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Ratgeber

Berufsbekleidung für Zimmerer

11. August 2026

Berufsbekleidung für Zimmerer muss im täglichen Einsatz deutlich mehr leisten als normale Firmenkleidung. Arbeiten auf Baustellen, in der Werkstatt, bei der Montage und im Holzbau stellen unterschiedliche Anforderungen an Bewegungsfreiheit, Robustheit, Witterungsschutz und Sicherheit.

Gleichzeitig möchten viele Zimmereien und Holzbaubetriebe ihre Mitarbeiter einheitlich ausstatten. Arbeitsjacken, T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Hoodies, Westen und weitere geeignete Textilien können deshalb mit Firmenlogo, Mitarbeitername oder Funktion veredelt werden.

Printex24 unterstützt Zimmereien bei der Auswahl geeigneter Firmen- und Berufsbekleidung sowie bei der professionellen Umsetzung von Firmenlogos durch Maschinenstickerei oder Textildruck.

Wichtig ist dabei die klare Trennung zwischen normaler Firmenbekleidung und persönlicher Schutzausrüstung. Welche PSA tatsächlich erforderlich ist, muss anhand der konkreten Gefährdungen und Arbeitsbedingungen bestimmt werden. Die BG BAU weist darauf hin, dass erforderliche persönliche Schutzausrüstung geeignet sein, ergonomischen Anforderungen entsprechen und dem jeweiligen Beschäftigten passen muss. (BAuA)

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zimmerer benötigen Bekleidung, die zum konkreten Arbeitsplatz und zur jeweiligen Tätigkeit passt.
  • Firmen-T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Hoodies, Westen und Jacken können einheitlich mit dem Firmenlogo gestaltet werden.
  • Normale Firmenbekleidung ist nicht automatisch persönliche Schutzausrüstung.
  • Sicherheitsschuhe, Schutzhelm, Augen-, Gehör- oder Handschutz müssen entsprechend der Gefährdung ausgewählt werden. (BAuA)
  • Bei Arbeiten in der Höhe können zusätzliche Maßnahmen gegen Absturz erforderlich sein; persönliche Absturzschutzausrüstung kommt dabei nachrangig zu technischen Schutzmaßnahmen in Betracht. (BAuA)
  • Maschinenstickerei eignet sich besonders für kompakte Firmenlogos auf geeigneten Arbeitsjacken, Sweatshirts, Poloshirts oder Westen.
  • Textildruck eignet sich besonders für größere Rückenkennzeichnungen und detailreiche Motive.
  • Waschbarkeit und Pflegeanforderungen sollten vor der Auswahl der Berufsbekleidung feststehen.
  • Printex24 führt je nach Hersteller, Modell, Artikel und Farbe Firmenkleidung bis 15XL.

Was muss Berufsbekleidung für Zimmerer können?

Zimmerer arbeiten nicht ausschließlich an einem einzigen Arbeitsplatz.

Typische Arbeitsbereiche können sein:

  • Baustelle
  • Dachstuhl
  • Holzrahmenbau
  • Montage
  • Werkstatt
  • Vorfertigung
  • Innenausbau
  • Sanierung
  • Außenbereich

Entsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen an die Kleidung.

Ein T-Shirt für Arbeiten in einer Werkhalle erfüllt eine andere Aufgabe als eine Winterjacke für Montagearbeiten im Freien.

Berufsbekleidung und PSA unterscheiden

Gerade bei Handwerksberufen sollte zwischen zwei Bereichen unterschieden werden:

Firmen- und Arbeitskleidung

und

persönlicher Schutzausrüstung.

Ein T-Shirt mit Firmenlogo kann Mitarbeiter eindeutig einem Betrieb zuordnen. Es schützt aber nicht automatisch vor Gefahren des Arbeitsplatzes.

Das gilt auch für Jacken, Hoodies oder Westen.

Wenn eine Gefährdung nicht ausreichend durch technische oder organisatorische Maßnahmen vermieden werden kann, muss der Arbeitgeber die erforderliche persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung stellen. (BAuA)

T-Shirts für Zimmerer

T-Shirts können vor allem bei wärmeren Temperaturen oder in geschützten Arbeitsbereichen eingesetzt werden.

