Firmenkleidung bedrucken: Logo richtig platzieren
Wer Firmenkleidung bedrucken lassen möchte, sollte nicht nur das passende Kleidungsstück und Druckverfahren auswählen. Mindestens genauso wichtig ist die Frage: Wo soll das Firmenlogo auf der Kleidung positioniert werden?
Ein kleines Brustlogo kann bei Kundenkontakt professionell und zurückhaltend wirken. Eine große Rückenkennzeichnung erleichtert dagegen die Zuordnung von Service- oder Veranstaltungsteams. Mitarbeiternamen, Funktionen und Standorte benötigen wiederum andere Flächen.
Printex24 unterstützt Unternehmen dabei, Firmenkleidung mit Firmenlogo, Mitarbeiternamen, Funktionen und individuellen Kennzeichnungen zu veredeln. Dabei werden Kleidungsstück, Motiv, Material, Position und Veredelungsverfahren gemeinsam betrachtet.
Dieser Beitrag konzentriert sich bewusst auf die richtige Positionierung von Firmenlogos auf unterschiedlichen Kleidungsstücken. Damit unterscheidet er sich von bereits vorhandenen Printex24-Inhalten über allgemeine Firmenbekleidung, Textildruckverfahren oder die grundlegende Textilauswahl und vermeidet unnötig doppelten Content.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Die ideale Logoposition hängt vom Kleidungsstück und Einsatzzweck ab.
- Die linke Brust gehört zu den klassischen Positionen für Firmenlogos.
- Die rechte Brust eignet sich häufig für Name, Funktion oder Abteilung.
- Rückenprints sind besonders für Service, Logistik, Events und Promotion interessant.
- Ärmel können für Standort, Zusatzlogo oder Abteilungskennzeichnung genutzt werden.
- Reißverschlüsse, Taschen, Knopfleisten und Nähte können mögliche Druckpositionen einschränken.
- Bei Hoodies kann die Kapuze einen hoch positionierten Rückenprint verdecken.
- Große geschlossene Transferflächen können Haptik und lokale Luftdurchlässigkeit verändern.
- Je nach Motiv kommen DTF, Siebdruck, Flex, Flock oder Maschinenstickerei infrage.
- Printex24 führt je nach Hersteller, Modell, Artikel und Farbe Firmenkleidung bis 15XL.
Warum die Logoposition so wichtig ist
Ein Firmenlogo kann technisch sauber produziert sein und trotzdem am Kleidungsstück ungünstig wirken.
Typische Ursachen:
- Logo zu groß
- Position zu hoch
- Position zu nah am Reißverschluss
- Motiv über einer Tasche
- Rückenlogo unter einer Kapuze
- zu kleine Schrift
- falsche Proportion zwischen Logo und Kleidungsstück
Deshalb sollte die Platzierung nicht erst unmittelbar vor der Produktion entschieden werden.
Firmenkleidung ist mehr als ein bedrucktes T-Shirt
Unternehmen können unterschiedliche Kleidungsstücke miteinander kombinieren.
Beispielsweise:
- T-Shirts
- Poloshirts
- Hemden
- Blusen
- Sweatshirts
- Sweatjacken
- Hoodies
- Oversize Hoodies
- Westen
- Fleece
- Softshelljacken
- Arbeitsjacken
- Winterjacken
Das Firmenlogo muss dabei nicht auf jedem Produkt exakt an derselben Stelle sitzen.
Wichtiger ist ein visuell zusammenhängendes System.
Ein Corporate-Design-System für Kleidung
Ein einfaches Grundprinzip könnte beispielsweise lauten:
Firmenlogo: immer linke Brust
Mitarbeitername: rechte Brust
Servicekennzeichnung: Rücken
Standort: Ärmel
Damit entsteht eine wiederkehrende Logik, obwohl unterschiedliche Kleidungsstücke eingesetzt werden.
Firmenlogo auf der linken Brust
Die linke Brust zählt zu den klassischen Positionen für Corporate Fashion.
Sie eignet sich besonders für:
- Firmenlogo
- Markenlogo
- Unternehmenszeichen
- kleines Emblem
Diese Position kann bei:
- Poloshirts
- Sweatshirts
- Hemden
- Softshelljacken
- Fleece
- Westen
interessant sein.
