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Ratgeber

Arbeitskleidung für Galvanik und Oberflächentechnik

12. Juli 2026

Arbeitskleidung für Galvanik, Oberflächentechnik und Pulverbeschichtung mit Firmenlogo

Unternehmen der Oberflächentechnik veredeln Bauteile aus Metall, Kunststoff und weiteren Werkstoffen. Sie verbessern Korrosionsschutz, Verschleißfestigkeit, Optik, Leitfähigkeit, Reibungsverhalten oder chemische Beständigkeit. Zu den typischen Verfahren gehören Galvanisieren, Eloxieren, Pulverbeschichten, Nasslackieren, Strahlen, Beizen, Phosphatieren, Reinigen und industrielle Vorbehandlung.

Die Beschäftigten arbeiten in sehr unterschiedlichen Bereichen:

  • Warenannahme,
  • Bauteilvorbereitung,
  • Entfetten und Reinigen,
  • Beizen,
  • Galvanik,
  • Eloxalanlagen,
  • Pulverbeschichtung,
  • Nasslackierung,
  • Strahlen,
  • Trocknung und Einbrennen,
  • Auf- und Abhängen,
  • Qualitätskontrolle,
  • Labor,
  • Abwasserbehandlung,
  • Instandhaltung,
  • Verpackung,
  • Lager,
  • Versand,
  • Projektleitung,
  • Außendienst und Kundenberatung.

Die Arbeitsbedingungen können durch Chemikalien, Feuchtigkeit, Wärme, Staub, Farbpulver, Lösemittel, elektrische Anlagen, Maschinen und schwere Werkstücke geprägt sein. Entsprechend muss zwischen normaler Corporate Fashion, funktionaler Arbeitskleidung und zertifizierter persönlicher Schutzausrüstung unterschieden werden.

Robuste T-Shirts, Poloshirts, Langarmshirts, Sweatshirts, Fleece-, Softshell- und Arbeitsjacken eignen sich für zahlreiche ungefährdete Nebenbereiche. In Beizerei, Galvanik, Lackierung, Strahlerei und chemischer Vorbehandlung können hingegen zertifizierte Chemikalien-, Atem-, Hitze-, Flamm- oder antistatische Schutzsysteme erforderlich sein.

Printex24 unterstützt Galvanikbetriebe, Pulverbeschichter, Lackierunternehmen, Eloxalwerke, Strahlbetriebe und industrielle Oberflächenveredler bei der Entwicklung einer einheitlichen Mitarbeiterkollektion. Geeignete T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Fleece-, Softshell- und Arbeitsjacken können mit Firmenlogo, Namen, Funktion, Standort oder Abteilung hochwertig bestickt beziehungsweise mit modernem DTF-Druck veredelt werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

Für Betriebe der Oberflächentechnik eignen sich besonders:

  • robuste T-Shirts für Verpackung, Lager und Nebenbereiche,
  • Poloshirts für Schichtleitung, Qualität und Kundenkontakt,
  • Langarmshirts für kühlere Hallen und vorbereitende Tätigkeiten,
  • Rundhals-Sweatshirts ohne lange Kordeln,
  • Arbeitsjacken für Technik und Instandhaltung,
  • Fleecejacken für Lager und Übergangszeiten,
  • Softshelljacken für Versand, Außendienst und Werkswege,
  • Warnschutzkleidung für Lade- und Verkehrsbereiche,
  • speziell geprüfte Chemikalien-, Atem- oder antistatische Schutzkleidung für gefährdete Arbeitsplätze,
  • klar erkennbare Funktionskennzeichnungen für Qualität, Technik, Labor und Logistik.

Stickerei eignet sich besonders für Poloshirts, Fleece, Softshell, Arbeitswesten, Caps und Mitarbeiternamen. DTF-Druck eignet sich für T-Shirts, Sweatshirts, Teamkleidung und größere Rückenkennzeichnungen.

Normale Firmenkleidung ersetzt keine persönliche Schutzausrüstung. Zertifizierte Chemikalien-, Flamm-, Warn- oder antistatische Schutzkleidung darf nur nach technischer Prüfung und Herstellerfreigabe veredelt werden.

Inhalt

Anforderungen in der Oberflächentechnik

Arbeitskleidung für Galvanik und Eloxal

Firmenkleidung für Pulverbeschichtung

Arbeitskleidung für Nasslackierung

Kleidung für Strahlen und Vorbehandlung

Arbeitskleidung für Qualitätssicherung und Labor

Firmenbekleidung für Abwassertechnik und Instandhaltung

Arbeitskleidung für Verpackung, Lager und Versand

Stickerei oder DTF-Druck

Rahmenkollektionen für mehrere Standorte

Praxisbeispiel einer Mitarbeiterkollektion

Häufig gestellte Fragen

Warum einheitliche Arbeitskleidung in der Oberflächentechnik wichtig ist

Unternehmen der Oberflächentechnik arbeiten häufig mit verschiedenen Prozesszonen, Chemikalienlagern, Vorbehandlungsanlagen, Beschichtungslinien und Qualitätsbereichen. Mitarbeitende, Fremdfirmen, Fahrer und Besucher müssen klar erkennbar und eindeutig zuordenbar sein.

Eine einheitliche Firmenkollektion unterstützt:

  • klare Unternehmenszugehörigkeit,
  • Zuordnung zu Abteilungen,
  • Orientierung in Produktionsbetrieben,
  • professionelles Auftreten bei Kunden,
  • strukturierte Ausstattung neuer Mitarbeitender,
  • zuverlässige Nachbestellungen,
  • einheitliche Standards an mehreren Standorten,
  • Teamgefühl und Arbeitgebermarke.

Besonders sichtbar wird professionelle Firmenkleidung bei:

  • Kundenbesuchen,
  • Audits,
  • Qualitätsabnahmen,
  • Lieferantenterminen,
  • Betriebsführungen,
  • Schulungen,
  • Fachmessen,
  • Recruitingveranstaltungen.

Dabei muss die optische Gestaltung immer hinter den betrieblichen Schutzanforderungen zurückstehen.

Welche Kleidung eignet sich für welchen Arbeitsbereich?

