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Ratgeber

Firmenkleidung für 100, 500 oder mehr Mitarbeiter planen

19. Juli 2026

Wenn ein Unternehmen nur zehn oder zwanzig Mitarbeiter mit Firmenkleidung ausstatten möchte, lässt sich die Bestellung meist noch relativ einfach organisieren. Bei 100, 500 oder sogar mehreren tausend Mitarbeitern sieht die Situation vollkommen anders aus.

Dann geht es nicht mehr nur um die Frage, welches T-Shirt gut aussieht. Es müssen Größen, Standorte, Abteilungen, Nachbestellungen, saisonale Anforderungen und unterschiedliche Tätigkeitsbereiche berücksichtigt werden. Schon kleine Planungsfehler können bei großen Stückzahlen erhebliche Kosten verursachen.

Eine professionelle Firmenkollektion benötigt deshalb ein klares System. Von der Textilauswahl über die Logo-Veredelung bis zur späteren Ausstattung neuer Mitarbeiter sollten alle Schritte langfristig geplant werden.

Printex24 unterstützt Unternehmen seit mehr als 25 Jahren bei der professionellen Umsetzung von Firmenkleidung durch Stickerei und Textildruck. Besonders bei größeren Mengen kommt es darauf an, eine Kollektion zu entwickeln, die hochwertig aussieht, wirtschaftlich bleibt und dauerhaft nachbestellt werden kann.

Das Wichtigste auf einen Blick

Bei größeren Textilmengen sollten Unternehmen besonders auf folgende Punkte achten:

  • wenige, dauerhaft verfügbare Grundmodelle auswählen
  • Größen nicht schätzen, sondern systematisch erfassen
  • unterschiedliche Tätigkeitsbereiche berücksichtigen
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle sinnvoll kombinieren
  • Logo-Größe und Position verbindlich festlegen
  • Stickerei und DTF-Druck passend zum Artikel auswählen
  • Reservebestände einplanen
  • neue Mitarbeiter frühzeitig berücksichtigen
  • Nachbestellungen von Anfang an vorbereiten
  • Artikel- und Veredelungsdaten dokumentieren

Eine gut geplante Firmenkollektion spart langfristig Zeit, Geld und organisatorischen Aufwand.

Warum große Bestellungen anders geplant werden müssen

Bei kleinen Bestellungen lassen sich einzelne Fehler häufig noch einfach korrigieren. Bei größeren Stückzahlen kann bereits eine falsche Größenverteilung zu erheblichen Mehrkosten führen.

Typische Herausforderungen sind:

  • zu viele Textilien in selten benötigten Größen
  • fehlende Übergrößen
  • unterschiedliche Schnitte innerhalb eines Teams
  • abweichende Logo-Positionen
  • nicht mehr lieferbare Textilmodelle
  • zu geringe Mengen für neue Mitarbeiter
  • unterschiedliche Farben bei späteren Nachbestellungen
  • falsch geschriebene Namen
  • fehlende Zuordnung zu Standorten oder Abteilungen

Je größer die Bestellung, desto wichtiger ist eine nachvollziehbare Struktur.

Das Ziel sollte nicht nur eine einmalige Lieferung sein. Unternehmen benötigen ein System, das auch sechs Monate oder drei Jahre später noch funktioniert.

Welche Unternehmen haben einen größeren Textilbedarf?

Ein hoher Bedarf an Firmenkleidung entsteht besonders bei Unternehmen mit vielen Mitarbeitern, mehreren Standorten oder regelmäßigem Personalwechsel.

