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Ratgeber

Firmenkleidung für Filialunternehmen und Franchise-Systeme

19. Juli 2026

Ein Kunde besucht heute eine Filiale in München, nächste Woche einen Standort in Rosenheim und später einen Partnerbetrieb in Salzburg. Unabhängig davon, wo der Kontakt stattfindet, sollte das Unternehmen sofort wiedererkannt werden.

Genau hier spielt einheitliche Firmenkleidung eine wichtige Rolle. Sie verbindet Mitarbeiter, Filialen und Franchise-Partner zu einem gemeinsamen Markenauftritt. Farben, Logo, Kleidung und Auftreten vermitteln dem Kunden: Dieses Team gehört zu demselben Unternehmen und arbeitet nach einheitlichen Qualitätsstandards.

Mit zunehmender Zahl an Standorten wird die Organisation jedoch anspruchsvoller. Unterschiedliche Mitarbeiterzahlen, Größen, Tätigkeitsbereiche und Nachbestellungen müssen koordiniert werden. Wenn jede Filiale selbst entscheidet, welche Textilien sie bestellt, entstehen schnell unterschiedliche Farbtöne, Logo-Größen und Kleidungsstile.

Eine professionell geplante Firmenkollektion verhindert diese Abweichungen. Sie definiert verbindlich, welche Kleidungsstücke verwendet werden, wo das Logo angebracht wird und wie neue Mitarbeiter ausgestattet werden.

Printex24 unterstützt Unternehmen mit mehreren Filialen und größeren Abnahmemengen bei der Entwicklung, Bestickung und Bedruckung einheitlicher Firmenkleidung. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Stickerei und Textildruck können Grundkollektionen für einzelne Standorte, ganze Filialnetze und Franchise-Systeme aufgebaut werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

Firmenkleidung für Filialunternehmen und Franchise-Systeme sollte:

  • an allen Standorten einheitlich aussehen
  • zum Corporate Design passen
  • für verschiedene Tätigkeitsbereiche geeignet sein
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle berücksichtigen
  • langfristig verfügbar und nachbestellbar sein
  • neue Mitarbeiter schnell integrieren
  • verschiedene Standorte eindeutig zuordnen
  • zentral organisiert werden können
  • für größere Stückzahlen geeignet sein
  • mit Stickerei und Textildruck kombinierbar sein

Besonders geeignet sind:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Hemden und Blusen
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Schürzen
  • Caps und Mützen
  • Funktionsshirts
  • Regenjacken

Warum ist ein einheitlicher Auftritt für Filialunternehmen so wichtig?

Filialunternehmen verkaufen nicht nur Produkte oder Dienstleistungen. Sie verkaufen auch Vertrauen, Wiedererkennbarkeit und ein verlässliches Markenerlebnis.

Kunden erwarten, dass eine Marke an jedem Standort ähnlich auftritt. Dazu gehören:

  • einheitliche Farben
  • wiederkehrende Logos
  • vergleichbare Ladengestaltung
  • einheitliche Beratung
  • klar erkennbare Mitarbeiter
  • professionelles Erscheinungsbild

Firmenkleidung unterstützt diese Wiedererkennbarkeit unmittelbar.

Sie zeigt dem Kunden, wer zum Team gehört, und schafft eine visuelle Verbindung zwischen den verschiedenen Niederlassungen.

Ein Mitarbeiter in einem bestickten Poloshirt oder einer Softshelljacke mit Firmenlogo wird schneller als Ansprechpartner erkannt als eine Person in privater Kleidung.

Für welche Unternehmen ist dieses Thema besonders relevant?

Einheitliche Firmenkleidung eignet sich für nahezu alle Unternehmen mit mehreren Standorten oder Partnerbetrieben.

Dazu gehören:

  • Einzelhandelsketten
  • Franchise-Systeme
  • Bäckereiketten
  • Gastronomieketten
  • Fitnessstudio-Ketten
  • Autohäuser mit mehreren Niederlassungen
  • Werkstattketten
  • Pflegedienste mit mehreren Standorten
  • Logistikunternehmen
  • Gebäudedienstleister
  • Sicherheitsdienste
  • Handwerksgruppen
  • Immobilienunternehmen
  • Hotelgruppen
  • Getränkemärkte
  • Baumärkte
  • Fachhandelsketten
  • Optiker
  • Hörakustiker
  • Apothekenverbünde
  • Tankstellen
  • Lieferdienste
  • Bildungsträger
  • Nachhilfeinstitute
  • Kosmetik- und Friseurketten
  • Freizeit- und Fitnessbetriebe
  • Serviceunternehmen
  • regionale Unternehmensgruppen

Auch Unternehmen mit nur drei oder vier Standorten profitieren bereits von einer verbindlich festgelegten Firmenkollektion.

Das zentrale Problem: Jede Filiale bestellt anders

Ohne klare Vorgaben entwickeln Standorte häufig eigene Lösungen.

