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Firmenkleidung & Corporate Fashion

Corporate Fashion bezieht sich auf speziell gestaltete Kleidung

11. August 2026

Corporate Fashion planen und richtig umsetzen

Corporate Fashion funktioniert dann besonders gut, wenn Firmenkleidung nicht als einzelnes T-Shirt oder Poloshirt betrachtet wird, sondern als durchdachtes Bekleidungssystem für unterschiedliche Mitarbeiter, Tätigkeiten und Jahreszeiten.

Unternehmen benötigen häufig nicht für alle Beschäftigten dieselbe Kleidung. Außendienst, Büro, Lager, Service, Gastronomie oder Veranstaltungsteam stellen unterschiedliche Anforderungen an Material, Schnitt, Pflege und Funktion. Trotzdem kann über Farben, Firmenlogo und einheitliche Gestaltungsregeln ein zusammengehöriger Unternehmensauftritt entstehen.

Printex24 unterstützt Unternehmen bei der Auswahl und Veredelung geeigneter Firmenkleidung mit professioneller Maschinenstickerei, DTF-Druck, Siebdruck, Flexdruck und weiteren geeigneten Textildruckverfahren.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Corporate Fashion sollte nach Tätigkeiten und Mitarbeitergruppen geplant werden.
  • Nicht jeder Mitarbeiter benötigt dasselbe Kleidungsstück.
  • T-Shirts, Poloshirts, Hemden, Blusen, Sweatshirts, Hoodies, Fleece und Jacken können miteinander kombiniert werden.
  • Einheitlichkeit entsteht über Farben, Logo und feste Veredelungspositionen.
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle können innerhalb einer Kollektion kombiniert werden.
  • Größen sollten vor der Produktion möglichst zuverlässig ermittelt werden.
  • Printex24 führt Firmenkleidung je nach Hersteller und Artikel bis 15XL.
  • Stickerei eignet sich besonders für kompakte Firmenlogos und Namen.
  • DTF-Druck bietet Vorteile bei mehrfarbigen und detailreichen Motiven.
  • Waschbarkeit und Materialeigenschaften müssen artikelbezogen geprüft werden.
  • Normale Corporate Fashion ersetzt keine vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung.

Corporate Fashion ist mehr als ein einheitliches Shirt

Corporate Fashion beschreibt ein Bekleidungskonzept, das sich am Erscheinungsbild und an den praktischen Anforderungen eines Unternehmens orientiert.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Firmenfarben
  • Firmenlogo
  • definierte Logo-Positionen
  • unterschiedliche Bekleidungsarten
  • abgestimmte Schnitte
  • Namen und Funktionen
  • Kleidung für unterschiedliche Jahreszeiten

Das Ziel besteht nicht darin, jeden Mitarbeiter identisch einzukleiden.

Vielmehr sollte ein System entstehen, das trotz unterschiedlicher Tätigkeiten optisch zusammenpasst.

Erst die Anforderungen definieren

Vor der Auswahl einzelner Textilien sollte geklärt werden:

  • Welche Mitarbeitergruppen gibt es?
  • Welche Tätigkeiten werden ausgeführt?
  • Gibt es Kundenkontakt?
  • Wird überwiegend drinnen oder draußen gearbeitet?
  • Welche Temperaturen treten auf?
  • Wie häufig wird die Kleidung gewaschen?
  • Werden neue Mitarbeiter regelmäßig ausgestattet?
  • Sind Personalisierungen erforderlich?

Diese Fragen beeinflussen die Produktauswahl wesentlich stärker als ein einzelner Modetrend.

Corporate Fashion nach Mitarbeitergruppen planen

Ein Unternehmen kann beispielsweise verschiedene Bekleidungslinien definieren.