Warum die Brustposition häufig funktioniert
Ein Logo auf der Brust ist:
- sichtbar
- vergleichsweise dezent
- bei Gesprächen gut erkennbar
- für viele Kleidungsstücke geeignet
Gerade für Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt kann das eine gute Lösung sein.
Wie groß sollte ein Brustlogo sein?
Eine universelle Größe gibt es nicht.
Für viele kompakte Firmenlogos können ungefähr 7 bis 10 cm Breite eine erste Orientierung sein.
Das tatsächliche Maß hängt jedoch ab von:
- Logoform
- Schriftgröße
- Kleidungsstück
- Konfektionsgröße
- Veredelungsverfahren
Breite Wortmarke oder quadratisches Logo?
Ein breiter Firmenname benötigt andere Abmessungen als ein:
- quadratisches Symbol
- rundes Emblem
- hochformatiges Logo
Deshalb sollte nicht ausschließlich mit einer Standardbreite gearbeitet werden.
Firmenlogo auf der rechten Brust
Die rechte Brust kann ebenfalls für das Unternehmenslogo verwendet werden.
Häufig ist diese Position allerdings besonders interessant für Personalisierungen.
Zum Beispiel:
Anna Müller
Vertrieb
oder:
Max Mustermann
Service
Firmenlogo und Mitarbeitername kombinieren
Eine klassische Aufteilung:
Linke Brust: Firmenlogo
Rechte Brust: Mitarbeitername
darunter:
Funktion
Damit werden Unternehmenszugehörigkeit und persönlicher Ansprechpartner getrennt dargestellt.
Wann Mitarbeiternamen sinnvoll sind
Personalisierung kann besonders interessant sein für:
- Verkauf
- Außendienst
- Beratung
- Empfang
- Gastronomie
- Service
- Messe
Sie ist jedoch nicht bei jedem Betrieb notwendig.
Funktion statt Mitarbeitername
Manchmal ist eine reine Funktionskennzeichnung sinnvoller.
Zum Beispiel:
- SERVICE
- TECHNIK
- VERTRIEB
- LOGISTIK
- BERATUNG
- EVENTTEAM
Das erleichtert Nachbestellungen, weil die Kleidung nicht zwingend einer bestimmten Person zugeordnet werden muss.
Firmenlogo auf dem Rücken
Der Rücken bietet deutlich mehr Fläche als die Brust.
Geeignet beispielsweise für:
- Firmenname
- großes Firmenlogo
- Servicebezeichnung
- Kampagnenmotiv
- Teamkennzeichnung
Rückenlogo für Serviceunternehmen
Eine mögliche Gestaltung:
Brust: kleines Firmenlogo
Rücken: SERVICE
Damit kann die Funktion auch aus größerer Entfernung sichtbar sein.
Rückenlogo für Handwerksbetriebe
Bei Monteuren oder Servicetechnikern kann beispielsweise verwendet werden:
Brust: Firmenlogo
Rücken: Firmenname
oder:
Rücken: KUNDENDIENST
Rückenlogo für Logistik
Auch für:
- Lager
- Logistik
- Veranstaltungstechnik
- Aufbaupersonal
kann eine Rückenkennzeichnung praktisch sein.
Rückenlogo bei Veranstaltungen
Für Messen und Events darf die Gestaltung auffälliger ausfallen.
Beispiel:
Brust: Firmenlogo
Rücken: EVENTTEAM
oder:
Brust: Firmenlogo
Rücken: Kampagnenbotschaft
Großes Rückenlogo oder kleine Kennzeichnung?
Größer ist nicht automatisch besser.
Ein großes Motiv kann sinnvoll sein, wenn es aus Distanz wahrgenommen werden soll.
Bei dauerhaft getragener Firmenkleidung kann ein kleinerer Rückenaufdruck dagegen vielseitiger sein.
Firmenlogo am Ärmel
Ärmel werden häufig unterschätzt.