Eine Filiale bestellt schwarze T-Shirts, die nächste anthrazitfarbene Poloshirts und eine dritte verwendet Jacken eines anderen Herstellers. Selbst wenn überall dasselbe Firmenlogo angebracht wird, entsteht kein wirklich einheitlicher Markenauftritt.

Typische Abweichungen sind:

  • unterschiedliche Textilfarben
  • verschiedene Stoffqualitäten
  • abweichende Schnitte
  • unterschiedliche Logo-Größen
  • wechselnde Logo-Positionen
  • verschiedene Garnfarben
  • unterschiedliche Druckverfahren
  • veraltete Logo-Versionen
  • abweichende Schreibweisen von Standorten
  • unpassende Artikel für einzelne Tätigkeiten

Je größer das Filialnetz wird, desto stärker fallen solche Unterschiede auf.

Eine zentrale Firmenkollektion schafft deshalb verbindliche Standards.

Was ist eine zentrale Firmenkollektion?

Eine zentrale Firmenkollektion ist eine festgelegte Auswahl an Textilien, die an allen Standorten verwendet wird.

Sie definiert beispielsweise:

  • welche T-Shirts eingesetzt werden
  • welche Poloshirts freigegeben sind
  • welche Jacken zur Kollektion gehören
  • welche Farben verwendet werden
  • welche Schnitte verfügbar sind
  • wo das Logo angebracht wird
  • wie groß das Logo sein darf
  • welche Garn- und Druckfarben genutzt werden
  • wie Namen und Funktionen dargestellt werden
  • wie Standorte gekennzeichnet werden

Die Kollektion kann verschiedene Artikel für unterschiedliche Tätigkeitsbereiche enthalten, bleibt aber gestalterisch einheitlich.

Einheitlich bedeutet nicht identisch

Nicht jeder Mitarbeiter muss dasselbe Kleidungsstück tragen.

Ein Verkäufer benötigt andere Kleidung als ein Lagermitarbeiter. Eine Filialleitung kann formeller auftreten als ein Monteur oder Lieferfahrer.

Trotzdem kann die gesamte Kollektion zusammengehören.

Ein Beispiel:

  • Verkauf trägt Poloshirts
  • Lager trägt T-Shirts und Sweatshirts
  • Außendienst trägt Softshelljacken
  • Filialleitung trägt Hemden oder Blusen
  • Lieferpersonal trägt Poloshirts und Jacken
  • Veranstaltungsteams tragen T-Shirts und Hoodies

Alle Artikel verwenden dieselben Grundfarben, dieselbe Logo-Version und abgestimmte Veredelungspositionen.

So bleibt der Markenauftritt einheitlich, ohne die praktischen Anforderungen der einzelnen Bereiche zu vernachlässigen.

Firmenkleidung für Franchise-Systeme

Franchise-Systeme stehen vor einer besonderen Herausforderung.

Die einzelnen Standorte werden häufig von selbstständigen Partnern geführt. Trotzdem muss die Marke überall einheitlich dargestellt werden.

Eine verbindliche Bekleidungsrichtlinie hilft dabei, den Markenauftritt zu sichern.

Festgelegt werden können:

  • zugelassene Textilmodelle
  • Grundfarben
  • Logo-Versionen
  • Logo-Größen
  • Veredelungsverfahren
  • Positionen
  • Mitarbeiterfunktionen
  • Standortbezeichnungen
  • Bestellwege
  • Nachbestellungsabläufe

Franchise-Partner erhalten dadurch klare Vorgaben und müssen nicht selbst nach geeigneten Textilien suchen.

Das reduziert Fehlbestellungen und verhindert, dass minderwertige oder gestalterisch unpassende Kleidung eingesetzt wird.

Das Corporate Design auf Textilien übertragen

Ein Firmenlogo, das auf einer Website gut aussieht, lässt sich nicht automatisch unverändert auf jedes Kleidungsstück übertragen.

Für Textilien müssen unter anderem folgende Punkte geprüft werden:

  • Größe des Logos
  • Anzahl der Farben
  • Kontrast zum Stoff
  • Lesbarkeit kleiner Schrift
  • feine Linien
  • Farbverläufe
  • Position auf dem Kleidungsstück
  • Stoffstruktur
  • Veredelungsverfahren

Für Stickerei kann eine vereinfachte Logo-Version sinnvoll sein. Kleine Schriften und sehr feine Linien müssen möglicherweise angepasst werden.

Für DTF-Druck können auch detailreiche und mehrfarbige Logos umgesetzt werden.

Eine professionelle Textilkollektion kann deshalb mehrere freigegebene Logo-Versionen enthalten.

Beispielsweise:

  • Standardlogo für Bruststickerei
  • einfarbiges Logo für dunkle Textilien
  • helles Logo für schwarze Kleidung
  • detailreiche Version für DTF-Druck
  • reduziertes Symbol für Caps und Mützen

T-Shirts für große Filialnetze

T-Shirts sind vielseitig, wirtschaftlich und für viele Tätigkeitsbereiche geeignet.

