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Ratgeber

Berufskleidung für Gastronomie

11. August 2026

Berufskleidung für die Gastronomie: Einheitlicher Auftritt für Service, Küche und Gästebereiche

Berufskleidung in der Gastronomie muss unterschiedliche Anforderungen gleichzeitig erfüllen. Mitarbeiter sollen sich während einer langen Schicht bequem bewegen können, die Kleidung muss zum Erscheinungsbild des Betriebs passen und häufige Wäsche verkraften. Gleichzeitig erwarten Gäste, dass Servicepersonal, Barteam und Empfang gepflegt und schnell als Ansprechpartner erkennbar sind.

Deshalb sollte Gastronomiebekleidung nicht ausschließlich nach Farbe oder einem möglichst günstigen Stückpreis ausgewählt werden. Sinnvoller ist eine abgestimmte Bekleidungslösung, die sich an den einzelnen Tätigkeitsbereichen orientiert.

Ein Mitarbeiter im Service benötigt beispielsweise andere Kleidungsstücke als ein Beschäftigter in der Küche. Barpersonal wiederum arbeitet unter anderen Bedingungen als Mitarbeiter eines Biergartens, Caterings oder einer Hotelgastronomie.

Ein gemeinsames Gestaltungskonzept mit Firmenlogo, festgelegten Farben und abgestimmten Schnitten kann diese unterschiedlichen Anforderungen miteinander verbinden.

Das Wichtigste auf einen Blick

Bei Firmenkleidung für Gastronomiebetriebe sollten insbesondere berücksichtigt werden:

  • Tätigkeit des jeweiligen Mitarbeiters
  • direkter Gästekontakt
  • Bewegungsfreiheit
  • Arbeitsumgebung und Temperatur
  • Waschhäufigkeit
  • erforderliche Waschtemperatur
  • Materialqualität
  • Farbwahl
  • Damen-, Herren- und Unisexpassformen
  • Größenbereich
  • Veredelung mit Stickerei oder Textildruck
  • Logo-Position
  • langfristige Nachbestellbarkeit
  • Ausstattung neuer Mitarbeiter
  • Abgrenzung von normaler Firmenkleidung und vorgeschriebener Hygiene- oder Schutzkleidung

Gerade in Gastronomiebetrieben ist diese letzte Unterscheidung wichtig. Ein besticktes Poloshirt oder eine bedruckte Schürze kann ein Bestandteil der Firmenkleidung sein, ersetzt aber keine betrieblich oder hygienisch vorgeschriebene Schutz- oder Hygienebekleidung.

Gastronomiebekleidung nach Tätigkeitsbereich auswählen

Ein Restaurant besteht häufig aus mehreren Arbeitsbereichen.

Dazu können gehören:

  • Empfang
  • Service
  • Bar
  • Küche
  • Frühstücksservice
  • Catering
  • Terrasse
  • Biergarten
  • Veranstaltungsgastronomie
  • Liefer- und Abholbereich
  • Verwaltung
  • Betriebsleitung

Für diese Bereiche dieselbe Kleidung vorzuschreiben, ist nicht immer sinnvoll.

Ein einheitlicher Unternehmensauftritt entsteht auch dann, wenn unterschiedliche Kleidungsstücke verwendet werden, solange Farben, Firmenlogo und Gestaltung aufeinander abgestimmt sind.

Firmenkleidung für den Service

Servicemitarbeiter stehen über längere Zeit im direkten Kontakt mit Gästen.

Die Kleidung sollte deshalb:

  • gepflegt aussehen
  • auch nach mehreren Stunden angenehm sitzen
  • Bewegungen beim Tragen und Servieren ermöglichen
  • nicht unnötig einengen
  • zum Stil des Restaurants passen
  • regelmäßig waschbar sein

Geeignete Kleidungsstücke können sein:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • T-Shirts
  • Schürzen
  • Westen
  • Sweatshirts für Außenbereiche

Welches Kleidungsstück geeignet ist, hängt stark vom gastronomischen Konzept ab.

Ein modernes Café kann beispielsweise bewusst hochwertige T-Shirts und Schürzen einsetzen, während ein gehobenes Restaurant stärker mit Hemden, Blusen und Westen arbeitet.

Poloshirts für Gastronomiemitarbeiter

Poloshirts sind besonders vielseitig, weil sie zwischen T-Shirt und klassischem Hemd liegen.

Sie wirken gepflegt, ohne sehr formell zu sein.

