Corporate Identity auf Firmenkleidung übertragen
– so wird Ihre Marke auf Textilien einheitlich sichtbar
Die Corporate Identity eines Unternehmens umfasst weit mehr als Logo, Farben und Schriftarten. Sie beschreibt, wie ein Unternehmen wahrgenommen werden möchte und welche Werte es nach innen und außen vermittelt.
Firmenkleidung ist dabei ein besonders sichtbarer Bestandteil des Markenauftritts. Mitarbeiter tragen das Unternehmen direkt zum Kunden, auf Baustellen, bei Messen, im Verkauf, im Außendienst und bei Veranstaltungen.
Damit dieser Auftritt professionell wirkt, reicht es nicht aus, das Firmenlogo beliebig auf ein T-Shirt oder Poloshirt zu setzen. Logoform, Textilfarbe, Motivgröße, Veredelungsverfahren und Position müssen verbindlich festgelegt werden.
Printex24 unterstützt Unternehmen dabei, ihre Corporate Identity fachgerecht auf T-Shirts, Poloshirts, Hemden, Blusen, Hoodies, Jacken, Westen, Caps und Arbeitskleidung zu übertragen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Firmenkleidung sollte dem bestehenden Corporate Design folgen
- Logo, Farben und Positionen müssen verbindlich definiert werden
- für kleine Flächen kann eine vereinfachte Logovariante notwendig sein
- Bildschirmfarben lassen sich nicht immer exakt auf Garn oder Textilien übertragen
- Stickerei eignet sich besonders für kleine hochwertige Logos
- DTF-Druck ermöglicht mehrfarbige Motive und feine Details
- große Rückenlogos werden häufig besser gedruckt
- unterschiedliche Abteilungen können verschiedene Produkte erhalten
- ein Textil-Styleguide erleichtert spätere Nachbestellungen
- Printex24 verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in Stickerei und Textildruck
Was gehört zur Corporate Identity?
Corporate Identity beschreibt das Gesamtbild eines Unternehmens. Sie entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Bereiche.
Dazu gehören unter anderem:
- Unternehmenswerte
- Markenversprechen
- Kommunikationsstil
- Verhalten gegenüber Kunden
- visuelles Erscheinungsbild
- Logo
- Farben
- Schriftarten
- Bildsprache
- Geschäftsausstattung
- Firmenräume
- Fahrzeuge
- Mitarbeiterkleidung
Das visuelle Erscheinungsbild wird häufig als Corporate Design bezeichnet. Firmenkleidung ist ein praktischer Teil davon.
Warum Firmenkleidung zur Corporate Identity gehört
Mitarbeiter sind für Kunden häufig der unmittelbarste Kontakt zu einem Unternehmen. Ihre Kleidung beeinflusst deshalb, wie die Marke wahrgenommen wird.
Professionell abgestimmte Firmenkleidung kann vermitteln:
- Zuverlässigkeit
- Qualität
- Modernität
- Ordnung
- Zusammengehörigkeit
- fachliche Kompetenz
- klare Markenidentität
Ein Unternehmen mit hochwertiger Website und gepflegten Geschäftsräumen wirkt weniger konsequent, wenn Mitarbeiter uneinheitliche oder unpassende Kleidung tragen.
Von der Markenrichtlinie zum Textilkonzept
Viele Unternehmen verfügen bereits über Vorgaben für:
- Logo
- Farben
- Schriftarten
- Abstände
- Bildsprache
- Drucksachen
Für Textilien fehlen jedoch häufig konkrete Regeln.
Dabei entstehen Fragen wie:
- Welche Logoversion wird auf der Brust verwendet?
- Wie groß darf das Logo sein?
- Welche Garnfarbe entspricht der Firmenfarbe?
- Welche Textilfarben sind zugelassen?
- Wo wird der Mitarbeitername platziert?
- Wie groß soll das Rückenmotiv sein?
