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Ratgeber

Was ist Corporate Fashion?

03. August 2026

Was ist Corporate Fashion? Bedeutung, Vorteile und Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen

Corporate Fashion bezeichnet einheitlich oder aufeinander abgestimmt gestaltete Firmenbekleidung, die das Erscheinungsbild eines Unternehmens sichtbar unterstützt. Sie verbindet praktische Kleidung für den Arbeitsalltag mit Elementen des Corporate Designs – beispielsweise Firmenlogo, Unternehmensfarben, festgelegten Veredelungspositionen und einheitlichen Gestaltungsregeln.

Zur Corporate Fashion können unter anderem gehören:

  • Hemden und Blusen
  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Strickjacken
  • Westen
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Arbeitsjacken
  • Schürzen
  • Caps und Mützen

Eine Corporate-Fashion-Kollektion muss nicht aus identischen Kleidungsstücken bestehen. Empfang, Außendienst, Lager und Produktion können unterschiedliche Modelle tragen und trotzdem ein einheitliches Erscheinungsbild vermitteln. Entscheidend sind abgestimmte Farben, Logos und Veredelungspositionen.

Printex24 unterstützt Unternehmen seit mehr als 25 Jahren bei der Auswahl, Bedruckung und Bestickung professioneller Firmenbekleidung. Die vorliegende Fassung wurde aus dem bereitgestellten Ausgangstext neu strukturiert und auf die informative Suchintention „Was ist Corporate Fashion?“ ausgerichtet.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Corporate Fashion ist auf das Unternehmen abgestimmte Mitarbeiterbekleidung.
  • Sie verbindet Funktion, Markenwirkung und einheitliches Auftreten.
  • Firmenlogo, Farben, Modelle und Positionen werden verbindlich festgelegt.
  • Unterschiedliche Abteilungen können verschiedene Kleidungsstücke tragen.
  • Stickerei eignet sich besonders für kleine, hochwertige Firmenlogos.
  • Textildruck bietet Vorteile bei größeren oder detailreichen Motiven.
  • Passform und Tragekomfort beeinflussen die Akzeptanz bei Mitarbeitern.
  • Waschbarkeit und Nachbestellbarkeit sollten von Beginn an berücksichtigt werden.
  • Normale Corporate Fashion ist nicht automatisch persönliche Schutzausrüstung.

Corporate Fashion einfach erklärt

Der englische Begriff „Corporate Fashion“ lässt sich sinngemäß als Unternehmensmode oder Firmenbekleidung übersetzen. Gemeint ist Kleidung, die von Mitarbeitern im beruflichen Umfeld getragen und optisch an das Unternehmen angepasst wird.

Typische Gestaltungselemente sind:

  • Firmenlogo
  • Markenfarben
  • Unternehmensname
  • Namen und Funktionen
  • einheitliche Schriftarten
  • festgelegte Logo-Größen
  • wiederkehrende Positionen
  • abgestimmte Schnitte und Modelle

Corporate Fashion ist damit ein sichtbarer Bestandteil der Corporate Identity. Sie überträgt den Markenauftritt auf die Kleidung der Mitarbeiter.

Was gehört zur Corporate Fashion?

Corporate Fashion kann sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Welche Kleidungsstücke benötigt werden, hängt von Branche, Tätigkeit, Arbeitsumgebung und gewünschter Außenwirkung ab.

Eine mögliche Firmenkollektion kann bestehen aus:

UnternehmensbereichGeeignete Kleidungsstücke
Empfang und RezeptionHemden, Blusen, Poloshirts, Strickjacken
Büro und VerwaltungPoloshirts, Hemden, Blusen, Pullover
Vertrieb und AußendienstPoloshirts, Hemden, Westen, Softshelljacken
Produktion und LagerT-Shirts, Sweatshirts, Fleecejacken
Montage und ServiceWorkwear-Shirts, Sweatshirts, Arbeitsjacken
Gastronomie und HotellerieHemden, Blusen, Poloshirts, Schürzen
Messen und VeranstaltungenT-Shirts, Poloshirts, Hoodies, Jacken

Nicht alle Beschäftigten müssen dasselbe Modell tragen. Eine zusammengehörige Optik kann auch durch gemeinsame Farben, Logos und Gestaltungsregeln entstehen.

