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Ratgeber

Firmenkleidung für Autohäuser, Werkstattketten und Fahrzeugaufbereiter in großen Stückzahlen

20. Juli 2026

Autohäuser, Werkstattketten und größere Kfz-Betriebe beschäftigen zahlreiche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Aufgaben. Verkaufsberater, Servicemitarbeiter, Mechatroniker, Fahrzeugaufbereiter, Lageristen, Fahrer, Empfangskräfte und Verwaltungspersonal benötigen jeweils Kleidung, die zu ihrem Arbeitsbereich passt.

Trotz unterschiedlicher Tätigkeiten soll das gesamte Team als Teil desselben Unternehmens erkennbar bleiben. Ein einheitliches Bekleidungskonzept verbindet deshalb funktionale Arbeitsbereiche mit einem professionellen Markenauftritt.

Besonders bei Autohausgruppen, Werkstattketten und Betrieben mit mehreren Niederlassungen reicht eine einmalige Bestellung einzelner Poloshirts nicht aus. Benötigt werden dauerhaft verfügbare Textilien, einheitliche Logo-Positionen, klare Mitarbeiterpakete und ein geregelter Prozess für Neueinstellungen und Nachbestellungen.

T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Fleecejacken, Softshelljacken, Westen, Hemden, Blusen, Caps und weitere Textilien können mit Firmenlogo, Automarke, Standort, Funktion oder Mitarbeitername veredelt werden.

Dabei muss zwischen gewöhnlicher Firmenkleidung und vorgeschriebener Schutzkleidung unterschieden werden. Bedruckte oder bestickte Standardtextilien ersetzen keine persönliche Schutzausrüstung oder speziell vorgeschriebene Werkstattkleidung.

Das Wichtigste auf einen Blick

Firmenkleidung für größere Kfz-Unternehmen sollte:

  • unterschiedliche Abteilungen berücksichtigen
  • zum Markenauftritt des Autohauses passen
  • für Kundenkontakt und Werkstattalltag geeignet sein
  • in vielen Größen und Passformen verfügbar sein
  • mehrere Standorte einheitlich verbinden
  • regelmäßig nachbestellbar bleiben
  • neue Mitarbeiter schnell ausstatten können
  • Funktionen und Abteilungen sichtbar machen
  • robuste und pflegeleichte Artikel enthalten
  • mit Stickerei oder Textildruck veredelt werden können

Typische Textilien sind:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Sweatjacken
  • Hoodies
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Softshellwesten
  • Hemden
  • Blusen
  • Funktionsshirts
  • Caps
  • Mützen
  • Schürzen für geeignete Einsatzbereiche
  • leichte Steppjacken

Warum benötigen Autohäuser ein einheitliches Bekleidungskonzept?

Ein Autohaus ist kein einzelner Verkaufsraum. Es vereint häufig mehrere Abteilungen, die aus Kundensicht gemeinsam für die Qualität des Unternehmens stehen.

Dazu gehören:

  • Neuwagenverkauf
  • Gebrauchtwagenverkauf
  • Serviceannahme
  • Werkstatt
  • Karosserie und Lack
  • Fahrzeugaufbereitung
  • Ersatzteillager
  • Reifenservice
  • Empfang
  • Fuhrpark
  • Verwaltung
  • Marketing
  • Hol- und Bringservice

Kunden begegnen während eines Werkstatt- oder Fahrzeugkaufs häufig mehreren Mitarbeitern. Eine abgestimmte Kleidung erleichtert die Orientierung und sorgt für ein geschlossenes Erscheinungsbild.

Einheitliche Firmenkleidung unterstützt:

  • die Wiedererkennung des Autohauses
  • einen professionellen Kundenkontakt
  • die Unterscheidung einzelner Abteilungen
  • die Erkennbarkeit von Ansprechpartnern
  • den Markenauftritt mehrerer Standorte
  • das Onboarding neuer Mitarbeiter
  • die Zugehörigkeit zum Unternehmen
  • einen einheitlichen Auftritt bei Veranstaltungen

Für welche Unternehmen eignet sich das Konzept?

Ein strukturiertes Bekleidungskonzept eignet sich unter anderem für:

  • Autohäuser
  • Autohausgruppen
  • markengebundene Händler
  • Mehrmarkenautohäuser
  • Werkstattketten
  • freie Kfz-Werkstätten
  • Nutzfahrzeugwerkstätten
  • Reifenserviceketten
  • Karosserie- und Lackierbetriebe
  • Fahrzeugaufbereitungsunternehmen
  • Autovermietungen
  • Leasingrücknahmebetriebe
  • Fuhrparkdienstleister
  • Abschleppunternehmen
  • Pannenhilfsdienste
  • Fahrzeuglogistikunternehmen
  • Wohnmobilhändler
  • Motorradhändler
  • Landmaschinenhändler
  • Baumaschinenhändler
  • Ersatzteilhändler
  • Autowaschstraßen
  • Fahrzeugpflegezentren

Besonders sinnvoll ist eine zentrale Kollektion für Unternehmensgruppen mit mehreren Standorten, verschiedenen Marken oder einer größeren Zahl regelmäßig neu eintretender Mitarbeiter.

Firmenkleidung für den Fahrzeugverkauf

Verkaufsberater stehen täglich im direkten Kontakt mit Interessenten, Geschäftskunden und Fahrzeugkäufern.

Die Kleidung sollte gepflegt, hochwertig und gleichzeitig angenehm zu tragen sein.

Geeignete Textilien sind:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Strickjacken
  • leichte Pullover
  • Westen
  • Softshelljacken
  • leichte Steppjacken

Eine dezente Stickerei auf der Brust wirkt professionell und lässt sich gut mit dem Corporate Design des Autohauses verbinden.

