglicherweise unterschiedliche Textilien innerhalb einer einheitlichen Grundkollektion.

Fehler 5: Das Sticklogo zu klein planen

Ein Firmenlogo kann auf dem Bildschirm sehr klar und detailliert wirken. In einer kleinen Stickgröße lassen sich jedoch nicht alle Feinheiten sauber umsetzen.

Problematisch sind insbesondere:

  • sehr kleine Schrift
  • dünne Linien
  • feine Konturen
  • kleine Bildzeichen
  • enge Zwischenräume
  • Farbverläufe
  • detailreiche Wappen
  • komplexe technische Motive

Warum kleine Sticklogos schwierig sind

Stickerei besteht aus Garn und einzelnen Stichen. Sehr feine Details können:

  • zusammenlaufen
  • unleserlich werden
  • unruhig wirken
  • in der Textilstruktur verschwinden
  • nicht mehr dem ursprünglichen Logo entsprechen

Ein Logo mit Firmenname und sehr kleinem Zusatztext kann in einer Brustgröße möglicherweise nicht vollständig lesbar gestickt werden.

Mögliche Lösungen

  • Logo etwas größer anlegen
  • kleine Zusatztexte entfernen
  • Linien verstärken
  • Details reduzieren
  • eine vereinfachte Stickversion erstellen
  • Firmenlogo und Webadresse trennen
  • für kleine Textilien nur das Bildzeichen verwenden

Stickprogramm und Probestick

Für die Stickerei wird ein spezielles Stickprogramm erstellt. Dabei werden:

  • Sticharten
  • Stichrichtungen
  • Stichdichte
  • Unterlegstiche
  • Farbfolge
  • Konturen
  • Motivgröße

festgelegt.

Ein Probestick zeigt, ob das Logo in der gewählten Größe gut lesbar ist.

So lässt sich der Fehler vermeiden

Das Firmenlogo sollte vor der Produktion fachlich geprüft werden. Nicht die kleinstmögliche, sondern die kleinste noch gut lesbare Größe ist entscheidend.

Fehler 6: Zu viele Veredelungspositionen verwenden

Viele Unternehmen möchten möglichst viele Informationen auf der Kleidung unterbringen.

Typische Wünsche sind:

  • Firmenlogo auf der linken Brust
  • Mitarbeitername auf der rechten Brust
  • Abteilung am rechten Ärmel
  • Standort am linken Ärmel
  • Webadresse im Nacken
  • Firmenname auf dem Rücken
  • Partnerlogo zusätzlich auf der Schulter

Technisch kann vieles möglich sein. Gestalterisch und wirtschaftlich ist es aber nicht immer sinnvoll.

Nachteile zu vieler Positionen

  • höhere Kosten
  • längere Produktionszeit
  • unruhiges Erscheinungsbild
  • zu viele Informationen
  • schwierige Nachbestellungen
  • zusätzliche Datenkontrolle
  • höherer Sortieraufwand

Wie viele Positionen sind sinnvoll?

Für viele Unternehmen reichen zwei Positionen:

  • Firmenlogo auf der Brust
  • Firmenname oder Logo auf dem Rücken

Bei Kundenkontakt kann eine dritte Position sinnvoll sein:

  • Mitarbeitername auf der rechten Brust

Abteilungen oder Standorte sollten nur dann ergänzt werden, wenn sie im Arbeitsalltag einen echten Nutzen haben.

Beispiel für eine reduzierte Gestaltung

T-Shirts:

  • Firmenlogo links auf der Brust
  • Firmenname auf dem Rücken

Poloshirts:

  • Firmenlogo links
  • Mitarbeitername rechts

Softshelljacken:

  • Firmenlogo links
  • Name oder Funktion rechts
  • Abteilung optional am Ärmel

So lässt sich der Fehler vermeiden

Vor jeder zusätzlichen Position sollte gefragt werden:

  • Ist diese Information wirklich notwendig?
  • Muss sie auf jedem Artikel erscheinen?
  • Ist sie aus der vorgesehenen Entfernung lesbar?
  • Bleibt die Kleidung übersichtlich?
  • Erhöht sie den organisatorischen Aufwand?