- Werden Damen- und Herrenmodelle unterschiedlich behandelt?
- Welche Veredelungsverfahren sind erlaubt?
Ein eigenes Textilkonzept beantwortet diese Fragen verbindlich.
Warum das normale Firmenlogo nicht immer unverändert geeignet ist
Ein Logo kann auf einer Website sehr gut funktionieren und dennoch für Stickerei oder kleine Textilflächen ungeeignet sein.
Problematisch sind beispielsweise:
- sehr kleine Unterzeilen
- dünne Linien
- enge Buchstabenabstände
- feine Schatten
- Farbverläufe
- komplizierte Details
- lange Slogans
- viele kleine Farbbereiche
Für Firmenkleidung kann deshalb eine vereinfachte Logoform sinnvoll sein.
Sinnvolle Logovarianten für Textilien
Unternehmen sollten möglichst mehrere freigegebene Varianten besitzen:
- vollständiges Firmenlogo
- Logo ohne Slogan
- reine Bildmarke
- reine Wortmarke
- einfarbige Version
- helle Version
- dunkle Version
- vereinfachte Stickversion
- kleine Brustversion
- große Rückenversion
Dadurch kann das Logo an unterschiedliche Textilien und Positionen angepasst werden, ohne den Wiedererkennungswert zu verlieren.
Firmenfarben auf Textilien übertragen
Farben wirken auf Stoff anders als auf einem Bildschirm oder einem gedruckten Dokument.
Die Darstellung wird beeinflusst durch:
- Textilmaterial
- Stoffstruktur
- Oberflächenbeschichtung
- Textilfarbe
- Garnoberfläche
- Druckverfahren
- Beleuchtung
- Motivgröße
Eine digitale Farbangabe lässt sich deshalb nicht immer vollkommen identisch auf ein Textil übertragen.
Garnfarben für Stickerei
Stickgarne sind in zahlreichen Farbtönen verfügbar. Für Firmenlogos wird die Farbe ausgewählt, die dem Corporate Design möglichst nahekommt.
Zu beachten sind:
- Glanz des Garns
- Lichtreflexion
- Textiluntergrund
- Kontrast
- Verfügbarkeit des Farbtons
- Wirkung bei kleinen Motiven
Eine glänzende Garnoberfläche kann heller wirken als dieselbe Farbe in einer matten Druckdarstellung.
Druckfarben bei DTF- und Siebdruck
Beim Textildruck beeinflusst der Untergrund die Farbwiedergabe.
Auf dunklen Textilien ist häufig eine weiße Unterlegung erforderlich, damit Farben deckend erscheinen.
Beim Siebdruck können bestimmte Firmenfarben gezielt abgestimmt werden. Beim DTF-Druck werden Motive digital ausgegeben, wodurch sich mehrfarbige Logos, Verläufe und Details flexibel darstellen lassen.
Die Wirkung sollte dennoch auf dem gewählten Textil beurteilt werden.
Textilfarben strategisch auswählen
Nicht jede Firmenfarbe eignet sich als Grundfarbe für die gesamte Kleidung.
Eine sehr helle Markenfarbe kann beispielsweise:
- schnell verschmutzen
- durchsichtig wirken
- für bestimmte Arbeitsbereiche ungeeignet sein
- nur eingeschränkt verfügbar sein
Eine sehr intensive Farbe kann:
- optisch dominant wirken
- schwer mit anderen Kleidungsstücken kombinierbar sein
- bei Nachbestellungen Farbabweichungen zeigen
Häufig ist eine neutrale Grundfarbe mit einem Logo in den Corporate-Farben die praktischere Lösung.
Geeignete Grundfarben sind beispielsweise:
- Schwarz
- Navy
- Anthrazit
- Grau
- Weiß
- Beige
Kontrast richtig einsetzen
Ein Firmenlogo muss sich ausreichend vom Textil abheben.
