Zum Inhalt springen

Ratgeber

Firmenbekleidung auf neues Logo umstellen

12. Juli 2026

Firmenbekleidung bei einem neuen Firmenlogo umstellen: So gelingt der Wechsel wirtschaftlich und einheitlich

Ein neues Firmenlogo ist ein wichtiger Schritt für jedes Unternehmen. Es kann Teil eines vollständigen Rebrandings sein, eine Modernisierung der bisherigen Marke darstellen oder durch eine Fusion, Übernahme, Umfirmierung oder strategische Neuausrichtung erforderlich werden.

Mit dem neuen Logo müssen jedoch nicht nur Website, Fahrzeuge, Geschäftspapiere und Werbemittel angepasst werden. Auch die bestehende Firmenbekleidung ist betroffen. T-Shirts, Poloshirts, Hemden, Blusen, Hoodies, Softshelljacken, Arbeitsjacken, Caps und weitere Textilien tragen häufig noch das bisherige Firmenzeichen.

Unternehmen stehen deshalb vor einer zentralen Frage:

Muss die komplette Firmenbekleidung sofort ersetzt werden oder kann die Umstellung schrittweise erfolgen?

Eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung berücksichtigt den vorhandenen Bestand, die Sichtbarkeit der einzelnen Kleidungsstücke, den Zustand der Textilien, den Einsatzbereich und den Zeitpunkt der offiziellen Markenumstellung.

Printex24 unterstützt Unternehmen dabei, ihre Firmenbekleidung professionell auf ein neues Logo umzustellen. Von der Prüfung der neuen Logodaten über die Erstellung neuer Stickprogramme bis zum DTF-Druck und zur Nachproduktion erhalten Kunden alle Leistungen aus einer Hand.

Warum ein neues Firmenlogo auch die Arbeitskleidung betrifft

Firmenbekleidung ist ein sichtbarer Bestandteil der Corporate Identity. Mitarbeitende tragen das Logo täglich bei Kunden, auf Baustellen, im Außendienst, im Lager, auf Messen oder bei Veranstaltungen.

Bleibt auf der Kleidung dauerhaft das alte Logo sichtbar, während Website, Fahrzeuge und Geschäftsausstattung bereits umgestellt wurden, entsteht ein uneinheitlicher Außenauftritt.

Mögliche Folgen sind:

  • Verwirrung bei Kunden,
  • schwächere Wiedererkennung,
  • uneinheitliches Erscheinungsbild,
  • veraltete Markenwirkung,
  • widersprüchliche Kommunikation,
  • unterschiedliche Logos innerhalb eines Teams.

Deshalb sollte die Bekleidung frühzeitig in die Planung eines Rebrandings einbezogen werden.

Typische Gründe für ein neues Firmenlogo

Ein neues Logo kann aus unterschiedlichen Gründen eingeführt werden.

Dazu gehören:

  • Modernisierung des bisherigen Erscheinungsbildes,
  • Namensänderung des Unternehmens,
  • Fusion zweier Firmen,
  • Übernahme eines Betriebs,
  • Wechsel der Rechtsform,
  • neue Unternehmensausrichtung,
  • Neupositionierung am Markt,
  • Vereinfachung eines zu komplexen Logos,
  • Anpassung an digitale Medien,
  • Erweiterung der Zielgruppe,
  • neues Corporate Design.

Je nach Anlass kann die Umstellung sehr kurzfristig oder über einen längeren Zeitraum erfolgen.

Bestehenden Textilbestand zuerst vollständig erfassen

Vor jeder Neubestellung sollte geprüft werden, welche Firmenbekleidung aktuell vorhanden ist.