Unterschied zwischen Corporate Fashion und Arbeitskleidung

Corporate Fashion und Arbeitskleidung überschneiden sich häufig, sind jedoch nicht vollständig gleichzusetzen.

Arbeitskleidung

Arbeitskleidung wird in erster Linie nach funktionalen Anforderungen ausgewählt.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Robustheit
  • Bewegungsfreiheit
  • Pflegeleichtigkeit
  • Taschen
  • Witterungsschutz
  • Sichtbarkeit
  • Eignung für bestimmte Tätigkeiten

Corporate Fashion

Corporate Fashion berücksichtigt zusätzlich die Außenwirkung des Unternehmens.

Dazu gehören:

  • Corporate Design
  • Markenidentität
  • einheitliches Erscheinungsbild
  • Kundenkontakt
  • repräsentative Wirkung
  • optische Verbindung verschiedener Abteilungen
  • langfristige Gestaltungsrichtlinien

Ein Poloshirt mit Firmenlogo kann Corporate Fashion sein. Eine robuste Arbeitsjacke mit Logo kann gleichzeitig Arbeitskleidung und Corporate Fashion sein.

Corporate Fashion ist nicht automatisch Schutzkleidung

Normale Firmenbekleidung ersetzt keine vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung.

Werden beispielsweise benötigt:

  • Warnschutzkleidung
  • flammhemmende Kleidung
  • antistatische Kleidung
  • Schnittschutz
  • Chemikalienschutz
  • Schutz vor Hitze oder Kälte

müssen die jeweils geltenden Anforderungen und Zertifizierungen beachtet werden.

Auch die Veredelung darf vorhandene Schutzfunktionen nicht beeinträchtigen. Bei zertifizierter Warnschutzkleidung dürfen vorgeschriebene fluoreszierende oder reflektierende Flächen beispielsweise nicht unzulässig reduziert werden.

Warum nutzen Unternehmen Corporate Fashion?

Corporate Fashion erfüllt mehrere Aufgaben gleichzeitig. Sie dient nicht nur als Werbefläche, sondern kann Orientierung, Wiedererkennung und Zugehörigkeit unterstützen.

Mitarbeiter als Ansprechpartner erkennen

Kunden möchten schnell erkennen, welche Personen zu einem Unternehmen gehören.

Ein Firmenlogo auf der Brust oder eine Funktionskennzeichnung kann diese Zuordnung erleichtern.

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Beratung
  • Verkauf
  • Service
  • Technik
  • Montage
  • Kundendienst
  • Rezeption
  • Teamleitung
  • Veranstaltungsteam
  • Standort

Das ist besonders hilfreich:

  • in Verkaufsräumen
  • in Hotels und Restaurants
  • auf Veranstaltungen
  • bei Handwerkern im Kundeneinsatz
  • bei Liefer- und Serviceteams
  • auf großen Betriebsgeländen

Einheitlicher Unternehmensauftritt

Einheitliche Firmenbekleidung vermittelt, dass das Unternehmen seinen Außenauftritt geplant hat.

Dadurch können verschiedene Mitarbeiter und Standorte optisch miteinander verbunden werden.

Ein einheitlicher Auftritt entsteht beispielsweise durch:

  • identische Firmenlogos
  • abgestimmte Textilfarben
  • wiederkehrende Logo-Positionen
  • definierte Garn- oder Druckfarben
  • einheitliche Namensdarstellung
  • passende Kleidungsmodelle

Sichtbarkeit der Marke

Mitarbeiter tragen Corporate Fashion nicht nur innerhalb des Betriebs.