Fehler 7: Mitarbeiternamen nicht sorgfältig kontrollieren

Falsch geschriebene Namen gehören zu den ärgerlichsten Fehlern bei personalisierter Firmenkleidung.

Nach der Veredelung können Schreibfehler in der Regel nicht einfach entfernt werden.

Typische Fehler sind:

  • Buchstabendreher
  • falsche Umlaute
  • fehlende Bindestriche
  • falsche Groß- und Kleinschreibung
  • vertauschte Namen
  • falsche Abteilungen
  • veraltete Funktionen
  • unvollständige Doppelnamen

Warum mündliche Angaben nicht ausreichen

Namen sollten nicht telefonisch oder handschriftlich ohne Kontrolle übermittelt werden.

Eine schriftliche Liste sollte enthalten:

  • Vorname
  • Nachname
  • gewünschte Darstellung
  • Abteilung
  • Funktion
  • Standort
  • Artikel
  • Größe
  • Stückzahl

Einheitliche Namenslogik

Unternehmen sollten festlegen, welche Variante verwendet wird:

  • nur Vorname
  • Vor- und Nachname
  • Initialen
  • Name und Funktion
  • Name und Abteilung

Beispiele:

Anna
Kundenservice

Max Müller
Montage

T. Berger
Projektleitung

Freigabe vor der Produktion

Die endgültige Namensliste sollte durch eine verantwortliche Person schriftlich bestätigt werden.

So lässt sich der Fehler vermeiden

  • zentrale Namensliste führen
  • Schreibweisen schriftlich bestätigen
  • Abteilungen vereinheitlichen
  • Namen und Größen gemeinsam prüfen
  • keine kurzfristigen mündlichen Änderungen zulassen
  • Freigabe dokumentieren

Fehler 8: Keine Nachbestelldaten dokumentieren

Firmenkleidung wird selten nur einmal bestellt.

Nachbestellungen werden benötigt für:

  • neue Mitarbeiter
  • Ersatz bei Verschleiß
  • Größenänderungen
  • zusätzliche Abteilungen
  • neue Standorte
  • saisonale Ergänzungen
  • verlorene oder beschädigte Kleidung

Fehlen die ursprünglichen Bestelldaten, kann die neue Kleidung von der vorhandenen Ausstattung abweichen.

Welche Daten sollten gespeichert werden?

  • Hersteller
  • Artikelnummer
  • Farbcode
  • Modell
  • Material
  • Damen-, Herren- oder Unisexvariante
  • Logo-Datei
  • Stickprogramm
  • Garnfarben
  • Druckdaten
  • Motivgröße
  • Position
  • Schriftart
  • Namensdarstellung
  • Abteilungsbezeichnungen
  • Freigabemuster

Die Angabe „schwarzes Poloshirt mit Logo“ reicht nicht aus.

Schwarz kann je nach Hersteller und Material unterschiedlich wirken. Auch die Logo-Größe oder Position kann ohne Dokumentation abweichen.

Vorteile dokumentierter Nachbestelldaten

  • einheitliche Optik
  • schnellere Bestellung
  • weniger Abstimmung
  • geringeres Fehlerrisiko
  • einfache Ausstattung neuer Mitarbeiter
  • bessere Kostenplanung

So lässt sich der Fehler vermeiden

Nach der ersten Bestellung sollte eine verbindliche Firmenkleidungsübersicht erstellt werden.

Fehler 9: Regelmäßig Hersteller und Modelle wechseln

Ein häufiger Preisfehler besteht darin, bei jeder Bestellung ausschließlich nach dem aktuell günstigsten Artikel zu suchen.