Sie können eingesetzt werden in:

  • Verkauf
  • Lager
  • Service
  • Montage
  • Lieferung
  • Veranstaltungen
  • Schulungen
  • Recruiting
  • Neueröffnungen

Für Filialunternehmen eignen sich besonders Modelle, die:

  • langfristig lieferbar sind
  • in vielen Größen erhältlich sind
  • Damen-, Herren- oder Unisexvarianten bieten
  • eine stabile Farbgebung besitzen
  • regelmäßig nachbestellt werden können
  • für die geplante Veredelung geeignet sind

Ein kleines Firmenlogo auf der Brust kann mit einem größeren Rückenlogo kombiniert werden.

Für kundennahe Bereiche reicht häufig ein dezentes Brustlogo aus.

Poloshirts für Verkauf und Kundenservice

Poloshirts wirken gepflegter als klassische T-Shirts und eignen sich deshalb besonders für den direkten Kundenkontakt.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Verkauf
  • Empfang
  • Beratung
  • Kundenservice
  • Filialleitung
  • Außendienst
  • Auslieferung
  • Messepersonal

Ein gesticktes Logo auf der Brust wirkt hochwertig und professionell.

Auf der rechten Brust können zusätzlich angebracht werden:

  • Vorname
  • Funktion
  • Standort
  • Abteilung

Für größere Filialnetze sollte das verwendete Poloshirt dauerhaft verfügbar und in möglichst vielen Größen erhältlich sein.

Hemden und Blusen für Filialleitung und Beratung

Hemden und Blusen eignen sich für Bereiche mit einem formelleren Markenauftritt.

Dazu gehören:

  • Filialleitung
  • Beratung
  • Verkauf hochwertiger Produkte
  • Empfang
  • Außendienst
  • Geschäftsführung
  • Schulungspersonal

Geeignete Varianten sind:

  • Kurzarmhemden
  • Langarmhemden
  • Kurzarmblusen
  • Langarmblusen
  • Stretchmodelle
  • bügelleichte Modelle
  • moderne Stehkragenmodelle

Das Logo wird häufig dezent auf der linken Brust oder oberhalb einer Brusttasche eingestickt.

Bei dünnen Stoffen muss die Stickerei auf Material und Logo abgestimmt werden.

Sweatshirts und Hoodies für Lager, Service und Events

Sweatshirts und Hoodies eignen sich für:

  • Lagerpersonal
  • Serviceteams
  • Lieferfahrer
  • Auf- und Abbau
  • Schulungen
  • Neueröffnungen
  • interne Veranstaltungen
  • junge Verkaufsteams
  • Recruiting-Aktionen

Ein kleines Brustlogo kann mit einem größeren Rückenaufdruck kombiniert werden.

Hoodies eignen sich besonders für moderne und sportliche Marken. Klassische Rundhals-Sweatshirts wirken etwas ruhiger und lassen sich in vielen Branchen einsetzen.

Softshelljacken für Außendienst und mehrere Standorte

Softshelljacken sind ein besonders vielseitiger Bestandteil einer Firmenkollektion.

Sie eignen sich für:

  • Außendienst
  • Lieferpersonal
  • Filialleitung
  • technische Mitarbeiter
  • Servicepersonal
  • Eröffnungsteams
  • Mitarbeiter auf Außenflächen
  • Fahrten zwischen Standorten

Eine gestickte Logo-Version auf der Brust sorgt für einen hochwertigen Auftritt.

Auf dem Rücken oder Ärmel können zusätzlich Firmenname, Standort oder Funktionsbereich angebracht werden.

Fleecejacken für kühle Arbeitsbereiche

Fleecejacken eignen sich besonders für:

  • Lager
  • Außenbereiche
  • Kühlbereiche
  • Lieferpersonal
  • frühe oder späte Schichten
  • technische Teams
  • Mitarbeiter auf dem Weg zwischen Filialen

Geeignete Varianten sind:

  • Microfleecejacken
  • klassische Fleecejacken
  • Strickfleecejacken
  • Fleecewesten

Das Firmenlogo wird häufig als Stickerei auf der linken Brust umgesetzt.

Schürzen für Gastronomie, Bäckereien und Verkaufsbereiche

Viele Filialunternehmen arbeiten mit Schürzen.

Das betrifft beispielsweise:

  • Bäckereiketten
  • Cafés
  • Gastronomiekonzepte
  • Feinkostgeschäfte
  • Metzgereien
  • Blumenläden
  • Verkostungsbereiche
  • Verkaufsaktionen

Schürzen bieten eine gut sichtbare Fläche für das Firmenlogo.

Mögliche Veredelungen sind:

  • Logo auf der Brust
  • Standort
  • Vorname
  • Funktionsbezeichnung
  • kurzer Slogan

Bei lebensmittelverarbeitenden oder hygienisch sensiblen Tätigkeiten muss die Kleidung zum betrieblichen Hygienekonzept passen. Gewöhnliche Firmenkleidung ersetzt keine vorgeschriebene Hygiene- oder Schutzkleidung.

Caps und Mützen für einheitliche Teams

Caps und Mützen eignen sich für:

  • Lieferdienste
  • Außenverkauf
  • Eventteams
  • Promotion
  • Lager
  • Garten- und Baumarktbereiche
  • saisonale Aktionen
  • Merchandise

Ein reduziertes Firmenlogo kann auf der Vorderseite oder seitlich eingestickt werden.