ArbeitsbereichEmpfohlene KleidungMögliche Veredelung

WarenannahmeT-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, WarnwestenBrustlogo und Abteilung

VorbehandlungLangarmshirts, Arbeitsjacken, geeignete SchutzkleidungKennzeichnung nur nach Prüfung

Galvanikchemikaliengeeignete Schutzkleidungausschließlich nach Freigabe

EloxalSchutzkleidung, Langarm-BasisschichtenLogo nach technischer Prüfung

PulverbeschichtungT-Shirts, Poloshirts, antistatische Schutzkleidung nach Bedarfkleine Kennzeichnung

NasslackierungLackier- und Chemikalienschutzkleidungnur nach Freigabe

StrahlereiStrahlerschutzkleidungseparate Kennzeichnung

QualitätssicherungPoloshirts, leichte Jacken, Softshellwestenhochwertige Stickerei

LaborPoloshirts, Kittel, KasacksLogo nach Bereichsprüfung

Instandhaltungrobuste Shirts, Arbeitsjacken, Fleece, SoftshellBruststick und Rückenkennzeichnung

Lager und VersandT-Shirts, Poloshirts, Warnschutz, Winterjackengut sichtbare Funktionsangabe

ProjektleitungPoloshirts, Hemden, Blusen, Softshelldezente Stickerei

RecruitingT-Shirts, Hoodies, Oversize-Hoodies, CapsDTF-Druck

Arbeitskleidung für Galvanikbetriebe

Galvanikbetriebe beschichten Bauteile mithilfe elektrochemischer Verfahren. Typische Beschichtungen sind:

  • Verzinken,
  • Vernickeln,
  • Verchromen,
  • Verkupfern,
  • Verzinnen,
  • Versilbern,
  • Vergolden,
  • chemisch Vernickeln.

Mitarbeitende arbeiten unter anderem an:

  • Gestell- und Trommelanlagen,
  • Behandlungsbädern,
  • Spülstationen,
  • Gleichrichtern,
  • Dosiersystemen,
  • Trocknern,
  • Hebe- und Fördertechnik.

Mögliche Belastungen:

  • Säuren,
  • Laugen,
  • Metallsalze,
  • Spritzer,
  • Aerosole,
  • Feuchtigkeit,
  • Wärme,
  • elektrische Anlagen,
  • rutschige Arbeitsflächen.

In diesen Bereichen ist normale Firmenkleidung häufig nicht ausreichend.

Je nach Tätigkeit können erforderlich sein:

  • Chemikalienschutzkleidung,
  • flüssigkeitsdichte Schürzen,
  • chemikalienbeständige Handschuhe,
  • Schutzbrille,
  • Gesichtsschutz,
  • Atemschutz,
  • Sicherheitsschuhe oder Schutzstiefel,
  • antistatische oder flammhemmende Kleidung.

Die konkrete Auswahl richtet sich nach Gefährdungsbeurteilung, eingesetzten Stoffen und Arbeitsverfahren.

Normale Firmenkleidung ist kein Chemikalienschutz

Ein besticktes Poloshirt, Standard-Langarmshirt oder eine normale Arbeitsjacke besitzt keine geprüfte Schutzwirkung gegen:

  • Säuren,
  • Laugen,
  • Metallsalzlösungen,
  • Lösemittel,
  • aggressive Reinigungschemikalien,
  • chemische Spritzer.

Corporate Fashion kann in ungefährdeten Bereichen eingesetzt werden, beispielsweise in:

  • Verwaltung,
  • Qualitätssicherung,
  • Versand,
  • Kundenservice,
  • Arbeitsvorbereitung,
  • Außendienst.

Arbeitskleidung für Eloxalbetriebe

Beim Eloxieren wird auf Aluminium eine schützende Oxidschicht erzeugt. Typische Arbeitsschritte sind:

  • Entfetten,
  • Beizen,
  • Spülen,
  • Eloxieren,
  • Färben,
  • Verdichten,
  • Trocknen,
  • Prüfen.

Die Arbeitsbedingungen ähneln in vielen Punkten galvanischen Prozessen. Je nach Anlage entstehen Risiken durch:

  • Säuren und Laugen,
  • elektrische Energie,
  • Dämpfe,
  • Spritzer,
  • Wärme,
  • nasse Böden.

Geeignete normale Firmenkleidung ist auf ungefährdete Bereiche zu beschränken.

Für Produktionszonen muss geprüft werden:

  • welche Chemikalienschutzklasse notwendig ist,
  • ob flüssigkeitsdichte Kleidung erforderlich ist,
  • ob zusätzliche Schürzen oder Ärmelprotektoren verwendet werden,
  • welche Wasch- und Austauschintervalle gelten,
  • ob eine Veredelung überhaupt zulässig ist.

T-Shirts für Oberflächenbetriebe

T-Shirts eignen sich besonders für:

  • Verpackung,
  • Lager,
  • Arbeitsvorbereitung,
  • trockene Nebenbereiche,
  • Qualitätssicherung,
  • Schulungen,
  • Teamveranstaltungen,
  • Recruiting.

Geeignete Varianten:

  • robuste Baumwollshirts,
  • formstabile Mischgewebe,
  • Workwear-T-Shirts,
  • atmungsaktive Funktionsshirts,
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle.

Mögliche Veredelungen:

  • Firmenlogo auf der linken Brust,
  • Mitarbeitername auf der rechten Brust,
  • Standort oder Abteilung am Ärmel,
  • größere Funktionskennzeichnung auf dem Rücken.

DTF-Druck eignet sich besonders für farbige Logos und detailreiche Rückenmotive.

Poloshirts für Schichtleitung und Qualität

Poloshirts eignen sich für Mitarbeitende, die zwischen Produktion, Besprechung und Kundenkontakt wechseln.

Geeignet für:

  • Schichtleitung,
  • Produktionsleitung,
  • Qualitätssicherung,
  • Arbeitsvorbereitung,
  • Projektleitung,
  • Kundenberatung,
  • Außendienst.

Eine kompakte Stickerei auf der Brust wirkt hochwertig und professionell.

Mögliche Veredelungen:

  • Firmenlogo links,
  • Mitarbeitername rechts,
  • Abteilung am Ärmel,
  • Standort oder Funktion im Nacken.

Arbeitskleidung für Pulverbeschichtung

Bei der Pulverbeschichtung wird trockenes Beschichtungspulver elektrostatisch auf Werkstücke aufgebracht und anschließend eingebrannt.

Typische Tätigkeiten:

  • Aufhängen,
  • Reinigen,
  • Vorbehandeln,
  • Maskieren,
  • Pulvern,
  • Einbrennen,
  • Abhängen,
  • Kontrollieren,
  • Verpacken.