Erfasst werden sollten:

  • Produktart,
  • Artikelnummer,
  • Textilfarbe,
  • Größe,
  • Stückzahl,
  • Zustand,
  • bisherige Logo-Version,
  • Veredelungsverfahren,
  • Lagerort,
  • Einsatzbereich,
  • Mitarbeiterzuordnung.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen:

  • bereits ausgegebener Kleidung,
  • neutralem Lagerbestand,
  • bereits veredelter Reservekleidung,
  • hochwertiger Außendienst- und Jackenbekleidung,
  • Event- und Messebekleidung,
  • Schutz- und Warnbekleidung.

Erst danach lässt sich wirtschaftlich entscheiden, welche Produkte sofort ersetzt werden müssen und welche kontrolliert weiterverwendet werden können.

Sofortige oder schrittweise Umstellung?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten.

Komplette Sofortumstellung

Alle Kleidungsstücke mit altem Logo werden zu einem festgelegten Termin ersetzt.

Diese Lösung eignet sich besonders, wenn:

  • sich der Firmenname ändert,
  • das alte Logo nicht mehr verwendet werden darf,
  • zwei Unternehmen fusionieren,
  • das bisherige Erscheinungsbild vollständig aufgegeben wird,
  • die neue Marke öffentlich stark kommuniziert wird,
  • Kundenkontakt eine zentrale Rolle spielt.

Vorteile:

  • sofort einheitlicher Auftritt,
  • klare Markenkommunikation,
  • keine Mischphase,
  • hohe Wiedererkennbarkeit.

Nachteile:

  • hohe kurzfristige Kosten,
  • noch tragbare Kleidung muss ersetzt werden,
  • größerer organisatorischer Aufwand,
  • hoher Bedarf an Größen und Lagerkapazität.

Schrittweise Umstellung

Die neue Kollektion wird nach und nach eingeführt. Alte Bestände werden kontrolliert aufgebraucht.

Diese Lösung eignet sich, wenn:

  • das alte Logo weiterhin vorübergehend verwendet werden darf,
  • große Lagerbestände vorhanden sind,
  • viele Mitarbeitende ausgestattet werden müssen,
  • Kosten über mehrere Monate verteilt werden sollen,
  • das Rebranding intern schrittweise erfolgt.

Vorteile:

  • wirtschaftlicher Umgang mit Restbeständen,
  • geringere Sofortkosten,
  • bessere Planbarkeit,
  • weniger Materialverschwendung.

Nachteile:

  • vorübergehend unterschiedliche Logos,
  • möglicher uneinheitlicher Außenauftritt,
  • höherer Koordinationsbedarf,
  • klare Regeln für alte und neue Kleidung erforderlich.

Ein verbindliches Umstellungsdatum festlegen

Auch bei einer schrittweisen Einführung sollte ein klares Enddatum definiert werden.

Beispiel:

  • ab 1. Oktober wird nur noch Kleidung mit neuem Logo bestellt,
  • ab 1. Januar darf im Kundenkontakt nur noch das neue Logo getragen werden,
  • alte Lagerbestände dürfen intern bis zu einem festgelegten Termin verwendet werden,
  • Messe- und Außendienstkleidung wird sofort ersetzt.

Ohne verbindliches Datum besteht die Gefahr, dass altes und neues Design über Jahre parallel genutzt werden.

Sichtbare Kleidungsstücke zuerst umstellen

Nicht jedes Kleidungsstück hat dieselbe Außenwirkung.

Priorität sollten Produkte erhalten, die Kunden und Geschäftspartner regelmäßig sehen.

Dazu gehören:

  • Poloshirts im Verkauf,
  • Hemden und Blusen im Außendienst,
  • Softshelljacken,
  • Arbeitsjacken,
  • Winterjacken,
  • Messebekleidung,
  • Eventkleidung,
  • Caps und Mützen,
  • Kleidung für Fahrer und Lieferdienste.

Weniger sichtbare interne Bekleidung kann gegebenenfalls später ausgetauscht werden.

Außenschichten besonders berücksichtigen

Ein häufiger Fehler besteht darin, zuerst nur T-Shirts und Poloshirts zu erneuern.