Caps sind besonders geeignet, wenn ein Unternehmen einen sportlichen, jungen oder praktischen Markenauftritt verfolgt.

Standorte richtig kennzeichnen

Filialunternehmen können die jeweilige Niederlassung auf der Kleidung sichtbar machen.

Mögliche Bezeichnungen sind:

  • München
  • Rosenheim
  • Salzburg
  • Standort Nord
  • Filiale Süd
  • City Center
  • Zentrale
  • Outlet
  • Servicezentrum

Geeignete Positionen sind:

  • rechte Brust
  • Ärmel
  • Nacken
  • unterhalb des Firmenlogos
  • oberer Rücken

Die Standortkennzeichnung sollte einheitlich geschrieben und gestaltet werden.

Unterschiedliche Abkürzungen oder Schreibweisen wirken unprofessionell und erschweren Nachbestellungen.

Mitarbeiterfunktionen sichtbar machen

Bei größeren Filialen kann eine Funktionskennzeichnung sinnvoll sein.

Mögliche Bezeichnungen sind:

  • Verkauf
  • Beratung
  • Service
  • Kasse
  • Filialleitung
  • Teamleitung
  • Lager
  • Lieferung
  • Technik
  • Empfang
  • Ausbildung
  • Trainer

Die Funktion kann auf der rechten Brust, am Ärmel oder unterhalb des Namens angebracht werden.

Die Bezeichnung sollte kurz und gut lesbar sein.

Vorname oder vollständiger Name?

Ein Vorname wirkt persönlich und erleichtert die direkte Ansprache.

Ein vollständiger Name wirkt formeller, ist aber nicht in jeder Branche erforderlich.

Unternehmen sollten außerdem berücksichtigen, dass personalisierte Kleidung bei einem Mitarbeiterwechsel nicht ohne Weiteres weiterverwendet werden kann.

Alternativen sind:

  • nur Funktion
  • Vorname
  • Standort
  • Abteilung
  • wiederverwendbares Namensschild
  • neutrale Teamkleidung

Bei großen Filialnetzen kann eine Kombination aus neutraler Grundkleidung und separatem Namensschild wirtschaftlicher sein.

Stickerei für einen hochwertigen Markenauftritt

Stickerei eignet sich besonders für:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Schürzen
  • Caps
  • Mützen

Vorteile der Stickerei sind:

  • hochwertige Optik
  • plastische Wirkung
  • lange Haltbarkeit
  • gute Eignung für kleine Brustlogos
  • Namen und Funktionen möglich
  • einheitliche Garnfarben
  • professionelle Wirkung

Vor der Produktion wird ein Stickprogramm erstellt. Es definiert unter anderem Stichrichtung, Garnfarben und Motivaufbau.

Bei mehreren Standorten sollte immer dasselbe freigegebene Stickprogramm verwendet werden.

DTF-Druck für detailreiche Logos und Aktionen

DTF-Druck eignet sich besonders für:

  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • größere Rückenlogos
  • mehrfarbige Motive
  • Neueröffnungs-Shirts
  • Recruiting-Aktionen
  • Eventkleidung
  • individuelle Standorte
  • saisonale Kampagnen

Vorteile sind:

  • feine Details
  • kräftige Farben
  • mehrfarbige Logos
  • flexible Personalisierung
  • kleine und größere Serien möglich
  • unterschiedliche Filialbezeichnungen umsetzbar

DTF-Druck eignet sich auch für Aktionskleidung, die zusätzlich zur langfristigen Grundkollektion eingesetzt wird.

Stickerei und DTF-Druck sinnvoll kombinieren

Eine gute Firmenkollektion muss nicht mit nur einem Verfahren veredelt werden.

Mögliche Kombinationen sind:

  • Poloshirts mit gesticktem Brustlogo
  • T-Shirts mit DTF-Druck
  • Softshelljacken mit Bruststickerei
  • Hoodies mit Bruststickerei und Rückenprint
  • Schürzen mit Stickerei
  • Aktionsshirts mit großem DTF-Motiv
  • Caps mit gesticktem Symbol

Entscheidend ist, dass Farben, Logo-Versionen und Positionen zusammenpassen.

Mehrere Lieferadressen organisieren

Ein Filialunternehmen benötigt häufig nicht nur eine zentrale Lieferung.

Mögliche Liefermodelle sind:

  • komplette Lieferung an die Zentrale
  • getrennte Pakete je Filiale
  • direkte Lieferung an einzelne Standorte
  • kombinierte Lieferung mit zentraler Reserve
  • standortbezogene Nachbestellungen

Für eine saubere Zuordnung sollten Bestelllisten enthalten:

  • Filialname
  • Lieferadresse
  • Ansprechpartner
  • Mitarbeitername
  • Artikel
  • Größe
  • Stückzahl
  • Personalisierung

Je genauer die Daten vorbereitet sind, desto geringer ist das Risiko von Verwechslungen.