Mögliche Belastungen:

  • Pulverlackstaub,
  • elektrostatische Aufladung,
  • Wärme,
  • Reinigungsmittel,
  • Fördertechnik,
  • schwere Werkstücke.

Geeignete Basiskleidung für freigegebene Bereiche:

  • T-Shirts,
  • Poloshirts,
  • Langarmshirts,
  • Rundhals-Sweatshirts,
  • leichte Arbeitsjacken.

Je nach Anlagenbereich können erforderlich sein:

  • antistatische Schutzkleidung,
  • Atemschutz,
  • Schutzbrille,
  • geeignete Handschuhe,
  • Sicherheitsschuhe,
  • Haarschutz.

Normale Firmenkleidung ist nicht automatisch antistatisch.

Antistatische Kleidung richtig behandeln

Antistatische oder elektrostatisch ableitfähige Kleidung besitzt definierte Material- und Konstruktionseigenschaften.

Bei einer Veredelung muss geprüft werden:

  • ob Nadelstiche zulässig sind,
  • ob Stickgarn die Ableitfähigkeit beeinflusst,
  • ob Transfermaterial isolierend wirkt,
  • welche Logo-Flächen erlaubt sind,
  • ob der Hersteller eine Freigabe erteilt,
  • ob die Schutzwirkung nach der Veredelung erhalten bleibt.

Ein normaler DTF-Transfer ist nicht automatisch für antistatische Schutzkleidung geeignet.

Arbeitskleidung für Auf- und Abhängen

Mitarbeitende beim Auf- und Abhängen bewegen:

  • Stahlteile,
  • Aluminiumprofile,
  • Blechteile,
  • Gestelle,
  • Haken,
  • schwere oder sperrige Werkstücke.

Geeignete Produkte:

  • robuste T-Shirts,
  • Langarmshirts,
  • Poloshirts,
  • Rundhals-Sweatshirts,
  • Arbeitsjacken,
  • Arbeitswesten.

Die Kleidung sollte:

  • Bewegungsfreiheit bieten,
  • körpernah sitzen,
  • beim Heben nicht hochrutschen,
  • eine ausreichende Rückenlänge besitzen,
  • keine langen Kordeln aufweisen,
  • robust gegen Abrieb sein.

Je nach Werkstück können zusätzlich erforderlich sein:

  • Schnittschutzhandschuhe,
  • Armschutz,
  • Sicherheitsschuhe,
  • Schutzbrille,
  • mechanischer Schutz.

Arbeitskleidung für Einbrennöfen

Nach der Pulverbeschichtung werden Werkstücke in Öfen erhitzt.

Mitarbeitende arbeiten dabei an:

  • Ein- und Auslaufbereichen,
  • Fördertechnik,
  • Ofensteuerung,
  • Temperaturkontrolle,
  • Wartung,
  • Störungsbeseitigung.

Mögliche Belastungen:

  • Wärme,
  • heiße Bauteile,
  • heiße Oberflächen,
  • Förderanlagen.

Je nach Tätigkeit können erforderlich sein:

  • Hitzeschutzhandschuhe,
  • geeignete Langarmkleidung,
  • Gesichtsschutz,
  • Hitzeschutzkleidung,
  • Sicherheitsschuhe.

Normale Firmenkleidung besitzt keine automatische Hitzeschutzwirkung.

Arbeitskleidung für Nasslackierung

Beim Nasslackieren werden flüssige Beschichtungsstoffe mithilfe verschiedener Verfahren aufgebracht.

Typische Verfahren:

  • Spritzlackierung,
  • Airless,
  • Airmix,
  • elektrostatische Lackierung,
  • Tauchlackierung,
  • manuelle Lackierung.

Mögliche Belastungen:

  • Lösemittel,
  • Lacknebel,
  • Aerosole,
  • Reinigungsmittel,
  • Pigmente,
  • elektrostatische Aufladung,
  • Brand- und Explosionsrisiken.

In Lackierkabinen und gefährdeten Bereichen können erforderlich sein:

  • Lackieranzüge,
  • Chemikalienschutzkleidung,
  • antistatische Kleidung,
  • Atemschutz,
  • Schutzhandschuhe,
  • Schutzbrille,
  • Sicherheitsschuhe.

Normale bestickte oder bedruckte Firmenkleidung ist nicht automatisch für Lackierkabinen geeignet.

Veredelung von Lackierkleidung

Lackieranzüge und antistatische Schutzkleidung dürfen nur nach technischer Freigabe gekennzeichnet werden.

Zu prüfen sind:

  • Partikelabgabe,
  • antistatische Wirkung,
  • Materialverträglichkeit,
  • Reinigungsverfahren,
  • zulässige Logo-Position,
  • Brand- und Explosionsschutz.

In vielen Fällen ist ein separates Namens- oder Funktionssystem außerhalb des eigentlichen Lackierbereichs sinnvoller als eine direkte Veredelung.

Arbeitskleidung für industrielle Vorbehandlung

Vor der Beschichtung werden Werkstücke häufig:

  • entfettet,
  • gereinigt,
  • gebeizt,
  • phosphatiert,
  • gespült,
  • passiviert.

Die Mitarbeitenden kommen dabei möglicherweise mit:

  • Säuren,
  • Laugen,
  • Tensiden,
  • Reinigungschemikalien,
  • heißen Flüssigkeiten,
  • Spritzwasser

in Kontakt.

Geeignete Schutzkleidung kann umfassen:

  • chemikalienbeständige Anzüge,
  • Schürzen,
  • Handschuhe,
  • Schutzbrillen,
  • Gesichtsschutz,
  • Schutzstiefel,
  • Atemschutz.

Normale Firmenkleidung darf nur in freigegebenen Nebenbereichen eingesetzt werden.

Arbeitskleidung für Strahlbetriebe

Beim Strahlen werden Werkstücke gereinigt, aufgeraut oder entschichtet.

Typische Verfahren:

  • Sandstrahlen,
  • Korundstrahlen,
  • Glasperlenstrahlen,
  • Stahlkiesstrahlen,
  • Trockeneisstrahlen,
  • automatisiertes Strahlen.

Mögliche Belastungen:

  • Staub,
  • Strahlmittel,
  • Lärm,
  • Abrieb,
  • hohe mechanische Belastung,
  • Rückprall.

Für direkte Strahlarbeiten kann spezielle Strahlerschutzkleidung erforderlich sein.