Im Alltag tragen Mitarbeitende jedoch häufig Jacken, Westen oder Fleeceprodukte darüber. Das neue Logo auf dem T-Shirt bleibt dann unsichtbar, während die Jacke weiterhin das alte Firmenzeichen zeigt.

Deshalb sollten besonders folgende Außenschichten frühzeitig umgestellt werden:

  • Softshelljacken,
  • Fleecejacken,
  • Westen,
  • Winterjacken,
  • Arbeitsjacken,
  • Regenjacken,
  • Warnschutzbekleidung.

Die sichtbare Außenschicht prägt den Unternehmensauftritt besonders stark.

Neues Logo für Textilien technisch prüfen

Ein neues Firmenlogo wurde häufig primär für digitale Medien, Fahrzeuge oder Geschäftspapiere entwickelt. Für Stickerei und Textildruck muss es zusätzlich technisch geprüft werden.

Zu beachten sind:

  • kleine Schriften,
  • feine Linien,
  • Farbverläufe,
  • Schatten,
  • Transparenzen,
  • Unterzeilen,
  • Kontraste,
  • Anzahl der Farben,
  • Motivgröße,
  • Negativversion für dunkle Textilien.

Nicht jedes Logo lässt sich unverändert auf jedes Kleidungsstück übertragen.

Printex24 prüft, welche Logovariante für Brust, Rücken, Ärmel, Cap oder Kragen geeignet ist.

Neue Stickprogramme erstellen

Bei einem neuen Firmenlogo muss in der Regel ein neues Stickprogramm erstellt werden.

Eine normale Grafikdatei kann nicht direkt von einer Stickmaschine verarbeitet werden. Das Logo wird in eine maschinenlesbare Stickdatei umgewandelt.

Dabei werden festgelegt:

  • Sticharten,
  • Stichrichtungen,
  • Stichdichte,
  • Unterlegstiche,
  • Farbwechsel,
  • Reihenfolge der Elemente,
  • Zugausgleich,
  • Motivgröße.

Das bisherige Stickprogramm kann nur weiterverwendet werden, wenn sich das Logo technisch nicht verändert hat.

Schon kleine Änderungen an Schrift, Symbol, Abständen oder Konturen können ein neues Stickprogramm erforderlich machen.

Probestick vor der Serienproduktion

Bei einem neuen Logo ist ein Probestick besonders sinnvoll.

Dabei lassen sich prüfen:

  • tatsächliche Garnfarben,
  • Lesbarkeit kleiner Schriften,
  • Stichdichte,
  • Größe,
  • Wirkung auf dem Textil,
  • Kontrast,
  • Platzierung,
  • optische Gesamtwirkung.

Der Probestick sollte idealerweise auf einem Material erfolgen, das der späteren Firmenbekleidung entspricht.

Ein Logo kann auf einem Poloshirt anders wirken als auf Fleece, Softshell oder einer Cap.

Neues Logo für DTF-Druck vorbereiten

DTF-Druck eignet sich besonders für:

  • mehrfarbige Firmenlogos,
  • Farbverläufe,
  • feine Konturen,
  • große Rückenaufdrucke,
  • kleine und mittlere Stückzahlen,
  • Event- und Promotionbekleidung,
  • wechselnde Standortkennzeichnungen.

Für ein sauberes Ergebnis sollten hochwertige Druckdaten vorliegen.

Geeignet sind:

  • Vektordateien,
  • PDF-Dateien mit Vektordaten,
  • EPS,
  • AI,
  • SVG,
  • hochauflösende PNG-Dateien mit transparentem Hintergrund.

Ein kleiner Screenshot oder eine aus einer Website kopierte Grafik reicht häufig nicht aus.

Alte und neue Firmenfarben vergleichen

Bei einer Logoänderung ändern sich häufig auch die Firmenfarben.