Dadurch werden regelmäßig Hersteller oder Modelle gewechselt.

Folgen wechselnder Modelle

  • unterschiedliche Farbtöne
  • abweichende Schnitte
  • andere Materialqualitäten
  • verschiedene Größen
  • uneinheitliche Logo-Wirkung
  • erschwerte Nachbestellungen
  • unruhiger Markenauftritt

Ein Navy-Poloshirt eines Herstellers kann deutlich anders aussehen als das Navy eines anderen Herstellers.

Auch die Passform kann sich unterscheiden.

Wann ein Modellwechsel sinnvoll ist

Ein Wechsel kann erforderlich sein, wenn:

  • ein Artikel ausgelaufen ist
  • die Qualität nicht überzeugt
  • wichtige Größen fehlen
  • Nachbestellungen nicht möglich sind
  • eine bessere Produktserie verfügbar ist
  • sich die betrieblichen Anforderungen geändert haben

Der Wechsel sollte dann bewusst und nicht zufällig erfolgen.

Ersatzmodelle prüfen

Vor der Umstellung sollten geprüft werden:

  • Farbwirkung
  • Schnitt
  • Material
  • Größen
  • Damen- und Herrenmodelle
  • Veredelbarkeit
  • langfristige Verfügbarkeit

So lässt sich der Fehler vermeiden

Für die Grundkollektion sollten möglichst langfristig verfügbare Artikel ausgewählt und dokumentiert werden.

Fehler 10: Zu viele Textilfarben verwenden

Unterschiedliche Farben können Abteilungen oder Funktionen kennzeichnen. Werden jedoch zu viele Farben verwendet, kann der einheitliche Unternehmensauftritt verloren gehen.

Beispiel:

  • Produktion in Grau
  • Lager in Schwarz
  • Logistik in Blau
  • Service in Rot
  • Verkauf in Weiß
  • Verwaltung in Grün
  • Reinigung in Türkis
  • Projektleitung in Navy

Das Unternehmen wirkt dann möglicherweise wie mehrere getrennte Organisationen.

Nachteile zu vieler Farben

  • unruhiges Erscheinungsbild
  • schwierige Nachbestellung
  • geringere Stückzahlen je Farbe
  • mehr Artikelvarianten
  • aufwendige Größenverwaltung
  • eingeschränkte Farbauswahl bei Jacken
  • Probleme bei neuen Abteilungen

Bessere Lösung: gemeinsame Grundfarbe

Eine einheitliche Grundfarbe kann mit Abteilungskennzeichnungen kombiniert werden.

Beispiel:

  • alle Textilien in Navy oder Anthrazit
  • Firmenlogo immer gleich
  • Abteilung am Ärmel
  • Mitarbeitername rechts auf der Brust
  • optional kleine farbliche Akzente

So lässt sich der Fehler vermeiden

Für die meisten Unternehmen sind ein bis drei zentrale Textilfarben ausreichend:

  • Hauptfarbe
  • Ergänzungsfarbe
  • optionale Akzentfarbe

Fehler 11: Firmenkleidung zu kurzfristig bestellen

Firmenkleidung wird häufig erst bestellt, wenn ein Termin bereits unmittelbar bevorsteht.

Typische Anlässe:

  • neuer Mitarbeiter
  • Messe
  • Firmenveranstaltung
  • Baustellenbeginn
  • Standorteröffnung
  • Kundentermin
  • Werbeaktion

Kurzfristige Aufträge können möglich sein, verursachen aber zusätzlichen Planungsdruck und können die Artikelauswahl einschränken.

Was beeinflusst die Lieferzeit?

  • Verfügbarkeit der Textilien
  • Stückzahl
  • Veredelungsart
  • Anzahl der Positionen
  • Mitarbeiternamen
  • Datenqualität
  • Freigaben
  • Produktionsauslastung
  • Versand

Was verzögert den Auftrag?