Dazu gehören unter anderem:

  • Industrieunternehmen
  • Produktionsbetriebe
  • Logistikunternehmen
  • Speditionen
  • Bauunternehmen
  • Handwerksgruppen
  • Gebäudereinigungen
  • Sicherheitsdienste
  • Pflegeeinrichtungen
  • Kliniken und Gesundheitsunternehmen
  • Hotelketten
  • Gastronomiebetriebe
  • Einzelhandelsketten
  • Autohäuser
  • Werkstattgruppen
  • Energieversorger
  • Telekommunikationsunternehmen
  • Facility-Management-Unternehmen
  • Veranstaltungsbetriebe
  • Franchiseunternehmen
  • Vereine und Verbände
  • öffentliche Einrichtungen

Auch mittelständische Unternehmen können schnell einen größeren Jahresbedarf erreichen. Bereits 80 Mitarbeiter benötigen bei fünf T-Shirts pro Person insgesamt 400 T-Shirts – zusätzliche Poloshirts, Sweatshirts und Jacken noch nicht eingerechnet.

Der tatsächliche Bedarf wird häufig unterschätzt

Ein häufiger Fehler besteht darin, nur die Mitarbeiterzahl als Grundlage zu verwenden.

Ein Unternehmen mit 200 Mitarbeitern benötigt nicht automatisch nur 200 T-Shirts. In der Praxis werden pro Person meist mehrere Wechselteile benötigt.

Ein mögliches Ausstattungspaket kann bestehen aus:

  • fünf T-Shirts
  • zwei Poloshirts
  • zwei Sweatshirts
  • einem Hoodie
  • einer Fleecejacke
  • einer Softshelljacke

Bei 200 Mitarbeitern entsteht daraus bereits ein Bedarf von 2.400 Textilien.

Zusätzlich müssen berücksichtigt werden:

  • Reservegrößen
  • neue Mitarbeiter
  • Saisonkräfte
  • Aushilfen
  • Größenwechsel
  • Verschleiß
  • Ersatzteile
  • zusätzliche Standorte
  • Recruiting-Veranstaltungen
  • Messen und Firmenveranstaltungen

Eine sorgfältige Bedarfsermittlung ist deshalb die Grundlage jeder größeren Bestellung.

Nicht jeder Mitarbeiter benötigt dieselbe Kleidung

Eine einheitliche Firmenkollektion bedeutet nicht, dass jeder Mitarbeiter exakt dieselben Artikel erhalten muss.

In vielen Unternehmen gibt es unterschiedliche Tätigkeitsbereiche.

Beispielsweise:

  • Produktion
  • Lager
  • Logistik
  • Montage
  • Außendienst
  • Büro
  • Empfang
  • Service
  • Werkstatt
  • Technik
  • Teamleitung
  • Geschäftsführung

Ein Produktionsmitarbeiter benötigt möglicherweise robuste T-Shirts und Sweatshirts. Ein Außendienstmitarbeiter trägt eher Poloshirts und Softshelljacken. Für Empfang und Verwaltung können Hemden oder Blusen sinnvoll sein.

Trotz unterschiedlicher Artikel kann ein einheitlicher Markenauftritt entstehen.

Entscheidend sind:

  • abgestimmte Farben
  • gleiche Logo-Version
  • vergleichbare Qualität
  • verbindliche Logo-Positionen
  • einheitliche Funktionskennzeichnungen

Eine Grundkollektion erleichtert die Organisation

Für größere Unternehmen empfiehlt sich eine klar definierte Grundkollektion.

Sie kann aus wenigen Artikeln bestehen, die unterschiedliche Einsatzbereiche abdecken.

Eine mögliche Grundkollektion umfasst:

  • T-Shirt
  • Poloshirt
  • Sweatshirt
  • Hoodie oder Sweatjacke
  • Fleecejacke
  • Softshelljacke
  • Cap oder Mütze

Für bestimmte Bereiche können weitere Artikel ergänzt werden.

Dazu gehören:

  • Hemden
  • Blusen
  • Westen
  • Funktionsshirts
  • Warnwesten
  • Regenjacken
  • Schürzen
  • Arbeitshosen

Je weniger unterschiedliche Modelle eingesetzt werden, desto einfacher bleiben Beschaffung und Nachbestellung.

Warum dauerhaft verfügbare Textilien wichtig sind

Ein modisches Sondermodell kann für eine einmalige Aktion interessant sein. Für eine langfristige Firmenkollektion ist es jedoch häufig ungeeignet.