Die Marke wird sichtbar:

  • beim Kunden
  • auf Messen
  • bei Lieferungen
  • bei Montageeinsätzen
  • auf Baustellen
  • bei Veranstaltungen
  • auf Teamfotos
  • in sozialen Netzwerken
  • auf Firmenfeiern

Damit diese Sichtbarkeit professionell bleibt, sollte die Kleidung nicht überladen gestaltet werden.

Ein klares Firmenlogo wirkt häufig stärker als eine Kombination aus Logo, Telefonnummer, Internetadresse und langer Leistungsbeschreibung.

Orientierung für Kunden und Besucher

In größeren Betrieben oder bei Veranstaltungen kann Corporate Fashion unterschiedliche Zuständigkeiten erkennbar machen.

Beispiel:

  • Navy für Beratung
  • Grau für Technik
  • Rot für Organisation
  • Schwarz für Teamleitung

Alternativ können alle Mitarbeiter dieselbe Grundfarbe tragen und durch Funktionsbeschriftungen unterschieden werden.

Unterstützung der Teamzugehörigkeit

Einheitliche Kleidung kann vorhandenen Teamgeist sichtbar machen.

Mitarbeiter tragen dieselbe Marke und treten gegenüber Kunden als gemeinsame Organisation auf.

Corporate Fashion kann damit folgende Werte unterstützen:

  • Zusammengehörigkeit
  • Serviceorientierung
  • Qualität
  • Zuverlässigkeit
  • Professionalität
  • regionale Verbundenheit
  • Innovationskraft

Kleidung allein erzeugt jedoch keine Unternehmenskultur. Sie kann vorhandene Werte sichtbar unterstützen, aber nicht ersetzen.

Akzeptanz der Mitarbeiter als Erfolgsfaktor

Corporate Fashion erfüllt ihren Zweck nur, wenn sie regelmäßig getragen wird.

Für eine hohe Akzeptanz sind wichtig:

  • angenehme Materialien
  • passende Schnitte
  • ausreichende Größen
  • Bewegungsfreiheit
  • geeignete Ärmellängen
  • pflegeleichte Eigenschaften
  • jahreszeitlich passende Modelle
  • Mitspracherecht bei der Auswahl

Mitarbeiter sollten nicht ausschließlich als mobile Werbefläche betrachtet werden. Tragekomfort und Alltagstauglichkeit sind ebenso wichtig wie die Markenwirkung.

Corporate Fashion für Büro und Verwaltung

Im Büro stehen gepflegte Optik, Komfort und gute Kombinierbarkeit im Vordergrund.

Geeignete Kleidungsstücke:

  • Hemden
  • Blusen
  • Poloshirts
  • Strickjacken
  • Westen
  • leichte Pullover
  • Businessjacken

Ein kleines gesticktes Firmenlogo wirkt hier häufig besonders hochwertig.

Wichtige Auswahlkriterien:

  • angenehme Stoffe
  • passende Kragenformen
  • ausreichende Körperlänge
  • geringe Knitteranfälligkeit
  • unterschiedliche Passformen
  • unkomplizierte Pflege

Corporate Fashion für Außendienst und Vertrieb

Außendienstmitarbeiter benötigen Kleidung, die beim Kunden professionell wirkt und zugleich flexibel einsetzbar ist.

Geeignete Modelle:

  • Poloshirts
  • Hemden und Blusen
  • Strickjacken
  • Westen
  • Softshelljacken
  • leichte Firmenjacken

Eine mögliche Ausstattung kann bestehen aus:

  • Poloshirts für den Alltag
  • Hemden oder Blusen für formellere Termine
  • Softshelljacken für Außentermine
  • Westen für Übergangszeiten

Das Firmenlogo wird häufig dezent auf der linken Brust angebracht.

Corporate Fashion für Handwerk und Industrie

In Handwerk, Produktion und Montage müssen Firmenkleidung und Veredelung stärkeren Belastungen standhalten.