Mögliche Verwendungen:

  • Werkstatt
  • Vorfertigung
  • Innenausbau
  • Montage
  • Firmenveranstaltungen

Eine mögliche Gestaltung:

Linke Brust: Firmenlogo

Rücken: Firmenname oder ZIMMEREI

Optional:

Rechte Brust: Mitarbeitername

Firmenlogo auf Zimmerer-T-Shirts

Für den täglichen Arbeitseinsatz kann ein kleines Brustlogo besonders sinnvoll sein.

Ein größerer Rückenprint eignet sich beispielsweise für:

  • Firmenname
  • Internetadresse
  • Leistungsbereich
  • Teamkennzeichnung

Dabei sollte die Gestaltung nicht unnötig überladen werden.

T-Shirts als erste Bekleidungsschicht

Ein Firmen-T-Shirt kann Bestandteil eines mehrschichtigen Bekleidungskonzepts sein.

Zum Beispiel:

Wärmerer Arbeitstag

T-Shirt

Kühlerer Arbeitstag

T-Shirt + Sweatshirt

Außenbereich

T-Shirt + Fleece oder Arbeitsjacke

Winter

T-Shirt + Zwischenschicht + geeignete Winter- oder Wetterschutzbekleidung

Poloshirts für Zimmerer

Poloshirts können besonders für Tätigkeiten mit stärkerem Kundenkontakt interessant sein.

Zum Beispiel:

  • Beratung
  • Aufmaß
  • Baustellenbesprechung
  • Angebotstermine
  • Messe
  • Kundenübergabe

Ein Zimmerer muss schließlich nicht bei jedem Termin dieselbe Kleidung tragen wie bei schwerer Montagearbeit.

Poloshirt mit Sticklogo

Eine klassische Gestaltung:

Linke Brust: Firmenlogo gestickt

Rechte Brust: Mitarbeitername

Poloshirts können damit Bestandteil einer Firmenkollektion sein, die auch außerhalb der eigentlichen Baustellenarbeit eingesetzt wird.

Sweatshirts für Zimmereien

Sweatshirts eignen sich als zusätzliche Schicht bei niedrigeren Temperaturen.

Sie können beispielsweise getragen werden in:

  • Werkstatt
  • Lager
  • Vorfertigung
  • Montage
  • Baustelle

Mögliche Veredelungen:

  • Brustlogo
  • Firmenname auf dem Rücken
  • Mitarbeitername
  • Funktion

Hoodies für Zimmerer

Hoodies sind bei vielen Handwerksbetrieben beliebt.

Sie bieten viel Fläche für:

  • Firmenlogo
  • Rückenmotiv
  • Unternehmensname

Auch Oversize Hoodies können für Freizeitkleidung, Mitarbeiterkollektionen oder Firmen-Merchandise interessant sein.

Kapuzen und Kordeln beachten

Bei Arbeitsplätzen mit Maschinen oder beweglichen Teilen müssen lose Kleidungsbestandteile kritisch betrachtet werden.

Daher sollte immer geprüft werden, ob ein Hoodie mit Kapuze oder Kordeln für die konkrete Tätigkeit überhaupt geeignet ist.

Arbeitsjacken für Zimmerer

Arbeitsjacken sind besonders relevant für Tätigkeiten im Außenbereich.

Wichtige Kriterien können sein:

  • Bewegungsfreiheit
  • Schnitt
  • Taschen
  • Material
  • Wetterschutz
  • Wärmeleistung
  • Pflege

Firmenlogo auf Arbeitsjacken

Typische Positionen:

  • linke Brust
  • rechte Brust
  • Rücken
  • Ärmel

Eine mögliche Gestaltung:

Linke Brust: Firmenlogo

Rechte Brust: Mitarbeitername

Rücken: Firmenname

Softshelljacken für Zimmereien

Softshelljacken können für Übergangszeiten und unterschiedliche Außenbereiche interessant sein.

Wichtig:

Softshell bedeutet nicht automatisch wasserdicht.

Die tatsächlichen Eigenschaften müssen beim jeweiligen Modell geprüft werden.

Softshell besticken

Ein kompaktes Firmenlogo kann auf geeigneten Softshelljacken mit Maschinenstickerei umgesetzt werden.

Besitzt die Jacke jedoch eine funktionelle Membran, entstehen durch die Sticknadel Einstiche in das Material.

Dadurch können die funktionellen Eigenschaften im unmittelbaren Stickbereich beeinflusst werden.