Wenn ein Artikel nach kurzer Zeit nicht mehr verfügbar ist, muss bei der nächsten Bestellung ein Ersatzmodell verwendet werden. Dadurch können Unterschiede entstehen bei:

  • Farbe
  • Schnitt
  • Material
  • Kragenform
  • Stoffgewicht
  • Reißverschluss
  • Passform

Bei größeren Belegschaften fällt ein solcher Wechsel deutlich auf.

Deshalb sollten Unternehmen bevorzugt Textilien auswählen, die:

  • langfristig im Sortiment bleiben
  • in vielen Größen verfügbar sind
  • mehrere passende Artikelvarianten bieten
  • eine stabile Farbgebung besitzen
  • regelmäßig nachbestellt werden können

Größenmanagement: Der entscheidende Faktor

Die Größenplanung gehört zu den wichtigsten Aufgaben bei einer großen Textilbestellung.

Eine reine Schätzung führt häufig zu Fehlmengen.

Unterschiedliche Hersteller und Modelle können trotz gleicher Größenangabe verschieden ausfallen. Ein T-Shirt in Größe XL kann bei einem anderen Modell deutlich enger oder weiter geschnitten sein.

Sinnvoll sind deshalb:

  • Größentabellen
  • Mustergrößensätze
  • Anproben
  • digitale Mitarbeiterlisten
  • getrennte Erfassung je Artikel
  • Prüfung von Damen-, Herren- und Unisexschnitten

Die Größe sollte nicht pauschal von einem bisherigen Kleidungsstück übernommen werden.

Ein Mitarbeiter kann beispielsweise bei einem T-Shirt Größe L, bei einer Softshelljacke aber Größe XL benötigen.

Damen-, Herren- und Unisexmodelle sinnvoll kombinieren

Viele Unternehmen entscheiden sich aus organisatorischen Gründen ausschließlich für Unisexmodelle. Das vereinfacht zwar die Bestellung, führt aber nicht immer zur besten Passform.

Eine professionelle Kollektion kann unterschiedliche Schnitte enthalten:

  • Damen-T-Shirts
  • Herren-T-Shirts
  • Unisex-T-Shirts
  • Damen-Poloshirts
  • Herren-Poloshirts
  • Damen-Softshelljacken
  • Herren-Softshelljacken
  • Unisex-Hoodies

Damit der Markenauftritt einheitlich bleibt, sollten die Modelle aus einer zusammengehörigen Kollektion stammen oder farblich und qualitativ aufeinander abgestimmt sein.

Eine gute Passform erhöht die Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Kleidung, die gerne getragen wird, erfüllt ihren Zweck wesentlich besser als Textilien, die im Schrank bleiben.

Übergrößen frühzeitig berücksichtigen

Bei größeren Teams werden regelmäßig auch Übergrößen benötigt.

Diese sollten nicht erst nach Abschluss der Bestellung berücksichtigt werden.

Mögliche Herausforderungen sind:

  • nicht jedes Modell ist in allen Größen erhältlich
  • Übergrößen können andere Schnitte aufweisen
  • einzelne Farben sind nicht durchgehend verfügbar
  • Logo-Positionen müssen angepasst werden
  • sehr kleine und sehr große Größen benötigen unterschiedliche Motivabmessungen

Bereits bei der Textilauswahl sollte deshalb geprüft werden, welche Größenbereiche tatsächlich verfügbar sind.

Firmenlogo richtig platzieren

Bei großen Bestellungen sollte die Logo-Position verbindlich festgelegt werden.

Typische Positionen sind:

  • linke Brust
  • rechte Brust
  • Rücken
  • Ärmel
  • Nacken
  • Kragenbereich
  • Vorderseite einer Cap

Die linke Brust ist besonders beliebt für das Firmenlogo.

Die rechte Brust eignet sich für:

  • Mitarbeitername
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort

Der Rücken bietet Platz für:

  • großes Firmenlogo
  • Unternehmensname
  • Webadresse
  • Servicebezeichnung
  • Recruiting-Aussage

Bei jeder Position sollten Sichtbarkeit, Textilart und Nutzung berücksichtigt werden.