Geeignete Textilien:

  • Workwear-T-Shirts
  • robuste Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Arbeitsjacken
  • Westen

Mögliche Kennzeichnungen:

  • Service
  • Montage
  • Produktion
  • Logistik
  • Technik
  • Instandhaltung
  • Qualitätskontrolle
  • Teamleitung

Wichtige Kriterien:

  • Bewegungsfreiheit
  • Materialstabilität
  • geeignete Waschbarkeit
  • Sichtbarkeit
  • Taschen und Reißverschlüsse
  • Nachbestellbarkeit

Corporate Fashion für Gastronomie und Hotellerie

In Gastronomie und Hotellerie muss Kleidung gepflegt, funktional und für Gäste klar zuzuordnen sein.

Geeignet sind:

  • Hemden und Blusen
  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Schürzen
  • Westen
  • Kochjacken
  • Softshelljacken für Außenbereiche

Mögliche Kennzeichnungen:

  • Service
  • Bar
  • Rezeption
  • Küche
  • Restaurant
  • Veranstaltung
  • Name des Mitarbeiters

Die erforderliche Waschbarkeit sollte vor der Auswahl geklärt werden. Nicht jedes Businesshemd oder Poloshirt ist für hohe Temperaturen oder gewerbliche Wäschereien geeignet.

Corporate Fashion für Messen und Veranstaltungen

Auf Messen und Events soll ein Team schnell erkannt werden.

Geeignete Kleidungsstücke:

  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Hemden und Blusen
  • Hoodies
  • Sweatshirts
  • Westen
  • Softshelljacken

Mögliche Beschriftungen:

  • Beratung
  • Vertrieb
  • Technik
  • Organisation
  • Service
  • Presse
  • Wir stellen ein
  • Ihr Ansprechpartner

Ein kleines Brustlogo kann mit einer größeren Rückenbeschriftung kombiniert werden.

Corporate Fashion für mehrere Standorte

Unternehmen mit mehreren Filialen, Niederlassungen oder Produktionsstätten benötigen klare Gestaltungsregeln.

Mögliche Standortkennzeichnungen:

  • München
  • Berlin
  • Zentrale
  • Niederlassung Süd
  • Service West
  • Werk 2

Dokumentiert werden sollten:

  • verwendetes Textilmodell
  • Artikelnummer
  • Farbe
  • Logoversion
  • Motivgröße
  • Veredelungsposition
  • Garn- oder Druckfarbe
  • Schriftart
  • Namensformat

So lassen sich spätere Bestellungen konsistent fortführen.

Welche Textilien eignen sich für Corporate Fashion?

Hemden und Blusen

Geeignet für:

  • Empfang
  • Verwaltung
  • Vertrieb
  • Außendienst
  • Messen
  • Geschäftsleitung

Vorteile:

  • klassische Businesswirkung
  • unterschiedliche Passformen
  • dezente Bestickung möglich
  • gut mit Westen und Jacken kombinierbar

Poloshirts

Geeignet für:

  • Beratung
  • Verkauf
  • Service
  • Außendienst
  • Gastronomie
  • moderne Bürobereiche

Vorteile:

  • gepflegter als ein T-Shirt
  • bequemer als viele Hemden
  • vielseitig einsetzbar
  • gut bestickbar

T-Shirts

Geeignet für:

  • Produktion
  • Lager
  • Veranstaltungen
  • Promotion
  • interne Teams

Vorteile:

  • große Modellauswahl
  • gut bedruckbar
  • flexibel einsetzbar
  • wirtschaftlich bei größeren Mengen

Sweatshirts und Hoodies

Geeignet für:

  • Lager
  • Werkstatt
  • interne Teams
  • Veranstaltungen
  • moderne Firmenkollektionen

Vorteile:

  • wärmend
  • große Druckflächen
  • unterschiedliche Schnitte
  • gut kombinierbar

Fleecejacken

Geeignet für:

  • Lager
  • Produktion
  • Service
  • Veranstaltungen
  • Außendienst

Vorteile:

  • leicht und wärmend
  • gute Zwischenschicht
  • geeignet für kleine Sticklogos
  • unterschiedliche Materialstärken

Softshelljacken

Geeignet für:

  • Außendienst
  • Montage
  • Service
  • Veranstaltungen
  • wechselnde Arbeitsbereiche

Wichtig: Wasserabweisend bedeutet nicht automatisch wasserdicht. Die konkreten Eigenschaften richten sich nach dem jeweiligen Jackenmodell.