Sie können beispielsweise verwendet werden für:
- Firmenname
- Standort
- Niederlassung
- Zusatzmarke
- Partnerlogo
- Abteilung
Standort auf dem Ärmel
Bei Unternehmen mit mehreren Niederlassungen kann beispielsweise stehen:
MÜNCHEN
ROSENHEIM
SALZBURG
sofern dies zum Corporate Design passt.
Zusatzlogo am Ärmel
Auch eine zweite Marke oder Unternehmenssparte kann dort platziert werden.
Dabei sollte die Ärmelgestaltung nicht zu kleinteilig werden.
Ärmel bei unterschiedlichen Größen
Die verfügbare Fläche verändert sich mit:
- Kleidungsstück
- Schnitt
- Konfektionsgröße
Ein Motiv sollte deshalb nicht einfach unabhängig vom Artikel festgelegt werden.
Logo im Nackenbereich
Eine kleine Kennzeichnung im oberen Rücken- beziehungsweise Nackenbereich kann interessant sein für:
- Firmenname
- Webadresse
- kleines Symbol
- kurze Botschaft
Kleine Schrift im Nacken
Hier sollte besonders auf die Lesbarkeit geachtet werden.
Lange:
- Webadressen
- Claims
- Telefonnummern
können schnell zu klein werden.
Firmenlogo mittig auf der Vorderseite
Eine mittige Frontposition eignet sich besonders für:
- T-Shirts
- Sweatshirts
- Promotionbekleidung
- Merchandise
Für klassische Business- oder Servicekleidung kann sie dagegen schnell zu werblich wirken.
Frontlogo auf T-Shirts
T-Shirts bieten eine große zusammenhängende Vorderseite.
Möglich:
kleines Brustlogo
oder:
großes zentrales Motiv
Die richtige Variante hängt vom Einsatzzweck ab.
Poloshirts anders behandeln
Poloshirts werden häufig dezenter veredelt.
Typisch:
kleines Logo auf der Brust
Ein großes zentrales Frontmotiv passt weniger häufig zum klassischen Polo-Look.
Hemden und Blusen
Bei Hemden und Blusen sollte das Branding besonders zurückhaltend geplant werden.
Möglich sind:
- kleines Brustlogo
- Ärmelstickerei
- Mitarbeitername
Große Prints sind bei Businesskleidung häufig weniger passend.
Brusttaschen beachten
Besitzt ein Hemd oder eine Jacke eine Brusttasche, verändert das die mögliche Position.
Zu prüfen ist:
- auf die Tasche?
- oberhalb der Tasche?
- neben der Tasche?
Nicht jede Tasche lässt sich technisch sinnvoll veredeln.
Sweatshirts
Sweatshirts bieten große und relativ zusammenhängende Flächen.
Möglich sind:
- Brustlogo
- Frontdruck
- Rückenmotiv
- Ärmelkennzeichnung
Sweatjacken
Bei Sweatjacken kommt der Reißverschluss hinzu.
Dieser teilt die Vorderseite.
Deshalb ist ein mittiges Frontmotiv häufig ungeeignet.
Sweatjacke – sinnvolle Gestaltung
Beispiel:
Linke Brust: Firmenlogo
Rechte Brust: Mitarbeitername
Rücken: SERVICE
Hoodies
Hoodies besitzen häufig:
- Kapuze
- Kängurutasche
- Kordeln
Diese Elemente beeinflussen die Druckflächen.
Hoodie-Rückenprint
Ein hoch positioniertes Rückenlogo kann teilweise von der Kapuze verdeckt werden.
Das Motiv sollte deshalb entsprechend tiefer positioniert oder anders gestaltet werden.
Hoodie-Frontprint
Eine Kängurutasche kann die freie Frontfläche verkleinern.
Große Motive sollten nicht ungeprüft über die Tasche beziehungsweise deren Nähte positioniert werden.
Oversize Hoodies
Oversize Hoodies bieten große Flächen und können besonders für:
- moderne Mitarbeiterkollektionen
- Merchandise
- Events
interessant sein.
Auch hier gilt:
Die verfügbare Fläche muss nicht vollständig genutzt werden.
Softshelljacken
Softshelljacken stellen höhere technische Anforderungen.