Ein sehr großes Rückenlogo kann bei einem Messe-Team sinnvoll sein. Bei Büro- oder Empfangskleidung wirkt eine dezente Bruststickerei häufig professioneller.

Stickerei für größere Stückzahlen

Stickerei eignet sich besonders für eine hochwertige und langlebige Veredelung.

Häufig bestickt werden:

  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Hemden
  • Blusen
  • Caps
  • Mützen
  • Schürzen

Vorteile der Stickerei sind:

  • hochwertige Optik
  • plastische Wirkung
  • lange Haltbarkeit
  • gute Waschbeständigkeit
  • professionelle Darstellung kleiner Brustlogos
  • individuelle Namen und Funktionen möglich

Vor der Produktion wird das Firmenlogo in ein Stickprogramm übertragen. Dabei werden Sticharten, Garnfarben, Größe und Aufbau des Motivs festgelegt.

Sehr feine Linien oder kleine Schriften müssen möglicherweise angepasst werden.

Bei größeren Stückzahlen ist eine technisch saubere Vorbereitung besonders wichtig, da das Motiv auf vielen Textilien identisch erscheinen soll.

DTF-Druck für große Firmenkollektionen

DTF-Druck eignet sich für farbige, detailreiche und flexible Motive.

Besonders geeignet sind:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Funktionsshirts
  • Stofftaschen
  • größere Rückenlogos

Vorteile des DTF-Drucks sind:

  • mehrfarbige Motive möglich
  • feine Details darstellbar
  • kräftige Farben
  • unterschiedliche Namen umsetzbar
  • Funktionen und Standorte können ergänzt werden
  • kleine und größere Serien möglich

DTF-Druck ist besonders interessant, wenn ein Firmenlogo viele Farben, feine Linien oder Verläufe enthält.

Auch große Rückenaufdrucke lassen sich damit professionell umsetzen.

Stickerei und Textildruck kombinieren

Unternehmen müssen sich nicht zwingend für nur ein Veredelungsverfahren entscheiden.

Eine Kombination kann sinnvoll sein.

Beispiele:

  • Poloshirts mit gesticktem Brustlogo
  • T-Shirts mit DTF-Druck
  • Softshelljacken mit Stickerei
  • Sweatshirts mit Bruststickerei und Rückenaufdruck
  • Caps mit gesticktem Firmenlogo
  • Recruiting-Shirts mit großem DTF-Druck

Dadurch kann für jedes Textil das passende Verfahren verwendet werden, während das Corporate Design einheitlich bleibt.

Mitarbeitername oder Funktionsbezeichnung?

Personalisierte Kleidung kann die interne Orientierung und den Kundenkontakt verbessern.

Mögliche Angaben sind:

  • Vorname
  • vollständiger Name
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort
  • Personalnummer

Ein Vorname wirkt persönlich und kundenfreundlich.

Eine Funktionsbezeichnung ist flexibler, weil das Kleidungsstück auch bei einem Mitarbeiterwechsel weiterverwendet werden kann.

Typische Funktionsbezeichnungen sind:

  • Service
  • Lager
  • Montage
  • Technik
  • Produktion
  • Fahrer
  • Teamleitung
  • Verkauf
  • Empfang
  • Beratung

Bei großen Mengen sollte genau geprüft werden, welche Personalisierung wirklich notwendig ist.

Jede individuelle Kennzeichnung erhöht den Verwaltungsaufwand und muss vor der Produktion sorgfältig kontrolliert werden.

Mehrere Standorte einheitlich ausstatten

Unternehmen mit mehreren Standorten benötigen verbindliche Vorgaben.

Zentral festgelegt werden sollten:

  • Artikel
  • Hersteller
  • Farben
  • Logo-Version
  • Logo-Größe
  • Positionen
  • Stick- oder Druckverfahren
  • Funktionen
  • Standortkennzeichnungen

Standorte können beispielsweise auf dem Ärmel oder unterhalb des Firmenlogos ergänzt werden.