Schürzen

Geeignet für:

  • Gastronomie
  • Hotellerie
  • Bäckereien
  • Metzgereien
  • Catering
  • Veranstaltungen

Sie können mit Firmenlogo, Restaurantname oder Mitarbeitername veredelt werden.

Corporate Fashion besticken lassen

Die Stickerei gehört zu den hochwertigsten Formen der Textilveredelung.

Das Motiv wird direkt mit Garn in das Kleidungsstück eingearbeitet.

Besonders geeignet ist Stickerei für:

  • Hemden
  • Blusen
  • Poloshirts
  • Strickjacken
  • Westen
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Arbeitsjacken
  • Caps

Typische Stickmotive:

  • Firmenlogo
  • Unternehmensname
  • Mitarbeitername
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort
  • Initialen

Vorteile der Stickerei

  • hochwertige textile Wirkung
  • leicht erhabene Oberfläche
  • intensive Garnfarben
  • kein Abblättern
  • individuelle Namen möglich
  • besonders passend für kleine Brustlogos
  • gute Haltbarkeit bei geeignetem Textil

Grenzen der Stickerei

Nur eingeschränkt geeignet sind:

  • Fotografien
  • echte Farbverläufe
  • sehr feine Linien
  • extrem kleine Schrift
  • großflächige Motive
  • detailreiche Illustrationen

Große Stickflächen können Kleidung versteifen, beschweren und durch die hohe Stichzahl teuer werden.

Für größere Rückenlogos ist Textildruck häufig geeigneter.

Corporate Fashion bedrucken lassen

Textildruck eignet sich besonders für:

  • größere Motive
  • mehrfarbige Logos
  • Farbverläufe
  • Rückenbeschriftungen
  • Eventdesigns
  • Recruitingbotschaften
  • Namen und Funktionen

Je nach Textil, Motiv und Menge kommen unterschiedliche Verfahren infrage.

DTF-Druck

DTF-Druck eignet sich für:

  • mehrfarbige Firmenlogos
  • detailreiche Grafiken
  • Farbverläufe
  • kleine und mittlere Mengen
  • individuelle Namen
  • große Rückenbeschriftungen
  • flexible Nachbestellungen

Vorteile:

  • kräftige Farben
  • gute Deckkraft
  • helle und dunkle Textilien bedruckbar
  • flexible Stückzahlen
  • feine Details möglich

Zu beachten sind:

  • Hitzebeständigkeit
  • Polyesteranteil
  • Farbmigration
  • Beschichtungen
  • Elastizität
  • Oberflächenstruktur

Große geschlossene Druckflächen können sich fester anfühlen und die Luftdurchlässigkeit lokal reduzieren.

Siebdruck

Siebdruck eignet sich besonders für größere identische Auflagen.

Typische Anwendungen:

  • größere Mitarbeiterausstattungen
  • Messebekleidung
  • Firmenveranstaltungen
  • Promotionaktionen
  • Jubiläumskollektionen

Vorteile:

  • gleichmäßiges Druckbild
  • kräftige Farben
  • hohe Serienleistung
  • häufig wirtschaftlich bei größeren Mengen

Flexdruck

Flexdruck eignet sich für klare, einfarbige Motive.

Typische Anwendungen:

  • Mitarbeiternamen
  • Funktionen
  • Abteilungen
  • Standorte
  • Nummern
  • kurze Schriftzüge

Für Fotografien und echte Farbverläufe ist Flexdruck nicht geeignet.