Winterjacken für Zimmerer

Im Winter benötigen Beschäftigte gegebenenfalls Kleidung, die nicht nur wärmt, sondern auch für die tatsächlichen Wetterbedingungen geeignet ist.

Die BG BAU empfiehlt für Arbeiten bei Nässe und Kälte entsprechend geeignete wasser- und winddichte Wetterschutzkleidung. (BAuA)

Eine Winterjacke sollte deshalb nicht ausschließlich nach:

  • Optik
  • Farbe
  • Logo-Fläche

ausgewählt werden.

Entscheidend ist die tatsächliche Funktion des Artikels.

Winterjacke mit Firmenlogo

Mögliche Gestaltung:

Brust: kleines Firmenlogo

Rechte Brust: Name

Optional:

Rücken: Firmenname

Westen für Zimmerer

Westen können eine interessante Zwischenlösung darstellen.

Möglich sind beispielsweise:

  • Softshellwesten
  • Fleecewesten
  • Steppwesten

Sie bieten Bewegungsfreiheit an den Armen und können als zusätzliche Schicht getragen werden.

Fleece für Zimmereien

Fleecejacken oder Fleecewesten können für kühlere Arbeitsbereiche interessant sein.

Maschinenstickerei ist hier häufig eine passende Veredelung.

Bei hochflorigem Material kann ein zusätzlicher Sticktopper helfen, dass kleine Details weniger in der Oberfläche verschwinden.

Arbeitshosen

Eine geeignete Arbeitshose gehört für viele Zimmerer zu den wichtigsten Kleidungsstücken.

Zu berücksichtigen sind beispielsweise:

  • Bewegungsfreiheit
  • Taschenanordnung
  • Verstärkungen
  • Material
  • Passform
  • Einsatzbereich

Welche Hose sinnvoll ist, hängt stark von den ausgeführten Arbeiten ab.

Taschen praktisch planen

Viele Arbeitshosen besitzen zusätzliche Taschen für:

  • Zollstock
  • kleine Werkzeuge
  • Befestigungsmaterial
  • weitere Arbeitsmittel

Das bedeutet jedoch nicht, dass möglichst viele Taschen automatisch besser sind.

Position und Inhalt müssen zur jeweiligen Tätigkeit passen.

Knieschutz und weitere Funktionen

Wenn für bestimmte Tätigkeiten besonderer Knieschutz oder andere Schutzfunktionen erforderlich sind, sollte gezielt dafür geeignete Arbeitskleidung beziehungsweise PSA ausgewählt werden.

Ein normales Arbeitshosenmodell bietet solche Schutzfunktionen nicht automatisch.

Sicherheitsschuhe für Zimmerer

Im ursprünglichen Ansatz wird häufig pauschal von „Arbeitsschuhen mit Stahlkappen“ gesprochen.

Das ist zu allgemein.

Welcher Fußschutz notwendig ist, muss anhand der Arbeits- und Einsatzbedingungen bestimmt werden. Die BG BAU weist ausdrücklich darauf hin, dass vor Auswahl und Benutzung des Fußschutzes eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen ist. (BAuA)

Je nach Situation können unter anderem Anforderungen an:

  • Zehenschutz
  • Durchtrittschutz
  • Rutschhemmung
  • Sohle
  • Wetterbeständigkeit

relevant sein.

Arbeitsschuhe im Winter

Für winterliche Bedingungen empfiehlt die BG BAU unter anderem geeignete Schuhe mit stark profilierter, rutschhemmender Sohle und nennt für entsprechende Baustelleneinsätze S3-Schuhe. (BAuA)

Die konkrete Auswahl muss dennoch zur jeweiligen Gefährdung und Tätigkeit passen.

Schutzhelm für Zimmerer

Zimmerer können auf Baustellen Gefährdungen durch:

  • herabfallende Gegenstände
  • Anstoßen
  • unterschiedliche Bauabläufe

ausgesetzt sein.

Ob und welcher Schutzhelm erforderlich ist, ergibt sich aus der jeweiligen Gefährdung und den festgelegten Schutzmaßnahmen.

Bei Kälte weist die BG BAU darauf hin, dass für Bauhelme geeignete, dafür zugelassene Kälteschutzlösungen verwendet werden sollen. (BAuA)

Keine beliebige Mütze unter dem Schutzhelm

Bei Schutzhelmen sollten nicht einfach beliebige zusätzliche Kleidungsstücke unter dem Helm getragen werden.