Büro

Mögliche Produkte:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Strickwaren

Vertrieb

Geeignet beispielsweise:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Softshelljacken

Service

Möglich sind:

  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Sweatjacken
  • Fleece

Lager und Logistik

Je nach Tätigkeit:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Jacken

Veranstaltungen

Geeignet beispielsweise:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Hoodies
  • Jacken

Trotz unterschiedlicher Kleidungsstücke können alle Bereiche über ein gemeinsames Design verbunden werden.

Einheitlichkeit ohne Einheitskleidung

Corporate Fashion muss nicht bedeuten:

Alle tragen exakt dasselbe Modell.

Eine sinnvollere Lösung kann beispielsweise sein:

Vertrieb: Poloshirt
Lager: T-Shirt
Service: Sweatjacke
Außendienst: Softshelljacke

Einheitlichkeit entsteht über:

  • gleiche beziehungsweise abgestimmte Farben
  • identisches Firmenlogo
  • wiederkehrende Logo-Positionen
  • einheitliche Garn- oder Druckfarben

Ein modulares Bekleidungssystem

Besonders praktisch kann ein mehrstufiges System sein.

Basisschicht

  • T-Shirt
  • Poloshirt

Wärmere Schicht

  • Sweatshirt
  • Hoodie
  • Sweatjacke
  • Fleece

Außenschicht

  • Softshelljacke
  • Weste
  • geeignete Outdoorjacke

Damit können Mitarbeiter ihre Kleidung an:

  • Wetter
  • Temperatur
  • Tätigkeit

anpassen.

Poloshirts für Corporate Fashion

Poloshirts sind besonders vielseitig.

Sie eignen sich beispielsweise für:

  • Vertrieb
  • Beratung
  • Empfang
  • Einzelhandel
  • Gastronomie
  • Außendienst

Durch den Kragen wirken sie strukturierter als klassische T-Shirts.

Firmenlogo auf Poloshirts

Eine typische Gestaltung:

Linke Brust: Firmenlogo
Rechte Brust: Name oder Funktion

Besonders häufig wird dafür Maschinenstickerei eingesetzt.

T-Shirts für Mitarbeiter

T-Shirts können eine unkomplizierte Basis für Firmenkleidung darstellen.

Geeignet beispielsweise für:

  • Produktion
  • Lager
  • Veranstaltungen
  • Promotion
  • Service

Mögliche Veredelungen:

  • DTF-Druck
  • Siebdruck
  • Flexdruck
  • kleinere Stickerei bei geeigneten Textilien

Sweatshirts

Sweatshirts können als wärmere Ergänzung dienen.

Geeignet beispielsweise für:

  • Lager
  • Logistik
  • Handwerk
  • Vereine
  • technische Teams

Ein kleines Brustlogo lässt sich häufig gut sticken.

Größere Rückenkennzeichnungen können dagegen mit Druck umgesetzt werden.

Hoodies

Hoodies eignen sich besonders für Unternehmen mit einem:

  • modernen
  • sportlichen
  • informelleren

Corporate-Fashion-Konzept.

Auch Oversize Hoodies können für bestimmte Zielgruppen und Unternehmensauftritte interessant sein.

Sweatjacken

Sweatjacken bieten gegenüber geschlossenen Sweatshirts zusätzliche Flexibilität.

Durch den Reißverschluss können Mitarbeiter sie schnell:

  • öffnen
  • schließen
  • ausziehen

Bei der Veredelung muss der Frontreißverschluss berücksichtigt werden.

Hemden und Blusen

Für formellere Bereiche können eingesetzt werden:

  • Langarmhemden
  • Kurzarmhemden
  • Blusen

Besonders geeignet beispielsweise für:

  • Vertrieb
  • Beratung
  • Empfang
  • Hotellerie
  • Messe

Firmenlogo auf Hemden und Blusen

Bei feineren Stoffen sollte die Stickerei eher kompakt ausgeführt werden.

Große, schwere Stickflächen können das Material:

  • verziehen
  • versteifen
  • optisch überladen

Fleece als Ergänzung

Fleece kann interessant sein für:

  • Lager
  • Außendienst
  • Service
  • Übergangszeiten

Auf vielen Fleeceartikeln eignet sich Stickerei besonders gut.