Das macht sie interessant für:

  • Restaurants
  • Cafés
  • Bistros
  • Catering
  • Hotelrestaurants
  • Frühstücksservice
  • Biergärten
  • Imbisskonzepte
  • Systemgastronomie

Für häufigen Einsatz sollten besonders Kragen, Knopfleiste und Stoffqualität betrachtet werden.

Ein Poloshirt kann neu sehr hochwertig wirken und trotzdem nach wenigen Waschzyklen seinen professionellen Charakter verlieren, wenn der Kragen sich einrollt oder die Knopfleiste verzieht.

T-Shirts für moderne Gastronomiekonzepte

Nicht jeder Betrieb benötigt klassische Servicekleidung.

T-Shirts passen besonders gut zu:

  • Cafés
  • Burgerrestaurants
  • Street-Food-Konzepten
  • modernen Bars
  • Foodtrucks
  • Veranstaltungsservice
  • Biergärten
  • jungen Gastronomiekonzepten

Mit einem dezenten Firmenlogo können hochwertige T-Shirts deutlich professioneller wirken als einfache Werbeshirts.

Dabei sollten Material und Schnitt zum tatsächlichen Arbeitsalltag passen.

Servicepersonal bewegt sich viel. Das Shirt sollte deshalb:

  • ausreichend lang sein
  • bei Armbewegungen nicht stark hochrutschen
  • Bewegungsfreiheit bieten
  • blickdicht bleiben
  • nach dem Waschen seine Form behalten

Hemden und Blusen für einen repräsentativen Auftritt

Hemden und Blusen eignen sich vor allem für Betriebe, bei denen ein etwas formelleres Erscheinungsbild gewünscht ist.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • gehobene Gastronomie
  • Hotelrestaurants
  • Empfang
  • Bankett
  • Veranstaltungen
  • gehobener Cateringservice

Das Firmenlogo sollte hier meist bewusst zurückhaltend platziert werden.

Eine kleine Stickerei auf der Brust oder am Ärmel kann sinnvoller sein als ein großes Motiv.

Bei dünneren Stoffen muss die Stickerei technisch so umgesetzt werden, dass sich das Material möglichst wenig verzieht.

Schürzen als sichtbarer Bestandteil des Gastronomiekonzepts

Schürzen haben in der Gastronomie eine besondere Stellung.

Sie sind funktionell und gleichzeitig ein sehr sichtbares Gestaltungselement.

Mögliche Varianten sind:

  • Bistroschürzen
  • Latzschürzen
  • kurze Servierschürzen
  • lange Schürzen
  • Schürzen mit Taschen

Sie lassen sich farblich an die übrige Mitarbeiterkleidung anpassen.

Ein Firmenlogo kann beispielsweise:

  • auf der Brust
  • oberhalb einer Tasche
  • seitlich
  • im unteren Bereich

angebracht werden.

Die genaue Position sollte sich nach Schnitt und Taschenaufteilung richten.

Schürzen mit Stickerei

Stickerei eignet sich auf vielen stabilen Schürzen besonders gut.

Vorteile können sein:

  • hochwertige textile Optik
  • klar definierte Farben
  • langlebige Wirkung
  • gute Sichtbarkeit kleiner Logos

Sehr große Stickflächen sind allerdings nicht immer notwendig.

Gerade bei einer Schürze kann ein kompaktes Logo bereits ausreichend Aufmerksamkeit erzeugen.

Schürzen mit Textildruck

Textildruck bietet Vorteile, wenn:

  • das Motiv größer ist
  • mehrere Farben verwendet werden
  • feine Details vorhanden sind
  • ein größeres Veranstaltungsdesign benötigt wird

Auch hier muss berücksichtigt werden, wie häufig und bei welcher Temperatur die Schürze gewaschen wird.

Grundtextil und Veredelung müssen gemeinsam zur vorgesehenen Pflege passen.

Kleidung für Mitarbeiter an der Bar

Barpersonal arbeitet häufig in wärmeren Bereichen und bewegt sich permanent zwischen:

  • Theke
  • Kühlung
  • Spülbereich
  • Gästen
  • Lager

Die Kleidung sollte deshalb nicht nur gut aussehen.

Wichtige Eigenschaften sind:

  • Bewegungsfreiheit
  • angenehmes Material
  • gute Waschbarkeit
  • ausreichende Länge
  • möglichst geringe Einschränkung bei Armbewegungen

Geeignete Kombinationen sind beispielsweise:

  • T-Shirt und Schürze
  • Poloshirt und Schürze
  • Hemd oder Bluse und Bistroschürze

Die konkrete Lösung sollte zum Charakter des Betriebs passen.