Wenn Kälteschutz erforderlich ist, müssen dafür geeignete Lösungen verwendet werden, die die Schutzfunktion des Helms nicht beeinträchtigen. (BAuA)

Schutzbrille

Beim Sägen, Bohren, Fräsen oder bei anderen Tätigkeiten können Augen gefährdet werden.

Welche Form von Augen- oder Gesichtsschutz erforderlich ist, richtet sich nach der konkreten Gefährdung.

Persönliche Schutzausrüstung muss entsprechend der Tätigkeit und dem Risiko ausgewählt werden. (BAuA)

Handschuhe

Auch bei Handschuhen gibt es keine universelle Lösung für alle Zimmererarbeiten.

Je nach Tätigkeit können unterschiedliche Anforderungen bestehen.

Relevant können sein:

  • mechanische Belastung
  • Grip
  • Witterung
  • Material
  • notwendiges Tastgefühl

PSA muss generell für die jeweiligen Arbeitsplatzbedingungen geeignet sein und den Beschäftigten passen. (BAuA)

Gehörschutz

Bei lauten Maschinen oder Arbeitsprozessen kann Gehörschutz erforderlich sein.

Welche Schutzmaßnahmen notwendig sind, muss anhand der tatsächlichen Belastung bestimmt werden.

Atemschutz und Holzstaub

Auch Staubbelastungen können bei Arbeiten im Bau- und Holzbereich relevant sein.

Die BG BAU weist darauf hin, dass bei Staubbelastungen geeignete Atemschutzlösungen erforderlich sein können und beschreibt beispielsweise gebläseunterstützte Filtergeräte mit Partikelfiltern für belastete Arbeitsbereiche. (BAuA)

Welche Atemschutzlösung erforderlich ist, muss konkret bestimmt werden.

Arbeiten in der Höhe

Zimmerer arbeiten häufig an:

  • Dachstühlen
  • Deckenkonstruktionen
  • Holzrahmen
  • weiteren erhöhten Arbeitsplätzen

Absturz zählt deshalb zu den besonders relevanten Gefährdungen im Holzbau.

Die BG BAU beschreibt für Zimmerer technische und persönliche Sicherungssysteme und weist darauf hin, dass persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz insbesondere dann eingesetzt werden kann, wenn technische Schutzmaßnahmen begründbar nicht anwendbar sind. (BAuA)

Firmenkleidung ersetzt keine Absturzsicherung

Ein wichtiges Prinzip:

Eine robuste Arbeitsjacke, Arbeitshose oder ein Firmen-Hoodie besitzt keinerlei Ersatzfunktion für erforderliche Absturzschutzmaßnahmen.

Corporate Fashion und Arbeitsschutz müssen deshalb getrennt geplant und anschließend sinnvoll miteinander kombiniert werden.

Firmenlogo für Zimmereien

Bei Firmenbekleidung für Zimmerer kann das Logo unterschiedliche Funktionen übernehmen.

Es kann beispielsweise zeigen:

  • Firmenname
  • Logo
  • Mitarbeitername
  • Funktion
  • Standort

Firmenlogo auf der Brust

Besonders geeignet für:

  • Arbeitsjacken
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Westen
  • T-Shirts

Firmenname auf dem Rücken

Auf:

  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Jacken

kann der Rücken für eine größere Firmenkennzeichnung genutzt werden.

Firmenlogo auf dem Ärmel

Möglich sind beispielsweise:

  • Firmenstandort
  • Zusatzlogo
  • Gründungsjahr
  • Abteilung

Zimmerer-Logo besticken

Maschinenstickerei eignet sich besonders für kompakte Firmenlogos.

Geeignete Textilien können beispielsweise sein:

  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleece
  • Westen
  • Arbeitsjacken
  • Caps
  • Mützen

Stickerei auf Arbeitsjacken

Bei Arbeitsjacken müssen vor der Stickerei berücksichtigt werden:

  • Taschen
  • Reißverschlüsse
  • Futter
  • Verstärkungen
  • Membranen
  • Beschichtungen

Nicht jede Position ist technisch gleich gut erreichbar.

Große Stickmotive

Große, dicht gefüllte Logos können:

  • hohe Stichzahlen erzeugen
  • das Material lokal versteifen
  • die Jacke oder das Shirt verziehen
  • den Tragekomfort beeinflussen

Deshalb sollte die Größe technisch sinnvoll gewählt werden.