Das betrifft:

  • Stickgarn,
  • DTF-Druckfarben,
  • Textilfarben,
  • Kontrast,
  • Hintergrundfarben,
  • positive und negative Logovarianten.

Das neue Logo sollte auf allen geplanten Textilfarben geprüft werden.

Ein Logo, das auf Weiß hervorragend funktioniert, kann auf Navy, Schwarz oder Anthrazit an Lesbarkeit verlieren.

Logovarianten für helle und dunkle Textilien

Für eine professionelle Firmenkollektion sollten mindestens zwei Versionen vorliegen:

  • Logo für helle Textilien,
  • Logo für dunkle Textilien.

Zusätzlich können sinnvoll sein:

  • einfarbige Version,
  • kompakte Stickversion,
  • Bildmarke ohne Unterzeile,
  • Ton-in-Ton-Version,
  • Version ohne Slogan.

So lässt sich das neue Corporate Design flexibel und einheitlich auf verschiedenen Produkten umsetzen.

Motivgrößen neu definieren

Das neue Logo kann andere Proportionen besitzen als das bisherige.

Ein breiteres oder höheres Logo benötigt möglicherweise neue Standardgrößen.

Definiert werden sollten beispielsweise:

  • Brustlogo,
  • Ärmellogo,
  • Rückenlogo,
  • Nackenlogo,
  • Caplogo,
  • Namenskombination,
  • Standortkennzeichnung.

Wichtig ist, dass die Größe nicht nur optisch, sondern auch technisch zum jeweiligen Kleidungsstück passt.

Logo-Platzierungen überprüfen

Ein Rebranding bietet die Gelegenheit, bestehende Platzierungen zu verbessern.

Typische Fragen sind:

  • Soll das Firmenlogo weiterhin auf die linke Brust?
  • Wird der Mitarbeitername auf der rechten Brust benötigt?
  • Ist ein großer Rückenaufdruck sinnvoll?
  • Soll die Internetadresse ergänzt oder entfernt werden?
  • Wird der Slogan noch verwendet?
  • Ist ein Ärmellogo sinnvoll?
  • Welche Position bleibt sichtbar, wenn eine Jacke getragen wird?

Die gesamte Kollektion sollte als zusammenhängendes System betrachtet werden.

Alte Internetadressen und Kontaktdaten entfernen

Bei einem neuen Logo ändern sich möglicherweise auch:

  • Firmenname,
  • Webadresse,
  • E-Mail-Domain,
  • Telefonnummer,
  • Slogan,
  • Standortangaben,
  • Social-Media-Namen.

Diese Angaben müssen ebenfalls auf allen Textilien geprüft werden.

Ein neues Logo mit einer alten Internetadresse wirkt unprofessionell und kann Kunden verwirren.

Mitarbeiterkleidung mit Namen aktualisieren

Personalisierte Firmenbekleidung erfordert besondere Planung.

Wenn Kleidungsstücke Namen enthalten, können sie nicht beliebig einer anderen Person zugeordnet werden.

Vor der Neubestellung sollten geprüft werden:

  • aktuelle Mitarbeiterliste,
  • richtige Schreibweise,
  • Funktionen,
  • Abteilungen,
  • Standorte,
  • Größen,
  • Anzahl je Person,
  • Austritte und Neueinstellungen.

Eine vollständige und freigegebene Personalliste reduziert Fehlproduktionen.

Standortbekleidung einheitlich umstellen

Unternehmen mit mehreren Filialen oder Niederlassungen sollten die Umstellung zentral koordinieren.

Festgelegt werden sollten:

  • einheitliche Logo-Version,
  • gleiche Motivgrößen,
  • identische Garnfarben,
  • freigegebene Textilprodukte,
  • erlaubte Standortkennzeichnungen,
  • Liefertermine,
  • Verantwortliche,
  • verbindliches Umstellungsdatum.

Ohne zentrale Vorgaben besteht die Gefahr, dass verschiedene Standorte das neue Logo unterschiedlich umsetzen.