Gastronomiebekleidung für Außenbereiche

Terrassen, Biergärten und Außenveranstaltungen stellen zusätzliche Anforderungen.

Mitarbeiter wechseln beispielsweise zwischen:

  • Innenraum
  • Terrasse
  • Lager
  • Küche
  • Außenbereich

Deshalb kann eine ergänzende Schicht sinnvoll sein.

Dazu gehören:

  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • leichte Westen
  • Softshelljacken

Die Gestaltung sollte mit der übrigen Servicekleidung übereinstimmen.

Ein Poloshirt mit kleinem Brustlogo kann beispielsweise mit einer Softshelljacke kombiniert werden, auf der sich dasselbe Logo an derselben Grundposition befindet.

Kleidung für Catering und Veranstaltungen

Cateringteams arbeiten unter sehr unterschiedlichen Bedingungen.

Mögliche Einsatzorte sind:

  • Firmenveranstaltungen
  • Hochzeiten
  • Messen
  • Outdoorveranstaltungen
  • Sportveranstaltungen
  • private Feiern
  • Großveranstaltungen

Entsprechend flexibel sollte die Firmenkleidung aufgebaut sein.

Ein modulares System könnte bestehen aus:

  • T-Shirt
  • Poloshirt
  • Hemd oder Bluse
  • Schürze
  • Sweatshirt
  • Softshelljacke

Abhängig von Veranstaltung und Aufgabe kann daraus die passende Kombination gewählt werden.

Küchenpersonal separat betrachten

Küchenmitarbeiter haben andere Anforderungen als das Servicepersonal.

Hier stehen unter anderem im Vordergrund:

  • Arbeitsabläufe
  • Wärme
  • Bewegungsfreiheit
  • Hygiene
  • häufige Reinigung
  • betriebliche Vorschriften

Normale bedruckte oder bestickte Firmenkleidung darf nicht pauschal mit notwendiger Berufs-, Hygiene- oder Schutzkleidung gleichgesetzt werden.

Welche Kleidung in einem konkreten Küchenbereich erforderlich ist, richtet sich nach den betrieblichen Gegebenheiten und den geltenden Hygiene- und Arbeitsschutzanforderungen.

Die Individualisierung mit Firmenlogo sollte nur auf geeigneten Kleidungsstücken und an technisch sinnvollen Positionen erfolgen.

Mitarbeiter in Küche und Service optisch verbinden

Trotz unterschiedlicher Bekleidung können Küche und Service gemeinsam zum Unternehmensauftritt gehören.

Eine mögliche Lösung ist:

Service: dunkles Poloshirt mit Firmenlogo

Küche: geeignete helle oder dunkle Berufskleidung mit demselben Logo

Schürzen: gemeinsame Unternehmensfarbe

Außenjacken: identische Grundgestaltung

So lässt sich ein gemeinsames Erscheinungsbild aufbauen, ohne jedem Mitarbeiter dieselben Textilien zu geben.

Das Firmenlogo auf Gastronomiekleidung

Ein Firmenlogo kann unterschiedliche Aufgaben erfüllen.

Es kann:

  • Mitarbeiter erkennbar machen
  • unterschiedliche Teams visuell verbinden
  • die Marke im Gastraum sichtbar machen
  • die Gestaltung des Betriebs fortführen

Die Veredelung sollte aber nicht überdimensioniert werden.

Insbesondere in gehobener Gastronomie wirkt ein kleines, hochwertig platziertes Logo häufig besser als ein sehr großes Werbemotiv.

Geeignete Positionen für das Firmenlogo

Typische Positionen sind:

  • linke Brust
  • rechte Brust
  • Ärmel
  • Schürze
  • kleines Nackenmotiv

Auf Jacken oder Veranstaltungskleidung kann zusätzlich ein Rückenlogo sinnvoll sein.

Die Position sollte immer zum Kleidungsstück passen.

Bei Hemden, Blusen und Poloshirts müssen beispielsweise berücksichtigt werden:

  • Knopfleiste
  • Brusttaschen
  • Abnäher
  • Kragen
  • Schnitt

Stickerei auf Gastronomiekleidung

Stickerei eignet sich besonders für Kleidungsstücke, bei denen eine hochwertige und textile Wirkung gewünscht wird.

Dazu gehören häufig:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Schürzen
  • Westen
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken

Ein kleines Brustlogo ist eine typische Anwendung.

Auch Namen oder Funktionen können gestickt werden.