  • fehlende Logo-Dateien
  • unvollständige Größenlisten
  • falsch geschriebene Namen
  • kurzfristige Änderungen
  • nicht lieferbare Farben
  • unklare Veredelungspositionen
  • verspätete Freigabe

Folgen einer zu späten Bestellung

  • Expresskosten
  • eingeschränkte Artikelauswahl
  • Einzel- oder Teillieferungen
  • keine Zeit für Muster
  • höheres Fehlerrisiko
  • Kleidung ist nicht rechtzeitig verfügbar

So lässt sich der Fehler vermeiden

  • frühzeitig planen
  • Standardkollektion festlegen
  • Größenlisten aktuell halten
  • Logo-Daten vorbereiten
  • feste Freigabeprozesse einführen
  • Reservebestand für neue Mitarbeiter aufbauen

Fehler 12: Zuständigkeiten im Unternehmen nicht festlegen

In größeren Unternehmen sind häufig mehrere Stellen an der Beschaffung beteiligt:

  • Personalabteilung
  • Einkauf
  • Marketing
  • Abteilungsleitung
  • Lager
  • Geschäftsführung
  • Standortleitung

Sind die Zuständigkeiten nicht klar definiert, entstehen Verzögerungen und Fehler.

Typische Probleme

  • niemand fragt die Größen ab
  • Namen werden doppelt oder gar nicht gemeldet
  • Einkauf bestellt andere Artikel als vorgesehen
  • Marketing liefert ein anderes Logo
  • Abteilungen ändern kurzfristig die Ausstattung
  • Lieferungen werden nicht geprüft
  • Ausgabe wird nicht dokumentiert

Sinnvolle Aufgabenverteilung

Personalabteilung

  • neue Mitarbeiter melden
  • Namen und Eintrittsdatum erfassen
  • Größenabfrage organisieren
  • Ausgabe dokumentieren
  • Rückgabe bei Austritt koordinieren

Einkauf

  • Bestellung auslösen
  • Preise und Liefertermine prüfen
  • Artikelnummern verwalten
  • Rechnungen kontrollieren

Marketing

  • Logo-Dateien bereitstellen
  • Firmenfarben definieren
  • Gestaltung freigeben

Abteilungsleitung

  • benötigte Artikel festlegen
  • Tätigkeit und Einsatzbedingungen bewerten
  • Stückzahlen bestimmen

Lager oder Verwaltung

  • Wareneingang kontrollieren
  • Kleidung sortieren
  • Reservebestand verwalten
  • Ausgabe organisieren

So lässt sich der Fehler vermeiden

Ein fester Ablauf mit klaren Verantwortlichkeiten verhindert doppelte Arbeit und Missverständnisse.

Fehler 13: Sehr günstige Textilien ohne Qualitätstest auswählen

Der niedrigste Textilpreis ist nicht automatisch die wirtschaftlichste Lösung.

Sehr günstige Textilien können für kurzfristige Promotionaktionen geeignet sein. Bei täglich getragener Firmenkleidung können jedoch andere Anforderungen gelten.

Mögliche Qualitätsprobleme

  • schnelles Einlaufen
  • Verdrehen nach dem Waschen
  • dünnes Material
  • schlechte Nähte
  • Pilling
  • Farbverlust
  • geringe Formstabilität
  • unangenehmer Tragekomfort
  • eingeschränkte Nachbestellbarkeit

Warum die Nutzungsdauer entscheidend ist

Ein günstiges T-Shirt, das nach kurzer Zeit ersetzt werden muss, kann langfristig teurer sein als ein hochwertigeres Modell.

