Firmenkleidung & Corporate Fashion
Corporate Fashion bezieht sich auf speziell gestaltete Kleidung
Corporate Fashion planen und richtig umsetzen
Corporate Fashion funktioniert dann besonders gut, wenn Firmenkleidung nicht als einzelnes T-Shirt oder Poloshirt betrachtet wird, sondern als durchdachtes Bekleidungssystem für unterschiedliche Mitarbeiter, Tätigkeiten und Jahreszeiten.
Unternehmen benötigen häufig nicht für alle Beschäftigten dieselbe Kleidung. Außendienst, Büro, Lager, Service, Gastronomie oder Veranstaltungsteam stellen unterschiedliche Anforderungen an Material, Schnitt, Pflege und Funktion. Trotzdem kann über Farben, Firmenlogo und einheitliche Gestaltungsregeln ein zusammengehöriger Unternehmensauftritt entstehen.
Printex24 unterstützt Unternehmen bei der Auswahl und Veredelung geeigneter Firmenkleidung mit professioneller Maschinenstickerei, DTF-Druck, Siebdruck, Flexdruck und weiteren geeigneten Textildruckverfahren.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Corporate Fashion sollte nach Tätigkeiten und Mitarbeitergruppen geplant werden.
- Nicht jeder Mitarbeiter benötigt dasselbe Kleidungsstück.
- T-Shirts, Poloshirts, Hemden, Blusen, Sweatshirts, Hoodies, Fleece und Jacken können miteinander kombiniert werden.
- Einheitlichkeit entsteht über Farben, Logo und feste Veredelungspositionen.
- Damen-, Herren- und Unisexmodelle können innerhalb einer Kollektion kombiniert werden.
- Größen sollten vor der Produktion möglichst zuverlässig ermittelt werden.
- Printex24 führt Firmenkleidung je nach Hersteller und Artikel bis 15XL.
- Stickerei eignet sich besonders für kompakte Firmenlogos und Namen.
- DTF-Druck bietet Vorteile bei mehrfarbigen und detailreichen Motiven.
- Waschbarkeit und Materialeigenschaften müssen artikelbezogen geprüft werden.
- Normale Corporate Fashion ersetzt keine vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung.
Corporate Fashion ist mehr als ein einheitliches Shirt
Corporate Fashion beschreibt ein Bekleidungskonzept, das sich am Erscheinungsbild und an den praktischen Anforderungen eines Unternehmens orientiert.
Dazu können beispielsweise gehören:
- Firmenfarben
- Firmenlogo
- definierte Logo-Positionen
- unterschiedliche Bekleidungsarten
- abgestimmte Schnitte
- Namen und Funktionen
- Kleidung für unterschiedliche Jahreszeiten
Das Ziel besteht nicht darin, jeden Mitarbeiter identisch einzukleiden.
Vielmehr sollte ein System entstehen, das trotz unterschiedlicher Tätigkeiten optisch zusammenpasst.
Erst die Anforderungen definieren
Vor der Auswahl einzelner Textilien sollte geklärt werden:
- Welche Mitarbeitergruppen gibt es?
- Welche Tätigkeiten werden ausgeführt?
- Gibt es Kundenkontakt?
- Wird überwiegend drinnen oder draußen gearbeitet?
- Welche Temperaturen treten auf?
- Wie häufig wird die Kleidung gewaschen?
- Werden neue Mitarbeiter regelmäßig ausgestattet?
- Sind Personalisierungen erforderlich?
Diese Fragen beeinflussen die Produktauswahl wesentlich stärker als ein einzelner Modetrend.
Corporate Fashion nach Mitarbeitergruppen planen
Ein Unternehmen kann beispielsweise verschiedene Bekleidungslinien definieren.