Mögliche Bezeichnungen sind:

  • München
  • Berlin
  • Hamburg
  • Rosenheim
  • Zentrale
  • Werk Süd
  • Niederlassung Nord
  • Lager West

Die Grundgestaltung sollte an allen Standorten gleich bleiben.

Neue Mitarbeiter schnell ausstatten

Unternehmen mit vielen Beschäftigten stellen regelmäßig neue Mitarbeiter ein.

Eine klare Grundausstattung erleichtert das Onboarding.

Ein mögliches Starterpaket kann enthalten:

  • fünf T-Shirts
  • zwei Poloshirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Der genaue Umfang hängt von Tätigkeit, Waschintervall und Jahreszeit ab.

Neue Mitarbeiter sollten möglichst bereits am ersten Arbeitstag passend ausgestattet sein. Das vermittelt Zugehörigkeit und sorgt sofort für einen professionellen Auftritt.

Reservebestände richtig planen

Ein kleiner Reservebestand ist bei großen Firmenkollektionen sinnvoll.

Er kann genutzt werden für:

  • kurzfristige Neueinstellungen
  • Größenwechsel
  • beschädigte Kleidung
  • Praktikanten
  • Aushilfen
  • Saisonkräfte
  • Besucher
  • zusätzliche Veranstaltungen

Reservekleidung sollte möglichst nicht mit persönlichen Namen versehen werden.

Damit sie flexibel eingesetzt werden kann, sollten besonders häufig benötigte Größen berücksichtigt werden.

Zu große Lagerbestände sind jedoch ebenfalls ungünstig. Sie binden Kapital und können bei einem späteren Designwechsel unbrauchbar werden.

Saisonale Kleidung einplanen

Eine Firmenkollektion sollte das gesamte Jahr abdecken.

Für wärmere Monate eignen sich:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • leichte Funktionsshirts
  • Caps

Für Übergangszeiten eignen sich:

  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Fleecejacken
  • Westen
  • Softshelljacken

Für den Winter können je nach Arbeitsbereich weitere Jacken oder wärmende Schichten benötigt werden.

Ein Unternehmen sollte nicht erst beim ersten Kälteeinbruch mit der Bestellung von Winterkleidung beginnen.

Eine frühzeitige Saisonplanung erleichtert die Beschaffung und reduziert Lieferengpässe.

Recruiting-Kleidung für große Arbeitgeber

Unternehmen mit größerem Personalbedarf können Firmenkleidung auch gezielt für die Personalgewinnung einsetzen.

Geeignete Artikel sind:

  • T-Shirts
  • Hoodies
  • Poloshirts
  • Softshelljacken
  • Caps

Mögliche Aufdrucke sind:

  • Komm in unser Team
  • Wir stellen ein
  • Jetzt bewerben
  • Ausbildung mit Zukunft
  • Deine Karriere bei uns
  • Verstärkung gesucht

Recruiting-Textilien eignen sich für:

  • Ausbildungsmessen
  • Berufsinformationstage
  • Hochschulmessen
  • Betriebsbesichtigungen
  • Tage der offenen Tür
  • Social-Media-Aufnahmen
  • Mitarbeiterkampagnen

Die Recruiting-Kollektion kann optisch an die normale Firmenkleidung angelehnt werden, sollte aber eine klar erkennbare Botschaft enthalten.

Jahresbedarf statt Einzelbestellung planen

Bei einem regelmäßig hohen Bedarf ist eine Jahresplanung sinnvoll.

Dabei wird geprüft:

  • Wie viele Mitarbeiter werden voraussichtlich eingestellt?
  • Welche Textilien werden häufig ersetzt?
  • Wann werden Sommer- und Winterartikel benötigt?
  • Welche Messen oder Veranstaltungen finden statt?
  • Werden neue Standorte eröffnet?
  • Gibt es saisonale Personalspitzen?
  • Welche Abteilungen wachsen?

Auf dieser Grundlage können mehrere geplante Bestellzeitpunkte festgelegt werden.

Dadurch werden spontane Einzelbestellungen reduziert.