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Verkauf
  • Neuwagen
  • Gebrauchtwagen
  • Nutzfahrzeuge
  • Großkunden
  • Flottenkunden
  • Verkaufsberatung

In vielen Fällen genügt das Firmenlogo. Funktionen sollten nur dann ergänzt werden, wenn sie für Kunden einen echten Orientierungswert bieten.

Kleidung für Neuwagen- und Gebrauchtwagenverkauf

Neuwagen- und Gebrauchtwagenabteilungen können dieselbe Grundkollektion tragen.

Die Unterscheidung erfolgt bei Bedarf über:

  • eine Funktionsbezeichnung
  • unterschiedliche Namensschilder
  • eine dezente Ärmelkennzeichnung
  • einen zusätzlichen Markenschriftzug
  • unterschiedliche Accessoires

Eine vollständig andere Kleidung für jede Verkaufsabteilung erschwert Nachbestellungen und kann den gemeinsamen Markenauftritt schwächen.

Eine einheitliche Basis ist meistens wirtschaftlicher und übersichtlicher.

Firmenkleidung für die Serviceannahme

Die Serviceannahme bildet die Schnittstelle zwischen Kunde und Werkstatt.

Mitarbeiter besprechen Reparaturen, nehmen Fahrzeuge entgegen, erklären Kostenvoranschläge und koordinieren Termine.

Geeignete Textilien sind:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Strickjacken
  • Softshellwesten
  • Softshelljacken

Mögliche Funktionsbezeichnungen sind:

  • Service
  • Serviceberatung
  • Kundenannahme
  • Werkstattannahme
  • Kundendienst
  • Mobilitätsservice

Eine persönliche Namenskennzeichnung kann den direkten Kundenkontakt unterstützen.

Beispiele:

  • Markus – Serviceberatung
  • Anna – Kundenannahme
  • Thomas – Werkstattservice

Firmenkleidung für Kfz-Mechatroniker

Kfz-Mechatroniker benötigen robuste und bewegungsfreundliche Kleidung.

Ergänzende Oberteile mit Firmenlogo können sein:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Sweatjacken
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen

Bei der Auswahl sollten berücksichtigt werden:

  • Bewegungsfreiheit
  • Verschmutzungsgrad
  • Waschhäufigkeit
  • Kontakt mit Ölen und Betriebsstoffen
  • Arbeiten unter Hebebühnen
  • wechselnde Temperaturen
  • betriebliche Sicherheitsvorgaben

Weite Schnitte, lose Kordeln oder ungeeignete Kapuzen können in Maschinen- und Werkstattbereichen problematisch sein.

Normale Firmenkleidung ersetzt keine vorgeschriebene Schutzkleidung, Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Schutzbrillen oder andere persönliche Schutzausrüstung.

Kleidung für Werkstattleiter und Meister

Werkstattleiter und Kfz-Meister bewegen sich zwischen Werkstatt, Serviceannahme, Büro und Kundengespräch.

Ihre Kleidung sollte deshalb funktional und repräsentativ zugleich sein.

Geeignete Artikel sind:

  • Poloshirts
  • robuste Hemden
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Werkstattleitung
  • Kfz-Meister
  • Werkstattmeister
  • Technische Leitung
  • Diagnose
  • Serviceleitung

Eine Funktionsstickerei auf der rechten Brust kann Kunden und Mitarbeitern die Orientierung erleichtern.

Firmenkleidung für Karosserie- und Lackierbetriebe

Mitarbeiter in Karosserie und Lack arbeiten unter anderen Bedingungen als Verkaufsberater oder Empfangskräfte.

Geeignete ergänzende Textilien können sein:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Mützen

Mögliche Abteilungsbezeichnungen sind:

  • Karosserie
  • Lack
  • Unfallinstandsetzung
  • Smart Repair
  • Karosseriebau
  • Lackiertechnik

Bei Lackierarbeiten, Schleifarbeiten oder dem Umgang mit chemischen Stoffen gelten besondere Schutzanforderungen.

Gewöhnliche bestickte oder bedruckte Textilien ersetzen keine vorgeschriebene Atemschutz-, Chemikalienschutz- oder Lackierbekleidung.

Firmenkleidung für Fahrzeugaufbereiter

Fahrzeugaufbereiter arbeiten häufig in Bewegung und kommen mit Wasser, Reinigungsmitteln, Polituren und Fahrzeugpflegeprodukten in Kontakt.

Geeignete Textilien sind:

  • T-Shirts
  • Funktionsshirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Caps

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Fahrzeugaufbereitung
  • Detailing
  • Fahrzeugpflege
  • Innenreinigung
  • Finish
  • Qualitätskontrolle

Dunklere Farben können im Arbeitsalltag praktisch sein. Gleichzeitig sollte das Firmenlogo einen ausreichenden Kontrast besitzen.

Bei der Auswahl muss geprüft werden, welchen Reinigungsmitteln und Belastungen die Kleidung ausgesetzt ist.

Kleidung für Fahrzeugwäsche und Waschstraßen

Mitarbeiter in Waschstraßen und Fahrzeugpflegeanlagen arbeiten häufig in feuchter Umgebung.

Geeignete ergänzende Kleidung kann sein:

  • Funktionsshirts
  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Caps
  • Mützen

Wichtige Auswahlkriterien sind:

  • Bewegungsfreiheit
  • schnelles Trocknen
  • Pflegeleichtigkeit
  • gute Sichtbarkeit
  • geeignete Passform
  • Widerstandsfähigkeit gegen häufiges Waschen

Bei nassen Böden, Reinigungschemikalien und technischen Anlagen sind die betrieblichen Sicherheitsvorgaben entscheidend.

Firmenkleidung für Reifenservice und Räderlager

Reifenservicebetriebe haben häufig saisonale Arbeitsspitzen im Frühjahr und Herbst.

In diesen Zeiträumen werden zusätzliche Mitarbeiter und Aushilfen benötigt.