Stickerei oder Druck?

AnforderungHäufig geeignetes Verfahren
Kleines Firmenlogo auf HemdStickerei
Brustlogo auf PoloshirtStickerei
Mehrfarbiges DetailmotivDTF-Druck
Großer RückenaufdruckDTF- oder Siebdruck
MitarbeiternameStickerei, DTF oder Flex
Große identische AuflageSiebdruck
FarbverlaufDTF-Druck
Einfarbige FunktionFlexdruck
Repräsentative BusinesskleidungStickerei
EventmotivDTF-Druck

Verfahren können auch kombiniert werden.

Beispiel:

  • Firmenlogo links auf der Brust gestickt
  • Mitarbeitername rechts
  • Unternehmensname im Rücken gedruckt
  • Standort am Ärmel

Welche Position eignet sich für das Firmenlogo?

Linke Brust

Die linke Brust ist die klassische Position für das Firmenlogo.

Vorteile:

  • im direkten Gespräch sichtbar
  • dezente Wirkung
  • vielseitig einsetzbar
  • gut mit Namen auf der rechten Seite kombinierbar

Eine typische Logobreite liegt häufig ungefähr zwischen 7 und 10 Zentimetern. Die konkrete Größe hängt von Logoform und Lesbarkeit ab.

Rechte Brust

Geeignet für:

  • Mitarbeitername
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort

Rücken

Geeignet für:

  • Firmenname
  • großes Logo
  • Internetadresse
  • Leistungsbereich
  • Recruitingbotschaft
  • Standort

Ärmel

Geeignet für:

  • kleines Signet
  • Standort
  • Abteilung
  • Gründungsjahr
  • Unternehmensgruppe
  • Partnerlogo

Nacken

Geeignet für:

  • kleines Logo
  • Firmenname
  • Gründungsjahr
  • kurzen Schriftzug

Corporate Fashion mit Namen personalisieren

Mitarbeiternamen und Funktionen erleichtern die direkte Ansprache.

Mögliche Angaben:

  • Vorname
  • Vor- und Nachname
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort
  • Team
  • Ansprechpartner

Ob vollständige Namen verwendet werden sollten, hängt vom Einsatzbereich sowie von Datenschutz- und Sicherheitsaspekten ab.

Häufig reichen Vorname oder Funktion aus.

Personalisierungslisten vorbereiten

Für personalisierte Bestellungen empfiehlt sich eine verbindliche Tabelle.

NameKleidungsstückModellGrößeFarbeFunktion
Anna BeispielDamenbluseModern FitMWeißVertrieb
Max MusterHerrenpoloRegular FitLNavyService
Julia BeispielSoftshelljackeDamenmodellSSchwarzTeamleitung

Vor Produktionsbeginn sollten geprüft werden:

  • Schreibweise
  • Namensform
  • Funktion
  • Kleidungsstück
  • Modell
  • Größe
  • Farbe
  • Stückzahl

Personalisierte Kleidung kann nach der Fertigung nicht ohne Weiteres korrigiert werden.

Materialien richtig auswählen

Corporate Fashion muss zum Arbeitsalltag passen.

Wichtige Kriterien:

  • Material
  • Stoffgewicht
  • Bewegungsfreiheit
  • Hautgefühl
  • Trocknungszeit
  • Waschbarkeit
  • Knitterverhalten
  • Elastizität
  • Arbeitsumgebung

Baumwolle bietet beispielsweise eine natürliche Haptik, trocknet aber meist langsamer als Polyester.

Mischgewebe können formstabiler und pflegeleichter sein.

Funktionsmaterialien können für körperlich aktive Bereiche sinnvoll sein, müssen aber auf Hitzebeständigkeit und geeignete Veredelung geprüft werden.

Damen-, Herren- und Unisexmodelle

Mitarbeiter besitzen unterschiedliche Körperformen und Passformbedürfnisse.