Textildruck für Zimmereien

Textildruck eignet sich besonders für:

  • große Rückenlogos
  • Firmenname
  • mehrfarbige Motive
  • detaillierte Grafiken

Je nach Produkt und Motiv kommen beispielsweise infrage:

  • DTF
  • Siebdruck
  • Flexdruck
  • Flockdruck

DTF

DTF bedeutet „Direct to Film“.

Das Motiv wird auf einen speziellen Film gedruckt und anschließend auf das geeignete Textil übertragen.

Interessant ist das Verfahren beispielsweise für:

  • mehrfarbige Firmenlogos
  • Farbverläufe
  • komplexere Grafiken
  • Personalisierungen

Große Transferflächen

Bei körperlicher Arbeit sollten große geschlossene Transferflächen bewusst eingesetzt werden.

Sie können:

  • stärker fühlbar sein
  • das Textil lokal versteifen
  • die Luftdurchlässigkeit im Motivbereich reduzieren

Siebdruck

Bei größeren identischen Serien kann Siebdruck wirtschaftlich interessant sein.

Die Kalkulation hängt unter anderem ab von:

  • Stückzahl
  • Motivfarben
  • Druckgröße
  • Textilfarbe
  • Druckposition
  • Einrichtungsaufwand

Eine feste Stückzahl, ab der Siebdruck grundsätzlich günstiger wird, gibt es nicht.

Flexdruck

Flex eignet sich besonders für:

  • Namen
  • Funktionen
  • klare Schriftzüge

Zum Beispiel:

ZIMMERER

MONTAGE

BAULEITUNG

Stickerei oder Druck?

AnwendungHäufig geeignete Richtung
kleines FirmenlogoStickerei oder Textildruck
Logo auf Polohäufig Stickerei
Logo auf Arbeitsjackenach Materialprüfung häufig Stickerei
großes RückenlogoTextildruck
MitarbeiternameStickerei, Flex oder DTF
FarbverlaufTextildruck
komplexe GrafikTextildruck

Firmenkleidung für Zimmerer im Sommer

Eine mögliche Ausstattung:

  • T-Shirt
  • Poloshirt
  • leichteres Sweatshirt für kühlere Morgenstunden

Die konkrete Kleidung sollte selbstverständlich zu Tätigkeit und Arbeitsschutzanforderungen passen.

Firmenkleidung im Herbst

Möglich:

  • T-Shirt
  • Sweatshirt
  • Fleece
  • Softshelljacke

Firmenkleidung im Winter

Möglich:

  • Basisschicht
  • wärmende Zwischenschicht
  • geeignete Wetterschutz- oder Winterjacke

Die BG BAU hebt für winterliche Baustellenbedingungen insbesondere Schutz gegen Nässe, Wind und Kälte hervor. (BAuA)

Berufsbekleidung als Schichtsystem

Statt nur eine besonders schwere Jacke auszuwählen, kann ein durchdachtes Schichtsystem sinnvoll sein.

Beispiel:

Schicht 1: T-Shirt

Schicht 2: Sweatshirt oder Fleece

Schicht 3: geeignete Jacke

So können Mitarbeiter ihre Bekleidung besser an Temperatur und Tätigkeit anpassen.

Größenplanung für Zimmereien

Gerade bei körperlicher Arbeit sollte die Kleidung ausreichend Bewegungsfreiheit bieten.

Printex24 führt je nach Hersteller, Artikel, Modell und Farbe Firmenkleidung bis 15XL.

Nicht jeder Artikel ist jedoch im vollständigen Größenspektrum erhältlich.

Unterschiedliche Modelle kombinieren

Falls ein bestimmter Artikel nicht alle benötigten Größen bietet, kann geprüft werden, ob optisch passende Alternativmodelle miteinander kombiniert werden können.

Entscheidend sind:

  • ähnliche Farbe
  • vergleichbare Optik
  • gleiche Logoposition

Größenliste

MitarbeiterProduktGrößePersonalisierung
Max BeispielT-ShirtXLZimmerer
Peter MusterSweatshirt3XLMontage
Thomas BeispielSoftshelljackeLBauleitung

Arbeitskleidung muss passen

Bei PSA ist eine passende Größe nicht nur eine optische Frage. Die BG BAU verlangt, dass bereitgestellte persönliche Schutzausrüstung den Beschäftigten passt und den ergonomischen sowie gesundheitlichen Anforderungen entspricht. (BAuA)

Auch bei normaler Firmenbekleidung ist eine gute Passform für Bewegungsfreiheit und Akzeptanz sinnvoll.