Textildruck für Gastronomiebetriebe

Textildruck ist besonders interessant für:

  • T-Shirts
  • größere Rückenlogos
  • Eventshirts
  • mehrfarbige Motive
  • Saisonaktionen
  • Veranstaltungsbekleidung

Ein Café kann beispielsweise ein großes grafisches Motiv auf dem Rücken verwenden, während ein hochwertiges Restaurant eher mit einer kleinen Bruststickerei arbeitet.

Beides kann professionell wirken, wenn es zum Konzept passt.

Welches Verfahren besser passt, hängt vom Betrieb ab

Die Frage sollte nicht lauten:

Ist Stickerei grundsätzlich besser als Textildruck?

Entscheidender sind:

  • Kleidungsstück
  • Material
  • Motivgröße
  • Logoaufbau
  • Waschtemperatur
  • Stückzahl
  • gewünschter Stil

Innerhalb einer Gastronomiekollektion können beide Verfahren kombiniert werden.

Beispielsweise:

  • Poloshirts mit Stickerei
  • T-Shirts mit Textildruck
  • Schürzen mit Stickerei
  • Veranstaltungs-Sweatshirts mit Textildruck

Mitarbeitername auf der Kleidung

Eine Namenskennzeichnung kann in serviceorientierten Bereichen sinnvoll sein.

Mögliche Varianten sind:

  • Vorname
  • Vor- und Nachname
  • Funktion

Beispielsweise:

  • Anna
  • Max
  • Service
  • Bar
  • Restaurantleitung

Eine dezente Kennzeichnung auf der gegenüberliegenden Brustseite kann die persönliche Ansprache erleichtern.

Nicht jede Servicekraft braucht personalisierte Kleidung

Personalisierung hat auch organisatorische Nachteile.

Ein Shirt mit eingesticktem Namen ist nur eingeschränkt für andere Mitarbeiter verwendbar.

Das spielt besonders eine Rolle bei:

  • hoher Personalfluktuation
  • Saisonarbeit
  • Aushilfen
  • kurzfristigem Veranstaltungspersonal

In solchen Fällen kann neutrale Firmenkleidung mit Firmenlogo wirtschaftlicher und flexibler sein.

Firmenkleidung für Saisonkräfte

Viele Gastronomiebetriebe benötigen während bestimmter Zeiträume zusätzliches Personal.

Das betrifft beispielsweise:

  • Biergärten
  • Ausflugsgastronomie
  • Weihnachtsmärkte
  • Sommerveranstaltungen
  • Hotels
  • Festivals
  • Catering

Für Saisonkräfte sind standardisierte Kleidungsstücke ohne persönliche Namen besonders praktisch.

Sie können nach Tätigkeit sortiert und in häufig benötigten Größen vorgehalten werden.

Farben passend zum Gastronomiekonzept auswählen

Die Farbe sollte nicht nur nach persönlichem Geschmack gewählt werden.

Sie beeinflusst:

  • Markenwirkung
  • Pflegeaufwand
  • Sichtbarkeit des Logos
  • optische Verschmutzung
  • Kombination verschiedener Kleidungsstücke

Häufig verwendete Farben sind:

  • Schwarz
  • Anthrazit
  • Navy
  • Weiß
  • Beige
  • Grün
  • Bordeaux
  • Unternehmensfarben

Schwarze Gastronomiekleidung

Schwarz wird in vielen gastronomischen Konzepten eingesetzt.

Vorteile können sein:

  • moderner Gesamteindruck
  • einfache Kombination
  • gute Wirkung heller Logos
  • vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Zu beachten ist, dass:

  • Mehlstaub
  • helle Flusen
  • manche Flecken
  • Waschmittelrückstände

auf Schwarz besonders sichtbar sein können.

Außerdem können häufig gewaschene schwarze Textilien mit der Zeit heller werden.

Weiße Servicekleidung

Weiß wirkt klassisch, klar und hochwertig.

Es wird häufig eingesetzt bei:

  • Hemden
  • Blusen
  • Küchenbekleidung
  • gehobenen Servicekonzepten

Allerdings sind Verschmutzungen sehr schnell sichtbar.

Die Auswahl sollte deshalb zur tatsächlichen Tätigkeit und Waschorganisation passen.

Farbige Gastronomiekleidung

Nicht jeder Betrieb muss Schwarz oder Weiß einsetzen.

Ein modernes Café kann beispielsweise mit:

  • Oliv
  • Sand
  • Dunkelgrün
  • Bordeaux
  • warmem Grau

arbeiten.