Zentrale Bestellung oder Bestellung durch die Filiale?

Beide Modelle haben Vor- und Nachteile.

Bei einer zentralen Bestellung steuert die Unternehmenszentrale:

  • Artikel
  • Mengen
  • Freigaben
  • Veredelung
  • Liefertermine
  • Kosten
  • Nachbestellungen

Das sorgt für einen sehr einheitlichen Markenauftritt.

Bei einer dezentralen Bestellung bestellt jede Filiale ihren eigenen Bedarf. Das kann schneller und flexibler sein, birgt aber ein höheres Risiko für Abweichungen.

Eine gute Zwischenlösung ist:

Die Zentrale definiert verbindlich Kollektion, Farben und Veredelung. Die einzelnen Filialen melden nur Größen und Mengen.

Firmenkleidung bei Neueröffnungen

Eine Filialeröffnung ist ein wichtiger Moment für die Marke.

Das Team sollte bereits vor dem ersten Kundentag vollständig ausgestattet sein.

Benötigt werden häufig:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Softshelljacken
  • Schürzen
  • Caps
  • Eröffnungsshirts
  • Recruiting-Kleidung

Zusätzlich kann ein zeitlich begrenztes Motiv eingesetzt werden.

Beispiele:

  • Neueröffnung
  • Jetzt auch in München
  • Wir sind für Sie da
  • Neues Team, neuer Standort
  • Eröffnung 2026

Die langfristige Firmenkleidung sollte jedoch möglichst zeitlos bleiben. Aktionsmotive eignen sich besser für separate T-Shirts oder Hoodies.

Firmenkleidung bei Übernahmen und Rebranding

Wenn ein Unternehmen neue Filialen übernimmt oder seine Marke verändert, muss häufig auch die Kleidung angepasst werden.

Mögliche Anlässe sind:

  • neues Firmenlogo
  • neuer Unternehmensname
  • Zusammenschluss mehrerer Unternehmen
  • Übernahme von Filialen
  • neues Farbkonzept
  • Einführung eines Franchise-Systems
  • Modernisierung des Markenauftritts

Vor dem Austausch sollte geprüft werden:

  • welche Kleidung noch vorhanden ist
  • welche Artikel weitergenutzt werden können
  • welche Standorte zuerst umgestellt werden
  • ob ein einheitlicher Einführungstermin sinnvoll ist
  • welche Reservebestände nicht mehr benötigt werden

Eine stufenweise Umstellung kann wirtschaftlicher sein. Bei stark sichtbaren Kundenbereichen ist jedoch häufig ein gemeinsamer Starttermin besser.

Neue Mitarbeiter schnell integrieren

Filialunternehmen haben häufig einen regelmäßigen Personalwechsel.

Eine definierte Grundausstattung erleichtert den Einstieg.

Ein mögliches Starterpaket kann enthalten:

  • drei bis fünf T-Shirts
  • zwei Poloshirts
  • ein Sweatshirt
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Je nach Branche können Schürzen, Hemden, Blusen oder Caps ergänzt werden.

Neue Mitarbeiter sollten möglichst am ersten Arbeitstag vollständig ausgestattet sein. Das stärkt die Zugehörigkeit und sorgt sofort für einen professionellen Auftritt.

Reservebestände für Filialen

Ein kleiner Reservebestand ist besonders für Filialunternehmen sinnvoll.

Er kann eingesetzt werden für:

  • neue Mitarbeiter
  • Aushilfen
  • Praktikanten
  • Saisonkräfte
  • beschädigte Kleidung
  • Größenwechsel
  • Veranstaltungen
  • kurzfristige Personalverstärkung

Reservekleidung sollte möglichst ohne persönliche Namen bestellt werden.

Für jeden Standort können häufig benötigte Größen vorgehalten werden. Zusätzlich kann die Zentrale einen übergeordneten Bestand verwalten.

Saisonkräfte und Aktionspersonal

Einzelhandel, Gastronomie, Logistik und Dienstleistungsunternehmen benötigen regelmäßig zusätzliche Mitarbeiter.

Typische Zeiten sind:

  • Weihnachtsgeschäft
  • Sommersaison
  • Ferienzeiten
  • Eröffnungen
  • Umbauten
  • Inventuren
  • Verkaufsaktionen
  • Messen
  • regionale Veranstaltungen

Für Saisonkräfte eignen sich einfache, klar gekennzeichnete Grundartikel.

Dazu gehören:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Schürzen
  • Caps

Eine allgemeine Funktionsbezeichnung ist meist sinnvoller als ein individueller Name.

Größenplanung im Filialnetz

Bei mehreren Standorten reicht eine grobe Schätzung nicht aus.

Jede Filiale sollte ihren Bedarf strukturiert melden.

Erfasst werden können:

  • Mitarbeitername
  • Standort
  • Funktion
  • Artikel
  • Schnitt
  • Größe
  • Farbe
  • Stückzahl
  • Personalisierung

Für eine neue Kollektion sind Mustergrößen oder Anproben empfehlenswert.