Pflege der Zimmerer-Bekleidung

Arbeitskleidung kann stärker beansprucht werden als klassische Freizeitkleidung.

Vor der Bestellung sollte deshalb geklärt werden:

  • wie häufig wird gewaschen?
  • welche Waschtemperatur wird benötigt?
  • wird ein Trockner eingesetzt?
  • erfolgt private oder gewerbliche Reinigung?

Keine pauschale 60-Grad-Aussage

Nicht jedes T-Shirt, Sweatshirt oder jede Arbeitsjacke kann automatisch bei 60 °C gewaschen werden.

Das Pflegeetikett des jeweiligen Artikels ist maßgeblich.

Industriewäsche

Wenn industrielle Waschverfahren erforderlich sind, muss gezielt ein dafür geeignetes Produkt gewählt werden.

Normale Corporate-Fashion-Artikel sind nicht automatisch industriewäschegeeignet.

Haltbarkeit

Die Nutzungsdauer hängt unter anderem ab von:

  • Grundtextil
  • Verarbeitung
  • Beanspruchung
  • Veredelung
  • Waschhäufigkeit
  • Pflege

Eine feste Zahl garantierter Waschgänge sollte deshalb nicht pauschal versprochen werden.

Nachhaltigkeit

Je nach Hersteller können geeignete Firmen- und Berufstextilien verfügbar sein mit:

  • Bio-Baumwolle
  • Recyclingmaterialien
  • bestimmten Zertifizierungen

Solche Angaben müssen immer am konkreten Produkt geprüft werden.

Firmenkleidung für Zimmereien als Gesamtkonzept

Eine vollständige Mitarbeiterkollektion kann beispielsweise bestehen aus:

T-Shirt

für wärmere Tage und Innenbereiche

Poloshirt

für Beratung und Kundenkontakt

Sweatshirt

als zusätzliche Schicht

Fleece oder Weste

für kühlere Bereiche

Softshelljacke

für geeignete Übergangs- und Außeneinsätze

Winterjacke

für niedrige Temperaturen und entsprechende Wetterbedingungen

Erforderliche PSA wird davon getrennt entsprechend der Gefährdungsbeurteilung festgelegt. (BAuA)

Praxisbeispiel 1 – Zimmerei mit Kundenkontakt

T-Shirt: Firmenlogo auf Brust

Poloshirt: Firmenlogo gestickt

Softshelljacke: identisches Brustlogo

Mitarbeitername: rechte Brust

So kann der gleiche Markenauftritt sowohl bei der Montage als auch bei Kundenterminen fortgeführt werden.

Praxisbeispiel 2 – Montageteam

T-Shirt: Anthrazit

Brust: Firmenlogo

Rücken: MONTAGE

Sweatshirt: identische Gestaltung

Jacke: Brustlogo

Praxisbeispiel 3 – Bauleitung

Poloshirt: Navy

Brust: Firmenlogo

Rechte Brust: Name

darunter:

Bauleitung

Praxisbeispiel 4 – Winterausstattung

Basisschicht: geeignetes Shirt

Zwischenschicht: Fleece

Außenschicht: geeignete Winter- oder Wetterschutzjacke

Das Firmenlogo wird auf den sichtbaren Außenschichten positioniert.

Häufige Fehler bei Berufsbekleidung für Zimmerer

Normale Firmenkleidung als Schutzkleidung behandeln

Ein Firmenlogo macht ein Kleidungsstück nicht zur PSA.

Sicherheitsschuhe pauschal auf „Stahlkappe“ reduzieren

Die erforderliche Schutzklasse und Ausstattung müssen aus den tatsächlichen Arbeitsbedingungen abgeleitet werden. (BAuA)

Helm grundsätzlich bei jeder Tätigkeit voraussetzen

Welche PSA erforderlich ist, richtet sich nach der konkreten Gefährdung und den Schutzmaßnahmen. (BAuA)

Beliebige Handschuhe für alle Arbeiten verwenden

Handschutz muss zur jeweiligen Gefährdung und Tätigkeit passen. (BAuA)

Jede Arbeitsjacke als wasserdicht bezeichnen

Wetterschutzeigenschaften müssen produktbezogen geprüft werden.