Wichtig ist ein ausreichender Kontrast zum Firmenlogo.

Ein dunkelgrünes Logo auf einer olivfarbenen Schürze verliert möglicherweise an Sichtbarkeit.

Mehrfarbige Firmenlogos

Mehrfarbige Logos können sowohl mit Stickerei als auch mit geeigneten Textildruckverfahren umgesetzt werden.

Bei Stickerei müssen besonders berücksichtigt werden:

  • kleine Farbflächen
  • Farbwechsel
  • feine Schrift
  • Motivgröße
  • Garnfarben

Auf dunklen Textilien kann zusätzlich eine angepasste Logoversion notwendig sein.

Corporate Design nicht mit maximaler Farbigkeit verwechseln

Eine Firmenfarbe muss nicht zwangsläufig die Grundfarbe der gesamten Kleidung sein.

Ein Restaurant mit rotem Logo kann beispielsweise sehr professionell wirken mit:

  • schwarzem Poloshirt
  • roter Stickerei
  • anthrazitfarbener Schürze

Dadurch bleibt die Marke erkennbar, ohne dass die gesamte Mitarbeiterkleidung sehr dominant gestaltet werden muss.

Materialqualität für häufigen Gastronomieeinsatz

Gastronomiebekleidung wird häufig getragen und regelmäßig gewaschen.

Wichtige Eigenschaften sind daher:

  • Formstabilität
  • Waschbarkeit
  • Farbbeständigkeit
  • stabile Nähte
  • angenehmes Hautgefühl
  • ausreichende Bewegungsfreiheit

Bei Poloshirts sollte insbesondere der Kragen betrachtet werden.

Bei Hemden und Blusen sind Knitterverhalten und Passform wichtig.

Bei Schürzen spielen Stoffstabilität und Taschenverarbeitung eine größere Rolle.

Baumwolle in der Gastronomie

Baumwolle kann ein angenehmes Hautgefühl bieten und ist für viele Mitarbeiterkleidungsstücke geeignet.

Je nach Artikel kann sie jedoch:

  • länger trocknen
  • stärker knittern
  • einlaufen
  • Farbe verlieren

Die konkrete Qualität ist deshalb wichtiger als die allgemeine Materialbezeichnung.

Mischgewebe für Mitarbeiterkleidung

Mischgewebe können je nach Produkt Vorteile bieten wie:

  • schnellere Trocknung
  • geringere Knitterneigung
  • höhere Formstabilität
  • pflegeleichtere Handhabung

Gerade bei regelmäßig getragener Servicekleidung können solche Eigenschaften hilfreich sein.

Funktionsmaterialien für warme Arbeitsbereiche

In bestimmten gastronomischen Bereichen kann hohe körperliche Belastung auftreten.

Dazu zählen beispielsweise:

  • Cateringaufbau
  • Außenservice
  • Veranstaltungsgastronomie
  • Lieferbereiche

Hier können funktionelle Materialien sinnvoll sein.

Sie sollten aber zum optischen Konzept passen und hinsichtlich Waschbarkeit sowie Veredelung geprüft werden.

Waschbarkeit frühzeitig berücksichtigen

Die Frage nach der Waschtemperatur sollte nicht erst gestellt werden, nachdem die Kleidung bereits ausgewählt wurde.

Vor der Bestellung sollte geklärt sein:

  • Wie häufig wird gewaschen?
  • Welche Temperatur wird benötigt?
  • Waschen Mitarbeiter selbst?
  • Gibt es eine zentrale Reinigung?
  • Wird ein Trockner verwendet?
  • bestehen besondere betriebliche Hygieneanforderungen?

Erst danach sollte ein konkretes Modell festgelegt werden.

60-Grad-Wäsche nicht einfach voraussetzen

Nicht jedes Poloshirt, T-Shirt oder Mischgewebe kann automatisch bei 60 Grad gewaschen werden.

Wenn diese Temperatur erforderlich ist, muss das konkrete Textil dafür freigegeben sein.

Dasselbe gilt für:

  • Stickerei
  • Textildruck
  • Zubehör
  • elastische Bestandteile

Die zulässige Pflege richtet sich nach dem gesamten Kleidungsstück.

Gewerbliche Wäsche gesondert prüfen

Eine gewerbliche Wäscherei stellt andere Anforderungen an Textilien als eine Haushaltswaschmaschine.

Zu berücksichtigen sind beispielsweise:

  • mechanische Belastung
  • Waschchemie
  • Temperatur
  • Trocknung
  • Anzahl der Waschzyklen

Normale Freizeittextilien sind nicht automatisch für industrielle Waschverfahren geeignet.