Besonders wichtig ist, dass Größen je Artikel erfasst werden. Ein Mitarbeiter kann bei einem T-Shirt eine andere Größe benötigen als bei einer Jacke.

Damen-, Herren- und Unisexmodelle

Ein Filialnetz kann unterschiedliche Passformen verwenden und trotzdem einheitlich auftreten.

Möglich sind:

  • Damen-T-Shirts
  • Herren-T-Shirts
  • Unisex-T-Shirts
  • Damen-Poloshirts
  • Herren-Poloshirts
  • Damenblusen
  • Herrenhemden
  • Unisex-Hoodies
  • Damen-Softshelljacken
  • Herren-Softshelljacken

Wichtig ist, dass Farben und Logo-Positionen aufeinander abgestimmt werden.

Passende Schnitte erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Kleidung gerne und regelmäßig getragen wird.

Übergrößen nicht vergessen

Bei größeren Mitarbeiterzahlen werden auch große Größen benötigt.

Bereits bei der Auswahl der Grundkollektion sollte geprüft werden:

  • bis zu welcher Größe ein Artikel verfügbar ist
  • ob alle Farben in Übergrößen erhältlich sind
  • ob Damen- und Herrenvarianten denselben Größenbereich abdecken
  • ob Ersatzmodelle benötigt werden
  • ob Logo-Größen angepasst werden müssen

Eine Kollektion, die nur bis zu einer begrenzten Größe verfügbar ist, kann später organisatorische Probleme verursachen.

Pflege und Waschbarkeit

Firmenkleidung im täglichen Kundenkontakt wird häufig gewaschen.

Vor der Auswahl sollte geklärt werden:

  • wie häufig die Kleidung getragen wird
  • ob privat oder zentral gewaschen wird
  • welche Waschtemperatur erforderlich ist
  • ob ein Trockner eingesetzt wird
  • welche Verschmutzungen auftreten
  • ob besondere Hygieneanforderungen gelten

Die Pflegehinweise des Herstellers müssen beachtet werden.

Bedruckte Textilien sollten in der Regel auf links gewaschen und nicht direkt über dem Motiv gebügelt werden.

In hygienisch sensiblen Bereichen ersetzt normale Firmenkleidung keine vorgeschriebene Berufs-, Schutz- oder Hygienekleidung.

Nachhaltigkeit im Filialnetz

Bei einem großen Filialnetz können kleine Verbesserungen eine große Wirkung erzielen.

Sinnvolle Maßnahmen sind:

  • langlebige Grundmodelle
  • bedarfsgerechte Mengen
  • gute Größenplanung
  • langfristig verfügbare Artikel
  • hochwertige Veredelung
  • wenige kombinierbare Farben
  • Vermeidung unnötiger Sondermodelle
  • gezielte Reservebestände
  • zentrale Verwaltung
  • planbare Nachbestellungen

Optional können Textilien aus Bio-Baumwolle oder recycelten Materialien berücksichtigt werden, sofern sie zum Einsatzbereich und zur geplanten Pflege passen.

Nachhaltigkeit bedeutet auch, Kleidung so auszuwählen, dass sie lange genutzt und zuverlässig nachbestellt werden kann.

Interne Bekleidungsrichtlinie erstellen

Für größere Filialnetze empfiehlt sich eine kurze interne Richtlinie.

Sie kann folgende Punkte enthalten:

  • welche Kleidung verpflichtend ist
  • welche Modelle zur Auswahl stehen
  • welche Farben erlaubt sind
  • wie die Kleidung kombiniert wird
  • wann Ersatz bestellt werden kann
  • wie mit personalisierten Artikeln umgegangen wird
  • wer Bestellungen freigibt
  • wie neue Mitarbeiter ausgestattet werden
  • wie beschädigte Kleidung ersetzt wird
  • wie private Kleidung ergänzt werden darf

Eine solche Richtlinie schafft Klarheit und vermeidet Diskussionen zwischen Standorten.

Häufige Fehler bei Filialunternehmen

Jede Filiale wählt eigene Textilien

Dadurch entstehen unterschiedliche Farben, Schnitte und Qualitäten.

Es gibt keine zentrale Logo-Datei

Standorte verwenden veraltete oder unterschiedlich aufbereitete Logos.

Die Kollektion enthält zu viele Artikel

Zu viele Varianten erschweren Verwaltung und Nachbestellung.

Die Größen werden nur geschätzt

Fehlende Anproben führen zu unpassender Kleidung und unnötigen Reserven.

Standortnamen werden uneinheitlich geschrieben

Bezeichnungen und Abkürzungen unterscheiden sich zwischen den Filialen.

Neue Mitarbeiter werden zu spät gemeldet

Die Kleidung steht am ersten Arbeitstag nicht zur Verfügung.

Nur der Anschaffungspreis wird verglichen

Sehr günstige Textilien können bei häufiger Nutzung schneller ersetzt werden müssen.

Es gibt keine Reservekleidung

Aushilfen und kurzfristige Neueinstellungen können nicht passend ausgestattet werden.