Geeignete Artikel sind:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Mützen

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Reifenservice
  • Räderwechsel
  • Räderlager
  • Montage
  • Teamleitung
  • Service

Für Saisonkräfte eignen sich neutrale Textilien ohne persönlichen Namen. Dadurch können sie bei wechselnden Mitarbeitern erneut eingesetzt werden.

Firmenkleidung für Ersatzteillager und Teileverkauf

Mitarbeiter im Ersatzteilbereich arbeiten zwischen Lager, Werkstatt, Verkauf und Warenannahme.

Geeignete Textilien sind:

  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshellwesten
  • Softshelljacken

Mögliche Bezeichnungen sind:

  • Teile und Zubehör
  • Ersatzteile
  • Lager
  • Teileverkauf
  • Wareneingang
  • Zubehörservice

Bei direktem Kundenkontakt eignet sich eine dezente Bruststickerei. Für Lagerbereiche kann zusätzlich ein größeres Rückenlogo sinnvoll sein.

Firmenkleidung für Hol- und Bringservice

Viele Autohäuser bieten einen Fahrzeug-Hol- und Bringservice an.

Die Mitarbeiter treten direkt beim Kunden auf und sollten eindeutig als Angehörige des Autohauses erkennbar sein.

Geeignete Textilien sind:

  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Caps

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Hol- und Bringservice
  • Fahrdienst
  • Kundenservice
  • Mobilitätsservice
  • Fahrzeugüberführung

Ein gut sichtbares Firmenlogo auf Brust oder Rücken unterstützt die eindeutige Zuordnung.

Firmenkleidung für Fahrzeugüberführung und Logistik

Größere Autohäuser und Fahrzeuggruppen beschäftigen Mitarbeiter für:

  • Fahrzeugüberführung
  • interne Transporte
  • Standortwechsel
  • Auslieferung
  • Zulassungsfahrten
  • Fahrzeugbereitstellung
  • Tank- und Ladefahrten

Geeignete Kleidung sind:

  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen

Eine allgemeine Bezeichnung wie „Fahrservice“ oder „Fahrzeuglogistik“ ist häufig flexibler als eine sehr genaue Tätigkeitsbeschreibung.

Firmenkleidung für Nutzfahrzeugbetriebe

Nutzfahrzeughändler und Werkstätten betreuen:

  • Transporter
  • Lkw
  • Busse
  • Anhänger
  • Auflieger
  • Kommunalfahrzeuge
  • Spezialfahrzeuge

Die Mitarbeiter arbeiten häufig in größeren Werkstatthallen und Außenbereichen.

Geeignete ergänzende Textilien sind:

  • robuste T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Mützen

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Nutzfahrzeugservice
  • Lkw-Service
  • Werkstatt
  • Diagnose
  • Teilelager
  • Pannenservice

Bei Arbeiten an großen Fahrzeugen und technischen Anlagen gelten die entsprechenden Schutzvorschriften.

Firmenkleidung für Abschlepp- und Pannendienste

Abschlepp- und Pannendienstmitarbeiter sind häufig bei Dunkelheit, schlechtem Wetter und im Straßenverkehr tätig.

Normale Firmenkleidung kann eine ergänzende Schicht bilden. Erforderliche Warn- und Schutzkleidung muss jedoch gesondert ausgewählt werden.

Geeignete ergänzende Artikel sind:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Winterjacken
  • Mützen

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Pannenhilfe
  • Abschleppdienst
  • Bergung
  • Notdienst
  • Bereitschaft
  • Fahrzeugservice

Veredelungen auf zertifizierter Warnschutzkleidung dürfen vorgeschriebene Warnflächen und Schutzfunktionen nicht beeinträchtigen.

Firmenkleidung für Autovermietungen

Autovermietungen benötigen Kleidung für:

  • Kundenberatung
  • Fahrzeugübergabe
  • Fahrzeugrücknahme
  • Reinigung
  • Fuhrpark
  • Shuttle-Service
  • Werkstattkoordination
  • Verwaltung

Geeignete Textilien sind:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Caps

Mögliche Funktionsbezeichnungen sind:

  • Vermietung
  • Rental Service
  • Fahrzeugübergabe
  • Rücknahme
  • Shuttle
  • Fuhrpark

Eine gemeinsame Grundkollektion kann durch unterschiedliche Funktionen ergänzt werden.

Firmenkleidung für Leasingrücknahmen

Bei Leasingrücknahmen arbeiten Mitarbeiter in:

  • Fahrzeugannahme
  • Begutachtung
  • Dokumentation
  • Schadenserfassung
  • Fahrzeugaufbereitung
  • Logistik
  • Kundenservice

Geeignete Kleidung sind:

  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Fahrzeugbewertung
  • Rücknahme
  • Begutachtung
  • Qualitätsprüfung
  • Fahrzeugmanagement

Ein professionelles Erscheinungsbild ist wichtig, weil Rücknahmegespräche häufig sensible Kundenkontakte beinhalten.

Firmenkleidung für Empfang und Kundeninformation

Der Empfang ist häufig die erste Anlaufstelle im Autohaus.

Geeignete Textilien sind:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Strickjacken
  • Westen
  • leichte Jacken

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Empfang
  • Information
  • Kundenservice
  • Terminannahme
  • Welcome Desk

Eine zurückhaltende Stickerei auf Brust, Kragen oder Ärmel unterstützt einen hochwertigen Markenauftritt.

Firmenkleidung für Verwaltung und Buchhaltung

Verwaltungsmitarbeiter tragen Firmenkleidung häufig bei:

  • Kundenterminen
  • internen Veranstaltungen
  • Neueröffnungen
  • Messetagen
  • Firmenfeiern
  • Gruppenfotos
  • Recruiting-Veranstaltungen

Geeignete Artikel sind:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Strickjacken
  • Sweatshirts
  • Softshelljacken

Im regulären Büroalltag kann die Kleidung freiwillig oder nur zu ausgewählten Anlässen getragen werden.