Je nach Florhöhe kann ein geeigneter Sticktopper notwendig sein.

Jacken in der Corporate Fashion

Jacken bilden im Außenbereich die sichtbarste Bekleidungsschicht.

Dadurch erhält das Firmenlogo auf der Jacke eine besondere Bedeutung.

Mögliche Positionen:

  • Brust
  • Rücken
  • Ärmel

Softshelljacken

Softshell kann sich beispielsweise für:

  • Außendienst
  • Service
  • Veranstaltungspersonal

eignen.

Bei Stickerei muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Nadel das Material durchdringt.

Bei funktionellen Materialien können lokale Wetterschutzeigenschaften beeinflusst werden.

Wattierte Jacken

Bei wattierten Jacken müssen unter anderem geprüft werden:

  • Kammern
  • Füllung
  • Obermaterial
  • Futter
  • mögliche Veredelungspositionen

Nicht jede Stelle eignet sich gleichermaßen für Stickerei oder Transferdruck.

Corporate Fashion für verschiedene Jahreszeiten

Eine Firmenkollektion sollte nicht ausschließlich auf eine Jahreszeit ausgerichtet sein.

Frühling

Möglich:

  • Poloshirt
  • Sweatjacke
  • Softshell

Sommer

Geeignet beispielsweise:

  • T-Shirt
  • Poloshirt
  • Kurzarmhemd

Herbst

Möglich:

  • Sweatshirt
  • Hoodie
  • Fleece
  • Weste

Winter

Je nach Einsatz:

  • Fleece
  • wattierte Jacke
  • Winterjacke

Damen-, Herren- und Unisexmodelle

Ein moderner Firmenbekleidungsplan sollte unterschiedliche Passformen berücksichtigen.

Nicht jeder Mitarbeiter fühlt sich in einem einzigen Unisexschnitt gleichermaßen wohl.

Deshalb können kombiniert werden:

  • Damenmodelle
  • Herrenmodelle
  • Unisexmodelle

Einheitliche Optik trotz unterschiedlicher Schnitte

Ein gemeinsames Erscheinungsbild bleibt erhalten, wenn:

  • Farben übereinstimmen
  • Firmenlogo gleich bleibt
  • Logo-Positionen vergleichbar sind
  • Veredelung einheitlich geplant wird

Größenplanung ist ein zentraler Punkt

Einer der häufigsten Fehler bei Firmenkleidung ist eine ungenaue Größenplanung.

Hersteller unterscheiden sich teilweise deutlich bei:

  • Schulterbreite
  • Brustweite
  • Körperlänge
  • Ärmellänge
  • Schnitt

Deshalb sollte nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass Mitarbeiter bei jeder Marke dieselbe Größe benötigen.

Firmenkleidung bis 15XL

Printex24 führt je nach Hersteller, Artikel, Schnitt und Farbe Firmenkleidung bis 15XL.

Das bedeutet nicht, dass jedes Produkt in jeder Farbe bis 15XL verfügbar ist.

Gerade bei einer sehr großen Größenspanne kann es sinnvoll sein, mehrere kompatible Modelle oder Hersteller miteinander zu kombinieren.

Größenanprobe

Bei größeren Teams kann eine Anprobe sinnvoll sein.

Dabei können Mitarbeiter prüfen:

  • Passform
  • Bewegungsfreiheit
  • Ärmellänge
  • Körperlänge
  • Stoffgefühl

Das reduziert Fehlgrößen bei später personalisierten Textilien.

Firmenlogo als verbindendes Element

Das Logo ist eines der wichtigsten Elemente einer Corporate-Fashion-Kollektion.

Es sollte hinsichtlich:

  • Größe
  • Position
  • Farben
  • Technik

über verschiedene Kleidungsstücke hinweg möglichst einheitlich geplant werden.