Büro
Mögliche Produkte:
- Poloshirts
- Hemden
- Blusen
- Strickwaren
Vertrieb
Geeignet beispielsweise:
- Poloshirts
- Hemden
- Blusen
- Softshelljacken
Service
Möglich sind:
- Poloshirts
- Sweatshirts
- Sweatjacken
- Fleece
Lager und Logistik
Je nach Tätigkeit:
- T-Shirts
- Poloshirts
- Sweatshirts
- Jacken
Veranstaltungen
Geeignet beispielsweise:
- T-Shirts
- Poloshirts
- Hoodies
- Jacken
Trotz unterschiedlicher Kleidungsstücke können alle Bereiche über ein gemeinsames Design verbunden werden.
Einheitlichkeit ohne Einheitskleidung
Corporate Fashion muss nicht bedeuten:
Alle tragen exakt dasselbe Modell.
Eine sinnvollere Lösung kann beispielsweise sein:
Vertrieb: Poloshirt
Lager: T-Shirt
Service: Sweatjacke
Außendienst: Softshelljacke
Einheitlichkeit entsteht über:
- gleiche beziehungsweise abgestimmte Farben
- identisches Firmenlogo
- wiederkehrende Logo-Positionen
- einheitliche Garn- oder Druckfarben
Ein modulares Bekleidungssystem
Besonders praktisch kann ein mehrstufiges System sein.
Basisschicht
- T-Shirt
- Poloshirt
Wärmere Schicht
- Sweatshirt
- Hoodie
- Sweatjacke
- Fleece
Außenschicht
- Softshelljacke
- Weste
- geeignete Outdoorjacke
Damit können Mitarbeiter ihre Kleidung an:
- Wetter
- Temperatur
- Tätigkeit
anpassen.
Poloshirts für Corporate Fashion
Poloshirts sind besonders vielseitig.
Sie eignen sich beispielsweise für:
- Vertrieb
- Beratung
- Empfang
- Einzelhandel
- Gastronomie
- Außendienst
Durch den Kragen wirken sie strukturierter als klassische T-Shirts.
Firmenlogo auf Poloshirts
Eine typische Gestaltung:
Linke Brust: Firmenlogo
Rechte Brust: Name oder Funktion
Besonders häufig wird dafür Maschinenstickerei eingesetzt.
T-Shirts für Mitarbeiter
T-Shirts können eine unkomplizierte Basis für Firmenkleidung darstellen.
Geeignet beispielsweise für:
- Produktion
- Lager
- Veranstaltungen
- Promotion
- Service
Mögliche Veredelungen:
- DTF-Druck
- Siebdruck
- Flexdruck
- kleinere Stickerei bei geeigneten Textilien
Sweatshirts
Sweatshirts können als wärmere Ergänzung dienen.
Geeignet beispielsweise für:
- Lager
- Logistik
- Handwerk
- Vereine
- technische Teams
Ein kleines Brustlogo lässt sich häufig gut sticken.
Größere Rückenkennzeichnungen können dagegen mit Druck umgesetzt werden.
Hoodies
Hoodies eignen sich besonders für Unternehmen mit einem:
- modernen
- sportlichen
- informelleren
Corporate-Fashion-Konzept.
Auch Oversize Hoodies können für bestimmte Zielgruppen und Unternehmensauftritte interessant sein.
Sweatjacken
Sweatjacken bieten gegenüber geschlossenen Sweatshirts zusätzliche Flexibilität.
Durch den Reißverschluss können Mitarbeiter sie schnell:
- öffnen
- schließen
- ausziehen
Bei der Veredelung muss der Frontreißverschluss berücksichtigt werden.
Hemden und Blusen
Für formellere Bereiche können eingesetzt werden:
- Langarmhemden
- Kurzarmhemden
- Blusen
Besonders geeignet beispielsweise für:
- Vertrieb
- Beratung
- Empfang
- Hotellerie
- Messe
Firmenlogo auf Hemden und Blusen
Bei feineren Stoffen sollte die Stickerei eher kompakt ausgeführt werden.