Zu berücksichtigen sind:
- Taschen
- Reißverschlüsse
- Membran
- Beschichtung
- Hitzebeständigkeit
Logo auf Softshell
Ein kleines Brustlogo kann je nach Modell mit:
- Stickerei
- geeignetem Textildruck
umgesetzt werden.
Das konkrete Material muss vorher geprüft werden.
Stickerei und Membran
Beim Sticken durchdringt die Nadel die Materialschichten.
Bei einer vorhandenen Membran können die Einstichstellen deren Funktion lokal beeinflussen.
Das sollte vor der Produktion berücksichtigt werden.
DTF auf Softshell
Auch ein Transferdruck muss technisch geprüft werden.
Relevant sind beispielsweise:
- notwendige Temperatur
- Beschichtung
- Materialoberfläche
- Farbmigration
Nicht jede Softshelljacke eignet sich gleichermaßen für Hitzeübertragung.
Arbeitsjacken
Bei Arbeitsjacken beeinflussen besonders:
- Taschen
- Reißverschlüsse
- Verstärkungen
- Reflexelemente
- Nähte
die mögliche Veredelungsposition.
Firmenkleidung und PSA unterscheiden
Normale Firmenkleidung ist nicht automatisch persönliche Schutzausrüstung.
Bei zertifizierter PSA darf eine Veredelung Sicherheitsfunktionen oder vorgeschriebene Flächen nicht beeinträchtigen.
Solche Produkte benötigen eine gesonderte Prüfung.
Winterjacken
Bei Winterjacken kommen zusätzliche Konstruktionselemente hinzu:
- Wattierung
- Futter
- Kammern
- Beschichtung
- Membran
Eine Stickerei kann Außenmaterial und gegebenenfalls Füllkammern durchdringen.
Nicht jede Position ist deshalb automatisch geeignet.
Firmenlogo auf Westen
Westen können besonders interessant sein für:
- Service
- Lager
- Verkauf
- Außendienst
- Veranstaltungen
Die Brust bietet häufig eine gut sichtbare Logo-Fläche.
Bei wattierten Westen müssen ähnliche Punkte wie bei Winterjacken berücksichtigt werden.
Welche Veredelungsmethode eignet sich?
Die Position allein entscheidet noch nicht.
Relevant sind ebenfalls:
- Motiv
- Größe
- Farbigkeit
- Textil
- Stückzahl
DTF
DTF steht für:
Direct to Film
Das Motiv wird auf eine spezielle Folie gedruckt und anschließend auf ein geeignetes Textil übertragen.
DTF eignet sich beispielsweise für
- mehrfarbige Firmenlogos
- Farbverläufe
- detailreiche Grafiken
- Personalisierungen
- kleinere beziehungsweise variable Serien
Große DTF-Flächen
Große geschlossene Transfers können:
- stärker fühlbar sein
- das Textil lokal versteifen
- die Luftdurchlässigkeit an dieser Stelle reduzieren
Deshalb sollte auch ein Rückenlogo gestalterisch sinnvoll aufgebaut werden.
Siebdruck
Siebdruck kann bei größeren identischen Serien wirtschaftlich interessant sein.
Relevant sind unter anderem:
- Stückzahl
- Farbanzahl
- Motivgröße
- Textilfarbe
- Druckpositionen
- Einrichtungsaufwand
Keine feste Siebdruckgrenze
Eine pauschale Stückzahl, ab der Siebdruck immer günstiger ist, gibt es nicht.
Das konkrete Motiv entscheidet mit.
Flexdruck
Flex eignet sich besonders für:
- Namen
- Funktionen
- Nummern
- klare Schriftzüge
Flockdruck
Flock bietet eine samtartige Oberfläche.
Es eignet sich eher für:
- Schrift
- Nummern
- einfachere Formen
als für Fotos oder echte Farbverläufe.
Maschinenstickerei
Gerade für kleine Firmenlogos kann Stickerei eine interessante Alternative zum Druck sein.