Beispiele für hohe Sichtbarkeit:
- weißes Logo auf schwarzem Textil
- gelbes Logo auf dunkelblauem Textil
- schwarzes Logo auf weißem Textil
- rotes Logo auf hellgrauem Textil
Für eine dezente Wirkung eignen sich Ton-in-Ton-Lösungen.
Beispiele:
- schwarzes Garn auf schwarzem Poloshirt
- dunkelblaues Garn auf Navy
- graues Garn auf Anthrazit
Ton-in-Ton-Stickerei wirkt hochwertig, ist aber aus größerer Entfernung weniger sichtbar.
Welche Wirkung soll die Firmenkleidung erzielen?
Die Gestaltung sollte zum gewünschten Markenbild passen.
Klassisch und seriös
Geeignete Produkte und Gestaltungen:
- Poloshirts
- Hemden
- Blusen
- Westen
- kleine Bruststickerei
- gedeckte Farben
- klare Schnitte
Modern und kreativ
Geeignet sind:
- hochwertige T-Shirts
- Hoodies
- Oversize-Schnitte
- Nackenlogos
- Ärmeldrucke
- reduzierte Bildmarken
- moderne Farbkonzepte
Robust und zuverlässig
Geeignet sind:
- Arbeits-Poloshirts
- Sweatshirts
- Softshelljacken
- Arbeitsjacken
- große Rückenkennzeichnung
- kontrastreiche Logos
- robuste Mischgewebe
Hochwertig und exklusiv
Geeignet sind:
- feine Poloshirts
- Hemden und Blusen
- Steppwesten
- hochwertige Jacken
- dezente Stickerei
- Ton-in-Ton-Veredelung
- kleine Logos
Corporate Identity für unterschiedliche Abteilungen
Nicht alle Mitarbeiter benötigen dieselbe Kleidung. Trotzdem sollte die Markenidentität erkennbar bleiben.
Büro und Empfang
Mögliche Produkte:
- Poloshirts
- Hemden
- Blusen
- Westen
- leichte Jacken
Gestaltung:
- kleines Brustlogo
- dezente Farben
- Namensstickerei
- zurückhaltende Veredelung
Außendienst und Verkauf
Mögliche Produkte:
- Poloshirts
- Hemden
- Blusen
- Softshelljacken
- Steppwesten
Gestaltung:
- gut sichtbares Brustlogo
- Mitarbeitername
- einheitliche Markenfarben
- hochwertige Stickerei
Handwerk und Montage
Mögliche Produkte:
- T-Shirts
- Sweatshirts
- Hoodies
- Softshelljacken
- Arbeitsjacken
Gestaltung:
- kleines Brustlogo
- großer Firmenname auf dem Rücken
- gut lesbare Kontaktdaten
- kontrastreiche Farben
Lager und Logistik
Mögliche Produkte:
- T-Shirts
- Poloshirts
- Hoodies
- Westen
- Funktionskleidung
Gestaltung:
- Firmenlogo
- Abteilungsbezeichnung
- gut sichtbare Rückenkennzeichnung
- robuste Veredelung
Gastronomie und Hotellerie
Mögliche Produkte:
- Poloshirts
- Hemden
- Blusen
- Schürzen
- Westen
Gestaltung:
- kleines Logo
- Mitarbeitername
- klare Farbzuordnung
- abgestimmte Schürzen und Oberteile
Einheitlichkeit trotz unterschiedlicher Produkte
Eine Firmenkollektion bleibt zusammengehörig, wenn bestimmte Elemente gleich bleiben:
- Firmenlogo
- Logoposition
- Garn- oder Druckfarben
- Textilgrundfarben
- Schriftart
- Namensposition
- Rückenkennzeichnung
- Qualitätsniveau
So können Mitarbeiter unterschiedliche Produkte tragen und dennoch als Teil derselben Marke erkannt werden.
Logo auf der linken Brustseite
Die linke Brust ist die klassische Position für Firmenlogos.