Große, schwere Stickflächen können das Material:
- verziehen
- versteifen
- optisch überladen
Fleece als Ergänzung
Fleece kann interessant sein für:
- Lager
- Außendienst
- Service
- Übergangszeiten
Auf vielen Fleeceartikeln eignet sich Stickerei besonders gut.
Je nach Florhöhe kann ein geeigneter Sticktopper notwendig sein.
Jacken in der Corporate Fashion
Jacken bilden im Außenbereich die sichtbarste Bekleidungsschicht.
Dadurch erhält das Firmenlogo auf der Jacke eine besondere Bedeutung.
Mögliche Positionen:
- Brust
- Rücken
- Ärmel
Softshelljacken
Softshell kann sich beispielsweise für:
- Außendienst
- Service
- Veranstaltungspersonal
eignen.
Bei Stickerei muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Nadel das Material durchdringt.
Bei funktionellen Materialien können lokale Wetterschutzeigenschaften beeinflusst werden.
Wattierte Jacken
Bei wattierten Jacken müssen unter anderem geprüft werden:
- Kammern
- Füllung
- Obermaterial
- Futter
- mögliche Veredelungspositionen
Nicht jede Stelle eignet sich gleichermaßen für Stickerei oder Transferdruck.
Corporate Fashion für verschiedene Jahreszeiten
Eine Firmenkollektion sollte nicht ausschließlich auf eine Jahreszeit ausgerichtet sein.
Frühling
Möglich:
- Poloshirt
- Sweatjacke
- Softshell
Sommer
Geeignet beispielsweise:
- T-Shirt
- Poloshirt
- Kurzarmhemd
Herbst
Möglich:
- Sweatshirt
- Hoodie
- Fleece
- Weste
Winter
Je nach Einsatz:
- Fleece
- wattierte Jacke
- Winterjacke
Damen-, Herren- und Unisexmodelle
Ein moderner Firmenbekleidungsplan sollte unterschiedliche Passformen berücksichtigen.
Nicht jeder Mitarbeiter fühlt sich in einem einzigen Unisexschnitt gleichermaßen wohl.
Deshalb können kombiniert werden:
- Damenmodelle
- Herrenmodelle
- Unisexmodelle
Einheitliche Optik trotz unterschiedlicher Schnitte
Ein gemeinsames Erscheinungsbild bleibt erhalten, wenn:
- Farben übereinstimmen
- Firmenlogo gleich bleibt
- Logo-Positionen vergleichbar sind
- Veredelung einheitlich geplant wird
Größenplanung ist ein zentraler Punkt
Einer der häufigsten Fehler bei Firmenkleidung ist eine ungenaue Größenplanung.
Hersteller unterscheiden sich teilweise deutlich bei:
- Schulterbreite
- Brustweite
- Körperlänge
- Ärmellänge
- Schnitt
Deshalb sollte nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass Mitarbeiter bei jeder Marke dieselbe Größe benötigen.
Firmenkleidung bis 15XL
Printex24 führt je nach Hersteller, Artikel, Schnitt und Farbe Firmenkleidung bis 15XL.
Das bedeutet nicht, dass jedes Produkt in jeder Farbe bis 15XL verfügbar ist.
Gerade bei einer sehr großen Größenspanne kann es sinnvoll sein, mehrere kompatible Modelle oder Hersteller miteinander zu kombinieren.
Größenanprobe
Bei größeren Teams kann eine Anprobe sinnvoll sein.
Dabei können Mitarbeiter prüfen:
- Passform
- Bewegungsfreiheit
- Ärmellänge
- Körperlänge
- Stoffgefühl
Das reduziert Fehlgrößen bei später personalisierten Textilien.
Firmenlogo als verbindendes Element
Das Logo ist eines der wichtigsten Elemente einer Corporate-Fashion-Kollektion.
Es sollte hinsichtlich:
- Größe
- Position
- Farben
- Technik
über verschiedene Kleidungsstücke hinweg möglichst einheitlich geplant werden.