Nachbestellungen von Anfang an vorbereiten

Eine Firmenkollektion ist erst dann wirklich professionell geplant, wenn spätere Nachbestellungen problemlos möglich sind.

Dokumentiert werden sollten:

  • Hersteller
  • Artikelnummer
  • Artikelbezeichnung
  • Farbe
  • Größen
  • Logo-Datei
  • Stickprogramm
  • Garnfarben
  • Druckdaten
  • Logo-Größe
  • Position
  • Mitarbeitername
  • Funktion
  • Standort

Ohne diese Angaben kann eine spätere Bestellung optisch von der ursprünglichen Lieferung abweichen.

Warum eine klare Freigabe wichtig ist

Vor Produktionsbeginn sollte es eine verbindliche Freigabe geben.

Geprüft werden müssen:

  • Logo
  • Farben
  • Schreibweise
  • Position
  • Größe
  • Funktionen
  • Mitarbeiternamen
  • Standorte
  • Stückzahlen
  • Größen

Besonders bei personalisierten Textilien ist eine sorgfältige Kontrolle unverzichtbar.

Ein falsch geschriebener Name lässt sich nach der Veredelung nicht einfach korrigieren.

Muster vor dem Großauftrag

Vor einer umfangreichen Bestellung können Musterartikel sinnvoll sein.

Damit lassen sich prüfen:

  • Material
  • Farbe
  • Passform
  • Logo-Größe
  • Stickqualität
  • Druckwirkung
  • Position
  • Tragekomfort

Ein Muster ist besonders empfehlenswert, wenn:

  • eine neue Kollektion eingeführt wird
  • ein neues Logo verwendet wird
  • mehrere Standorte beteiligt sind
  • eine große Stückzahl geplant ist
  • verschiedene Textilien kombiniert werden

Die Freigabe eines Musters schafft Sicherheit für die anschließende Produktion.

Pflege und Waschbarkeit

Firmenkleidung wird häufig getragen und regelmäßig gewaschen.

Deshalb sollte vor der Auswahl geklärt werden:

  • Wie oft wird gewaschen?
  • Welche Waschtemperatur wird benötigt?
  • Wird privat oder zentral gewaschen?
  • Kommt ein Trockner zum Einsatz?
  • Welche Verschmutzungen treten auf?
  • Müssen besondere Hygieneanforderungen erfüllt werden?

Gewöhnliche Firmenkleidung ersetzt keine vorgeschriebene Schutz- oder Hygienekleidung.

Die Pflegehinweise des Textilherstellers müssen berücksichtigt werden. Bedruckte Textilien sollten in der Regel auf links gewaschen und nicht direkt über dem Druckmotiv gebügelt werden.

Nachhaltigkeit bei großen Textilmengen

Bei großen Stückzahlen hat die Produktauswahl besonders große Auswirkungen.

Nachhaltige Planung bedeutet nicht nur, ein bestimmtes Material auszuwählen.

Wichtig sind auch:

  • langlebige Textilien
  • zeitlose Farben
  • gute Passform
  • bedarfsgerechte Mengen
  • langfristige Nachbestellbarkeit
  • wenige, sinnvoll kombinierte Modelle
  • Vermeidung unnötiger Überbestände
  • hochwertige Veredelung

Optional können Textilien aus Bio-Baumwolle oder recycelten Materialien eingesetzt werden, sofern sie zu Nutzung, Pflegeanforderungen und Budget passen.

Ein hochwertiges Kleidungsstück, das lange getragen wird, ist meist sinnvoller als ein sehr günstiger Artikel, der schnell ersetzt werden muss.

Die häufigsten Fehler bei Großbestellungen

Der Bedarf wird zu knapp berechnet

Neue Mitarbeiter, Ersatzteile und saisonale Spitzen werden nicht berücksichtigt.

Größen werden nur geschätzt

Dadurch entstehen Überbestände und fehlende Größen.

Es werden zu viele Modelle ausgewählt

Eine unübersichtliche Kollektion erschwert Nachbestellungen.