Sie eignet sich für:
- T-Shirts
- Poloshirts
- Hemden
- Blusen
- Sweatshirts
- Jacken
- Westen
Eine häufig geeignete Breite liegt ungefähr zwischen 7 und 10 Zentimetern. Die genaue Größe hängt von Logoform und Textil ab.
Name auf der rechten Brustseite
Die rechte Brustseite eignet sich für:
- Vorname
- Nachname
- Funktion
- Abteilung
- Standort
- Qualifikation
Eine klare Aufteilung ist:
- Firmenlogo links
- Name oder Funktion rechts
Großes Firmenlogo auf dem Rücken
Ein Rückenlogo eignet sich besonders für:
- Handwerk
- Außendienst
- Montage
- Veranstaltungen
- Logistik
- Lieferdienste
Möglich sind:
- Firmenlogo
- Firmenname
- Leistungsbereich
- Internetadresse
- Telefonnummer
Zu viele Angaben verschlechtern jedoch die Lesbarkeit.
Logo auf dem Ärmel
Der Ärmel eignet sich für:
- kleines Zusatzlogo
- Standort
- Partnerlogo
- Unternehmensgruppe
- Abteilung
- Symbol
Die verfügbare Fläche ist begrenzt. Motive sollten deshalb einfach und klar gestaltet sein.
Logo im Nacken
Ein Nackenlogo wirkt modern und zurückhaltend.
Es eignet sich für:
- T-Shirts
- Poloshirts
- Hoodies
- Sweatshirts
- Merchandise
Möglich sind:
- kleine Bildmarke
- Firmenname
- Internetadresse
- kurzer Slogan
Firmenlogo besticken lassen
Stickerei eignet sich besonders für kleine und hochwertige Markenkennzeichnungen.
Typische Anwendungen:
- Poloshirts
- Hemden
- Blusen
- Jacken
- Westen
- Caps
- Schürzen
- Taschen
Vorteile der Stickerei
- hochwertige und plastische Optik
- lange Haltbarkeit
- intensive Garnfarben
- kein Abblättern
- professionelle Wirkung
- individuelle Namen möglich
Stickerei eignet sich jedoch nicht für jede Gestaltung. Fotografien, feine Verläufe und sehr kleine Details werden besser gedruckt.
Firmenlogo mit DTF-Druck umsetzen
DTF-Druck eignet sich für:
- mehrfarbige Logos
- Farbverläufe
- feine Details
- kleine und mittlere Stückzahlen
- individuelle Namen
- große Rückenlogos
- unterschiedliche Abteilungen
Das Verfahren kann auf vielen Baumwoll-, Polyester- und Mischgeweben eingesetzt werden.
Firmenlogo im Siebdruck
Siebdruck eignet sich besonders für größere Mengen mit identischem Motiv.
Typische Anwendungen:
- Mitarbeiter-T-Shirts
- Eventkleidung
- Aktionsshirts
- Hoodies
- große Rückenlogos
- Werbetextilien
Bei größeren Auflagen können wirtschaftliche Stückkosten erreicht werden.
Stickerei und Textildruck kombinieren
Für eine professionelle Corporate-Fashion-Kollektion ist häufig eine Kombination sinnvoll.
Beispiel:
- Firmenlogo auf der Brust gestickt
- Name rechts gestickt
- großer Firmenname auf dem Rücken gedruckt
- Abteilungskennzeichnung am Ärmel gedruckt
So wird jede Position mit dem geeigneten Verfahren umgesetzt.
Schriftarten auf Firmenkleidung
Unternehmensschriften sind ein wichtiger Bestandteil des Corporate Designs. Auf Textilien müssen sie jedoch technisch funktionieren.
Problematisch können sein:
- sehr dünne Schriften
- kleine Serifen
- enge Buchstabenabstände
- komplizierte Schreibschriften
- extrem kleine Schriftgrößen
Für Namen, Funktionen und Rückenschriftzüge sollte häufig eine gut lesbare Alternative verwendet werden.