Mehrere Automarken unter einem Unternehmensdach

Autohausgruppen vertreten häufig mehrere Fahrzeugmarken.

Dabei muss entschieden werden, ob die Kleidung:

  • nur das Autohauslogo
  • nur das jeweilige Markenlogo
  • beide Logos
  • eine neutrale Unternehmensgruppe
  • Standort und Fahrzeugmarke

zeigen soll.

Ein mögliches System ist:

  • Autohausgruppe auf der linken Brust
  • Fahrzeugmarke am Ärmel
  • Mitarbeitername auf der rechten Brust
  • Standort im Nacken

Vor der Verwendung von Hersteller- und Markenlogos müssen die jeweiligen Markenvorgaben und Freigaben beachtet werden.

Markenrichtlinien der Fahrzeughersteller beachten

Viele Fahrzeughersteller geben genaue Regeln für ihre Markenkommunikation vor.

Diese können betreffen:

  • zugelassene Logo-Versionen
  • Mindestgrößen
  • Schutzräume
  • Farben
  • Positionen
  • Kombinationen mit Händlerlogos
  • erlaubte Textilfarben
  • Nutzung bei Veranstaltungen

Vor der Produktion sollte geklärt werden, welche Markenlogos verwendet werden dürfen und ob eine Freigabe erforderlich ist.

Eine nicht abgestimmte Kombination mehrerer Logos kann den Markenauftritt beeinträchtigen.

Autohausgruppen mit mehreren Standorten

Größere Autohausgruppen betreiben häufig:

  • mehrere Verkaufsstandorte
  • zentrale Werkstätten
  • Karosseriezentren
  • Gebrauchtwagenzentren
  • Fahrzeugaufbereitungen
  • Teilelager
  • Verwaltungszentralen

Eine gemeinsame Kollektion verbindet alle Standorte.

Standortkennzeichnungen können beispielsweise lauten:

  • Standort München
  • Autozentrum Rosenheim
  • Niederlassung Süd
  • Werkstattzentrum West
  • Gebrauchtwagenzentrum Nord

Die Kennzeichnung kann angebracht werden:

  • auf der rechten Brust
  • am Ärmel
  • im Nacken
  • unterhalb des Firmenlogos

Standorte und Abteilungen unterscheiden

Eine zu große Zahl verschiedener Kleidungskombinationen erschwert die Verwaltung.

Häufig genügt eine gemeinsame Grundkollektion mit ergänzenden Kennzeichnungen.

Beispiele:

  • Verkauf – Standort München
  • Service – Standort Rosenheim
  • Werkstatt – Niederlassung Süd
  • Aufbereitung – Gebrauchtwagenzentrum
  • Teilelager – Zentrale

Schriftart, Position und Schreibweise sollten verbindlich festgelegt werden.

T-Shirts für Werkstatt und Fahrzeugpflege

T-Shirts eignen sich für:

  • Werkstatt
  • Fahrzeugaufbereitung
  • Reifenservice
  • Lager
  • Waschstraße
  • Fahrservice
  • Veranstaltungen

Wichtige Auswahlkriterien sind:

  • robuste Stoffqualität
  • ausreichende Bewegungsfreiheit
  • angenehmer Tragekomfort
  • großer Größenbereich
  • langfristige Nachbestellbarkeit
  • geeignete Waschbarkeit
  • Eignung für Stickerei oder Druck

Dunkle Farben wie Schwarz, Anthrazit oder Navy werden häufig gewählt, weil leichte Verschmutzungen weniger sichtbar sind.

Poloshirts für Verkauf, Service und Werkstatt

Poloshirts sind besonders vielseitig.

Sie eignen sich für:

  • Fahrzeugverkauf
  • Serviceannahme
  • Werkstattleitung
  • Teileverkauf
  • Kundenservice
  • Fahrdienst
  • Veranstaltungen

Ein gesticktes Brustlogo wirkt hochwertig und ist auch bei häufigem Kundenkontakt zurückhaltend sichtbar.

Für Werkstattbereiche sollten strapazierfähige Modelle mit geeigneten Pflegeeigenschaften ausgewählt werden.

Hemden und Blusen für Verkaufsbereiche

Hemden und Blusen eignen sich für:

  • Verkaufsberatung
  • Empfang
  • Großkundenbetreuung
  • Geschäftsleitung
  • Verwaltung
  • Veranstaltungen
  • Fahrzeugpremieren

Das Logo kann dezent angebracht werden:

  • auf der Brust
  • am Kragen
  • am Ärmel
  • auf der Manschette

Pflegeleichte Materialien und unterschiedliche Passformen erhöhen den Tragekomfort.

Sweatshirts und Sweatjacken

Sweatshirts und Sweatjacken eignen sich für:

  • Werkstatt
  • Lager
  • Aufbereitung
  • Reifenservice
  • Hol- und Bringservice
  • Ausbildung
  • Veranstaltungen

Mögliche Veredelungen sind:

  • kleines Brustlogo
  • großes Rückenlogo
  • Abteilungsbezeichnung
  • Standort
  • Mitarbeitername

Für technische Arbeitsbereiche sollte geprüft werden, ob der Schnitt zur Tätigkeit passt.

Hoodies für Ausbildung und interne Teams

Hoodies können eingesetzt werden für:

  • Auszubildende
  • Recruitingteams
  • interne Veranstaltungen
  • Fahrzeugpräsentationen
  • Marketingaktionen
  • Aufbereitungsteams
  • Gebrauchtwagenabteilungen

Mögliche Aufdrucke sind:

  • Ausbildung im Autohaus
  • Dein Einstieg in die Werkstatt
  • Schraube an deiner Zukunft
  • Komm ins Serviceteam
  • Mobilität ist unser Antrieb

In Werkstattbereichen können Kapuzen, Kordeln oder weite Schnitte ungeeignet sein. Die betriebliche Nutzung sollte deshalb vorher geprüft werden.