Feste Logo-Positionen definieren
Ein Unternehmen kann beispielsweise folgende Regeln festlegen:
Firmenlogo: immer linke Brust
Mitarbeitername: immer rechte Brust
Standort: immer Ärmel
Dadurch entsteht ein klarer visueller Aufbau.
Logo-Größe an das Kleidungsstück anpassen
Ein Logo muss nicht auf jedem Produkt exakt dieselbe Breite besitzen.
Beispielsweise unterscheiden sich:
- Damenpolo
- Herrenhoodie
- Jacke
erheblich in ihren Proportionen.
Wichtiger als eine identische Zentimeterangabe ist ein vergleichbares optisches Verhältnis.
Corporate-Farben
Textilfarben können direkt an das Corporate Design angepasst werden.
Beispiele:
Firmenfarbe als Textilfarbe
Navy-Polo mit weißem Firmenlogo.
Neutrales Grundtextil
Schwarze Jacke mit farbigem Firmenlogo.
Ton-in-Ton
Anthrazitfarbenes Kleidungsstück mit dunkelgrauer Stickerei.
Firmenfarben realistisch umsetzen
Corporate-Farben werden häufig definiert über:
- Pantone
- HKS
- CMYK
- RGB
- HEX
Eine vollständig identische Darstellung auf:
- Stoff
- Stickgarn
- Druckfarbe
kann jedoch nicht pauschal garantiert werden.
Unterschiedliche Oberflächen beeinflussen die Farbwahrnehmung.
Firmenlogo sticken lassen
Professionelle Maschinenstickerei eignet sich besonders für:
- kompakte Firmenlogos
- Namen
- Funktionen
- Abteilungen
- Initialen
Stickdatei erforderlich
Ein grafisches Logo muss vor der Produktion technisch für die Stickmaschine aufbereitet werden.
Dabei werden unter anderem bestimmt:
- Sticharten
- Stichrichtungen
- Stichdichte
- Unterlegstiche
- Garnfarben
- Fadenschnitte
- Zugausgleich
Was beeinflusst den Stickpreis?
Besonders relevant sind:
- Motivgröße
- Stichzahl
- Anzahl der Positionen
- Stückzahl
- Personalisierungen
Die Zahl der Farben allein ist nicht der wichtigste Kostenfaktor.
Große Stickflächen vermeiden
Sehr große Stickmotive können:
- schwer werden
- das Textil versteifen
- hohe Stichzahlen verursachen
Für größere Rückenlogos sind Druckverfahren häufig besser geeignet.
Corporate Fashion mit DTF-Druck
DTF eignet sich besonders für:
- mehrfarbige Logos
- Farbverläufe
- detailreiche Motive
- individuelle Beschriftungen
DTF bei unterschiedlichen Produkten
Geeignete Einsatzbereiche können sein:
- T-Shirts
- Sweatshirts
- Hoodies
- geeignete Poloshirts
Das konkrete Material muss trotzdem geprüft werden.
Große DTF-Flächen
Sehr große geschlossene Transferflächen können:
- stärker fühlbar sein
- das Textil lokal versteifen
- die Luftdurchlässigkeit reduzieren
Die Motivgröße sollte deshalb immer zur Nutzung passen.
Siebdruck
Siebdruck kann bei größeren identischen Auflagen wirtschaftlich interessant sein.
Beispiele:
- größere Mitarbeiteraktionen
- Veranstaltungen
- Promotion
- Unternehmensveranstaltungen
Die Wirtschaftlichkeit hängt ab von:
- Auflage
- Farbanzahl
- Motivgröße
- Druckpositionen
Flexdruck
Flex eignet sich besonders für:
- Mitarbeiternamen
- Funktionen
- Standorte
- Nummern
- einfache Schriftzüge
Welche Veredelung eignet sich?
| Anwendung | Häufig geeignete Veredelung |
|---|---|
| Kleines Firmenlogo auf Polo | Stickerei |
| Mitarbeitername | Stickerei, DTF oder Flex |
| Mehrfarbiges T-Shirt-Logo | DTF |
| Große identische Shirt-Serie | häufig Siebdruck |
| Großes Rückenmotiv | DTF oder Siebdruck |
| Fleece mit Firmenlogo | Stickerei |
| Hemd mit kleinem Logo | Stickerei |
| Funktionsjacke | artikelbezogen prüfen |
Personalisierte Corporate Fashion
Neben dem Firmenlogo können Mitarbeiter individuell gekennzeichnet werden.