Lesbarkeit vor absoluter Markentreue
Eine Schriftart, die auf einer Website gut aussieht, kann auf Stoff schwer lesbar sein.
Für Textilien sollte deshalb gelten:
- klare Buchstaben
- ausreichende Strichstärke
- genügend Abstand
- hoher Kontrast
- passende Größe
Die visuelle Nähe zur Markenschrift sollte erhalten bleiben, ohne die Lesbarkeit zu beeinträchtigen.
Slogans auf Firmenkleidung
Ein Slogan kann die Markenbotschaft unterstützen. Er sollte jedoch kurz und verständlich sein.
Geeignete Einsatzbereiche:
- Rücken
- Nacken
- Ärmel
- Eventshirts
- Merchandise
Lange Sätze sind auf Firmenkleidung meist ungeeignet.
Eine gute textile Botschaft ist:
- kurz
- lesbar
- verständlich
- relevant
- zur Marke passend
Corporate Identity und Mitarbeiterakzeptanz
Eine einheitliche Markenwirkung funktioniert nur, wenn Mitarbeiter die Kleidung tatsächlich tragen.
Wichtige Faktoren sind:
- gute Passform
- angenehmes Material
- geeignete Schnitte
- Bewegungsfreiheit
- Auswahl für unterschiedliche Körperformen
- praktische Nutzung
- gepflegte Optik
Mitarbeiter sollten deshalb nicht nur als Werbeträger betrachtet werden.
Mitarbeiter bei der Auswahl einbeziehen
Mögliche Maßnahmen sind:
- Musterteile bereitstellen
- Größenanprobe durchführen
- Feedback zu Stoffen einholen
- zwischen zwei Modellen wählen lassen
- Damen-, Herren- und Unisexmodelle anbieten
- Farben innerhalb eines festen Rahmens auswählen lassen
Eine begrenzte Auswahl erhöht die Akzeptanz, ohne die Corporate Identity zu verwässern.
Ein Textil-Styleguide für Unternehmen
Ein Textil-Styleguide dokumentiert verbindlich, wie die Marke auf Kleidung verwendet wird.
Er kann folgende Angaben enthalten:
- freigegebene Textilien
- Artikelnummern
- zugelassene Farben
- Logovarianten
- Motivgrößen
- Logopositionen
- Garnfarben
- Druckfarben
- Namensposition
- Schriftart
- Rückenschriftzug
- Abteilungskennzeichnung
- Veredelungsverfahren
- Pflegehinweise
- Nachbestellprozess
Warum ein Styleguide wirtschaftlich sinnvoll ist
Ein verbindlicher Styleguide verhindert:
- unterschiedliche Logogrößen
- wechselnde Positionen
- falsche Farben
- uneinheitliche Schriftarten
- unnötige Neuabstimmungen
- fehlerhafte Nachbestellungen
- unpassende Einzelkäufe
Dadurch können spätere Bestellungen schneller und einheitlicher umgesetzt werden.
Nachbestellbarkeit als Teil der Markenführung
Corporate Identity muss auch bei neuen Mitarbeitern und Ersatzbestellungen konsistent bleiben.
Deshalb sollten Unternehmen möglichst Produkte wählen, die:
- langfristig verfügbar sind
- viele Größen bieten
- unterschiedliche Passformen abdecken
- in stabilen Farben geführt werden
- für wiederkehrende Veredelung geeignet sind
Kurzlebige Modeartikel können für Events oder Merchandise sinnvoll sein, aber weniger für eine dauerhafte Grundkollektion.
Corporate Identity bei Schutzkleidung
Bei Schutz- und Warnkleidung steht die Funktion an erster Stelle.