Dazu können gehören:

  • Strahlerschutzanzug,
  • Strahlerhelm,
  • Atemluftversorgung,
  • Schutzhandschuhe,
  • Sicherheitsschuhe,
  • Gehörschutz.

Normale Firmenkleidung ersetzt keine Strahlerschutzkleidung.

Firmenkleidung für Strahlvorbereitung und Nacharbeit

Für ungefährdete Vor- und Nacharbeiten eignen sich:

  • robuste T-Shirts,
  • Langarmshirts,
  • Rundhals-Sweatshirts,
  • Arbeitsjacken,
  • Fleecejacken.

Mögliche Kennzeichnungen:

  • Strahlerei,
  • Oberfläche,
  • Produktion,
  • Nacharbeit,
  • Qualität.

Kleidung an Förderanlagen und Maschinen

In Oberflächenbetrieben kommen häufig zum Einsatz:

  • Hängeförderer,
  • Rollenbahnen,
  • Hebezeuge,
  • Waschanlagen,
  • Beschichtungsanlagen,
  • Trockner,
  • Verpackungsmaschinen.

In der Nähe laufender Anlagen sollten vermieden werden:

  • lange Kordeln,
  • offene Kapuzen,
  • weite Ärmel,
  • lose Bänder,
  • lange offene Jacken,
  • stark überstehende Taschen.

Oversize-Hoodies eignen sich deshalb nicht für laufende Maschinenbereiche. Sie sind besser für Recruiting, Ausbildung, Messen und Freizeitkollektionen geeignet.

Arbeitskleidung für Qualitätskontrolle

Qualitätsteams kontrollieren:

  • Schichtdicke,
  • Farbe,
  • Glanzgrad,
  • Haftung,
  • Oberfläche,
  • Korrosionsschutz,
  • Maßhaltigkeit,
  • Beschichtungsfehler,
  • Dokumentation.

Geeignete Produkte:

  • hochwertige Poloshirts,
  • Langarm-Poloshirts,
  • leichte Arbeitsjacken,
  • Softshellwesten,
  • Fleecewesten.

Mögliche Kennzeichnungen:

  • Qualitätssicherung,
  • Quality Control,
  • Endkontrolle,
  • Prüflabor,
  • Mitarbeitername.

Eine dezente Bruststickerei erleichtert die Zuordnung bei Kundenabnahmen und Audits.

Arbeitskleidung für Laborpersonal

Laborpersonal überwacht:

  • Badzusammensetzung,
  • pH-Werte,
  • Konzentrationen,
  • Leitfähigkeit,
  • Schichtdicken,
  • Farbtöne,
  • Prozessparameter,
  • Abwasserwerte.

Geeignete Produkte für freigegebene Bereiche:

  • Laborkittel,
  • Poloshirts,
  • Kasacks,
  • leichte Arbeitsjacken.

Je nach Chemikalienkontakt können erforderlich sein:

  • Chemikalienschutzkittel,
  • Schürzen,
  • Schutzbrille,
  • Gesichtsschutz,
  • Handschuhe,
  • Atemschutz.

Vor der Veredelung von Laborkitteln muss geprüft werden, ob eine Schutzfunktion besteht und welche Logo-Position zulässig ist.

Arbeitskleidung für Abwasserbehandlung

Galvanik- und Oberflächenbetriebe verfügen häufig über eigene Anlagen zur Behandlung von Prozesswasser.

Mitarbeitende arbeiten mit:

  • Neutralisation,
  • Fällung,
  • Filtration,
  • Dosiertechnik,
  • Pumpen,
  • Schlammbehandlung,
  • Messsystemen.

Mögliche Belastungen:

  • Chemikalien,
  • Spritzer,
  • Feuchtigkeit,
  • rutschige Flächen,
  • kontaminierte Rückstände.

Geeignete normale Firmenkleidung ist auf ungefährdete Bereiche zu beschränken.

Je nach Tätigkeit können erforderlich sein:

  • Chemikalienschutzkleidung,
  • wasserdichte Schürzen,
  • Schutzbrillen,
  • Gesichtsschutz,
  • Handschuhe,
  • Schutzstiefel,
  • Atemschutz.

Arbeitskleidung für Instandhaltung

Instandhaltungsteams betreuen:

  • Beschichtungsanlagen,
  • Pumpen,
  • Filter,
  • Gleichrichter,
  • Öfen,
  • Fördertechnik,
  • Kabinen,
  • Lüftungsanlagen,
  • Elektrik,
  • Gebäudetechnik.

Geeignete Firmenkleidung für ungefährdete Tätigkeiten:

  • robuste T-Shirts,
  • Poloshirts,
  • Langarmshirts,
  • Rundhals-Sweatshirts,
  • Arbeitsjacken,
  • Arbeitswesten,
  • Fleecejacken,
  • Softshelljacken.

Mögliche Rückenkennzeichnungen:

  • Instandhaltung,
  • Maintenance,
  • Technik,
  • Betriebstechnik,
  • Mechanik,
  • Elektrik.

Schutzanforderungen für Instandhalter

Je nach Tätigkeit können erforderlich sein:

  • Sicherheitsschuhe,
  • Schutzbrille,
  • Schutzhandschuhe,
  • Atemschutz,
  • Warnschutz,
  • Lichtbogenschutz,
  • Flammschutz,
  • Chemikalienschutz,
  • Absturzsicherung.

Die Gefährdungsbeurteilung bestimmt die konkrete Ausstattung.

Arbeitskleidung für elektrische Instandhaltung

Elektriker und Automatisierungstechniker arbeiten an:

  • Gleichrichtern,
  • Schaltschränken,
  • Fördertechnik,
  • Ofensteuerungen,
  • Pumpen,
  • Sensorik,
  • Energieverteilungen.

Bei elektrischen Gefährdungen kann zertifizierter Lichtbogen- und Flammschutz erforderlich sein.

Normale Firmenkleidung besitzt keine automatische Schutzwirkung gegen Störlichtbögen.

Arbeitskleidung für Verpackung

Nach der Beschichtung werden Werkstücke:

  • kontrolliert,
  • geschützt,
  • verpackt,
  • etikettiert,
  • sortiert,
  • palettiert.

Geeignete Produkte:

  • T-Shirts,
  • Poloshirts,
  • Langarmshirts,
  • leichte Sweatshirts,
  • Arbeitswesten,
  • Fleecejacken.