Feste Logo-Positionen definieren

Ein Unternehmen kann beispielsweise folgende Regeln festlegen:

Firmenlogo: immer linke Brust
Mitarbeitername: immer rechte Brust
Standort: immer Ärmel

Dadurch entsteht ein klarer visueller Aufbau.

Logo-Größe an das Kleidungsstück anpassen

Ein Logo muss nicht auf jedem Produkt exakt dieselbe Breite besitzen.

Beispielsweise unterscheiden sich:

  • Damenpolo
  • Herrenhoodie
  • Jacke

erheblich in ihren Proportionen.

Wichtiger als eine identische Zentimeterangabe ist ein vergleichbares optisches Verhältnis.

Corporate-Farben

Textilfarben können direkt an das Corporate Design angepasst werden.

Beispiele:

Firmenfarbe als Textilfarbe

Navy-Polo mit weißem Firmenlogo.

Neutrales Grundtextil

Schwarze Jacke mit farbigem Firmenlogo.

Ton-in-Ton

Anthrazitfarbenes Kleidungsstück mit dunkelgrauer Stickerei.

Firmenfarben realistisch umsetzen

Corporate-Farben werden häufig definiert über:

  • Pantone
  • HKS
  • CMYK
  • RGB
  • HEX

Eine vollständig identische Darstellung auf:

  • Stoff
  • Stickgarn
  • Druckfarbe

kann jedoch nicht pauschal garantiert werden.

Unterschiedliche Oberflächen beeinflussen die Farbwahrnehmung.

Firmenlogo sticken lassen

Professionelle Maschinenstickerei eignet sich besonders für:

  • kompakte Firmenlogos
  • Namen
  • Funktionen
  • Abteilungen
  • Initialen

Stickdatei erforderlich

Ein grafisches Logo muss vor der Produktion technisch für die Stickmaschine aufbereitet werden.

Dabei werden unter anderem bestimmt:

  • Sticharten
  • Stichrichtungen
  • Stichdichte
  • Unterlegstiche
  • Garnfarben
  • Fadenschnitte
  • Zugausgleich

Was beeinflusst den Stickpreis?

Besonders relevant sind:

  • Motivgröße
  • Stichzahl
  • Anzahl der Positionen
  • Stückzahl
  • Personalisierungen

Die Zahl der Farben allein ist nicht der wichtigste Kostenfaktor.

Große Stickflächen vermeiden

Sehr große Stickmotive können:

  • schwer werden
  • das Textil versteifen
  • hohe Stichzahlen verursachen

Für größere Rückenlogos sind Druckverfahren häufig besser geeignet.

Corporate Fashion mit DTF-Druck

DTF eignet sich besonders für:

  • mehrfarbige Logos
  • Farbverläufe
  • detailreiche Motive
  • individuelle Beschriftungen

DTF bei unterschiedlichen Produkten

Geeignete Einsatzbereiche können sein:

  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • geeignete Poloshirts

Das konkrete Material muss trotzdem geprüft werden.

Große DTF-Flächen

Sehr große geschlossene Transferflächen können:

  • stärker fühlbar sein
  • das Textil lokal versteifen
  • die Luftdurchlässigkeit reduzieren

Die Motivgröße sollte deshalb immer zur Nutzung passen.

Siebdruck

Siebdruck kann bei größeren identischen Auflagen wirtschaftlich interessant sein.

Beispiele:

  • größere Mitarbeiteraktionen
  • Veranstaltungen
  • Promotion
  • Unternehmensveranstaltungen

Die Wirtschaftlichkeit hängt ab von:

  • Auflage
  • Farbanzahl
  • Motivgröße
  • Druckpositionen

Flexdruck

Flex eignet sich besonders für:

  • Mitarbeiternamen
  • Funktionen
  • Standorte
  • Nummern
  • einfache Schriftzüge

Welche Veredelung eignet sich?