Geeignet beispielsweise für:
- Poloshirts
- Sweatshirts
- Fleece
- geeignete Jacken
Logo drucken oder sticken?
| Anwendung | Häufig geeignete Richtung |
|---|---|
| kleines Brustlogo | Druck oder Stickerei |
| Mitarbeitername | DTF, Flex oder Stickerei |
| großes Rückenlogo | häufig Textildruck |
| Funktion | Flex oder Stickerei |
| Farbverlauf | Textildruck |
| Fotomotiv | Textildruck |
| Vereinswappen | häufig Stickerei |
Stick und Druck kombinieren
Eine Firmenkollektion muss nicht komplett mit derselben Technik produziert werden.
Zum Beispiel:
Poloshirt: Brustlogo gestickt
T-Shirt: Firmenlogo gedruckt
Sweatjacke: Stick auf Brust + Druck auf Rücken
Softshelljacke: Veredelung nach Materialprüfung
So kann für jedes Textil die geeignetere Methode gewählt werden.
Firmenfarben
Corporate-Farben können anhand vorhandener Werte abgestimmt werden.
Zum Beispiel:
- Pantone
- HKS
- CMYK
- RGB
- HEX
Keine hundertprozentige Farbgleichheit versprechen
Ein Firmenblau kann auf:
- Bildschirm
- Baumwolle
- Polyester
- Druckfarbe
- Stickgarn
unterschiedlich wirken.
Ziel ist eine möglichst konsistente Gesamtwirkung, nicht die pauschale Garantie absolut identischer Farbdarstellung.
Ton-in-Ton
Für dezente Firmenkleidung kann beispielsweise gewählt werden:
schwarzes Kleidungsstück + schwarzes Logo
oder:
Navy + Dunkelblau
Kontrast
Für höhere Sichtbarkeit:
Schwarz + Weiß
Navy + Hellblau
Anthrazit + Rot
Welche Logo-Dateien benötigt Printex24?
Hilfreiche Ausgangsdaten sind:
- EPS
- AI
- SVG
- hochauflösendes PNG
Problematische Dateien
Schwieriger sind häufig:
- Screenshots
- kleine JPG-Dateien
- Messenger-Bilder
- Logos aus E-Mail-Signaturen
Gegebenenfalls muss das Logo für die Produktion aufbereitet werden.
Firmenlogo nicht ungeprüft verändern
Bei einer Optimierung für Textilien sollte der Charakter des Corporate Designs erhalten bleiben.
Mögliche Anpassungen betreffen beispielsweise:
- sehr kleine Schrift
- feine Linien
- schlecht erkennbare Unterzeilen
Lange Firmenclaims
Ein langer Claim kann auf der Brust schnell zu klein werden.
Gegebenenfalls ist es sinnvoll, nur:
Firmenzeichen + Firmenname
zu verwenden.
Firmenadresse auf Kleidung
Eine vollständige Firmenadresse ist für viele Positionen zu umfangreich.
Besser geeignet können sein:
- Firmenname
- Logo
- kurze Webadresse
- Standort
Personalisierung von Firmenkleidung
Zusätzlich zum Firmenlogo können einzelne Kleidungsstücke individualisiert werden.
Möglich sind:
- Vorname
- Nachname
- Funktion
- Abteilung
- Standort
Mitarbeiterlisten strukturiert übermitteln
Bei größeren Teams empfiehlt sich beispielsweise:
| Mitarbeiter | Kleidungsstück | Größe | Personalisierung |
|---|---|---|---|
| Anna Beispiel | Damen-Polo | M | Vertrieb |
| Max Muster | Sweatshirt | XL | Service |
| Peter Beispiel | Softshell | 3XL | Technik |
So lassen sich Größen und individuelle Angaben eindeutig zuordnen.
Größen bis 15XL
Printex24 führt je nach Hersteller, Artikel, Modell und Farbe Firmenkleidung bis 15XL.
Nicht jedes Produkt ist jedoch in jedem Größenbereich verfügbar.
Unterschiedliche Schnitte kombinieren
Eine Firmenkollektion kann bestehen aus:
- Damenmodellen
- Herrenmodellen
- Unisexmodellen
Einheitlichkeit entsteht dann beispielsweise über:
- Farbe
- Firmenlogo
- Position
- Veredelung
Firmenkleidung für den Außendienst
Im Außendienst kann eine dezente Gestaltung sinnvoll sein.