Damen-, Herren- und Unisexmodelle

Gastronomieteams bestehen häufig aus Mitarbeitern mit sehr unterschiedlichen Körperformen.

Eine einzige Unisexpassform kann organisatorisch einfach sein, muss aber nicht für alle angenehm sitzen.

Geeignete Lösungen können umfassen:

  • Damenpoloshirts
  • Herrenpoloshirts
  • Unisex-T-Shirts
  • unterschiedliche Hemd- und Blusenschnitte
  • verschiedene Schürzenlängen

Die gemeinsame Gestaltung bleibt erhalten, wenn Farben und Logo identisch bleiben.

Bewegungsfreiheit ist entscheidend

Servicepersonal führt während einer Schicht zahlreiche Bewegungen aus:

  • Tabletts tragen
  • Gläser abräumen
  • Tische eindecken
  • sich bücken
  • Arme heben
  • längere Strecken gehen

Die Kleidung sollte dabei nicht:

  • hochrutschen
  • an den Schultern ziehen
  • zu eng sitzen
  • die Armbewegung einschränken

Eine Anprobe im Stehen allein reicht deshalb nicht aus.

Mustergrößen vor größeren Bestellungen

Vor der Ausstattung eines größeren Teams können Mustergrößen sinnvoll sein.

Mitarbeiter sollten dabei typische Arbeitsbewegungen durchführen.

Erst dann zeigt sich, ob:

  • die Länge stimmt
  • der Kragen angenehm sitzt
  • die Ärmel passen
  • genügend Bewegungsfreiheit vorhanden ist
  • die Schürze richtig positioniert ist

Dadurch lassen sich Fehlbestellungen reduzieren.

Größen bis 15XL berücksichtigen

Eine Firmenkollektion sollte möglichst für das gesamte Team funktionieren.

Bei Printex24 können abhängig vom gewählten Sortiment auch Größen bis 15XL berücksichtigt werden.

Große Größen sollten bereits bei der Modellauswahl eingeplant werden.

Später ein völlig anderes Ersatzmodell hinzuzunehmen, kann zu sichtbaren Abweichungen bei:

  • Farbe
  • Stoffstruktur
  • Passform
  • Logo-Position

führen.

Wie viele Kleidungsstücke benötigt ein Gastronomiemitarbeiter?

Die benötigte Menge hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu gehören:

  • Arbeitstage
  • Anzahl der Schichten
  • Verschmutzung
  • Waschintervall
  • Tätigkeit
  • Jahreszeit

Mitarbeiter im Service benötigen häufig mehrere Wechseloberteile.

Ein mögliches Ausstattungspaket kann beispielsweise bestehen aus:

  • fünf Poloshirts oder T-Shirts
  • zwei Schürzen
  • einem Sweatshirt
  • einer Jacke für den Außenbereich

Die tatsächliche Menge sollte individuell geplant werden.

Reservebekleidung für kurzfristigen Bedarf

In Gastronomiebetrieben kann kurzfristig zusätzliche Kleidung benötigt werden.

Gründe sind:

  • neue Mitarbeiter
  • spontane Aushilfen
  • beschädigte Kleidung
  • Verschmutzung während einer Schicht
  • Saisonpersonal

Ein kleiner neutraler Reservebestand kann solche Situationen abfedern.

Sinnvoll sind häufig:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Schürzen

ohne personalisierte Namen.

Neue Mitarbeiter schneller ausstatten

Ein festgelegtes Bekleidungssystem vereinfacht Neueinstellungen.

Statt jedes Mal neu zu entscheiden, werden zentral gespeichert:

  • Artikelnummer
  • Textilfarbe
  • Modell
  • Veredelung
  • Logo-Position
  • Größen
  • Stückzahlen

Bei einem neuen Mitarbeiter müssen dann hauptsächlich noch Größe und benötigte Stückzahl erfasst werden.

Größere Bestellungen richtig planen

Bei größeren Gastronomiebetrieben oder Hotelgruppen sollte eine Bestellung nicht lediglich als Gesamtmenge betrachtet werden.

Die Aufstellung sollte nach:

  • Mitarbeiter
  • Tätigkeit
  • Größe
  • Modell
  • Standort

strukturiert werden.

Dadurch lassen sich Textilien später leichter ausgeben.

Mehrere Restaurants oder Standorte einheitlich ausstatten

Gastronomieketten und Unternehmen mit mehreren Häusern benötigen klare Vorgaben.