Aktionskleidung wird mit der Grundkollektion vermischt

Zeitlich begrenzte Motive bleiben nach der Aktion übrig und können nicht dauerhaft verwendet werden.

Nachbestellungsdaten werden nicht gespeichert

Spätere Lieferungen unterscheiden sich bei Farbe, Logo oder Position.

Praxisbeispiel: Filialunternehmen mit 24 Standorten

Ein Dienstleistungsunternehmen beschäftigt 620 Mitarbeiter an 24 Standorten.

Die Belegschaft besteht aus:

  • Kundenberatern
  • Servicemitarbeitern
  • Technikern
  • Filialleitungen
  • Lager- und Lieferpersonal
  • Auszubildenden

Das Unternehmen möchte den bisherigen uneinheitlichen Kleidungsbestand ersetzen.

Zunächst wird eine Grundkollektion festgelegt.

Kundenberater erhalten:

  • drei Poloshirts
  • zwei Hemden oder Blusen
  • eine Softshelljacke

Servicemitarbeiter erhalten:

  • vier T-Shirts
  • zwei Poloshirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Softshelljacke

Techniker erhalten:

  • fünf T-Shirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Filialleitungen erhalten zusätzlich hochwertige Poloshirts und Hemden oder Blusen.

Das Firmenlogo wird auf Poloshirts, Hemden, Blusen und Jacken als Stickerei umgesetzt. T-Shirts und Sweatshirts erhalten einen DTF-Druck.

Die linke Brust zeigt das Firmenlogo. Auf der rechten Brust stehen Funktion und Standort. Ein großes Rückenlogo wird nur auf Kleidung für Service- und Technikteams eingesetzt.

Jeder Standort meldet seine Größen und Mengen über eine einheitliche Liste. Die Zentrale prüft und bündelt die Bestellung.

Zusätzlich wird an jedem Standort ein kleiner neutraler Reservebestand eingerichtet.

Alle Artikelnummern, Farben, Stickprogramme und Druckdaten werden gespeichert. Neue Mitarbeiter und weitere Filialen können dadurch nach denselben Vorgaben ausgestattet werden.

Firmenkleidung für Franchise-Partner

Bei Franchise-Systemen kann die Kleidung Teil des verbindlichen Markenhandbuchs werden.

Das Handbuch kann festlegen:

  • zugelassene Textilien
  • Mindestanzahl pro Mitarbeiter
  • Logo-Versionen
  • erlaubte Farben
  • Veredelungspositionen
  • Bestellmöglichkeiten
  • Tragevorgaben
  • Ersatzintervalle
  • Sonderregelungen für Eröffnungen

Damit wird verhindert, dass einzelne Partner eigene Designs entwickeln, die nicht zum Markenbild passen.

Gleichzeitig erhalten die Franchise-Nehmer eine einfache und erprobte Lösung für ihre Mitarbeiterkleidung.

Markenauftritt auch bei Partnerbetrieben sichern

Nicht nur Franchise-Systeme arbeiten mit externen Partnern.

Auch folgende Unternehmen können von einheitlicher Partnerkleidung profitieren:

  • Service-Netzwerke
  • Montagepartner
  • Vertragshändler
  • Lizenznehmer
  • Außendienstpartner
  • regionale Vertriebspartner
  • technische Dienstleister

Dabei kann eine gemeinsame Logo-Lösung eingesetzt werden.

Beispielsweise:

  • Hauptmarke auf der linken Brust
  • Partnername auf der rechten Brust
  • gemeinsamer Servicehinweis auf dem Rücken

Vor der Umsetzung sollten Logo-Nutzung und Markenrichtlinien eindeutig geklärt werden.

Ein Bekleidungskonzept für Wachstum entwickeln

Eine gute Firmenkollektion sollte nicht nur zum aktuellen Unternehmen passen.

Sie sollte auch Wachstum ermöglichen.

Bereits bei der Planung sollten folgende Fragen berücksichtigt werden:

  • Werden neue Filialen eröffnet?
  • Kommen weitere Franchise-Partner hinzu?
  • Werden neue Tätigkeitsbereiche aufgebaut?
  • Steigt die Zahl der Mitarbeiter?
  • Soll die Marke modernisiert werden?
  • Werden zukünftig weitere Länder oder Regionen bedient?
  • Müssen neue Sprachen berücksichtigt werden?

Eine einfache und klar dokumentierte Grundkollektion lässt sich leichter erweitern als ein kompliziertes System mit vielen Sonderlösungen.

Wie Printex24 Filialunternehmen unterstützt

Printex24 unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung einheitlicher Firmenkleidung für mehrere Standorte.