Die Gesamtkosten bestehen aus:

  • Anschaffung
  • Veredelung
  • Ersatz
  • erneuter Bestellung
  • Verwaltung
  • Versand

Wann günstige Textilien sinnvoll sein können

  • einmalige Veranstaltungen
  • Promotionaktionen
  • kurzfristige Kampagnen
  • große Eventmengen
  • bewusst kurze Nutzungsdauer

Wann eine höhere Qualität sinnvoll ist

  • täglicher Arbeitseinsatz
  • regelmäßiges Waschen
  • Kundenkontakt
  • Außendienst
  • langfristige Firmenkollektion
  • wiederkehrende Nachbestellungen

So lässt sich der Fehler vermeiden

Vor einer größeren Bestellung sollten Muster gewaschen und im Arbeitsalltag getestet werden.

Fehler 14: Funktionsstoffe ungeprüft bedrucken

Funktionsshirts und technische Textilien bestehen häufig aus Polyester oder Mischgeweben. Sie reagieren anders auf Hitze und Druck als klassische Baumwollshirts.

Eine ungeprüfte Veredelung kann zu Problemen führen.

Mögliche Risiken

  • Farbmigration
  • Verfärbung des Druckmotivs
  • schlechte Haftung
  • Materialverformung
  • Glanzstellen
  • Beeinträchtigung der Elastizität
  • eingeschränkte Atmungsaktivität

Was ist Farbmigration?

Bei bestimmten gefärbten Polyesterstoffen können Farbstoffe durch Wärme in den Druck wandern.

Ein weißer Druck kann sich dadurch beispielsweise rosa, grau oder bläulich verfärben.

Große Druckflächen auf Funktionsshirts

Große, geschlossene Druckflächen können die Atmungsaktivität an der bedruckten Stelle beeinflussen.

Für sportliche oder körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten können kleinere oder aufgelockerte Motive sinnvoller sein.

Welche Materialien sollten besonders geprüft werden?

  • Polyester-Funktionsshirts
  • elastische Sporttextilien
  • Softshell
  • Regenjacken
  • beschichtete Materialien
  • stark dehnbare Stoffe
  • leichte Präsentationsjacken

So lässt sich der Fehler vermeiden

Vor der Serienproduktion sollten Material, Druckverfahren, Temperatur und Motivgröße geprüft werden.

Fehler 15: Firmenkleidung mit Schutzkleidung verwechseln

Ein Firmenlogo macht aus einem Kleidungsstück keine persönliche Schutzausrüstung.

Normale T-Shirts, Poloshirts, Hoodies oder Softshelljacken ersetzen keine vorgeschriebene:

  • Warnschutzbekleidung
  • Flammschutzbekleidung
  • Schweißerschutzkleidung
  • Chemikalienschutzkleidung
  • antistatische Schutzkleidung
  • Schnittschutzkleidung
  • Wetterschutzbekleidung mit definierter Norm
  • weitere persönliche Schutzausrüstung

Typisches Missverständnis

Eine neonfarbene Jacke ist nicht automatisch zertifizierte Warnschutzkleidung.

Ein robust wirkendes Sweatshirt ist keine Schutzkleidung für Arbeiten mit Hitze, Flammen oder Chemikalien.

Veredelung von Schutzkleidung

Auch wenn geeignete Schutzkleidung veredelt werden soll, muss geprüft werden:

  • ob die Veredelung zulässig ist
  • ob Zertifizierungen beeinflusst werden
  • welche Positionen erlaubt sind
  • welches Verfahren verwendet werden darf
  • ob Material oder Schutzwirkung beeinträchtigt werden

Verantwortlichkeit des Unternehmens

Das Unternehmen muss sicherstellen, dass die Kleidung für den jeweiligen Einsatzbereich geeignet ist.

So lässt sich der Fehler vermeiden

Normale Firmenkleidung und vorgeschriebene Schutzkleidung sollten in der Planung klar getrennt werden.

Weitere häufige Planungsfehler

Neben den 15 Hauptfehlern treten weitere Probleme auf.

Zu viele Modelle auswählen

Eine sehr große Auswahl erhöht:

  • Verwaltungsaufwand
  • Größenvarianten
  • Nachbestellprobleme
  • Lagerbestand
  • Abstimmungsbedarf

Eine kompakte Grundkollektion ist meist sinnvoller.