Firmenlogo zu groß gestalten

Ein Logo muss auch unter Arbeitsbedingungen sinnvoll tragbar bleiben.

Waschbarkeit erst nach der Bestellung prüfen

Pflegeanforderungen sollten schon bei der Produktauswahl bekannt sein.

Welche Angaben benötigt Printex24?

Für ein individuelles Angebot helfen:

  • Anzahl der Mitarbeiter
  • gewünschte Kleidungsstücke
  • Größen
  • Farben
  • Firmenlogo
  • gewünschte Positionen
  • Mitarbeiternamen
  • Funktionen
  • Pflegeanforderungen
  • vorgesehener Einsatzbereich
  • gewünschter Termin

Berufsbekleidung für Zimmerer planen

1. Arbeitsbereiche unterscheiden

Zum Beispiel:

  • Werkstatt
  • Montage
  • Baustelle
  • Kundenkontakt
  • Außendienst

2. Sicherheitsanforderungen gesondert klären

Notwendige PSA wird anhand der Gefährdungsbeurteilung festgelegt. (BAuA)

3. Firmenkleidung auswählen

Zum Beispiel:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Fleece
  • Westen
  • Jacken

4. Größen erfassen

Die benötigten Mitarbeitergrößen werden eindeutig zugeordnet.

5. Firmenfarben festlegen

Die Textilien können auf das Corporate Design der Zimmerei abgestimmt werden.

6. Firmenlogo übermitteln

Das Motiv wird auf seine technische Eignung geprüft.

7. Stickerei oder Textildruck auswählen

Je nach Produkt beispielsweise:

  • Maschinenstickerei
  • DTF
  • Siebdruck
  • Flexdruck
  • Flockdruck

8. Positionen festlegen

Zum Beispiel:

  • Brust
  • Rücken
  • Ärmel

9. Personalisierungen ergänzen

Optional:

  • Mitarbeitername
  • Zimmerer
  • Montage
  • Bauleitung
  • Standort

10. Produktion und Qualitätskontrolle

Die Textilien werden entsprechend der abgestimmten Produktionsdaten veredelt und anschließend kontrolliert.

Berufsbekleidung für Zimmerer bei Printex24

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Maschinenstickerei, Textildruck und Firmenbekleidung unterstützt Printex24 Zimmereien, Holzbaubetriebe und Handwerksunternehmen bei der individuellen Ausstattung ihrer Mitarbeiter.

Mögliche Textilien:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Langarmshirts
  • Sweatshirts
  • Sweater
  • Hoodies
  • Oversize Hoodies
  • Sweatjacken
  • Fleece
  • Westen
  • Softshelljacken
  • Winterjacken
  • weitere geeignete Firmen- und Berufstextilien

Mögliche Veredelungen:

  • Firmenlogo
  • Mitarbeitername
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort
  • Teambezeichnung

Printex24 unterstützt bei:

  • Produktauswahl
  • Größenplanung
  • Materialprüfung
  • Logoaufbereitung
  • professioneller Stickdateierstellung
  • Maschinenstickerei
  • Textildruck
  • DTF
  • Siebdruck
  • Flexdruck
  • Flockdruck
  • Motivpositionierung
  • Personalisierung
  • Nachbestellungen
  • Qualitätskontrolle

Bei sicherheitsrelevanter Schutzkleidung gilt: Welche PSA erforderlich ist, muss der Betrieb entsprechend der tatsächlichen Gefährdungen und Arbeitsbedingungen festlegen. Firmenbekleidung und Schutzkleidung sollten deshalb nicht miteinander verwechselt werden. (BAuA)

Sie möchten Ihre Zimmerei mit einheitlicher Berufsbekleidung und Firmenlogo ausstatten?

Senden Sie Printex24 Ihr Logo sowie Angaben zu Mitarbeiterzahl, gewünschten Kleidungsstücken, Größen, Farben und Einsatzbereichen.

Wir prüfen, welche Textilien und welche Kombination aus Maschinenstickerei und Textildruck für Ihre Firmenausstattung sinnvoll sind.

Jetzt Berufsbekleidung für Zimmerer bei Printex24 individuell besticken oder bedrucken lassen und Angebot anfordern.

Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24