Beispiel:
Poloshirt: kleines Brustlogo
Softshelljacke: identisches Brustlogo
Mitarbeitername: rechte Brust
Keine übergroße Rückenwerbung.
Firmenkleidung für Servicepersonal
Hier kann Sichtbarkeit wichtiger sein.
Beispiel:
Brust: Firmenlogo
Rücken: SERVICE
Rechte Brust: Name
Firmenkleidung im Verkauf
Eine mögliche Lösung:
Poloshirt oder Hemd
kleines Firmenlogo auf der Brust
Optional:
Name + Beratung
Firmenkleidung für Messen
Auf Messen kann die Rollenverteilung sichtbarer gestaltet werden.
Beispielsweise:
Firmenlogo
plus:
- BERATUNG
- VERTRIEB
- TECHNIK
Firmenkleidung für Logistik
Bei Logistik- und Lagerteams können Rückenkennzeichnungen wie:
LOGISTIK
oder:
TEAM
sinnvoll sein.
Die tatsächlichen Anforderungen des Arbeitsplatzes müssen dabei berücksichtigt werden.
Firmenkleidung für Gastronomie
Möglich sind beispielsweise:
- T-Shirts
- Poloshirts
- Hemden
- weitere geeignete Berufsbekleidung
Hier sollte die benötigte Waschbarkeit bereits vor der Artikelauswahl bekannt sein.
Firmenkleidung für Handwerk
Eine Kollektion könnte beispielsweise bestehen aus:
Sommer
T-Shirt oder Polo
Kühlere Innenbereiche
Sweatshirt
Außenbereich
Softshell- oder Arbeitsjacke
Winter
geeignete Winterbekleidung
Das Logo wird jeweils an einer zum Produkt passenden Position umgesetzt.
Pflegeanforderungen
Firmenkleidung wird häufig regelmäßig gewaschen.
Deshalb sollten berücksichtigt werden:
- Waschtemperatur
- Trocknereignung
- Material
- Veredelungsverfahren
Keine pauschale Waschtemperatur
Nicht jedes Produkt ist automatisch bei:
- 60 °C
- 90 °C
- hohen Trocknertemperaturen
geeignet.
Die Herstellerangaben des jeweiligen Artikels sind maßgeblich.
Industriewäsche
Wenn industrielle Waschverfahren benötigt werden, muss gezielt ein dafür geeignetes Textil ausgewählt werden.
Normale Corporate Fashion ist nicht automatisch industriewäschegeeignet.
Qualität nicht nur am Druck beurteilen
Eine gute Firmenausstattung entsteht aus dem Zusammenspiel von:
- Grundtextil
- Passform
- Material
- Verarbeitung
- Veredelung
- Platzierung
Ein hochwertiges Logo auf einem ungeeigneten Kleidungsstück löst das eigentliche Problem nicht.
Was kostet Firmenkleidung mit Logo?
Die Kosten hängen unter anderem ab von:
- Kleidungsstück
- Hersteller
- Stückzahl
- Größen
- Veredelungsverfahren
- Motivgröße
- Anzahl der Positionen
- Personalisierungen
Anzahl der Positionen als Kostenfaktor
Ein Polo mit:
einem Brustlogo
wird anders kalkuliert als ein Polo mit:
- Brustlogo
- Rückenprint
- Ärmeldruck
- Mitarbeitername
Welche Positionen werden wirklich benötigt?
Eine gute Kostenoptimierung beginnt deshalb bereits beim Design.
Statt jede Fläche zu nutzen, sollte gefragt werden:
Welche Kennzeichnung erfüllt tatsächlich eine Aufgabe?
Stückzahl
Größere Serien können abhängig vom Verfahren wirtschaftlichere Stückkosten ermöglichen.
Eine feste Mengenrabattstaffel sollte jedoch nicht pauschal versprochen werden.
Kleine Auflagen
Auch kleinere Stückzahlen können je nach Verfahren realisierbar sein.
Ob sie wirtschaftlich sinnvoll sind, hängt vom konkreten Projekt ab.