Keine Damenmodelle berücksichtigen

Unisexmodelle passen nicht jeder Person gleich gut. Eine passende Auswahl verbessert Tragekomfort und Akzeptanz.

Logo nur digital prüfen

Die Wirkung auf dem Bildschirm entspricht nicht immer dem Ergebnis auf Stoff. Stick- und Druckmuster sind deutlich aussagekräftiger.

Keine Pflegehinweise geben

Falsche Wäsche kann Druck und Material frühzeitig beschädigen.

Keine Reservekleidung einplanen

Kurzfristige Neueinstellungen oder beschädigte Artikel können dann nicht schnell ersetzt werden.

Eine sinnvolle Standardkollektion

Eine übersichtliche Grundkollektion kann beispielsweise bestehen aus:

  • einem T-Shirt-Modell
  • einem Poloshirt-Modell
  • einem Sweatshirt
  • einer Fleecejacke
  • einer Softshelljacke
  • einer Winterjacke
  • einer Cap
  • einer Mütze

Für jeden Artikel werden definiert:

  • Hersteller
  • Artikelnummer
  • Farbe
  • Größenbereich
  • Logo-Position
  • Veredelungsart
  • zulässige Personalisierungen

Eine sinnvolle Standardgestaltung

Eine wirtschaftliche und professionelle Gestaltung kann sein:

T-Shirts

  • Firmenlogo links auf der Brust
  • Firmenname auf dem Rücken
  • keine individuellen Namen

Poloshirts

  • Firmenlogo als Stickerei links
  • Mitarbeitername rechts

Sweatshirts

  • Firmenlogo auf der Brust
  • Firmenname auf dem Rücken

Fleece- und Softshelljacken

  • Firmenlogo als Stickerei links
  • Name oder Funktion rechts
  • Abteilung optional am Ärmel

Caps und Mützen

  • Firmenlogo als Stickerei auf der Vorderseite

Checkliste vor der Bestellung

Textilien

  • Sind die Artikel für die Tätigkeit geeignet?
  • Wurden Muster anprobiert?
  • Sind Damen-, Herren- und Unisexmodelle verfügbar?
  • Sind die Artikel langfristig nachbestellbar?
  • Wurde die Waschbarkeit geprüft?

Größen

  • Wurde jede Größe je Artikel erfasst?
  • Gibt es Sondergrößen?
  • Wurden Jacken mit weiteren Kleidungsschichten getestet?
  • Sind alle Größen schriftlich bestätigt?

Logo und Veredelung

  • Liegt das richtige Firmenlogo vor?
  • Ist die Stickgröße lesbar?
  • Wurde das Material geprüft?
  • Sind Positionen eindeutig festgelegt?
  • Sind Druck- und Stickdaten freigegeben?

Personalisierungen

  • Sind Namen richtig geschrieben?
  • Stimmen Funktionen und Abteilungen?
  • Ist die Schreibweise einheitlich?
  • Wurde die Namensliste freigegeben?

Bestellung

  • Stimmen Artikelnummern und Farben?
  • Sind Stückzahlen vollständig?
  • Ist der Liefertermin realistisch?
  • Sind Zuständigkeiten geklärt?
  • Wurden Nachbestelldaten dokumentiert?

Praxisbeispiel: Fehlerhafte Firmenkleidung neu strukturieren

Ein Industrieunternehmen mit 80 Mitarbeitern hatte seine Firmenkleidung über mehrere Jahre bei unterschiedlichen Anbietern bestellt.