Fleecejacken für Werkstatt und Außenbereiche

Fleecejacken eignen sich für:

  • kühlere Werkstatthallen
  • Außenflächen
  • Fahrzeugauslieferung
  • Lager
  • Reifenservice
  • Hol- und Bringservice
  • Fahrzeugaufbereitung

Das Firmenlogo wird häufig auf der linken Brust eingestickt.

Mitarbeitername, Funktion oder Standort können auf der rechten Brust ergänzt werden.

Bei Arbeiten mit Funken, Hitze oder besonderen Betriebsstoffen kann normales Fleece ungeeignet sein.

Softshelljacken für Autohausmitarbeiter

Softshelljacken eignen sich besonders für:

  • Fahrzeugverkauf auf Außenflächen
  • Serviceannahme
  • Fahrzeugübergabe
  • Fahrdienst
  • Aufbereitung
  • Teilelager
  • Außendienst
  • Standortleitung

Mögliche Veredelungen sind:

  • Bruststickerei
  • Rückenlogo
  • Mitarbeitername
  • Funktion
  • Standort
  • Fahrzeugmarke

Vor der Veredelung müssen Material, Beschichtung, Nähte und Taschenpositionen berücksichtigt werden.

Westen für flexible Einsatzbereiche

Westen können über Poloshirts, Sweatshirts oder Fleecejacken getragen werden.

Geeignete Varianten sind:

  • Softshellwesten
  • Fleecewesten
  • Steppwesten
  • leichte Servicewesten

Sie eignen sich für:

  • Verkaufsberater
  • Serviceannahme
  • Werkstattleiter
  • Fahrzeugübergabe
  • Fahrdienst
  • Außenevents

Eine dezente Bruststickerei sorgt für ein professionelles Erscheinungsbild.

Caps und Mützen

Caps und Mützen eignen sich für:

  • Fahrzeugaufbereitung
  • Außenverkauf
  • Reifenservice
  • Hol- und Bringservice
  • Abschleppdienst
  • Veranstaltungen
  • Nachwuchsteams

Das Logo kann auf Vorderseite, Seite oder Rückseite eingestickt werden.

Normale Caps ersetzen keinen vorgeschriebenen Kopf- oder Anstoßschutz.

Firmenlogo als Stickerei

Stickerei eignet sich besonders für:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Caps
  • Mützen

Vorteile sind:

  • hochwertige Wirkung
  • plastische Optik
  • gute Haltbarkeit
  • professionelle Darstellung kleiner Brustlogos
  • individuelle Namen
  • Funktions- und Standortkennzeichnungen

Feine Linien, kleine Schriften und komplexe Farbverläufe müssen gegebenenfalls vereinfacht werden.

DTF-Druck für Kfz-Unternehmen

DTF-Druck eignet sich unter anderem für:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • große Rückenlogos
  • mehrfarbige Motive
  • Recruitingkleidung
  • Veranstaltungsshirts
  • Abteilungskennzeichnungen

Vorteile sind:

  • detailreiche Darstellung
  • kräftige Farben
  • flexible Motivgrößen
  • gute Wiedergabe mehrfarbiger Logos
  • individuelle Standortvarianten
  • Kombination von Logo und Schriftzug

Material, Oberflächenbeschaffenheit und Pflegeanforderungen des Textils müssen vorab geprüft werden.

Stickerei oder DTF-Druck?

Stickerei eignet sich besonders für hochwertige Brustlogos auf:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Caps

DTF-Druck eignet sich besonders für:

  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • große Rückenlogos
  • farbige Veranstaltungsmotive
  • Recruitingkleidung

Beide Verfahren können kombiniert werden.

Beispielsweise:

  • Poloshirt mit gesticktem Brustlogo
  • Werkstattshirt mit DTF-Rückenaufdruck
  • Softshelljacke mit Stickerei
  • Hoodie mit großem Recruitingmotiv
  • Cap mit gesticktem Autohauslogo

Geeignete Logo-Positionen

Linke Brust

Geeignet für:

  • Autohauslogo
  • Unternehmensgruppe
  • Fahrzeugmarke
  • Werkstattlogo

Rechte Brust

Geeignet für:

  • Mitarbeitername
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort

Rücken

Geeignet für:

  • großes Firmenlogo
  • Werkstattservice
  • Fahrzeugaufbereitung
  • Pannenhilfe
  • Internetadresse

Ärmel

Geeignet für:

  • Fahrzeugmarke
  • Standort
  • Zusatzlogo
  • Abteilung

Nacken

Geeignet für:

  • kleines Gruppenlogo
  • Standort
  • Unternehmensclaim
  • Filialnummer

Mitarbeiternamen und Funktionen

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Vorname
  • Vor- und Nachname
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort
  • Personalnummer

Beispiele:

  • Martin – Serviceberatung
  • Anna – Verkauf
  • Stefan – Werkstattleitung
  • Tobias – Fahrzeugaufbereitung
  • Julia – Teile und Zubehör
  • Standort Rosenheim – Service

Bei hoher Personalfluktuation können Funktionsbezeichnungen wirtschaftlicher sein als individuelle Namen.

Mitarbeiterpakete nach Abteilung

Paket für Verkaufsberater

Ein mögliches Paket enthält:

  • vier Poloshirts
  • zwei Hemden oder Blusen
  • eine Strickjacke oder Weste
  • eine Softshelljacke

Paket für Serviceberater

Ein mögliches Paket enthält:

  • vier Poloshirts
  • zwei Hemden oder Blusen
  • ein Sweatshirt
  • eine Softshelljacke

Paket für Werkstattmitarbeiter

Ein mögliches ergänzendes Paket enthält:

  • fünf T-Shirts
  • zwei Poloshirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Vorgeschriebene Schutz- und Werkstattkleidung wird separat festgelegt.