AnwendungHäufig geeignete Veredelung
Kleines Firmenlogo auf PoloStickerei
MitarbeiternameStickerei, DTF oder Flex
Mehrfarbiges T-Shirt-LogoDTF
Große identische Shirt-Seriehäufig Siebdruck
Großes RückenmotivDTF oder Siebdruck
Fleece mit FirmenlogoStickerei
Hemd mit kleinem LogoStickerei
Funktionsjackeartikelbezogen prüfen

Personalisierte Corporate Fashion

Neben dem Firmenlogo können Mitarbeiter individuell gekennzeichnet werden.

Möglichkeiten:

  • Vorname
  • Vor- und Nachname
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort
  • Nummer

Beispiel

Anna Müller
Vertrieb

oder:

Max Berger
Technischer Service

Unterschiedliche Funktionen sichtbar machen

In größeren Unternehmen können Funktionsbezeichnungen hilfreich sein.

Beispiele:

  • SERVICE
  • VERTRIEB
  • TECHNIK
  • BERATUNG
  • TEAMLEITUNG

Corporate Fashion für neue Mitarbeiter

Bei regelmäßigem Personalwechsel sollte bereits bei der Planung berücksichtigt werden, dass später zusätzliche Kleidungsstücke benötigt werden.

Eine standardisierte Dokumentation erleichtert Nachbestellungen.

Was sollte dokumentiert werden?

  • Hersteller
  • Artikelnummer
  • Farbe
  • Größe
  • Logo-Datei
  • Stickdatei
  • Motivgröße
  • Position
  • Garnfarbe
  • Druckfarbe
  • Personalisierungsregeln

Nachbestellbarkeit realistisch betrachten

Auch gut geplante Firmenkollektionen verändern sich mit der Zeit.

Hersteller können:

  • Farben einstellen
  • Modelle verändern
  • Artikel aus dem Sortiment nehmen

Eine dauerhaft identische Verfügbarkeit kann deshalb nicht garantiert werden.

Pflege als Auswahlkriterium

Corporate Fashion wird häufig regelmäßig getragen und gewaschen.

Deshalb sollte vor der Bestellung geklärt werden:

  • Welche Waschtemperatur ist erforderlich?
  • Wird ein Trockner verwendet?
  • Ist gewerbliche Wäsche notwendig?
  • Wie häufig wird das Kleidungsstück getragen?

Nicht jedes Firmenkleidungsstück ist für 60 Grad geeignet

Ein häufiges Missverständnis lautet:

Firmenkleidung muss grundsätzlich bei 60 °C waschbar sein.

Das ist nicht korrekt.

Die zulässige Pflege hängt vom konkreten Produkt ab.

Industriewäsche

Wenn Textilien industriell gewaschen werden sollen, muss dies ausdrücklich bei der Produktauswahl berücksichtigt werden.

Nicht jedes:

  • Polo
  • Hoodie
  • Shirt
  • Hemd

ist für solche Prozesse geeignet.

Corporate Fashion und Arbeitsschutz

Firmenkleidung und persönliche Schutzausrüstung dürfen nicht miteinander verwechselt werden.

Corporate Fashion dient unter anderem:

  • Bekleidung
  • Zuordnung
  • Markenauftritt

Persönliche Schutzausrüstung erfüllt dagegen definierte Schutzfunktionen.

Beispiel Warnschutz

Ein orangefarbenes oder gelbes Firmen-T-Shirt ist nicht automatisch zertifizierte Warnschutzkleidung.

Wenn Sicherheitsnormen erforderlich sind, müssen geeignete zertifizierte Produkte verwendet werden.

Corporate Fashion und Mitarbeiterzufriedenheit

Gut ausgewählte Firmenkleidung kann von Mitarbeitern positiv wahrgenommen werden.

Wichtige Faktoren sind beispielsweise:

  • passende Größe
  • guter Schnitt
  • angenehmes Material
  • geeignete Funktion

Die Kleidung allein garantiert jedoch keine höhere:

  • Motivation
  • Zufriedenheit
  • Mitarbeiterbindung

Teamgefühl realistisch einordnen

Ein einheitlicher Auftritt kann Zugehörigkeit sichtbar machen.