Je nach Produkt stehen zur Verfügung:

  • Damenmodelle
  • Herrenmodelle
  • Unisexmodelle
  • Regular Fit
  • Modern Fit
  • Slim Fit
  • Comfort Fit
  • große Größen

Einheitlichkeit entsteht nicht zwingend durch denselben Schnitt. Unterschiedliche Modelle können durch gemeinsame Farben und Veredelungen miteinander verbunden werden.

Warum eine Größenanprobe sinnvoll ist

Größen fallen je nach Hersteller und Modell unterschiedlich aus.

Geprüft werden sollten:

  • Schulterbreite
  • Brustweite
  • Körperlänge
  • Ärmellänge
  • Kragenform
  • Bewegungsfreiheit
  • Materialgefühl
  • tatsächliche Farbe

Eine Größenanprobe kann Fehlbestellungen reduzieren und die Akzeptanz der Mitarbeiter verbessern.

Waschbarkeit und Pflege

Die Pflege richtet sich nach dem konkreten Textil und dem Veredelungsverfahren.

Grundsätzlich empfiehlt sich:

  • Pflegeetikett beachten
  • Kleidung auf links waschen
  • zulässige Temperatur einhalten
  • aggressive Bleichmittel vermeiden
  • Druck nicht direkt bügeln
  • Stickerei vorsichtig von links bügeln
  • Reiß- und Klettverschlüsse schließen
  • Trockner nur verwenden, wenn freigegeben

Nicht jede Corporate Fashion ist für 60 Grad, Trockner oder Industriewäsche geeignet.

Besondere Pflegeanforderungen sollten bereits vor der Produktauswahl genannt werden.

Corporate Fashion langfristig planen

Eine Firmenkollektion sollte nicht nur für die erste Bestellung funktionieren.

Neue Mitarbeiter kommen hinzu, Standorte wachsen und Kleidungsstücke müssen ersetzt werden.

Deshalb sollten dokumentiert werden:

  • Hersteller
  • Artikelnummer
  • Textilfarbe
  • Logoversion
  • Motivgröße
  • Veredelungsposition
  • Garn- oder Druckfarbe
  • Schriftart
  • Namensregeln
  • Funktionsbezeichnungen

So lassen sich Nachbestellungen möglichst einheitlich umsetzen.

Nachhaltigere Corporate Fashion

Je nach Produkt können Textilien erhältlich sein aus:

  • ausgewiesener Bio-Baumwolle
  • recycelter Baumwolle
  • recyceltem Polyester
  • Mischgeweben mit Recyclinganteil

Vor Nachhaltigkeitsaussagen sollten geprüft werden:

  • Materialzusammensetzung
  • Zertifizierung
  • Geltungsbereich des Siegels
  • Recyclinganteil
  • Herstellerangaben
  • Pflege
  • Haltbarkeit
  • Nachbestellbarkeit

GOTS, OEKO-TEX, Fairtrade, Bio und recycelt beschreiben unterschiedliche Eigenschaften und dürfen nicht gleichgesetzt werden.

Auch eine lange Nutzungsdauer und realistische Bestellmengen sind relevante Faktoren.

Was kostet Corporate Fashion?

Die Kosten hängen unter anderem ab von:

  • ausgewähltem Kleidungsstück
  • Material und Qualität
  • Stückzahl
  • Stickerei oder Druck
  • Motivgröße
  • Anzahl der Positionen
  • Stichzahl
  • Namen und Personalisierungen
  • unterschiedlichen Abteilungen
  • Datenaufbereitung
  • gewünschtem Liefertermin

Bei größeren identischen Mengen kann der Stückpreis sinken.

Viele verschiedene Modelle, Farben, Namen und Veredelungsvarianten erhöhen dagegen den Planungs- und Produktionsaufwand.

Welche Dateien werden benötigt?