Paket für Fahrzeugaufbereiter

Ein mögliches Paket enthält:

  • fünf T-Shirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke
  • eine Cap

Paket für Fahrdienst und Fahrzeuglogistik

Ein mögliches Paket enthält:

  • vier Poloshirts
  • drei T-Shirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Softshelljacke
  • eine Weste

Größenmanagement bei großen Teams

Bei einer größeren Mitarbeiterzahl sollten Größen nicht geschätzt werden.

Empfehlenswert sind:

  • Größentabellen
  • Mustergrößensätze
  • Anprobetermine
  • digitale Größenabfragen
  • getrennte Erfassung je Artikel
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle
  • Berücksichtigung von Übergrößen

Ein Poloshirt kann anders ausfallen als ein Sweatshirt oder eine Softshelljacke. Die Größe sollte daher für jeden Artikel separat erfasst werden.

Damen-, Herren- und Unisexmodelle

Eine einheitliche Kollektion kann unterschiedliche Passformen enthalten.

Möglich sind:

  • Damen-T-Shirts
  • Herren-T-Shirts
  • Unisex-T-Shirts
  • Damen-Poloshirts
  • Herren-Poloshirts
  • Damenblusen
  • Herrenhemden
  • Damen-Softshelljacken
  • Herren-Softshelljacken
  • Unisex-Sweatshirts

Logo-Größe und Position sollten an den jeweiligen Schnitt angepasst werden.

Übergrößen frühzeitig berücksichtigen

Bei größeren Teams werden regelmäßig erweiterte Größen benötigt.

Vor der Artikelfreigabe sollte geprüft werden:

  • bis zu welcher Größe der Artikel verfügbar ist
  • ob alle Textilfarben angeboten werden
  • ob Damen- und Herrenmodelle optisch zusammenpassen
  • ob ein ergänzendes Modell notwendig ist
  • ob langfristige Nachbestellungen möglich sind

Ein nachträglicher Modellwechsel kann den einheitlichen Auftritt beeinträchtigen.

Neue Mitarbeiter schnell ausstatten

Autohäuser und Werkstattketten stellen regelmäßig neue Mitarbeiter, Auszubildende und Saisonkräfte ein.

Ein standardisiertes Starterpaket erleichtert die Ausstattung.

Erfasst werden sollten:

  • Mitarbeitername
  • Personalnummer
  • Standort
  • Abteilung
  • Funktion
  • gewünschter Schnitt
  • Größe je Artikel
  • benötigte Stückzahl
  • Eintrittsdatum
  • Personalisierung

Neutrale Reservekleidung ohne Namen kann kurzfristig ausgegeben werden.

Ausbildung und Nachwuchsgewinnung

Kfz-Unternehmen bilden unter anderem aus in:

  • Kfz-Mechatronik
  • Karosserie- und Fahrzeugbaumechanik
  • Fahrzeuglackierung
  • Automobilkauf
  • Lagerlogistik
  • Büromanagement
  • Dialogmarketing

Geeignete Textilien für Auszubildende sind:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Softshelljacken
  • Caps

Sie können bei Berufsmessen, Schulbesuchen, internen Projekten und Social-Media-Aufnahmen eingesetzt werden.

Recruitingkleidung für Kfz-Fachkräfte

Der Wettbewerb um Mechatroniker, Serviceberater, Fahrzeuglackierer und Auszubildende ist hoch.

Recruitingkleidung eignet sich für:

  • Ausbildungsmessen
  • Jobmessen
  • Tage der offenen Werkstatt
  • Schulveranstaltungen
  • Mitarbeiterkampagnen
  • Social-Media-Inhalte
  • Firmenveranstaltungen

Mögliche Aufdrucke sind:

  • Schraube an deiner Zukunft
  • Technik ist dein Antrieb
  • Komm ins Werkstattteam
  • Karriere mit Drehmoment
  • Dein Job. Deine Werkstatt.
  • Mobilität braucht dich

Kleidung für Fahrzeugpremieren und Events

Autohäuser veranstalten regelmäßig:

  • Fahrzeugpremieren
  • Modellvorstellungen
  • Neueröffnungen
  • Jubiläen
  • Probefahrtaktionen
  • Gewerbekundentage
  • Werkstattaktionen
  • Reifenwechseltage
  • Oldtimerveranstaltungen
  • Motorsportevents

Geeignete Textilien sind:

  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Hoodies
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Caps

Ein Eventmotiv kann das reguläre Autohauslogo ergänzen, sollte aber zeitlich und gestalterisch klar von der täglichen Firmenkleidung getrennt werden.

Reservebestände sinnvoll planen

Reservekleidung wird benötigt für:

  • Neueinstellungen
  • Auszubildende
  • Saisonkräfte
  • Praktikanten
  • kurzfristige Größenänderungen
  • beschädigte Kleidung
  • Veranstaltungen
  • zusätzliche Werkstattteams

Besonders bei Reifenwechselzeiten können neutrale T-Shirts, Sweatshirts und Jacken hilfreich sein.

Reserveartikel sollten möglichst ohne persönlichen Namen bestellt werden.

Zentrale Beschaffung für Autohausgruppen

Bei mehreren Standorten sollte eine zentrale Stelle die Firmenkleidung verwalten.