Möglichkeiten:
- Vorname
- Vor- und Nachname
- Funktion
- Abteilung
- Standort
- Nummer
Beispiel
Anna Müller
Vertrieb
oder:
Max Berger
Technischer Service
Unterschiedliche Funktionen sichtbar machen
In größeren Unternehmen können Funktionsbezeichnungen hilfreich sein.
Beispiele:
- SERVICE
- VERTRIEB
- TECHNIK
- BERATUNG
- TEAMLEITUNG
Corporate Fashion für neue Mitarbeiter
Bei regelmäßigem Personalwechsel sollte bereits bei der Planung berücksichtigt werden, dass später zusätzliche Kleidungsstücke benötigt werden.
Eine standardisierte Dokumentation erleichtert Nachbestellungen.
Was sollte dokumentiert werden?
- Hersteller
- Artikelnummer
- Farbe
- Größe
- Logo-Datei
- Stickdatei
- Motivgröße
- Position
- Garnfarbe
- Druckfarbe
- Personalisierungsregeln
Nachbestellbarkeit realistisch betrachten
Auch gut geplante Firmenkollektionen verändern sich mit der Zeit.
Hersteller können:
- Farben einstellen
- Modelle verändern
- Artikel aus dem Sortiment nehmen
Eine dauerhaft identische Verfügbarkeit kann deshalb nicht garantiert werden.
Pflege als Auswahlkriterium
Corporate Fashion wird häufig regelmäßig getragen und gewaschen.
Deshalb sollte vor der Bestellung geklärt werden:
- Welche Waschtemperatur ist erforderlich?
- Wird ein Trockner verwendet?
- Ist gewerbliche Wäsche notwendig?
- Wie häufig wird das Kleidungsstück getragen?
Nicht jedes Firmenkleidungsstück ist für 60 Grad geeignet
Ein häufiges Missverständnis lautet:
Firmenkleidung muss grundsätzlich bei 60 °C waschbar sein.
Das ist nicht korrekt.
Die zulässige Pflege hängt vom konkreten Produkt ab.
Industriewäsche
Wenn Textilien industriell gewaschen werden sollen, muss dies ausdrücklich bei der Produktauswahl berücksichtigt werden.
Nicht jedes:
- Polo
- Hoodie
- Shirt
- Hemd
ist für solche Prozesse geeignet.
Corporate Fashion und Arbeitsschutz
Firmenkleidung und persönliche Schutzausrüstung dürfen nicht miteinander verwechselt werden.
Corporate Fashion dient unter anderem:
- Bekleidung
- Zuordnung
- Markenauftritt
Persönliche Schutzausrüstung erfüllt dagegen definierte Schutzfunktionen.
Beispiel Warnschutz
Ein orangefarbenes oder gelbes Firmen-T-Shirt ist nicht automatisch zertifizierte Warnschutzkleidung.
Wenn Sicherheitsnormen erforderlich sind, müssen geeignete zertifizierte Produkte verwendet werden.
Corporate Fashion und Mitarbeiterzufriedenheit
Gut ausgewählte Firmenkleidung kann von Mitarbeitern positiv wahrgenommen werden.
Wichtige Faktoren sind beispielsweise:
- passende Größe
- guter Schnitt
- angenehmes Material
- geeignete Funktion
Die Kleidung allein garantiert jedoch keine höhere:
- Motivation
- Zufriedenheit
- Mitarbeiterbindung
Teamgefühl realistisch einordnen
Ein einheitlicher Auftritt kann Zugehörigkeit sichtbar machen.