Neue Artikelnummern und Produktstandards dokumentieren

Bei der Logoänderung kann es sinnvoll sein, auch die bestehende Textilkollektion zu überarbeiten.

Dabei sollten folgende Daten festgehalten werden:

  • Hersteller,
  • Artikelnummer,
  • Farbe,
  • Damen- oder Herrenmodell,
  • Veredelungsverfahren,
  • Logo-Version,
  • Motivgröße,
  • Garnfarbe,
  • Druckdatei,
  • Platzierung.

Diese Dokumentation bildet die Grundlage für spätere Nachbestellungen.

Alte Firmenbekleidung weiterverwenden

Nicht jede alte Firmenbekleidung muss sofort entsorgt werden.

Je nach Logoänderung und Einsatzbereich können ältere Textilien vorübergehend genutzt werden:

  • intern im Lager,
  • bei nicht öffentlich sichtbaren Tätigkeiten,
  • als Reservekleidung,
  • für Reinigungs- oder Wartungsarbeiten,
  • für Test- und Musterzwecke,
  • als private Arbeitskleidung ohne Kundenkontakt.

Voraussetzung ist, dass die weitere Nutzung mit den Marken- und Unternehmensvorgaben vereinbar ist.

Kann das alte Logo entfernt werden?

Bei manchen Textilien entsteht die Frage, ob das alte Logo entfernt und durch das neue ersetzt werden kann.

Stickerei entfernen

Eine Stickerei lässt sich theoretisch auftrennen. In der Praxis können jedoch zurückbleiben:

  • Einstichlöcher,
  • beschädigte Fasern,
  • Farbveränderungen,
  • Druckstellen,
  • Materialverzug.

Bei hochwertigen Jacken kann eine Prüfung sinnvoll sein. Bei dünnen T-Shirts oder Poloshirts ist die Entfernung häufig nicht wirtschaftlich.

Druck entfernen

DTF-, Transfer-, Flex- oder andere Drucke lassen sich meist nicht sauber und ohne Materialschäden entfernen.

Mögliche Folgen sind:

  • Kleberückstände,
  • Verfärbungen,
  • beschädigte Oberfläche,
  • sichtbare Schatten,
  • veränderte Materialstruktur.

In vielen Fällen ist eine Neubeschaffung die professionellere Lösung.

Altes Logo überdecken

Manchmal kann ein altes Logo mit einem neuen Motiv überdeckt werden.

Das ist jedoch nur sinnvoll, wenn:

  • das neue Motiv größer ist,
  • die Fläche technisch geeignet ist,
  • keine Konturen durchscheinen,
  • das Textil stabil genug ist,
  • das Ergebnis nicht zu dick oder unruhig wird.

Eine Überdeckung sollte immer an einem Muster getestet werden.

Patches und Aufnäher als Übergangslösung

Gestickte Patches können bei bestimmten Jacken, Taschen oder robusten Textilien eine praktikable Lösung sein.

Ein Patch kann:

  • das alte Logo abdecken,
  • das neue Logo sichtbar machen,
  • als Übergangslösung dienen,
  • später ausgetauscht werden.

Besonders flexibel sind Klett-Patches. Sie eignen sich beispielsweise für:

  • Arbeitsjacken,
  • Einsatzkleidung,
  • Teamwesten,
  • Funktionskennzeichnungen,
  • wechselnde Projekte.

Die Eignung hängt vom Kleidungsstück und der bisherigen Veredelung ab.

Wirtschaftlichkeit der Umstellung berechnen

Die Entscheidung zwischen Weiterverwendung und Ersatz sollte nicht nur nach dem ursprünglichen Kaufpreis getroffen werden.