Die Kleidung sollte:

  • sauber sein,
  • empfindliche Oberflächen nicht beschädigen,
  • keine scharfkantigen Reißverschlüsse aufweisen,
  • Bewegungsfreiheit bieten,
  • regelmäßig waschbar sein.

Arbeitskleidung für Lager und Logistik

Oberflächenbetriebe lagern und bewegen:

  • Rohteile,
  • beschichtete Bauteile,
  • Gestelle,
  • Verpackungsmaterial,
  • Chemikalien,
  • Ersatzteile,
  • Fertigwaren.

Geeignete Produkte:

  • robuste T-Shirts,
  • Poloshirts,
  • Sweatshirts,
  • Fleecejacken,
  • Arbeitswesten,
  • Softshelljacken,
  • Warnschutzbekleidung,
  • Regen- und Winterjacken.

Mögliche Rückenkennzeichnungen:

  • Lager,
  • Logistik,
  • Wareneingang,
  • Versand,
  • Materialwirtschaft.

Warnschutz in Lade- und Verkehrsbereichen

Warnschutz kann erforderlich sein bei:

  • Staplerverkehr,
  • Lkw-Zufahrten,
  • Verladezonen,
  • Außenlagern,
  • Rangierflächen,
  • Nachtarbeit.

Geeignete Produkte:

  • Warnwesten,
  • Warnschutz-T-Shirts,
  • Warnschutz-Poloshirts,
  • Warnschutz-Sweatshirts,
  • Warnschutzjacken,
  • Warnschutz-Regenjacken,
  • Warnschutz-Winterjacken.

Zertifizierte Warnschutzkleidung darf nur nach technischer Prüfung veredelt werden.

Warnflächen, Reflexstreifen und Schutzklasse müssen erhalten bleiben.

Arbeitskleidung für Fahrer und Auslieferung

Fahrer transportieren Rohteile und beschichtete Bauteile zwischen Kunden und Produktionsstandorten.

Geeignete Produkte:

  • Poloshirts,
  • T-Shirts,
  • Langarmshirts,
  • Sweatshirts,
  • Fleecejacken,
  • Softshelljacken,
  • Warnwesten,
  • Regen- und Winterjacken.

Die Kleidung sollte:

  • beim Sitzen bequem sein,
  • Bewegungsfreiheit beim Be- und Entladen bieten,
  • gepflegt wirken,
  • eine klare Firmenkennzeichnung besitzen.

Arbeitskleidung für Arbeitsvorbereitung

Mitarbeitende in der Arbeitsvorbereitung koordinieren:

  • Aufträge,
  • Beschichtungsverfahren,
  • Farben,
  • Gestellplanung,
  • Reihenfolgen,
  • Liefertermine,
  • Produktionsdaten.

Geeignete Produkte:

  • Poloshirts,
  • Langarm-Poloshirts,
  • Sweatjacken,
  • Softshellwesten,
  • leichte Arbeitsjacken.

Eine dezente Stickerei mit Firmenlogo und Funktion wirkt professionell.

Arbeitskleidung für Projektleitung und Außendienst

Projektleiter und Außendienstmitarbeitende wechseln zwischen:

  • Büro,
  • Produktion,
  • Kundenbetrieb,
  • Lieferant,
  • Baustelle,
  • Qualitätsabnahme,
  • Fachmesse.

Geeignete Produkte:

  • hochwertige Poloshirts,
  • Hemden,
  • Blusen,
  • Softshellwesten,
  • Softshelljacken,
  • repräsentative Winterjacken.

Mögliche Veredelungen:

  • Firmenlogo,
  • Mitarbeitername,
  • Projektleitung,
  • Anwendungstechnik,
  • Standort.

Eine Ton-in-Ton-Stickerei wirkt besonders hochwertig.

Stickerei oder DTF-Druck?

KriteriumStickereiDTF-Druck

Optikhochwertig und plastischfarbstark und detailreich

Geeignet fürPolos, Fleece, Softshell, Westen, CapsT-Shirts, Sweatshirts, Hoodies

Große Rückenlogosmöglich, aber schwererbesonders gut geeignet

Mitarbeiternamensehr hochwertigflexibel

Farbverläufeeingeschränktgut darstellbar

Wirkungklassisch und professionellmodern und gut sichtbar

Chemikalienschutzkleidungnur nach Herstellerfreigabehäufig nicht geeignet

Antistatische Kleidungnur nach Prüfungnur nach Prüfung

Wann empfiehlt sich Stickerei?

Stickerei eignet sich besonders für:

  • Poloshirts,
  • Hemden,
  • Blusen,
  • Fleecejacken,
  • Softshelljacken,
  • Arbeitswesten,
  • Caps,
  • Mitarbeiternamen.

Wann empfiehlt sich DTF-Druck?

DTF-Druck eignet sich besonders für:

  • T-Shirts,
  • Sweatshirts,
  • Hoodies,
  • Oversize-Hoodies,
  • Recruitingkleidung,
  • Teamshirts,
  • größere Rückenkennzeichnungen in ungefährdeten Bereichen.

Stickerei und DTF-Druck kombinieren

Eine bewährte Kombination für ungefährdete Bereiche ist:

  • Firmenlogo als Stickerei auf der Brust,
  • Abteilung oder Funktion als DTF-Druck auf dem Rücken.

Geeignet für:

  • Qualitätssicherung,
  • Instandhaltung,
  • Lager,
  • Versand,
  • Service,
  • Logistik.

Warum Schutzkleidung nicht ungeprüft veredelt werden darf

Eine Veredelung kann Materialeigenschaften verändern.

Mögliche Risiken:

  • Nadelstiche beschädigen Schutzschichten,
  • Transfers beeinflussen Atmungsaktivität,
  • Folien können elektrostatische Eigenschaften verändern,
  • ungeeignete Garne können schmelzen,
  • Aufnäher können Flüssigkeiten aufnehmen,
  • Logos können Warnflächen reduzieren,
  • zusätzliche Materialien können Partikel abgeben.

Vor jeder Veredelung von Schutzkleidung müssen Herstellerfreigabe und technische Eignung geprüft werden.

Logo, Name und Funktion richtig platzieren

Linke Brust

Ideal für ein kompaktes Firmenlogo.

Rechte Brust

Geeignet für:

  • Mitarbeitername,
  • Vorname,
  • Funktion,
  • Teamleitung.

Ärmel

Geeignet für:

  • Werk,
  • Standort,
  • Abteilung,
  • Unternehmensgruppe.