Das Firmenlogo darf:
- Reflexstreifen nicht verdecken
- vorgeschriebene Warnflächen nicht unzulässig reduzieren
- Materialfunktionen nicht beeinträchtigen
- Zertifizierungen nicht gefährden
Die Markenidentität muss sich innerhalb der technisch zulässigen Flächen bewegen.
Häufige Fehler bei der Übertragung auf Textilien
Vollständiges Logo zu klein verwenden
Unterzeilen und Details werden unlesbar.
Bildschirmfarben ungeprüft übernehmen
Garn, Druck und Textil können anders wirken.
Für jedes Produkt andere Positionen wählen
Die Firmenkollektion wirkt uneinheitlich.
Zu viele Informationen aufbringen
Logo, Slogan, Telefonnummer und Leistungsbeschreibung können die Kleidung überladen.
Falsches Verfahren verwenden
Große Motive sollten nicht unnötig gestickt werden. Kleine repräsentative Logos wirken dagegen häufig als Stickerei hochwertiger.
Mitarbeiterpassformen ignorieren
Unpassende Kleidung wird ungern getragen.
Nachbestellungen nicht planen
Abweichende Produkte und Farben beeinträchtigen die Corporate Identity.
Keine verbindlichen Vorgaben dokumentieren
Spätere Bestellungen müssen jedes Mal neu abgestimmt werden.
Praxisbeispiel: Handwerksunternehmen
Ein Handwerksbetrieb nutzt die Farben Dunkelblau und Orange.
Die Firmenkollektion wird folgendermaßen gestaltet:
- dunkelblaue Poloshirts
- dunkelblaue Hoodies
- anthrazitfarbene Arbeitsjacken
- orange-weißes Firmenlogo
- kleines Logo auf der linken Brust
- Firmenname und Internetadresse auf dem Rücken
Das Brustlogo wird gestickt. Der Rücken wird im DTF- oder Siebdruck umgesetzt.
Dadurch bleibt das Erscheinungsbild einheitlich, während die Veredelung an die jeweilige Fläche angepasst wird.
Praxisbeispiel: Beratungsunternehmen
Ein Beratungsunternehmen möchte eine dezente und hochwertige Wirkung.
Gewählt werden:
- dunkelblaue Poloshirts
- weiße Hemden und Blusen
- leichte Steppwesten
- kleines Firmenlogo
- Ton-in-Ton-Stickerei
- Mitarbeitername auf der rechten Brust
Große Rückenlogos werden bewusst vermieden.
Praxisbeispiel: Gastronomiebetrieb
Ein Gastronomiebetrieb stattet Service, Küche und Empfang unterschiedlich aus.
Die Kollektion umfasst:
- Poloshirts für Service
- Hemden und Blusen für Empfang
- Schürzen für Service und Küche
- Jacken für Außenbereiche
Alle Produkte verwenden dieselbe Logoversion und dieselben Garnfarben. Dadurch bleiben die Abteilungen visuell verbunden.
So überträgt Printex24 Ihre Corporate Identity auf Textilien
1. Firmenlogo übermitteln
Senden Sie Ihr Logo möglichst als PDF-, EPS-, AI- oder SVG-Datei.
2. Corporate-Farben angeben
Übermitteln Sie vorhandene Farbdefinitionen und gewünschte Textilfarben.
3. Einsatzbereiche beschreiben
Teilen Sie uns mit, wo und wie die Kleidung getragen wird.
4. Textilien auswählen
Wählen Sie passende T-Shirts, Poloshirts, Hoodies, Hemden, Jacken oder weitere Produkte.
5. Logovarianten prüfen
Wir prüfen, welche Version für Brust, Rücken, Ärmel oder Nacken geeignet ist.
6. Veredelungsverfahren festlegen
Je nach Motiv und Textil kommen Stickerei, DTF-Druck, Siebdruck oder Transferdruck infrage.
7. Farben abstimmen
Garn- und Druckfarben werden an Logo und Textil angepasst.