Festgelegt werden sollten beispielsweise:

  • zugelassene Poloshirts
  • T-Shirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Schürzen
  • Grundfarben
  • Logo-Versionen
  • Veredelungspositionen

Sonst entstehen mit der Zeit unterschiedliche Varianten.

Ein Restaurant bestellt dunkelblaue Polos, ein anderes schwarze, und ein dritter Standort verwendet ein völlig anderes Logoformat.

Eine zentrale Bekleidungsstruktur verhindert solche Abweichungen.

Standortnamen sinnvoll einsetzen

Standorte können zusätzlich gekennzeichnet werden.

Beispielsweise:

  • München
  • Rosenheim
  • Standort Innenstadt
  • Hotel Süd

Vor einer solchen Personalisierung sollte geprüft werden, ob Mitarbeiter zwischen Standorten wechseln.

Eine neutrale Firmenkleidung ist in diesem Fall flexibler.

Kosten nicht allein über den Stückpreis betrachten

Bei Mitarbeiterkleidung entstehen Kosten nicht ausschließlich durch den Einkaufspreis.

Ebenso relevant sind:

  • Lebensdauer
  • Waschbeständigkeit
  • Ersatzbedarf
  • Mitarbeiterakzeptanz
  • Nachbestellbarkeit
  • Fehlgrößen
  • Personalisierung

Ein günstiges Poloshirt, das schnell ersetzt werden muss, kann über einen längeren Zeitraum teurer sein als ein besser geeignetes Modell.

Große Stückzahlen können organisatorische Vorteile bringen

Größere Bestellungen können die Beschaffung vereinfachen.

Sie ermöglichen beispielsweise:

  • einheitliche Ausstattung
  • zentralisierte Größenplanung
  • gemeinsame Produktion
  • Reservebestand
  • strukturierte Verteilung

Trotzdem sollte nicht pauschal mehr bestellt werden als tatsächlich benötigt wird.

Überbestände verursachen ebenfalls Kosten und können bei Änderungen von Logo oder Kollektion unbrauchbar werden.

Warum pauschale Mengenrabatte problematisch kommuniziert werden können

Eine feste Aussage wie „ab 20 Stück gibt es immer Rabatt“ sollte nur verwendet werden, wenn sie tatsächlich für den konkreten Auftrag gilt.

Die Preisbildung kann abhängig sein von:

  • Artikel
  • Stückzahl
  • Veredelung
  • Motivgröße
  • Personalisierung
  • Anzahl der Varianten

Bei Firmenkleidung ist daher ein konkretes Angebot aussagekräftiger als eine allgemeine Rabattbehauptung.

Langlebigkeit beginnt bei der richtigen Auswahl

Eine lange Nutzungsdauer hängt nicht nur von einem hochwertigen Material ab.

Weitere Faktoren sind:

  • passende Größe
  • korrekte Pflege
  • geeignete Veredelung
  • ausreichender Wechselbestand
  • richtige Waschtemperatur
  • fachgerechte Trocknung

Ein hochwertiges Shirt kann durch falsche Pflege ebenso frühzeitig verschleißen.

Gastronomiekleidung richtig nachbestellen

Bei einer Nachbestellung sollten genaue Daten vorliegen.

Dazu gehören:

  • Hersteller
  • Artikelnummer
  • Farbe
  • Farbcode
  • Modell
  • Schnitt
  • Größe
  • Logo-Datei
  • Motivgröße
  • Stick- oder Druckposition
  • Veredelungsart

Die Formulierung „dieselben schwarzen Poloshirts wie letztes Mal“ ist langfristig zu ungenau.

Wenn ein Modell nicht mehr erhältlich ist

Gerade bei langfristig eingesetzter Firmenkleidung kann ein Artikel irgendwann eingestellt werden.

Dann sollte ein Ersatz anhand mehrerer Kriterien gesucht werden:

  • Farbton
  • Stoffgewicht
  • Material
  • Passform
  • Waschbarkeit
  • Größenbereich
  • Logo-Fläche

Ein Muster hilft dabei, neue und vorhandene Kleidung miteinander zu vergleichen.

Typische Fehler bei Gastronomiebekleidung

Nur nach dem Erscheinungsbild auswählen

Die Kleidung sieht gut aus, ist aber während einer langen Schicht unbequem.

Alle Mitarbeiter identisch ausstatten

Küche, Service und Außenbereich haben unterschiedliche Anforderungen.

Waschbarkeit nicht früh genug prüfen

Das gewünschte Modell verträgt die notwendige Pflege nicht.