Zu berücksichtigen sind:

  • aktueller Zustand,
  • Restnutzungsdauer,
  • Sichtbarkeit,
  • Kosten einer Überarbeitung,
  • Kosten der Neubeschaffung,
  • Verwaltungsaufwand,
  • Markenwirkung,
  • geplante Nutzungsdauer der neuen Kollektion.

Ein aufwendiges Entfernen oder Überdecken des alten Logos kann teurer sein als ein neues Kleidungsstück.

Prioritäten für die Umstellung festlegen

Eine sinnvolle Reihenfolge kann sein:

Messe- und Eventbekleidung

Außendienst und Vertrieb

Empfang und Kundenservice

Jacken und sichtbare Außenschichten

Service- und Montageteams

Poloshirts und Hemden

interne Arbeitskleidung

Reserve- und Lagerbestände

Diese Reihenfolge kann an den tatsächlichen Kundenkontakt angepasst werden.

Zeitplan für das Rebranding der Firmenbekleidung

Die Umstellung sollte frühzeitig geplant werden.

Ein möglicher Ablauf:

Phase 1: Bestandsaufnahme

Alle vorhandenen Kleidungsstücke, Größen und Lagerbestände erfassen.

Phase 2: Logoprüfung

Neue Logo-Versionen für Stickerei und DTF-Druck aufbereiten.

Phase 3: Produktauswahl

Bestehende Textilien übernehmen oder neue Kollektion auswählen.

Phase 4: Musterproduktion

Probestick und gegebenenfalls DTF-Muster erstellen.

Phase 5: Freigabe

Farben, Größen, Positionen und Veredelungen schriftlich freigeben.

Phase 6: Serienproduktion

Bekleidung nach Mitarbeitenden, Abteilungen oder Standorten produzieren.

Phase 7: Verteilung

Neue Firmenbekleidung strukturiert ausgeben.

Phase 8: Abschaltung des alten Designs

Alte Logo-Versionen für Nachbestellungen sperren und Restbestände verwalten.

Alte Produktionsdaten sperren

Nach der Umstellung sollte eindeutig dokumentiert werden, dass alte Stick- und Druckdateien nicht mehr verwendet werden dürfen.

Intern sollten gekennzeichnet werden:

  • veraltetes Logo,
  • alte Garnfarben,
  • nicht mehr gültige Druckdateien,
  • frühere Artikelnummern,
  • alte Platzierungen,
  • abgelaufene Freigaben.

Nur die neue, freigegebene Version darf für Nachbestellungen genutzt werden.

Lieferzeiten realistisch planen

Eine komplette Umstellung kann je nach Stückzahl, Produktverfügbarkeit und Personalisierung Zeit benötigen.

Zu berücksichtigen sind:

  • Verfügbarkeit der Textilien,
  • Größenverteilung,
  • Erstellung des Stickprogramms,
  • Musterfreigabe,
  • Produktionsmenge,
  • mehrere Veredelungspositionen,
  • Sortierung nach Mitarbeitern,
  • Lieferung an mehrere Standorte.

Die Bestellung sollte nicht erst unmittelbar vor einem Messeauftritt oder offiziellen Markenwechsel ausgelöst werden.

Interne Kommunikation mit den Mitarbeitenden

Mitarbeitende sollten wissen:

  • warum das Logo geändert wurde,
  • wann die neue Kleidung ausgegeben wird,
  • ab wann das alte Logo nicht mehr getragen werden darf,
  • welche Kleidung zurückgegeben werden muss,
  • wie Größen erfasst werden,
  • welche Pflegehinweise gelten,
  • an wen sie sich bei Problemen wenden können.

Eine klare Kommunikation reduziert Rückfragen und erleichtert die Umstellung.

Alte Kleidung zurücknehmen

Je nach Unternehmensregelung kann alte Firmenbekleidung eingesammelt werden.

Das ist besonders sinnvoll bei:

  • sicherheitsrelevanten Logos,
  • geänderten Firmennamen,
  • ausgeschiedenen Marken,
  • Arbeitskleidung mit Zugangsfunktion,
  • hochwertigen Jacken,
  • Kleidung mit personenbezogenen Angaben.