Zum möglichen Leistungsumfang gehören:

  • Beratung bei der Textilauswahl
  • Entwicklung einer übersichtlichen Grundkollektion
  • Auswahl langfristig verfügbarer Artikel
  • Kombination verschiedener Tätigkeitsbereiche
  • Auswahl von Damen-, Herren- und Unisexmodellen
  • Abstimmung mit dem Corporate Design
  • Prüfung und Aufbereitung der Logodateien
  • Erstellung von Stickprogrammen
  • Vorbereitung von Druckdaten
  • professionelle Stickerei
  • moderner DTF-Druck
  • Umsetzung von Standortbezeichnungen
  • Namen und Funktionskennzeichnungen
  • Ausstattung neuer Filialen
  • Textilien für Neueröffnungen
  • Vorbereitung späterer Nachbestellungen

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Stickerei und Textildruck unterstützt Printex24 sowohl mittelständische Unternehmen als auch größere Filial- und Franchise-Systeme.

Angebot für mehrere Standorte anfragen

Für eine konkrete Anfrage sind folgende Informationen hilfreich:

  • Anzahl der Standorte
  • Gesamtzahl der Mitarbeiter
  • Tätigkeitsbereiche
  • gewünschte Textilien
  • ungefähre Stückzahlen
  • benötigte Größen
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle
  • Firmenfarben
  • Logodatei
  • gewünschte Logo-Positionen
  • Stickerei oder Textildruck
  • Namen, Funktionen und Standorte
  • gewünschter Liefertermin
  • Aufteilung nach Lieferadressen
  • erwarteter Nachbestellungsbedarf

Bei größeren Projekten empfiehlt sich eine Gliederung nach Standort und Mitarbeitergruppe.

Häufig gestellte Fragen

Können alle Filialen einheitlich ausgestattet werden?

Ja. Textilmodelle, Farben, Logo-Größen und Positionen können für alle Standorte verbindlich festgelegt werden.

Können die einzelnen Standorte auf der Kleidung genannt werden?

Ja. Standortnamen können auf Brust, Ärmel, Nacken oder Rücken angebracht werden.

Können mehrere Lieferadressen berücksichtigt werden?

Ja. Bestellungen können nach Filialen und Lieferadressen strukturiert vorbereitet werden.

Welche Textilien eignen sich für Filialunternehmen?

Besonders geeignet sind T-Shirts, Poloshirts, Hemden, Blusen, Sweatshirts, Fleecejacken und Softshelljacken.

Können verschiedene Berufsgruppen unterschiedliche Kleidung erhalten?

Ja. Verkauf, Service, Lager, Technik und Filialleitung können unterschiedliche Artikel aus einer gemeinsamen Kollektion tragen.

Ist Stickerei für große Filialnetze geeignet?

Ja. Stickerei eignet sich besonders für Poloshirts, Hemden, Blusen, Sweatshirts, Jacken und Caps.

Kann DTF-Druck für verschiedene Standorte eingesetzt werden?

Ja. Mehrfarbige Logos, Rückenaufdrucke und unterschiedliche Standortbezeichnungen können mit DTF-Druck umgesetzt werden.

Können Namen und Funktionen ergänzt werden?

Ja. Vorname, Funktion, Abteilung und Standort können individuell aufgebracht werden.

Wie werden neue Mitarbeiter ausgestattet?

Für neue Mitarbeiter kann ein festgelegtes Starterpaket definiert werden. Gespeicherte Artikel- und Veredelungsdaten erleichtern die Nachbestellung.

Ist ein Reservebestand sinnvoll?

Ja. Ein kleiner neutraler Bestand hilft bei kurzfristigen Neueinstellungen, Aushilfen und Größenwechseln.

Können Franchise-Partner selbst bestellen?

Das Bestellmodell kann zentral oder dezentral organisiert werden. Wichtig ist, dass nur freigegebene Textilien und Veredelungsvarianten verwendet werden.

Können Textilien für Neueröffnungen gestaltet werden?

Ja. Zusätzlich zur dauerhaften Firmenkleidung können Eröffnungs-Shirts, Hoodies oder Caps mit zeitlich begrenzten Motiven produziert werden.

Fazit

Einheitliche Firmenkleidung ist für Filialunternehmen und Franchise-Systeme ein wichtiger Bestandteil des Markenauftritts. Sie sorgt dafür, dass Mitarbeiter an jedem Standort sofort als Teil desselben Unternehmens erkannt werden.

Eine professionelle Kollektion berücksichtigt unterschiedliche Tätigkeitsbereiche, Passformen, Größen und Jahreszeiten. Sie definiert verbindlich, welche Artikel verwendet werden und wie Firmenlogo, Funktion und Standort dargestellt werden.

Stickerei eignet sich besonders für hochwertige Poloshirts, Hemden, Blusen, Sweatshirts und Jacken. DTF-Druck ermöglicht detailreiche Logos, größere Rückenaufdrucke und flexible Standortkennzeichnungen.

Entscheidend ist eine zentrale und langfristige Planung. Dauerhaft verfügbare Textilien, gespeicherte Veredelungsdaten und klar geregelte Nachbestellungen schaffen die Grundlage für ein wachsendes Filialnetz.

So erhalten bestehende Standorte, neue Filialen und zukünftige Franchise-Partner einen professionellen, einheitlichen und wiedererkennbaren Auftritt.

Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24

Fachliche Erfahrung: Mehr als 25 Jahre Stickerei, Textildruck und Firmenkleidung

Zuletzt fachlich überarbeitet: Juli 2026