Rücken

Geeignet für:

  • Instandhaltung,
  • Qualität,
  • Lager,
  • Versand,
  • Service.

Nacken

Geeignet für:

  • Webadresse,
  • kurzen Claim,
  • Standortangabe.

Bei Schutzkleidung sind ausschließlich freigegebene Positionen zulässig.

Mehrere Werke einheitlich ausstatten

Oberflächenunternehmen verfügen häufig über mehrere:

  • Produktionswerke,
  • Beschichtungsstandorte,
  • Lager,
  • Servicestützpunkte,
  • Vertriebsniederlassungen,
  • Logistikzentren.

Eine zentrale Rahmenkollektion verhindert Unterschiede bei:

  • Farben,
  • Artikeln,
  • Logo-Größen,
  • Garnfarben,
  • Funktionsangaben,
  • Standortkennzeichnungen,
  • Schutzklassen,
  • Nachbestellungen.

Dokumentiert werden sollten:

  • Hersteller,
  • Artikelnummer,
  • Textilfarbe,
  • Größenbereich,
  • Waschtemperatur,
  • Schutzklasse,
  • Logo-Version,
  • Stickprogramm,
  • Garnmaterial,
  • DTF-Druckdaten,
  • Motivgröße,
  • Position,
  • Werk,
  • Abteilung,
  • Funktion,
  • Herstellerfreigabe.

Sinnvolle Starterpakete

Verpackung und Versand

  • fünf T-Shirts,
  • drei Poloshirts,
  • zwei Langarmshirts,
  • zwei Sweatshirts,
  • eine Fleecejacke,
  • eine Softshelljacke.

Auf- und Abhängen

  • fünf robuste T-Shirts,
  • drei Langarmshirts,
  • zwei Rundhals-Sweatshirts,
  • eine Arbeitsjacke,
  • eine Arbeitsweste.

Erforderlicher Hand-, Schnitt- oder Chemikalienschutz wird separat eingeplant.

Qualitätssicherung

  • fünf hochwertige Poloshirts,
  • zwei Langarm-Poloshirts,
  • eine leichte Arbeitsjacke,
  • eine Softshellweste,
  • eine Softshelljacke.

Labor

  • fünf Poloshirts,
  • drei geeignete Kittel oder Kasacks,
  • zwei Langarmshirts,
  • eine leichte Jacke.

Schutzkittel werden nur nach technischer Prüfung veredelt.

Instandhaltung

  • fünf robuste T-Shirts,
  • drei Poloshirts,
  • drei Langarmshirts,
  • zwei Sweatshirts,
  • eine Arbeitsjacke,
  • eine Arbeitsweste,
  • eine Fleecejacke,
  • eine Softshelljacke.

Lager und Logistik

  • fünf T-Shirts,
  • drei Poloshirts,
  • zwei Sweatshirts,
  • eine Arbeitsweste,
  • eine Fleecejacke,
  • eine Softshelljacke,
  • eine Warnweste,
  • eine Winterjacke.

Projektleitung und Außendienst

  • fünf hochwertige Poloshirts,
  • zwei Hemden oder Blusen,
  • eine Softshellweste,
  • eine Softshelljacke,
  • eine repräsentative Winterjacke.

Praxisbeispiel: Mitarbeiterkollektion für einen Pulverbeschichter

Ein mittelständischer Pulverbeschichtungsbetrieb möchte Auf- und Abhängen, Qualitätssicherung, Instandhaltung, Verpackung, Lager und Außendienst einheitlich ausstatten.

Die Kollektion besteht aus:

  • anthrazitfarbenen T-Shirts für Verpackung und trockene Nebenbereiche,
  • robusten Langarmshirts für Auf- und Abhängen,
  • hochwertigen Poloshirts für Schichtleitung und Qualitätssicherung,
  • Arbeitsjacken für Instandhaltung,
  • Fleecejacken für Lager und Wareneingang,
  • Softshelljacken für Versand und Außendienst,
  • Warnschutzjacken für Lade- und Verkehrsbereiche.

Die Veredelung wird einheitlich aufgebaut:

  • Firmenlogo als Stickerei auf der linken Brust,
  • Mitarbeitername auf der rechten Brust,
  • Standort oder Abteilung am Ärmel,
  • Qualität, Instandhaltung oder Logistik als DTF-Druck auf dem Rücken.

Antistatische, chemikalienbeständige und lackiergeeignete Schutzkleidung wird getrennt von der normalen Firmenkollektion ausgewählt. Eine Kennzeichnung erfolgt nur nach technischer Freigabe.

Alle Artikel, Farben, Logo-Positionen und Veredelungsdaten werden dokumentiert. Neue Mitarbeitende und weitere Standorte können dadurch später identisch ausgestattet werden.

Größenplanung und Mitarbeiteranprobe

Empfehlenswert sind:

  • Musterteile,
  • Mitarbeiteranproben,
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle,
  • getrennte Größenerfassung je Artikel,
  • Reservegrößen,
  • zusätzliche Größen für neue Mitarbeitende und Saisonkräfte,
  • separate Planung für Schutz- und Winterkleidung,
  • Dokumentation nach Standort und Abteilung.

Bei Schutzkleidung muss zusätzlich geprüft werden:

  • ob die Kleidung vollständig schließt,
  • ob Ärmel und Beinabschlüsse korrekt sitzen,
  • ob Bewegungsfreiheit erhalten bleibt,
  • ob Handschuhe, Gesichtsschutz und Atemschutz kompatibel sind,
  • ob zusätzliche Kleidungsschichten die Schutzwirkung beeinflussen.

Waschbarkeit und Pflege

Typische Verschmutzungen in Oberflächenbetrieben sind:

  • Pulverlack,
  • Nasslack,
  • Chemikalienrückstände,
  • Säuren und Laugen,
  • Schleifstaub,
  • Strahlmittel,
  • Öl,
  • Fett,
  • Werkstattschmutz.

Vor der Bestellung sollte geklärt werden:

  • welche Waschtemperatur erforderlich ist,
  • ob industrielle Reinigung erfolgt,
  • ob chemisch belastete Kleidung getrennt behandelt wird,
  • wie viele Wechselgarnituren benötigt werden,
  • ob Trockner eingesetzt werden,
  • welche Veredelung zugelassen ist.

Chemisch belastete Kleidung nicht privat waschen

Arbeitskleidung mit möglicher Chemikalienbelastung sollte nicht ungeprüft in privaten Haushalten gewaschen werden.