Vor der Rücknahme sollten betriebliche und rechtliche Vorgaben geprüft werden.

Nachhaltiger Umgang mit alter Firmenkleidung

Noch tragbare Textilien sollten nicht automatisch entsorgt werden.

Mögliche Lösungen sind:

  • interne Weiterverwendung,
  • fachgerechte Entfernung des Brandings bei geeigneten Produkten,
  • Textilrecycling,
  • Nutzung als Putz- oder Werkstatttextilien,
  • Upcycling,
  • Rücknahmeprogramme,
  • Materialverwertung.

Eine Spende ist nur sinnvoll, wenn das Firmenlogo entfernt werden kann oder die weitere Nutzung der gebrandeten Kleidung ausdrücklich zulässig ist.

Sicherheitsrisiken bei alter Firmenbekleidung

Firmenbekleidung kann nach außen eine Zugehörigkeit oder Zugangsberechtigung vermitteln.

Deshalb sollte gebrauchte Kleidung mit Logo nicht unkontrolliert weitergegeben werden, insbesondere bei:

  • Sicherheitsdiensten,
  • Handwerksbetrieben mit Kundenzugang,
  • Logistikunternehmen,
  • technischen Versorgern,
  • Gebäudedienstleistern,
  • Pflege- und Gesundheitseinrichtungen,
  • Veranstaltungen,
  • öffentlichen Einrichtungen.

Vor Entsorgung oder Weitergabe sollte das Logo möglichst unkenntlich gemacht oder entfernt werden.

Schutzkleidung bei Logoänderung

Zertifizierte Schutzkleidung darf nicht beliebig verändert werden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Warnschutzbekleidung,
  • flammhemmende Kleidung,
  • Multinorm-Bekleidung,
  • elektrostatisch ableitfähige Kleidung,
  • Wetterschutzbekleidung.

Neue Logos dürfen Schutzflächen, Reflexstreifen und Zertifizierungen nicht beeinträchtigen.

Die Veredelung muss vorab technisch geprüft werden.

Neue Firmenkollektion gleichzeitig modernisieren

Ein Rebranding ist eine gute Gelegenheit, die bisherige Firmenbekleidung grundsätzlich zu überprüfen.

Fragen dabei sind:

  • Sind die Schnitte noch zeitgemäß?
  • Gibt es passende Damen- und Herrenmodelle?
  • Werden die Textilien gerne getragen?
  • Sind Produkte langfristig nachbestellbar?
  • Passt die Qualität zum Einsatz?
  • Werden ausreichend Wechselteile ausgegeben?
  • Sind Sommer- und Winterprodukte vorhanden?
  • Ist die Kollektion nachhaltig und wirtschaftlich?

So entsteht nicht nur ein neues Logo auf alter Kleidung, sondern eine insgesamt bessere Firmenausstattung.

Mitarbeiter in die Auswahl einbeziehen

Die Akzeptanz steigt, wenn ausgewählte Mitarbeitende neue Produkte testen dürfen.

Eine Testgruppe kann beurteilen:

  • Passform,
  • Bewegungsfreiheit,
  • Material,
  • Wärmeeigenschaften,
  • Waschverhalten,
  • Taschen,
  • Kragen,
  • Tragekomfort,
  • Wirkung der Veredelung.

Das Feedback sollte strukturiert gesammelt werden. Die endgültige Produktauswahl muss dennoch zentral erfolgen.