Ob daraus tatsächlich stärkerer Teamgeist entsteht, hängt jedoch von zahlreichen weiteren Faktoren der Unternehmenskultur ab.
Corporate Fashion als Markenkommunikation
Ein Mitarbeiter mit Firmenlogo auf der Kleidung ist für andere leichter einem Unternehmen zuzuordnen.
Besonders relevant kann dies sein bei:
- Kundenbesuchen
- Messen
- Veranstaltungen
- Serviceeinsätzen
- Verkaufsflächen
Werbewirkung nicht überschätzen
Firmenkleidung kann Markenpräsenz unterstützen.
Sie garantiert jedoch nicht automatisch:
- höhere Markenbekanntheit
- mehr Kunden
- steigende Umsätze
- stärkeres Kundenvertrauen
Corporate Fashion ist ein Baustein innerhalb des gesamten Markenauftritts.
Nachhaltigere Firmenkleidung
Je nach Hersteller stehen Produkte zur Verfügung mit:
- ausgewiesener Bio-Baumwolle
- Recyclinganteilen
- bestimmten Zertifizierungen
Konkrete Aussagen sollten immer anhand des jeweiligen Artikels geprüft werden.
Nachhaltigkeit bedeutet mehr als Material
Bei einer langfristigen Firmenkollektion können zusätzlich berücksichtigt werden:
- tatsächliche Nutzungsdauer
- Pflege
- Nachbestellbarkeit
- Qualität
- Verwendungshäufigkeit
Höhere Grammatur bedeutet nicht automatisch höhere Qualität
Ein schwereres Textil besitzt grundsätzlich mehr Material pro Fläche.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch:
schwerer = hochwertiger.
Auch entscheidend sind:
- Garnqualität
- Verarbeitung
- Schnitt
- Nähte
- Passform
Kosten von Corporate Fashion
Die Gesamtkosten hängen von mehreren Faktoren ab.
Dazu gehören:
- Produkt
- Hersteller
- Stückzahl
- Größen
- Farbe
- Veredelung
- Anzahl der Positionen
- Stichzahl
- Druckgröße
- Personalisierungen
Nicht nur den Stückpreis betrachten
Ein günstiges Textil kann wirtschaftlich wenig sinnvoll sein, wenn:
- es schlecht sitzt
- Mitarbeiter es ungern tragen
- es ungeeignet für die Tätigkeit ist
- die Pflegeanforderungen nicht passen
Deshalb sollte eine Firmenkollektion als Gesamtsystem betrachtet werden.
Beispiel für eine Corporate-Fashion-Kollektion
Ein mittelständisches Unternehmen könnte beispielsweise folgende Ausstattung planen:
Vertrieb
- Poloshirt
- Hemd
- Softshelljacke
Lager
- T-Shirt
- Sweatshirt
Service
- Poloshirt
- Sweatjacke
- Fleece
Eventteam
- T-Shirt
- Hoodie
Die gemeinsame Gestaltung:
Brust links: Firmenlogo
Brust rechts: Name oder Funktion
Ärmel: optional Standort
Häufige Fehler bei Corporate Fashion
Alle Mitarbeiter mit einem Modell ausstatten
Unterschiedliche Tätigkeiten brauchen unterschiedliche Kleidung.
Passformen nicht berücksichtigen
Damen-, Herren- und Unisexmodelle können sinnvoll kombiniert werden.
Logo möglichst groß gestalten
Dezente Veredelungen können professioneller wirken.
Waschbarkeit erst nach der Bestellung prüfen
Pflegeanforderungen sollten vorher feststehen.
Veredelung vor dem Textil auswählen
Material und Veredelungsverfahren müssen zusammenpassen.
Größen nur schätzen
Eine Anprobe kann Fehlbestellungen reduzieren.
Corporate Fashion mit PSA verwechseln
Normale Firmenkleidung ersetzt keine vorgeschriebene Schutzkleidung.