Sinnvoll sind geregelte Prozesse für:

  • Ausgabe,
  • Rücknahme,
  • getrennte Lagerung,
  • professionelle Reinigung,
  • Prüfung,
  • Reparatur,
  • Austausch,
  • Dokumentation.

Pflege von Stickerei

Die Haltbarkeit hängt ab von:

  • Textilmaterial,
  • Stickgarn,
  • Unterlegung,
  • Waschtemperatur,
  • Trocknung,
  • Reinigungsverfahren.

Bei Schutzkleidung müssen Garn und Stickaufbau ausdrücklich freigegeben sein.

Pflege von DTF-Druck

Für normale Firmenkleidung wird empfohlen:

  • Kleidung auf links waschen,
  • Pflegeetikett beachten,
  • Druck nicht direkt bügeln,
  • aggressive Bleichmittel vermeiden,
  • Trocknereignung prüfen.

DTF-Druck ist nicht automatisch für industrielle Reinigung oder chemische Belastung geeignet.

Nachhaltigkeit und Lebensdauer

Eine langlebige Mitarbeiterkollektion reduziert:

  • häufige Ersatzbestellungen,
  • textile Abfälle,
  • uneinheitliche Einzelkäufe,
  • unnötig hohe Lagerbestände.

Sinnvolle Maßnahmen:

  • robuste Artikel auswählen,
  • dauerhaft verfügbare Modelle definieren,
  • Größen durch Anproben korrekt erfassen,
  • Nachbestellungen bündeln,
  • geeignete Textilien reparieren,
  • recycelte Materialien für ungefährdete Bereiche einsetzen,
  • Schutzkleidung regelmäßig prüfen und fachgerecht austauschen.

Nachhaltigkeit darf niemals zulasten von Schutzwirkung oder Arbeitssicherheit gehen.

Employer Branding und Mitarbeitergewinnung

Oberflächenbetriebe suchen regelmäßig:

  • Oberflächenbeschichter,
  • Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik,
  • Galvaniseure,
  • Lackierer,
  • Pulverbeschichter,
  • Anlagenführer,
  • Laborfachkräfte,
  • Instandhalter,
  • Logistikmitarbeitende,
  • Auszubildende.

Professionelle Mitarbeiterkleidung vermittelt:

  • technische Kompetenz,
  • Qualitätsbewusstsein,
  • Wertschätzung,
  • Teamzugehörigkeit,
  • moderne Organisation,
  • Sicherheitsorientierung,
  • einen professionellen Arbeitgeberauftritt.

Für Recruiting, Ausbildungsmessen und Teamveranstaltungen eignen sich:

  • T-Shirts,
  • Poloshirts,
  • Hoodies,
  • Oversize-Hoodies,
  • Caps,
  • Softshelljacken.

Mögliche Rückenbotschaften:

  • Wir veredeln Oberflächen
  • Farbe trifft Technik
  • Deine Zukunft hat Beschichtung
  • Werde Teil unseres Teams
  • Qualität bis in die Oberfläche
  • Korrosionsschutz beginnt bei uns

Ein QR-Code kann zu Ausbildungsplätzen, offenen Stellen oder der Karriereseite führen.

Häufige Fehler bei Firmenkleidung für Oberflächenbetriebe

Normale Kleidung als Chemikalienschutz betrachten

Ein Standardshirt oder eine normale Arbeitsjacke bietet keinen geprüften Schutz gegen Säuren, Laugen oder Lösemittel.

Schutzkleidung ungeprüft besticken

Nadelstiche, Garne und zusätzliche Materialien können Schutzfunktionen beeinträchtigen.

DTF-Druck auf antistatische Kleidung aufbringen

Ein normaler Transfer kann ableitfähige Eigenschaften verändern und darf nicht ungeprüft eingesetzt werden.

Fleece in Lackier- oder Funkenbereichen verwenden

Fleece kann Fasern abgeben und besteht häufig aus thermoplastischem Polyester. Es ist nicht für jeden Produktionsbereich geeignet.

Alle Abteilungen identisch ausstatten

Galvanik, Lackierung, Qualität, Instandhaltung und Versand benötigen unterschiedliche Bekleidungslösungen.

Reinigung nicht ausreichend regeln

Chemisch belastete Kleidung benötigt kontrollierte Reinigungs- und Austauschprozesse.

Zu weite Kleidung an Förderanlagen einsetzen

Kordeln, Kapuzen und lose Ärmel sind an Hängeförderern und Maschinen ungeeignet.

Keine festen Artikel definieren

Wechselnde Modelle führen zu unterschiedlichen Farben, Passformen und Veredelungspositionen.

Checkliste für Galvanik- und Oberflächenbetriebe

Welche Standorte und Abteilungen werden ausgestattet?

Welche normale Firmenkleidung eignet sich für ungefährdete Bereiche?

Wo ist Chemikalienschutz erforderlich?

Welche Säuren, Laugen, Lacke oder Pulver werden eingesetzt?

Wird antistatische Kleidung benötigt?

Welche Kleidung eignet sich für Auf- und Abhängen?

Welche Schutzkleidung ist in Galvanik und Vorbehandlung vorgeschrieben?

Welche Kleidung benötigt die Lackierung?

Welche Ausstattung ist für Strahlarbeiten erforderlich?

Welche Produkte trägt die Qualitätssicherung?

Welche Schutzanforderungen gelten für Labor und Abwassertechnik?

Welche Kleidung benötigt die Instandhaltung?

Ist Warnschutz in Lager und Verladung erforderlich?

Welche Artikel dürfen bestickt werden?

Wo ist DTF-Druck zulässig?

Welche Herstellerfreigaben liegen vor?

Werden Namen, Funktionen und Standorte ergänzt?

Welche Wasch- und Reinigungsverfahren gelten?

Sind die ausgewählten Artikel langfristig verfügbar?

Arbeitskleidung für Oberflächentechnik von Printex24

Printex24 unterstützt Galvanikbetriebe, Pulverbeschichter, Lackierunternehmen, Eloxalwerke, Strahlbetriebe und industrielle Oberflächenveredler bei der Entwicklung einer professionellen Firmenkollektion für geeignete Arbeitsbereiche.