Lieferzeit
Die Produktionsdauer hängt unter anderem ab von:
- Warenverfügbarkeit
- Stückzahl
- Größen
- Logoaufbereitung
- Veredelungsverfahren
- Personalisierungen
- Produktionsauslastung
Keine pauschale Schnelllieferung
Eine feste kurze Lieferzeit sollte deshalb nicht allgemein zugesichert werden.
Bei:
- Messe
- Firmenveranstaltung
- Neueröffnung
- Promotion
sollte der benötigte Termin bereits bei der Anfrage genannt werden.
Nachbestellungen mitdenken
Firmenkleidung muss häufig später ergänzt werden.
Zum Beispiel durch:
- neue Mitarbeiter
- Größenwechsel
- Ersatzbedarf
- neue Standorte
Produktionsdaten dokumentieren
Hilfreich sind:
- Hersteller
- Artikelnummer
- Farbe
- Größe
- Logo-Datei
- Motivgröße
- Position
- Veredelungsverfahren
Identische Nachproduktion
Hersteller können später:
- Modelle verändern
- Farben anpassen
- Artikel einstellen
Eine dauerhaft vollständig identische Nachproduktion kann deshalb nicht pauschal garantiert werden.
Keine ungesicherten Creator-Versprechen
Ob ein bestimmter Online-Creator oder eine direkte digitale Platzierungsfunktion aktuell zur Verfügung steht, sollte nicht pauschal in einem dauerhaft verwendeten Ratgeber zugesichert werden.
Gerade bei komplexeren Firmenaufträgen ist eine fachliche Prüfung von:
- Position
- Größe
- Material
- Druckverfahren
wichtiger als die reine Bildschirmdarstellung.
Druck über Nähte und Reißverschlüsse
Die Aussage, ein Motiv könne problemlos über:
- Nähte
- Reißverschlüsse
- Knopfleisten
gedruckt werden, sollte vermieden werden.
Unebene Flächen können die technische Umsetzung erschweren.
Knopfleisten
Bei:
- Poloshirts
- Hemden
sollte ein Frontmotiv so positioniert werden, dass die Knopfleiste nicht unnötig durch den Druck läuft.
Reißverschlüsse
Bei:
- Sweatjacken
- Softshelljacken
- Winterjacken
unterbricht ein Reißverschluss die Frontfläche.
Ein Logo wird deshalb häufig seitlich positioniert.
Nähte
Auch Nähte können:
- Transfer
- Druckbild
- Positionierung
beeinflussen.
Eine glatte Druckfläche ist in vielen Fällen vorzuziehen.
Praxisbeispiel 1 – Serviceunternehmen
Poloshirt
Linke Brust: Firmenlogo
Rechte Brust: Mitarbeitername
Sweatjacke
Linke Brust: Firmenlogo
Rücken: SERVICE
Softshelljacke
Brustlogo nach Materialprüfung
Damit hat jede Position eine klare Funktion.
Praxisbeispiel 2 – Außendienst
Poloshirt: Navy
Brust: Firmenlogo
Rechte Brust: Name
Softshelljacke: identische Logoausrichtung
Der Auftritt bleibt bewusst zurückhaltend.
Praxisbeispiel 3 – Messe
T-Shirt oder Polo
Brust: Firmenlogo
Rechte Brust: BERATUNG
Rücken: Unternehmensname
Praxisbeispiel 4 – Handwerksbetrieb
T-Shirt: Brustlogo
Sweatshirt: Brustlogo
Arbeitsjacke: Firmenlogo + Funktion
Die Positionierung wird an die Konstruktion jedes Kleidungsstücks angepasst.
Praxisbeispiel 5 – Logistik
Brust: Firmenlogo
Rücken: LOGISTIK
Dadurch bleibt die Unternehmenszugehörigkeit vorne dezent und die Funktionskennzeichnung hinten deutlich.
Häufige Fehler beim Firmenkleidung bedrucken
Jedes Logo mittig auf die Vorderseite setzen
Bei professioneller Firmenbekleidung kann die Brustposition besser passen.
Eine Position für alle Kleidungsstücke übernehmen
T-Shirt, Hoodie und Softshelljacke haben unterschiedliche Konstruktionen.
Reißverschlüsse ignorieren
Sie können Frontmotive unterbrechen.