Dadurch entstanden:

  • drei verschiedene Navy-Farbtöne
  • unterschiedliche Poloshirtmodelle
  • zu kleine Sticklogos
  • uneinheitliche Namen
  • fehlende Artikelnummern
  • keine Mustergrößen
  • Probleme bei Nachbestellungen

Die Mitarbeiter arbeiteten in:

  • Produktion
  • Lager
  • Logistik
  • Montage
  • Außendienst
  • Verwaltung
  • Haustechnik

Die neue Lösung

Eine zentrale Grundkollektion wird festgelegt:

  • dunkelblaue T-Shirts
  • dunkelblaue Poloshirts
  • anthrazitfarbene Sweatshirts
  • schwarze Fleecejacken
  • schwarze Softshelljacken
  • schwarze Winterjacken

Einheitliche Veredelung

  • Firmenlogo links auf der Brust
  • Mitarbeitername rechts auf Poloshirts und Jacken
  • Abteilung am Ärmel
  • Firmenname auf dem Rücken ausgewählter Artikel

Musteranprobe

Für alle Artikel werden Größensätze bereitgestellt.

Jeder Mitarbeiter erhält eine separate Größenerfassung für:

  • T-Shirt
  • Poloshirt
  • Sweatshirt
  • Fleecejacke
  • Softshelljacke

Namensfreigabe

Die Personalabteilung erstellt eine zentrale Liste mit:

  • Name
  • Abteilung
  • Standort
  • Artikel
  • Größe
  • Stückzahl

Nachbestelldaten

Gespeichert werden:

  • Hersteller
  • Artikelnummern
  • Farbcodes
  • Stickprogramm
  • Garnfarben
  • Druckdaten
  • Positionen
  • Namensdarstellung

Dadurch können neue Mitarbeiter später einheitlich ausgestattet werden.

Firmenkleidung professionell planen mit Printex24

Printex24 unterstützt Unternehmen, Handwerksbetriebe, Industrieunternehmen, Dienstleister, Logistikunternehmen und Filialbetriebe bei der Planung professioneller Firmenkleidung.

Zum Angebot gehören:

  • T-Shirts
  • Funktionsshirts
  • Poloshirts
  • Hemden und Blusen
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Sweatjacken
  • Half-Zip-Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Fleecewesten
  • Softshelljacken
  • Softshellwesten
  • Arbeitsjacken
  • Winterjacken
  • Caps und Mützen
  • Taschen und Rucksäcke
  • hochwertige Stickerei
  • moderner DTF-Druck
  • Firmenlogos
  • Mitarbeiternamen
  • Abteilungen
  • Funktionen
  • Standorte
  • kleine und große Stückzahlen
  • spätere Nachbestellungen

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung prüft Printex24:

  • Textilqualität
  • Materialeignung
  • Logo-Größe
  • Veredelungsposition
  • Stick- oder Druckverfahren
  • Nachbestellbarkeit
  • Personalisierungen

Gespeicherte Stick- und Druckdaten erleichtern spätere Nachbestellungen für neue Mitarbeiter, Abteilungen und Standorte.

Angebot für Firmenkleidung anfragen

Für eine erste Planung werden benötigt:

  • Firmenname
  • Firmenlogo
  • Branche
  • Tätigkeitsbereiche
  • gewünschte Artikel
  • Stückzahlen
  • Größen
  • Farben
  • Damen-, Herren- und Unisexanteil
  • Logo-Positionen
  • Mitarbeiternamen
  • Abteilungen
  • Funktionen
  • gewünschter Liefertermin
  • geplante Nachbestellungen

Auf dieser Grundlage kann Printex24 eine passende und wirtschaftliche Firmenkollektion zusammenstellen.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist eine Musteranprobe bei Firmenkleidung wichtig?

Weil Größen je nach Hersteller, Modell und Schnitt unterschiedlich ausfallen. Eine Anprobe reduziert Fehlbestellungen.

Kann für alle Artikel dieselbe Größe bestellt werden?

Das ist nicht empfehlenswert. T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts und Jacken können unterschiedlich ausfallen.

Wie viele T-Shirts benötigt ein Mitarbeiter?