Verantwortlich sein können:

  • Einkauf
  • Personalabteilung
  • Marketing
  • Geschäftsleitung
  • Standortleitung
  • Serviceleitung

Die zentrale Verwaltung sorgt dafür, dass:

  • nur freigegebene Textilien bestellt werden
  • Logo-Versionen einheitlich bleiben
  • Markenrichtlinien beachtet werden
  • Positionen nicht verändert werden
  • Nachbestellungen vergleichbar ausfallen
  • unnötige Artikelvarianten vermieden werden

Bestelldaten strukturiert erfassen

Eine Bestellübersicht kann enthalten:

  • Personalnummer
  • Mitarbeitername
  • Standort
  • Fahrzeugmarke
  • Abteilung
  • Funktion
  • Artikel
  • Schnitt
  • Textilfarbe
  • Größe
  • Stückzahl
  • Personalisierung
  • Lieferadresse

Vor Produktionsbeginn sollten Namen, Schreibweisen und Logo-Zuordnungen verbindlich geprüft werden.

Regelmäßige Nachbestellungen organisieren

Nachbestellungen entstehen durch:

  • Neueinstellungen
  • Personalwechsel
  • Größenänderungen
  • Verschleiß
  • neue Standorte
  • zusätzliche Fahrzeugmarken
  • Werkstatterweiterungen
  • saisonale Teams
  • Veranstaltungen
  • Veränderungen im Corporate Design

Für einheitliche Nachbestellungen sollten dokumentiert werden:

  • Hersteller
  • Artikelnummer
  • Textilfarbe
  • Größenbereich
  • Logo-Datei
  • Stickprogramm
  • Garnfarben
  • Druckdaten
  • Motivgröße
  • Veredelungsposition
  • Namensschrift
  • Funktionsbezeichnung
  • Standortdarstellung

Pflege und Waschbarkeit

Werkstatt- und Aufbereitungskleidung wird häufig stark beansprucht.

Vor der Auswahl sollte geklärt werden:

  • wie häufig die Kleidung gewaschen wird
  • welche Verschmutzungen auftreten
  • ob Öl, Fett oder Reinigungsmittel eine Rolle spielen
  • welche Waschtemperatur benötigt wird
  • ob die Kleidung privat oder zentral gereinigt wird
  • ob ein Trockner verwendet wird
  • ob eine industrielle Aufbereitung geplant ist

Nicht jedes Standardtextil und nicht jede Veredelung eignet sich für hohe Waschtemperaturen oder industrielle Reinigung.

Die Pflegehinweise des Textilherstellers und der Veredelung müssen beachtet werden.

Firmenkleidung und Schutzkleidung unterscheiden

In Kfz-Betrieben können unterschiedliche Bekleidungsarten erforderlich sein:

  • normale Firmenkleidung
  • Werkstattkleidung
  • Warnschutzkleidung
  • Schweißerschutzkleidung
  • Chemikalienschutzkleidung
  • Wetterschutzkleidung
  • weitere persönliche Schutzausrüstung

Eine bestickte Softshelljacke ist nicht automatisch für Schweißarbeiten geeignet.

Ein bedrucktes T-Shirt ersetzt keine Schutzkleidung beim Umgang mit Chemikalien.

Eine Firmenkollektion muss deshalb mit den betrieblichen Sicherheitsvorgaben abgestimmt werden.

Nachhaltige Planung bei großen Stückzahlen

Eine nachhaltige Beschaffung beginnt bei einer realistischen Bedarfsplanung.

Sinnvoll sind:

  • langlebige Grundmodelle
  • dauerhaft verfügbare Artikel
  • zeitlose Textilfarben
  • passende Größen
  • wenige klar definierte Varianten
  • gezielte Reservebestände
  • regelmäßige Bestandskontrollen
  • neutrale Kleidung für Saisonkräfte
  • geregelte Nachbestellungen
  • Vermeidung unnötiger Markenvarianten

Textilien aus Bio-Baumwolle oder recycelten Materialien können eingesetzt werden, sofern sie zu Belastung, Pflege und Einsatzzweck passen.

Häufige Fehler bei größeren Bestellungen

Eine Kollektion für alle Tätigkeiten

Verkauf, Werkstatt, Aufbereitung und Lager haben unterschiedliche Anforderungen.

Markenlogos werden ohne klare Vorgaben kombiniert

Dadurch können uneinheitliche oder nicht freigegebene Darstellungen entstehen.

Werkstattkleidung wird nur nach Optik ausgewählt

Bewegungsfreiheit, Pflege und Sicherheitsanforderungen werden nicht ausreichend berücksichtigt.

Zu viele verschiedene Textilfarben

Eine große Variantenvielfalt erschwert Beschaffung und Nachbestellung.

Größen werden geschätzt

Dadurch entstehen unpassende Textilien und zusätzlicher Austauschbedarf.

Übergrößen werden zu spät berücksichtigt

Später muss möglicherweise ein sichtbar abweichendes Modell eingesetzt werden.

Namen werden ungeprüft übermittelt

Schreibfehler machen personalisierte Kleidungsstücke häufig unbrauchbar.

Jeder Standort bestellt eigene Artikel

Dadurch unterscheiden sich Qualität, Farben und Logo-Positionen.

Saisonale Spitzen werden nicht berücksichtigt

Für Reifenservice oder Veranstaltungen fehlen kurzfristig Textilien.

Firmenkleidung wird mit Schutzkleidung verwechselt

Normale Textilien mit Logo erfüllen keine automatisch zertifizierte Schutzfunktion.

Praxisbeispiel: Autohausgruppe mit 620 Mitarbeitern

Eine Autohausgruppe betreibt acht Standorte und vertritt mehrere Fahrzeugmarken.

Die Beschäftigten verteilen sich auf:

  • 120 Verkaufsberater
  • 85 Serviceberater und Empfangsmitarbeiter
  • 210 Werkstattmitarbeiter
  • 55 Mitarbeiter in Fahrzeugaufbereitung und Waschstraße
  • 45 Mitarbeiter in Ersatzteillager und Logistik
  • 35 Mitarbeiter im Hol- und Bringservice
  • 40 Verwaltungsmitarbeiter
  • 30 Auszubildende

Für Verkauf und Service wird eine gemeinsame Kollektion aus Poloshirts, Hemden, Blusen, Strickjacken, Westen und Softshelljacken festgelegt.