Zu großes Firmenlogo verwenden

Ein überdimensioniertes Logo kann den hochwertigen Eindruck des Restaurants beeinträchtigen.

Kleine Schrift sticken lassen

Unterzeilen oder Slogans werden schlecht lesbar.

Schürzentaschen bei der Logo-Position ignorieren

Das Motiv sitzt anschließend ungünstig.

Unisexmodelle ohne Anprobe einsetzen

Ein Teil der Mitarbeiter fühlt sich in der Kleidung unwohl.

Zu wenig Wechselkleidung bestellen

Mitarbeiter müssen dieselben Kleidungsstücke zu häufig einsetzen.

Saisonkräfte vollständig personalisieren

Nach Ende des Beschäftigungsverhältnisses lässt sich die Kleidung kaum weiterverwenden.

Große Größen erst nachträglich berücksichtigen

Das Hauptmodell ist dort möglicherweise nicht verfügbar.

Normale Firmenkleidung als Hygienekleidung behandeln

Ein Firmenlogo verleiht einem Kleidungsstück keine besonderen Hygiene- oder Schutzeigenschaften.

Feste Rabatte versprechen

Preisvorteile hängen von der konkreten Bestellung ab und sollten nicht pauschal behauptet werden.

Praxisbeispiel: Restaurant mit Service, Bar und Terrasse

Ein Restaurant beschäftigt 38 Mitarbeiter.

Die Bereiche sind:

  • Restaurantservice
  • Bar
  • Terrasse
  • Empfang

Statt allen Mitarbeitern exakt dieselbe Kleidung zu geben, wird ein gemeinsames Grundkonzept entwickelt.

Restaurantservice

Die Mitarbeiter tragen dunkelblaue Poloshirts mit kleiner Stickerei auf der Brust sowie dunkle Schürzen.

Bar

Das Barteam verwendet schwarze T-Shirts mit demselben Firmenlogo und passenden Schürzen.

Terrasse

Für den Außenservice stehen zusätzlich Sweatshirts und Softshelljacken bereit.

Empfang

Hier werden Hemden und Blusen mit einer kleinen, dezenten Logostickerei eingesetzt.

Obwohl vier unterschiedliche Bekleidungslösungen verwendet werden, entsteht durch:

  • abgestimmte Farben
  • dieselbe Logo-Version
  • gleiche Stickfarben
  • wiederkehrende Positionen

ein gemeinsamer Markenauftritt.

Für Aushilfen hält der Betrieb neutrale Poloshirts und Schürzen in mehreren Größen bereit.

Neue Mitarbeiter können dadurch kurzfristig ausgestattet werden. Personalisierte Kleidung wird erst bestellt, wenn die Beschäftigung langfristig geplant ist.

Welche Informationen sind für eine Anfrage hilfreich?

Für die Planung einer Gastronomiekollektion sollten möglichst folgende Angaben vorliegen:

  • Art des Gastronomiebetriebs
  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Tätigkeitsbereiche
  • gewünschte Kleidungsstücke
  • benötigte Größen
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle
  • gewünschte Farben
  • Firmenlogo
  • gewünschte Logo-Positionen
  • Stickerei oder Textildruck
  • Namen oder Funktionen
  • Waschtemperatur
  • Art der Reinigung
  • benötigte Stückzahlen
  • gewünschter Liefertermin
  • erwartete Nachbestellungen

Je genauer die tatsächlichen Arbeitsbedingungen beschrieben werden, desto besser lässt sich die Bekleidung darauf abstimmen.

Berufskleidung für Gastronomie mit Stickerei und Textildruck bei Printex24

Printex24 kann Gastronomiebetriebe bei der Zusammenstellung individuell veredelter Mitarbeiterkleidung unterstützen.

Je nach Betriebsart können unterschiedliche Textilien miteinander kombiniert werden, beispielsweise:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Hemden
  • Blusen
  • Schürzen
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken

Das Firmenlogo kann je nach Textil und Gestaltung mit Stickerei oder Textildruck umgesetzt werden.

Dabei sollte nicht allein die optische Wirkung im Vordergrund stehen. Besonders bei Gastronomiebekleidung sind Waschbarkeit, Passform, Mitarbeiterakzeptanz, Größenverfügbarkeit und spätere Nachbestellungen entscheidend.

Eine gut aufgebaute Kollektion sorgt dafür, dass Mitarbeiter in unterschiedlichen Bereichen passend ausgestattet werden können und Gäste trotzdem sofort erkennen, wer zum Team gehört.

Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24