Je nach Tätigkeit, Arbeitstagen und Waschhäufigkeit sind häufig drei bis sieben T-Shirts sinnvoll.

Warum darf ein Sticklogo nicht zu klein sein?

Sehr kleine Schriften und feine Linien können beim Sticken unleserlich werden. Das Logo muss an die Stickgröße angepasst werden.

Wie viele Veredelungspositionen sind sinnvoll?

Für viele Unternehmen reichen ein Brustlogo und ein Rückenlogo. Weitere Positionen sollten nur mit einem klaren Nutzen ergänzt werden.

Wie lassen sich Fehler bei Mitarbeiternamen vermeiden?

Namen sollten in einer zentralen Liste schriftlich erfasst und vor Produktionsbeginn freigegeben werden.

Welche Daten sind für Nachbestellungen wichtig?

Hersteller, Artikelnummer, Farbe, Stickprogramm, Garnfarben, Druckdaten, Motivgröße und Position sollten dokumentiert werden.

Warum sollten Hersteller nicht ständig gewechselt werden?

Unterschiedliche Hersteller verwenden abweichende Farbtöne, Schnitte und Materialien. Das kann den einheitlichen Auftritt beeinträchtigen.

Soll jede Abteilung eine eigene Farbe tragen?

Nicht zwingend. Eine gemeinsame Grundfarbe mit Abteilungskennzeichnung wirkt häufig einheitlicher und ist einfacher nachzubestellen.

Wie früh sollte Firmenkleidung bestellt werden?

Möglichst sobald Größen, Artikel und Personalisierungen feststehen. Kurzfristige Bestellungen erhöhen das Risiko von Lieferproblemen und Zusatzkosten.

Welche Veredelung eignet sich für Funktionsshirts?

Das hängt vom Material ab. Polyester, Elastizität, Hitzebeständigkeit und mögliche Farbmigration müssen geprüft werden.

Ist eine neonfarbene Firmenjacke automatisch Warnschutzkleidung?

Nein. Eine auffällige Farbe ersetzt keine zertifizierte Warnschutzkleidung.

Was ist bei sehr günstigen Textilien zu beachten?

Passform, Waschverhalten, Formstabilität, Materialqualität und Nachbestellbarkeit sollten vor einer größeren Bestellung getestet werden.

Können einzelne Mitarbeiter später nachbestellt werden?

Ja. Dokumentierte Artikel-, Stick- und Druckdaten erleichtern kleine und einheitliche Nachbestellungen.

Fazit

Fehler bei Firmenkleidung entstehen häufig nicht während der Veredelung, sondern bereits in der Planung. Fehlende Musteranproben, ungeeignete Materialien, falsche Größen und unklare Zuständigkeiten können zusätzliche Kosten verursachen und die Akzeptanz bei den Mitarbeitern verringern.

Besonders wichtig sind:

  • Musterteile und Größensätze
  • eine kompakte Grundkollektion
  • geeignete Textilqualität
  • lesbare Logo-Größen
  • wenige, sinnvoll gewählte Veredelungspositionen
  • geprüfte Mitarbeiternamen
  • dokumentierte Nachbestelldaten
  • frühzeitige Bestellung
  • klare Zuständigkeiten

Normale Firmenkleidung muss außerdem klar von vorgeschriebener Schutz- oder Warnbekleidung unterschieden werden.

Printex24 begleitet Unternehmen mit mehr als 25 Jahren Erfahrung bei der Auswahl, Planung und Veredelung professioneller Firmenkleidung. Durch hochwertige Stickerei, modernen DTF-Druck und dokumentierte Produktionsdaten entsteht eine einheitliche Kollektion, die auch bei späteren Nachbestellungen, neuen Mitarbeitern und weiteren Standorten fortgeführt werden kann.


Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24
Fachliche Erfahrung: Mehr als 25 Jahre Stickerei, Textildruck und Firmenkleidung
Zuletzt fachlich überarbeitet: Juli 2026