Werkstattmitarbeiter erhalten als ergänzende Firmenkleidung:

  • fünf T-Shirts
  • zwei Poloshirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Die erforderliche Schutz- und Werkstattkleidung wird separat definiert.

Fahrzeugaufbereiter erhalten T-Shirts, Funktionsshirts, Sweatshirts und Softshelljacken. Der Hol- und Bringservice trägt Poloshirts, Fleecejacken und gut erkennbare Außenjacken.

Das Logo der Autohausgruppe befindet sich auf der linken Brust. Standort, Name oder Funktion werden auf der rechten Brust ergänzt. Fahrzeugmarken werden nur dort verwendet, wo entsprechende Freigaben bestehen.

Alle Artikel, Größen, Markenlogos, Stickdaten und Druckpositionen werden zentral dokumentiert. So können neue Mitarbeiter, zusätzliche Standorte und saisonale Teams nach denselben Vorgaben ausgestattet werden.

Angebot für größere Stückzahlen vorbereiten

Für eine konkrete Anfrage sollten möglichst folgende Angaben zusammengestellt werden:

  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Anzahl der Standorte
  • vertretene Fahrzeugmarken
  • Abteilungen
  • Tätigkeitsbereiche
  • gewünschte Textilien
  • Stückzahl pro Mitarbeiter
  • Größenverteilung
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle
  • benötigte Übergrößen
  • gewünschte Textilfarben
  • Logo-Dateien
  • Markenfreigaben
  • Veredelungspositionen
  • Stickerei oder Textildruck
  • Namen und Funktionen
  • Wasch- und Pflegeanforderungen
  • Liefertermine
  • saisonaler Zusatzbedarf
  • geplanter Nachbestellungsbedarf

Bei großen Projekten empfiehlt sich eine getrennte Aufstellung nach Standort, Abteilung und Mitarbeitergruppe.

Häufig gestellte Fragen

Welche Firmenkleidung eignet sich für Autohäuser?

Geeignet sind unter anderem Poloshirts, Hemden, Blusen, T-Shirts, Sweatshirts, Fleecejacken, Softshelljacken, Westen, Caps und Mützen.

Können Verkauf und Werkstatt unterschiedlich ausgestattet werden?

Ja. Beide Bereiche können unterschiedliche Textilien erhalten und trotzdem durch gemeinsame Farben und Logos einheitlich auftreten.

Können mehrere Autohausstandorte einheitlich ausgestattet werden?

Ja. Eine gemeinsame Grundkollektion kann durch Standort- und Abteilungskennzeichnungen ergänzt werden.

Können verschiedene Automarken auf der Kleidung dargestellt werden?

Grundsätzlich ja, sofern die jeweiligen Markenrichtlinien und Nutzungsfreigaben eingehalten werden.

Welche Veredelung eignet sich für Poloshirts?

Für Poloshirts wird häufig eine hochwertige Bruststickerei verwendet.

Welche Veredelung eignet sich für Werkstatt-T-Shirts?

Je nach Material, Motiv und Waschvorgaben kann beispielsweise DTF-Druck eingesetzt werden.

Können Mitarbeitername und Funktion ergänzt werden?

Ja. Vorname, vollständiger Name, Funktion, Abteilung und Standort können angebracht werden.

Können Werkstattleiter anders gekennzeichnet werden?

Ja. Eine zusätzliche Funktionsbezeichnung oder eine abweichende Weste kann die Erkennbarkeit verbessern.

Können Saisonkräfte neutral ausgestattet werden?

Ja. Textilien ohne persönlichen Namen können für wechselnde Aushilfen und Reifenservice-Teams verwendet werden.

Sind Damen-, Herren- und Unisexmodelle kombinierbar?

Ja. Unterschiedliche Schnitte können innerhalb einer gemeinsamen Firmenkollektion verwendet werden.

Können neue Mitarbeiter regelmäßig nachbestellt werden?

Ja. Dokumentierte Artikel-, Logo- und Veredelungsdaten erleichtern spätere Nachbestellungen.

Ersetzt Firmenkleidung vorgeschriebene Werkstatt- oder Schutzkleidung?

Nein. Normale bestickte oder bedruckte Textilien ersetzen keine vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung.

Fazit

Autohäuser, Werkstattketten und Fahrzeugaufbereitungsbetriebe benötigen Firmenkleidung, die sowohl den professionellen Kundenkontakt als auch die praktischen Anforderungen technischer Arbeitsbereiche berücksichtigt.

Verkauf, Serviceannahme, Werkstatt, Aufbereitung, Lager und Fahrdienst sollten nicht automatisch dieselben Kleidungsstücke erhalten. Durch eine gemeinsame Grundgestaltung, einheitliche Logos und klar definierte Abteilungskennzeichnungen entsteht trotzdem ein geschlossener Unternehmensauftritt.

Stickerei eignet sich besonders für hochwertige Brustlogos auf Poloshirts, Hemden, Blusen, Fleecejacken, Softshelljacken und Westen. DTF-Druck bietet sich für Werkstattshirts, Sweatshirts, große Rückenlogos, Recruitingkleidung und Veranstaltungsmotive an.

Bei größeren Stückzahlen sind langfristig verfügbare Artikel, eine sorgfältige Größenerfassung, zentrale Markenrichtlinien und dokumentierte Nachbestellungsdaten entscheidend. Sicherheitsrelevante Werkstattarbeiten müssen gesondert betrachtet werden, da normale Firmenkleidung keine vorgeschriebene Schutzkleidung ersetzt.