Rückenlogos bei Hoodies zu hoch setzen
Die Kapuze kann das Motiv verdecken.
Taschen überdrucken
Nicht jede Taschenkonstruktion eignet sich dafür.
Firmenlogo maximal groß gestalten
Mehr Größe bedeutet nicht automatisch mehr Wirkung.
Zu viele Informationen integrieren
Logo, Telefonnummer, Anschrift, Claim und Webadresse können zusammen schnell unlesbar werden.
Digitaldruck als ein einziges Verfahren behandeln
Besser ist es, das tatsächlich verwendete Verfahren wie DTF konkret zu benennen.
Druck über Nähte als problemlos darstellen
Unebene Flächen müssen technisch geprüft werden.
Firmenkleidung bedrucken lassen – so wird die Position geplant
1. Einsatzbereich bestimmen
Zum Beispiel:
- Außendienst
- Service
- Verkauf
- Messe
- Handwerk
- Logistik
2. Kleidungsstücke festlegen
Zum Beispiel:
- T-Shirt
- Polo
- Sweatshirt
- Hoodie
- Softshelljacke
3. Firmenlogo prüfen
Kleine Schriften oder komplexe Elemente werden hinsichtlich der gewünschten Größe bewertet.
4. Hauptposition auswählen
In vielen Fällen:
linke Brust
5. Zusatzinformationen festlegen
Optional:
- Mitarbeitername
- Funktion
- Standort
- Abteilung
6. Rückenkennzeichnung prüfen
Ist eine Fernwirkung erforderlich, kann die Rückseite genutzt werden.
7. Ärmel nur gezielt einsetzen
Zusatzinformationen werden nur ergänzt, wenn sie tatsächlich sinnvoll sind.
8. Druck- oder Stickverfahren bestimmen
Je nach Textil und Motiv beispielsweise:
- DTF
- Siebdruck
- Flex
- Flock
- Maschinenstickerei
9. Größen und Personalisierungen zuordnen
Gerade bei größeren Teams empfiehlt sich eine strukturierte Liste.
10. Produktion und Qualitätskontrolle
Die Firmenkleidung wird nach den abgestimmten Produktionsdaten veredelt und anschließend kontrolliert.
Firmenkleidung bei Printex24 bedrucken lassen
Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Textildruck, Maschinenstickerei und Firmenbekleidung unterstützt Printex24 Unternehmen bei der professionellen Veredelung und sinnvollen Platzierung ihrer Firmenlogos.
Mögliche Kleidungsstücke:
- T-Shirts
- Poloshirts
- Hemden
- Blusen
- Sweatshirts
- Sweatjacken
- Hoodies
- Oversize Hoodies
- Fleece
- Westen
- Softshelljacken
- Arbeitsjacken
- Winterjacken
- weitere geeignete Firmenkleidung
Mögliche Kennzeichnungen:
- Firmenlogo
- Mitarbeitername
- Funktion
- Abteilung
- Standort
- Servicekennzeichnung
- Veranstaltungslogo
- Schriftzug
Printex24 unterstützt bei:
- Auswahl geeigneter Firmenkleidung
- Größenplanung
- Logoaufbereitung
- Festlegung sinnvoller Logo-Größen
- Auswahl der Veredelungsposition
- DTF-Textildruck
- Siebdruck
- Flexdruck
- Flockdruck
- Maschinenstickerei
- professioneller Stickdateierstellung
- Personalisierung
- Nachbestellungen
- Qualitätskontrolle
Sie möchten Firmenkleidung bedrucken lassen und wissen noch nicht, welche Position für Firmenlogo, Mitarbeitername oder Funktionsbezeichnung geeignet ist?
Senden Sie Printex24 Ihr Logo sowie Angaben zu den gewünschten Kleidungsstücken, Stückzahlen, Größen und Einsatzbereichen.
Wir prüfen, welche Positionen und Veredelungsverfahren für Ihre Firmenkleidung sinnvoll sind und wie sich ein einheitliches Erscheinungsbild über unterschiedliche Kleidungsstücke hinweg umsetzen lässt.
Jetzt Firmenkleidung bei Printex24 bedrucken oder besticken lassen und individuelles Angebot anfordern.
Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24