Nachbestellungen nicht mitplanen
Neue Mitarbeiter benötigen häufig später dieselben oder ähnliche Produkte.
Welche Angaben benötigt Printex24?
Für die Planung einer Firmenkollektion helfen:
- Branche
- Anzahl der Mitarbeiter
- Tätigkeitsbereiche
- gewünschte Kleidungsstücke
- Stückzahlen
- Größenverteilung
- Farben
- Firmenlogo
- gewünschte Positionen
- Personalisierungen
- Waschbedingungen
- gewünschter Termin
- geplante Nachbestellungen
So entsteht eine Corporate-Fashion-Kollektion bei Printex24
1. Mitarbeitergruppen definieren
Zunächst wird geklärt, welche Abteilungen beziehungsweise Tätigkeiten ausgestattet werden sollen.
2. Anforderungen festlegen
Berücksichtigt werden:
- Arbeitsumgebung
- Jahreszeit
- Kundenkontakt
- Pflege
3. Produktgruppen auswählen
Beispielsweise:
- T-Shirts
- Poloshirts
- Hemden
- Blusen
- Sweatshirts
- Hoodies
- Oversize Hoodies
- Sweatjacken
- Fleece
- Westen
- Jacken
4. Farben festlegen
Die Textilfarben werden möglichst passend zum Corporate Design ausgewählt.
5. Größen und Passformen planen
Damen-, Herren- und Unisexmodelle können kombiniert werden.
6. Firmenlogo prüfen
Bewertet werden:
- Detailgrad
- Farben
- Schrift
- gewünschte Größe
7. Veredelungsverfahren auswählen
Je nach Produkt beispielsweise:
- professionelle Maschinenstickerei
- DTF-Druck
- Siebdruck
- Flexdruck
- weitere geeignete Textildruckverfahren
8. Positionen standardisieren
Beispielsweise:
- Firmenlogo links auf der Brust
- Name rechts
- Standort am Ärmel
9. Personalisierungen erfassen
Optional:
- Mitarbeitername
- Funktion
- Abteilung
- Standort
10. Produktionsdaten prüfen
Vor Produktionsbeginn werden unter anderem:
- Produkte
- Farben
- Größen
- Motive
- Positionen
- Schreibweisen
- Stückzahlen
kontrolliert.
11. Produktion und Qualitätskontrolle
Die ausgewählten Textilien werden entsprechend den abgestimmten Produktionsdaten veredelt und anschließend kontrolliert.
Corporate Fashion bei Printex24 umsetzen
Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Maschinenstickerei, Textildruck und Firmenbekleidung unterstützt Printex24 Unternehmen dabei, unterschiedliche Kleidungsstücke zu einem einheitlichen Bekleidungskonzept zusammenzuführen.
Je nach Branche und Tätigkeit können beispielsweise kombiniert werden:
- T-Shirts
- Poloshirts
- Hemden und Blusen
- Sweatshirts
- Hoodies
- Oversize Hoodies
- Sweatjacken
- Fleece
- Westen
- Softshelljacken
- weitere geeignete Firmenkleidung
Die Veredelung kann je nach Artikel erfolgen mit:
- Firmenlogo
- Mitarbeitername
- Funktion
- Abteilung
- Standort
Printex24 unterstützt bei:
- Produktauswahl
- Größenplanung
- Logoaufbereitung
- professioneller Maschinenstickerei
- DTF-Druck
- Siebdruck
- Flexdruck
- Personalisierungen
- Motivpositionierung
- Nachbestellungen
- Qualitätskontrolle
Senden Sie Printex24 Ihr Firmenlogo sowie Angaben zu Branche, Mitarbeiterzahl, gewünschten Kleidungsstücken, Größen und Einsatzbereichen.
Wir prüfen, wie daraus eine praktische und optisch einheitliche Firmenkollektion aufgebaut werden kann.
Jetzt Corporate Fashion bei Printex24 anfragen und individuelle Firmenkleidung professionell besticken oder bedrucken lassen.
Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24