8. Positionen definieren
Logogröße, Abstand und Platzierung werden verbindlich festgelegt.
9. Größen und Personalisierungen erfassen
Namen, Funktionen und Größen werden in einer geprüften Liste übermittelt.
10. Angebot und Freigabe
Sie erhalten ein individuelles Angebot und geben Textilien, Farben, Motive und Positionen frei.
Häufig gestellte Fragen zur Corporate Identity auf Firmenkleidung
Was gehört zur Corporate Identity?
Zur Corporate Identity gehören unter anderem Werte, Kommunikation, Verhalten und das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens.
Ist Firmenkleidung Teil der Corporate Identity?
Ja. Sie beeinflusst, wie Mitarbeiter und Unternehmen von Kunden und Geschäftspartnern wahrgenommen werden.
Muss das vollständige Firmenlogo verwendet werden?
Nein. Für kleine Flächen kann eine vereinfachte oder einfarbige Logoversion sinnvoller sein.
Können Firmenfarben exakt umgesetzt werden?
Eine möglichst genaue Annäherung ist möglich. Garn, Druckfarbe und Textilmaterial können jedoch unterschiedlich wirken.
Welche Position eignet sich für das Logo?
Die linke Brustseite ist die klassische Position. Große Firmenlogos werden häufig auf dem Rücken angebracht.
Ist Stickerei oder Druck besser?
Kleine, hochwertige Logos eignen sich besonders für Stickerei. Große oder detailreiche Motive werden meist besser gedruckt.
Können mehrere Abteilungen unterschiedlich ausgestattet werden?
Ja. Produkte und Farben können variieren, während Logo, Positionen und Gestaltungsregeln einheitlich bleiben.
Was ist ein Textil-Styleguide?
Ein Textil-Styleguide dokumentiert alle verbindlichen Vorgaben für Firmenkleidung und Nachbestellungen.
Warum ist Nachbestellbarkeit wichtig?
Neue Mitarbeiter und Ersatzbedarf machen spätere Bestellungen notwendig. Die Corporate Identity sollte dabei unverändert bleiben.
Können Namen und Funktionen ergänzt werden?
Ja. Namen, Abteilungen, Standorte und Funktionen können individuell gestickt oder gedruckt werden.
Corporate Identity mit Firmenkleidung sichtbar machen
Firmenkleidung ist einer der sichtbarsten Berührungspunkte zwischen Mitarbeitern, Kunden und Marke. Damit sie die Corporate Identity überzeugend unterstützt, müssen Textil, Farbe, Logo, Position und Veredelung professionell aufeinander abgestimmt werden.
Printex24 unterstützt Unternehmen bei:
- Auswahl geeigneter Firmentextilien
- Prüfung und Anpassung von Firmenlogos
- Definition einheitlicher Logopositionen
- Abstimmung von Garn- und Druckfarben
- hochwertiger Stickerei
- DTF-Druck
- Siebdruck
- individuellen Namen und Funktionen
- langfristigen Nachbestellungen
Senden Sie uns Ihr Firmenlogo sowie Angaben zu Corporate-Farben, Mitarbeiterzahl, gewünschten Textilien und Einsatzbereichen. Wir entwickeln daraus eine veredelbare Firmenkollektion, die Ihre Marke einheitlich und professionell sichtbar macht.
Jetzt Firmenkleidung passend zu Ihrer Corporate Identity anfragen und Logo, Farben und Mitarbeitertextilien professionell abstimmen lassen.
Autor
Dieser Fachbeitrag wurde von Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24 – Stickerei & Textildruck, erstellt und fachlich geprüft.
Klaus Unterseer verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Stickerei, Textildruck sowie Firmen- und Vereinskleidung.
Autor: Klaus Unterseer
Unternehmen: Printex24 – Stickerei & Textildruck
Fachgebiete: Corporate Identity, Corporate Design, Firmenbekleidung, Stickerei und DTF-Druck
Stand: Juli 2026