Zum Angebot gehören:

  • robuste T-Shirts,
  • Funktionsshirts,
  • Langarmshirts,
  • Poloshirts,
  • Langarm-Poloshirts,
  • Hemden und Blusen,
  • Sweatshirts,
  • Sweatjacken,
  • Hoodies und Oversize-Hoodies,
  • Fleecejacken,
  • Softshellwesten,
  • Softshelljacken,
  • Arbeitswesten,
  • Arbeitsjacken,
  • Regenjacken,
  • Winterjacken,
  • Warnschutzbekleidung,
  • Caps und Mützen,
  • hochwertige Stickerei,
  • Ton-in-Ton-Stickerei,
  • moderner DTF-Druck,
  • Mitarbeiternamen und Funktionskennzeichnungen,
  • Standort-, Werk- und Abteilungskennzeichnungen,
  • Kleinserien,
  • größere Betriebsausstattungen,
  • Rahmenkollektionen,
  • wiederkehrende Nachbestellungen.

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung verbindet Printex24 die Auswahl geeigneter Textilien mit professioneller Logoaufbereitung, hochwertiger Stickerei und modernen Druckverfahren.

Bei Schutzkleidung werden Herstellerfreigabe, Material, Schutzklasse, Veredelungsposition, Reinigungsverfahren und technische Eignung vor der Produktion geprüft. Normale Corporate Fashion und zertifizierte persönliche Schutzausrüstung werden klar voneinander getrennt.

Gespeicherte Stick- und Druckdaten erleichtern spätere Nachbestellungen für neue Mitarbeitende, zusätzliche Abteilungen oder weitere Standorte.

Angebot für Ihre Mitarbeiterkollektion anfordern

Für eine erste Kalkulation werden benötigt:

  • Firmenlogo,
  • gewünschte Kleidungsstücke,
  • ungefähre Stückzahl,
  • benötigte Größen,
  • Einsatzbereiche,
  • gewünschte Logo-Positionen,
  • Namen oder Funktionsangaben,
  • Werk- oder Standortkennzeichnungen,
  • vorhandene Schutzklassen und Herstellerfreigaben,
  • Hinweise zu Wasch- und Reinigungsverfahren.

Auf dieser Grundlage kann Printex24 eine passende Kollektion für Qualität, Instandhaltung, Verpackung, Lager, Versand, Projektleitung und Außendienst zusammenstellen. Schutzkleidung für Galvanik, Lackierung, Chemikalien- oder antistatische Bereiche wird nur nach technischer Prüfung veredelt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Arbeitskleidung eignet sich für Galvanikbetriebe?

Robuste T-Shirts, Poloshirts, Langarmshirts, Sweatshirts, Arbeitsjacken, Fleece- und Softshelljacken eignen sich für ungefährdete Nebenbereiche. In Galvanik- und Beizbereichen ist häufig zertifizierte Chemikalienschutzkleidung erforderlich.

Kann normale Arbeitskleidung vor Säuren und Laugen schützen?

Nein. Normale Firmenkleidung besitzt keine geprüfte Schutzwirkung gegen Säuren, Laugen oder aggressive Chemikalien.

Kann Chemikalienschutzkleidung bestickt werden?

Nur nach technischer Prüfung und ausdrücklicher Herstellerfreigabe. Nadelstiche und zusätzliche Materialien können die Schutzwirkung beeinträchtigen.

Ist DTF-Druck für antistatische Kleidung geeignet?

Ein normaler DTF-Druck ist nicht automatisch für antistatische Kleidung geeignet. Eine Veredelung darf nur nach technischer Freigabe erfolgen.

Welche Kleidung eignet sich für Pulverbeschichter?

T-Shirts, Poloshirts, Langarmshirts und Arbeitsjacken eignen sich für freigegebene Nebenbereiche. In Beschichtungszonen kann antistatische Schutzkleidung erforderlich sein.

Welche Kleidung eignet sich für Qualitätssicherung?

Poloshirts, Langarm-Poloshirts, leichte Arbeitsjacken und Softshellwesten eignen sich besonders gut. Firmenlogo, Name und Funktion können hochwertig gestickt werden.

Welche Kleidung eignet sich für Instandhalter?

Robuste T-Shirts, Poloshirts, Langarmshirts, Arbeitsjacken, Fleece- und Softshelljacken eignen sich für ungefährdete Tätigkeiten. Notwendiger Chemikalien-, Flamm-, Lichtbogen- oder Atemschutz wird zusätzlich eingeplant.

Können mehrere Standorte einheitlich ausgestattet werden?

Ja. Eine dokumentierte Rahmenkollektion mit festen Artikeln, Farben, Logo-Größen, Funktionsangaben, Schutzklassen und Standortkennzeichnungen sorgt für einen einheitlichen Unternehmensauftritt.

Fazit

Arbeitskleidung für Galvanik, Oberflächentechnik und Pulverbeschichtung muss chemische Prozesse, Beschichtungstechnik, Maschinenarbeit, Qualität, Logistik und professionellen Markenauftritt miteinander verbinden.

Galvanik, Eloxal, Pulverbeschichtung, Nasslackierung, Strahlen, Vorbehandlung, Labor und Instandhaltung stellen sehr unterschiedliche Anforderungen an Material, Passform und Schutzwirkung.

Eine strukturierte Rahmenkollektion sorgt dafür, dass Mitarbeitende in geeigneten Unternehmensbereichen einheitlich auftreten. Gleichzeitig müssen normale Firmenbekleidung und zertifizierte Schutzkleidung klar voneinander getrennt werden.

Stickerei eignet sich besonders für hochwertige Brustlogos, Namen, Poloshirts, Fleece-, Softshelljacken und Arbeitswesten in freigegebenen Bereichen. DTF-Druck bietet flexible Möglichkeiten für T-Shirts, Recruitingkleidung und gut sichtbare Rückenkennzeichnungen außerhalb chemisch, antistatisch oder explosionsgefährdeter Zonen.

Bei Chemikalien-, Antistatik-, Flamm-, Warn- und Schutzkleidung haben Herstellerfreigabe, Schutzklasse und technische Eignung immer Vorrang vor der dekorativen Gestaltung.

Printex24 begleitet Oberflächenbetriebe von der Textilauswahl und Logooptimierung über die Größenplanung bis zur fertigen Veredelung und späteren Nachbestellung.

Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24
Fachliche Erfahrung: Mehr als 25 Jahre Stickerei, Textildruck und Firmenbekleidung für Unternehmen, Vereine und Industriebetriebe
Zuletzt fachlich überarbeitet: Juli 2026