Besonders geeignet sind:

  • PDF
  • EPS
  • AI
  • SVG
  • hochauflösendes PNG

Weniger geeignet sind:

  • kleine JPG-Dateien
  • Screenshots
  • Logos aus E-Mail-Signaturen
  • Messenger-Bilder
  • fotografierte Vorlagen
  • unscharfe Grafiken

Für Stickerei wird aus dem Logo zusätzlich eine technische Stickdatei erstellt.

Häufige Fehler bei Corporate Fashion

Nur nach dem günstigsten Preis auswählen

Unbequeme oder schlecht sitzende Kleidung wird selten getragen.

Alle Mitarbeiter mit demselben Schnitt ausstatten

Ein Unisexmodell passt nicht jeder Körperform optimal.

Zu großes Firmenlogo verwenden

Ein überdimensioniertes Motiv kann die professionelle Wirkung beeinträchtigen.

Zu viele Informationen aufbringen

Logo, Name, Telefonnummer, Internetadresse und Leistungsbeschreibung wirken schnell überladen.

Waschbarkeit nicht prüfen

Nicht jedes Textil eignet sich für hohe Temperaturen oder gewerbliche Wäsche.

Größen nicht testen

Herstellergrößen können deutlich voneinander abweichen.

Namen nicht kontrollieren

Fehlerhafte Personalisierungen lassen sich nachträglich kaum korrigieren.

Nachbestellungen nicht vorbereiten

Fehlende Dokumentation führt schnell zu unterschiedlichen Farben, Größen oder Positionen.

Schutzkleidung mit normaler Firmenkleidung verwechseln

Corporate Fashion ersetzt keine vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung.

So wird eine Corporate-Fashion-Kollektion geplant

Anforderungen erfassen

Zunächst werden Mitarbeitergruppen, Tätigkeiten, Standorte und gewünschte Wirkung festgelegt.

Kleidungsstücke auswählen

Textilien werden nach Material, Passform, Waschbarkeit und Einsatzzweck ausgewählt.

Farben definieren

Es werden Grundfarben und zulässige Alternativfarben festgelegt.

Logo prüfen

Das Firmenlogo wird auf Detailgrad, Farben und technische Umsetzbarkeit kontrolliert.

Veredelungsverfahren wählen

Je nach Textil und Motiv wird zwischen Stickerei, DTF-Druck, Siebdruck und weiteren Verfahren entschieden.

Positionen festlegen

Brust, Rücken, Ärmel oder Nacken werden verbindlich definiert.

Muster und Größen prüfen

Bei größeren Bestellungen können Musterteile und Größenanproben sinnvoll sein.

Personalisierungen erfassen

Namen, Funktionen und Standorte werden eindeutig zugeordnet.

Gestaltungsrichtlinien dokumentieren

Artikel, Farben, Motivgrößen und Positionen werden für spätere Bestellungen festgehalten.

Corporate Fashion bei Printex24

Printex24 unterstützt Unternehmen, Industrie, Handwerk, Gastronomie, Hotellerie, Handel und Dienstleister beim Aufbau einer einheitlichen Firmenkollektion.

Unsere Leistungen umfassen:

  • Hemden und Blusen
  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Sweatshirts und Hoodies
  • Strickjacken und Westen
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Arbeitsjacken
  • Schürzen
  • Caps und Mützen
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle
  • hochwertige Stickerei
  • DTF-Druck
  • Siebdruck für größere Auflagen
  • Flexdruck für Namen und Funktionen
  • Größen- und Mengenplanung
  • Prüfung des Firmenlogos
  • Unterstützung bei Nachbestellungen
  • sorgfältige Qualitätskontrolle

Senden Sie uns Ihr Firmenlogo sowie Angaben zu gewünschten Kleidungsstücken, Farben, Größen, Stückzahlen und Einsatzbereichen. Wir prüfen, welche Textilien und Veredelungsverfahren zu Ihrem Unternehmen passen.

Corporate Fashion ist mehr als einheitliche Kleidung: Sie verbindet den Markenauftritt eines Unternehmens mit funktionaler, tragbarer und langfristig planbarer Mitarbeiterbekleidung.