Der Artikel ist nicht langfristig verfügbar

Spätere Bestellungen sehen anders aus als die ursprüngliche Ausstattung.

Nur der niedrigste Preis entscheidet

Sehr günstige Textilien sind nicht automatisch wirtschaftlich, wenn sie schnell ersetzt werden müssen.

Namen und Funktionen werden nicht kontrolliert

Fehlerhafte Personalisierungen verursachen vermeidbare Kosten.

Jeder Standort bestellt selbst

Unterschiedliche Modelle, Farben und Logo-Versionen führen zu einem uneinheitlichen Auftritt.

Es gibt keine schriftliche Gestaltungsrichtlinie

Logo-Größen und Positionen verändern sich bei jeder Bestellung.

Schutzanforderungen werden nicht berücksichtigt

Normale Firmenkleidung wird mit zertifizierter Schutzkleidung verwechselt.

Nachbestellungen werden nicht vorbereitet

Artikel- und Veredelungsdaten fehlen.

Praxisbeispiel: Industrieunternehmen mit 450 Mitarbeitern

Ein Industrieunternehmen möchte 450 Mitarbeiter an drei Standorten neu ausstatten.

Die Belegschaft besteht aus:

  • 250 Produktionsmitarbeitern
  • 80 Lagermitarbeitern
  • 50 Monteuren
  • 40 Verwaltungsmitarbeitern
  • 20 Teamleitern
  • 10 Außendienstmitarbeitern

Zunächst werden die unterschiedlichen Anforderungen festgelegt.

Produktions- und Lagermitarbeiter erhalten:

  • fünf T-Shirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Monteure erhalten zusätzlich Poloshirts und weitere Jacken.

Verwaltung und Außendienst erhalten:

  • drei Poloshirts
  • zwei Hemden oder Blusen
  • eine Softshelljacke

Teamleiter werden durch eine zusätzliche Funktionskennzeichnung auf der rechten Brust erkennbar gemacht.

Das Firmenlogo wird auf T-Shirts mit DTF-Druck und auf Poloshirts, Fleecejacken und Softshelljacken als Stickerei umgesetzt.

Für neue Mitarbeiter werden neutrale Reservegrößen eingeplant.

Alle Artikelnummern, Größen, Standorte, Stickprogramme und Druckdaten werden zentral dokumentiert.

Dadurch kann das Unternehmen später einzelne Mitarbeiter oder ganze Abteilungen einheitlich nachbestellen.

Wie Printex24 Unternehmen mit größerem Bedarf unterstützt

Printex24 begleitet Firmen bei der Entwicklung und Umsetzung professioneller Firmenkollektionen.

Zum möglichen Leistungsumfang gehören:

  • Beratung bei der Textilauswahl
  • Entwicklung einer übersichtlichen Grundkollektion
  • Auswahl langfristig verfügbarer Artikel
  • Zusammenstellung verschiedener Mitarbeiterpakete
  • Größenplanung
  • Abstimmung von Damen-, Herren- und Unisexmodellen
  • Prüfung der Logodateien
  • Erstellung geeigneter Stickdaten
  • Vorbereitung der Druckdaten
  • professionelle Stickerei
  • moderner DTF-Druck
  • Personalisierung mit Namen und Funktionen
  • Ausstattung verschiedener Standorte
  • Umsetzung von Recruiting-Textilien
  • Vorbereitung späterer Nachbestellungen

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Stickerei und Textildruck unterstützt Printex24 Unternehmen dabei, größere Mengen zuverlässig, einheitlich und wirtschaftlich umzusetzen.

Angebot für größere Textilmengen anfragen

Für eine aussagekräftige Anfrage sind folgende Angaben hilfreich:

  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Anzahl der Standorte
  • Tätigkeitsbereiche
  • gewünschte Textilien
  • ungefähre Stückzahl
  • benötigte Größen
  • Damen-, Herren- oder Unisexmodelle
  • gewünschte Farben
  • Firmenlogo
  • Stickerei oder Textildruck
  • gewünschte Logo-Positionen
  • Namen, Funktionen oder Standorte
  • gewünschter Liefertermin
  • erwarteter Nachbestellungsbedarf

Je genauer der Bedarf beschrieben wird, desto gezielter kann die passende Firmenkollektion zusammengestellt werden.