Häufige Fehler bei der Umstellung

Zu den häufigsten Fehlern gehören:

  • Firmenbekleidung zu spät in das Rebranding einbeziehen,
  • keinen vollständigen Bestand erfassen,
  • altes und neues Logo dauerhaft parallel verwenden,
  • nur T-Shirts erneuern und Jacken vergessen,
  • alte Stickprogramme versehentlich weiterverwenden,
  • neue Logo-Datei nicht auf Stickbarkeit prüfen,
  • keine Version für dunkle Textilien erstellen,
  • Internetadresse und Slogan nicht aktualisieren,
  • mehrere Standorte ohne zentrale Vorgaben bestellen lassen,
  • personalisierte Namen nicht prüfen,
  • keinen Probestick erstellen,
  • veraltete Kleidung unkontrolliert weitergeben.

Checkliste für die Logo-Umstellung

Vor Produktionsbeginn sollten Unternehmen folgende Punkte klären:

Ab wann gilt das neue Firmenlogo?

Darf das alte Logo vorübergehend weiterverwendet werden?

Welche Textilien sind aktuell vorhanden?

Welche Kleidungsstücke sind im Kundenkontakt sichtbar?

Welche Artikel müssen sofort ersetzt werden?

Welche Restbestände können intern aufgebraucht werden?

Liegen hochwertige Vektordaten des neuen Logos vor?

Gibt es Varianten für helle und dunkle Textilien?

Muss ein neues Stickprogramm erstellt werden?

Ist ein Probestick erforderlich?

Welche Textilien erhalten DTF-Druck?

Ändern sich Firmenfarben, Internetadresse oder Slogan?

Sind alle Namen und Funktionen aktuell?

Werden mehrere Standorte ausgestattet?

Welche Produkte gehören zur neuen Standardkollektion?

Wie werden Größen erfasst?

Wann erfolgt die Ausgabe?

Was geschieht mit alter Kleidung?

Ab wann dürfen alte Produktionsdaten nicht mehr verwendet werden?

Wie werden spätere Nachbestellungen organisiert?

Firmenbekleidung mit neuem Logo von Printex24

Printex24 unterstützt Unternehmen bei der professionellen Umstellung ihrer Firmenbekleidung.

Zum Leistungsspektrum gehören:

  • Prüfung und Aufbereitung neuer Logodateien,
  • Erstellung neuer Stickprogramme,
  • Probestick und Musterfreigabe,
  • hochwertige Direkteinstickung,
  • moderner DTF-Druck,
  • Brust-, Rücken- und Ärmelveredelung,
  • Mitarbeiter- und Standortpersonalisierung,
  • Firmenbekleidung,
  • Arbeitskleidung,
  • Corporate Fashion,
  • T-Shirts und Poloshirts,
  • Hemden und Blusen,
  • Sweatshirts und Hoodies,
  • Oversize-Hoodies,
  • Fleece- und Softshelljacken,
  • Westen und Winterjacken,
  • Caps und Mützen,
  • kleine und große Stückzahlen,
  • Nachbestellungen nach der Umstellung.

Printex24 verbindet Textilauswahl, technische Logoaufbereitung und professionelle Veredelung zu einer einheitlichen Unternehmenslösung.

Fazit: Das neue Logo braucht einen klaren Umstellungsplan

Die Einführung eines neuen Firmenlogos sollte nicht bei Website, Fahrzeugen und Geschäftspapieren enden. Auch die Firmenbekleidung muss rechtzeitig berücksichtigt werden.

Eine vollständige Sofortumstellung schafft maximale Einheitlichkeit, kann jedoch hohe kurzfristige Kosten verursachen. Eine schrittweise Einführung ist häufig wirtschaftlicher, benötigt aber klare Fristen und verbindliche Regeln.

Entscheidend sind eine vollständige Bestandsaufnahme, freigegebene Logovarianten, neue Stick- und Druckdaten sowie eine strukturierte Reihenfolge. Sichtbare Außenschichten, Messebekleidung, Außendienst und Kundenservice sollten dabei besonders früh umgestellt werden.

Printex24 unterstützt Unternehmen von der Prüfung des neuen Logos über Probestick und DTF-Muster bis zur vollständigen Ausstattung aller Mitarbeitenden und Standorte.