Ob daraus tatsächlich stärkerer Teamgeist entsteht, hängt jedoch von zahlreichen weiteren Faktoren der Unternehmenskultur ab.

Corporate Fashion als Markenkommunikation

Ein Mitarbeiter mit Firmenlogo auf der Kleidung ist für andere leichter einem Unternehmen zuzuordnen.

Besonders relevant kann dies sein bei:

  • Kundenbesuchen
  • Messen
  • Veranstaltungen
  • Serviceeinsätzen
  • Verkaufsflächen

Werbewirkung nicht überschätzen

Firmenkleidung kann Markenpräsenz unterstützen.

Sie garantiert jedoch nicht automatisch:

  • höhere Markenbekanntheit
  • mehr Kunden
  • steigende Umsätze
  • stärkeres Kundenvertrauen

Corporate Fashion ist ein Baustein innerhalb des gesamten Markenauftritts.

Nachhaltigere Firmenkleidung

Je nach Hersteller stehen Produkte zur Verfügung mit:

  • ausgewiesener Bio-Baumwolle
  • Recyclinganteilen
  • bestimmten Zertifizierungen

Konkrete Aussagen sollten immer anhand des jeweiligen Artikels geprüft werden.

Nachhaltigkeit bedeutet mehr als Material

Bei einer langfristigen Firmenkollektion können zusätzlich berücksichtigt werden:

  • tatsächliche Nutzungsdauer
  • Pflege
  • Nachbestellbarkeit
  • Qualität
  • Verwendungshäufigkeit

Höhere Grammatur bedeutet nicht automatisch höhere Qualität

Ein schwereres Textil besitzt grundsätzlich mehr Material pro Fläche.

Das bedeutet jedoch nicht automatisch:

schwerer = hochwertiger.

Auch entscheidend sind:

  • Garnqualität
  • Verarbeitung
  • Schnitt
  • Nähte
  • Passform

Kosten von Corporate Fashion

Die Gesamtkosten hängen von mehreren Faktoren ab.

Dazu gehören:

  • Produkt
  • Hersteller
  • Stückzahl
  • Größen
  • Farbe
  • Veredelung
  • Anzahl der Positionen
  • Stichzahl
  • Druckgröße
  • Personalisierungen

Nicht nur den Stückpreis betrachten

Ein günstiges Textil kann wirtschaftlich wenig sinnvoll sein, wenn:

  • es schlecht sitzt
  • Mitarbeiter es ungern tragen
  • es ungeeignet für die Tätigkeit ist
  • die Pflegeanforderungen nicht passen

Deshalb sollte eine Firmenkollektion als Gesamtsystem betrachtet werden.

Beispiel für eine Corporate-Fashion-Kollektion

Ein mittelständisches Unternehmen könnte beispielsweise folgende Ausstattung planen:

Vertrieb

  • Poloshirt
  • Hemd
  • Softshelljacke

Lager

  • T-Shirt
  • Sweatshirt

Service

  • Poloshirt
  • Sweatjacke
  • Fleece

Eventteam

  • T-Shirt
  • Hoodie

Die gemeinsame Gestaltung:

Brust links: Firmenlogo
Brust rechts: Name oder Funktion
Ärmel: optional Standort

Häufige Fehler bei Corporate Fashion

Alle Mitarbeiter mit einem Modell ausstatten

Unterschiedliche Tätigkeiten brauchen unterschiedliche Kleidung.

Passformen nicht berücksichtigen

Damen-, Herren- und Unisexmodelle können sinnvoll kombiniert werden.

Logo möglichst groß gestalten

Dezente Veredelungen können professioneller wirken.

Waschbarkeit erst nach der Bestellung prüfen

Pflegeanforderungen sollten vorher feststehen.

Veredelung vor dem Textil auswählen

Material und Veredelungsverfahren müssen zusammenpassen.