Häufig gestellte Fragen

Können 500 oder mehr Mitarbeiter ausgestattet werden?

Ja. Größere Bestellungen können nach Standorten, Abteilungen, Mitarbeitergruppen und Größen strukturiert geplant werden.

Welche Textilien eignen sich für große Firmenkollektionen?

Besonders geeignet sind dauerhaft verfügbare T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Hoodies, Fleecejacken und Softshelljacken.

Ist Stickerei bei großen Stückzahlen sinnvoll?

Ja. Stickerei eignet sich besonders für Poloshirts, Sweatshirts, Fleecejacken, Softshelljacken und Caps.

Eignet sich DTF-Druck für große Mengen?

Ja. DTF-Druck eignet sich für mehrfarbige Logos, T-Shirts, Sweatshirts und größere Rückenaufdrucke.

Können Namen und Funktionen individuell ergänzt werden?

Ja. Mitarbeitername, Funktion, Abteilung und Standort können individuell aufgebracht werden.

Können verschiedene Standorte getrennt ausgestattet werden?

Ja. Eine gemeinsame Grundkollektion kann zentral festgelegt und den einzelnen Standorten zugeordnet werden.

Wie werden die Größen ermittelt?

Empfehlenswert sind Größentabellen, Mustergrößensätze, Anproben und strukturierte Mitarbeiterlisten.

Sollten Reservegrößen bestellt werden?

Ein kleiner neutraler Reservebestand ist für neue Mitarbeiter, Aushilfen und Größenwechsel sinnvoll.

Können später einzelne Textilien nachbestellt werden?

Ja. Eine möglichst einheitliche Nachbestellung wird durch gespeicherte Artikel-, Stick- und Druckdaten erleichtert.

Können unterschiedliche Schnitte kombiniert werden?

Ja. Damen-, Herren- und Unisexmodelle können innerhalb einer einheitlich gestalteten Kollektion kombiniert werden.

Wie viele Kleidungsstücke benötigt ein Mitarbeiter?

Das hängt von Tätigkeit, Waschintervall und Jahreszeit ab. Häufig werden mehrere T-Shirts, Poloshirts und Sweatshirts sowie mindestens eine Jacke eingeplant.

Ersetzt Firmenkleidung vorgeschriebene Schutzkleidung?

Nein. Normale Firmenkleidung ersetzt keine zertifizierte persönliche Schutzausrüstung oder vorgeschriebene Hygiene- und Warnschutzkleidung.

Fazit

Große Textilmengen erfordern mehr als eine einfache Produktbestellung. Entscheidend ist eine langfristig funktionierende Firmenkollektion, die für verschiedene Mitarbeitergruppen, Standorte und Jahreszeiten geeignet ist.

Eine begrenzte Anzahl dauerhaft verfügbarer Grundmodelle erleichtert Verwaltung und Nachbestellung. Eine sorgfältige Größenplanung reduziert Fehlmengen. Klare Vorgaben für Logo, Farben, Positionen und Personalisierungen sorgen für einen einheitlichen Markenauftritt.

Stickerei eignet sich besonders für hochwertige Brustlogos auf Poloshirts, Sweatshirts, Fleecejacken und Softshelljacken. DTF-Druck ermöglicht farbige und detailreiche Motive auf T-Shirts, Hoodies und weiteren Textilien.

Mit einer professionellen Planung können Unternehmen 100, 500 oder mehr Mitarbeiter zuverlässig ausstatten. Gleichzeitig bleiben neue Mitarbeiter, zusätzliche Standorte und spätere Nachbestellungen von Anfang an berücksichtigt.

Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24

Fachliche Erfahrung: Mehr als 25 Jahre Stickerei, Textildruck und Firmenkleidung

Zuletzt fachlich überarbeitet: Juli 2026