Größen nur schätzen

Eine Anprobe kann Fehlbestellungen reduzieren.

Corporate Fashion mit PSA verwechseln

Normale Firmenkleidung ersetzt keine vorgeschriebene Schutzkleidung.

Nachbestellungen nicht mitplanen

Neue Mitarbeiter benötigen häufig später dieselben oder ähnliche Produkte.

Welche Angaben benötigt Printex24?

Für die Planung einer Firmenkollektion helfen:

  • Branche
  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Tätigkeitsbereiche
  • gewünschte Kleidungsstücke
  • Stückzahlen
  • Größenverteilung
  • Farben
  • Firmenlogo
  • gewünschte Positionen
  • Personalisierungen
  • Waschbedingungen
  • gewünschter Termin
  • geplante Nachbestellungen

So entsteht eine Corporate-Fashion-Kollektion bei Printex24

1. Mitarbeitergruppen definieren

Zunächst wird geklärt, welche Abteilungen beziehungsweise Tätigkeiten ausgestattet werden sollen.

2. Anforderungen festlegen

Berücksichtigt werden:

  • Arbeitsumgebung
  • Jahreszeit
  • Kundenkontakt
  • Pflege

3. Produktgruppen auswählen

Beispielsweise:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Oversize Hoodies
  • Sweatjacken
  • Fleece
  • Westen
  • Jacken

4. Farben festlegen

Die Textilfarben werden möglichst passend zum Corporate Design ausgewählt.

5. Größen und Passformen planen

Damen-, Herren- und Unisexmodelle können kombiniert werden.

6. Firmenlogo prüfen

Bewertet werden:

  • Detailgrad
  • Farben
  • Schrift
  • gewünschte Größe

7. Veredelungsverfahren auswählen

Je nach Produkt beispielsweise:

  • professionelle Maschinenstickerei
  • DTF-Druck
  • Siebdruck
  • Flexdruck
  • weitere geeignete Textildruckverfahren

8. Positionen standardisieren

Beispielsweise:

  • Firmenlogo links auf der Brust
  • Name rechts
  • Standort am Ärmel

9. Personalisierungen erfassen

Optional:

  • Mitarbeitername
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort

10. Produktionsdaten prüfen

Vor Produktionsbeginn werden unter anderem:

  • Produkte
  • Farben
  • Größen
  • Motive
  • Positionen
  • Schreibweisen
  • Stückzahlen

kontrolliert.

11. Produktion und Qualitätskontrolle

Die ausgewählten Textilien werden entsprechend den abgestimmten Produktionsdaten veredelt und anschließend kontrolliert.

Corporate Fashion bei Printex24 umsetzen

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Maschinenstickerei, Textildruck und Firmenbekleidung unterstützt Printex24 Unternehmen dabei, unterschiedliche Kleidungsstücke zu einem einheitlichen Bekleidungskonzept zusammenzuführen.

Je nach Branche und Tätigkeit können beispielsweise kombiniert werden:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Hemden und Blusen
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Oversize Hoodies
  • Sweatjacken
  • Fleece
  • Westen
  • Softshelljacken
  • weitere geeignete Firmenkleidung

Die Veredelung kann je nach Artikel erfolgen mit:

  • Firmenlogo
  • Mitarbeitername
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort

Printex24 unterstützt bei:

  • Produktauswahl
  • Größenplanung
  • Logoaufbereitung
  • professioneller Maschinenstickerei
  • DTF-Druck
  • Siebdruck
  • Flexdruck
  • Personalisierungen
  • Motivpositionierung
  • Nachbestellungen
  • Qualitätskontrolle

Senden Sie Printex24 Ihr Firmenlogo sowie Angaben zu Branche, Mitarbeiterzahl, gewünschten Kleidungsstücken, Größen und Einsatzbereichen.

Wir prüfen, wie daraus eine praktische und optisch einheitliche Firmenkollektion aufgebaut werden kann.

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Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24