Zum Inhalt springen

Ratgeber

Firmenkleidung für Großhandel und Zentrallager

20. Juli 2026

Firmenkleidung für Großhandelsunternehmen, Abholmärkte und Zentrallager in großen Stückzahlen

Großhandelsunternehmen beschäftigen häufig zahlreiche Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten und in verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Verkaufspersonal, Fachberater, Kassenteams, Lageristen, Kommissionierer, Fahrer, Außendienstmitarbeiter, Marktleiter und Verwaltungsangestellte benötigen jeweils passende Kleidung.

Trotz unterschiedlicher Aufgaben sollen alle Beschäftigten als Teil desselben Unternehmens erkennbar bleiben. Ein abgestimmtes Bekleidungskonzept verbindet daher die Anforderungen von Verkaufsfläche, Lager, Logistik, Außendienst und Verwaltung mit einem einheitlichen Markenauftritt.

Bei mehreren hundert Mitarbeitern reicht es nicht aus, gelegentlich einzelne T-Shirts oder Poloshirts nachzubestellen. Benötigt werden klar definierte Artikel, ein breiter Größenbereich, unterschiedliche Passformen und ein strukturierter Prozess für Neueinstellungen, Saisonkräfte und Ersatzbedarf.

T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Fleecejacken, Softshelljacken, Westen, Hemden, Blusen, Caps und Mützen können mit Firmenlogo, Standort, Funktion, Abteilung oder Mitarbeitername veredelt werden. Stickerei eignet sich besonders für hochwertige und langfristig verwendete Kleidungsstücke. DTF-Druck bietet Vorteile bei mehrfarbigen Logos, größeren Rückenmotiven und variierenden Funktionskennzeichnungen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Firmenkleidung für größere Großhandelsunternehmen sollte:

  • unterschiedliche Tätigkeitsbereiche berücksichtigen
  • für Verkaufsfläche, Lager und Außendienst geeignet sein
  • mehrere Standorte einheitlich verbinden
  • in vielen Größen verfügbar sein
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle umfassen
  • regelmäßig nachbestellbar bleiben
  • Saisonkräfte und Aushilfen berücksichtigen
  • Funktionen und Abteilungen sichtbar machen können
  • pflegeleicht und belastbar sein
  • zentral verwaltet werden können
  • für Stickerei oder DTF-Druck geeignet sein
  • klar von vorgeschriebener Schutzkleidung unterschieden werden

Typische Textilien sind:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Longsleeves
  • Sweatshirts
  • Sweatjacken
  • Hoodies
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Softshellwesten
  • Steppwesten
  • Hemden
  • Blusen
  • Funktionsshirts
  • Caps
  • Mützen
  • Regenjacken
  • Schürzen für geeignete Verkaufsbereiche

Warum einheitliche Firmenkleidung im Großhandel wichtig ist

In einem Großhandelsbetrieb begegnen Kunden häufig verschiedenen Mitarbeitergruppen. Ein Kunde spricht zunächst mit einem Fachberater, holt anschließend die Ware im Lager ab und bezahlt schließlich an der Kasse.

Einheitliche Kleidung hilft dabei, Mitarbeiter schnell als Ansprechpartner zu erkennen.

Sie unterstützt:

  • einen professionellen Kundenkontakt
  • die Orientierung auf großen Verkaufsflächen
  • die Erkennung von Fachberatern
  • die Zuordnung von Lager- und Serviceteams
  • einen einheitlichen Auftritt mehrerer Niederlassungen
  • die Integration neuer Mitarbeiter
  • den Wiedererkennungswert der Marke
  • die Abgrenzung von Kunden, Lieferanten und Fremdfirmen

Besonders in großflächigen Abholmärkten, Baustoffzentren und technischen Großhandlungen kann ein gut sichtbares Rückenlogo sinnvoll sein.

Für welche Großhandelsunternehmen eignet sich das Konzept?

Ein strukturiertes Bekleidungskonzept eignet sich unter anderem für:

  • Baustoffgroßhändler
  • Elektrogroßhändler
  • Sanitärgroßhändler
  • Heizungs- und Klimatechnikgroßhändler
  • Lebensmittelgroßhändler
  • Getränkegroßhändler
  • Gastronomiegroßhändler
  • Werkzeug- und Maschinenhändler
  • Befestigungstechnikgroßhändler
  • Stahl- und Metallhändler
  • Holzgroßhändler
  • Verpackungsgroßhändler
  • Bürobedarfsgroßhändler
  • Textilgroßhändler
  • Floristikgroßhändler
  • Kfz-Teilegroßhändler
  • Reifenhändler
  • Reinigungs- und Hygienegroßhändler
  • Medizintechnikgroßhändler
  • Möbel- und Einrichtungsgroßhändler
  • Landwirtschaftliche Genossenschaften
  • Tierbedarfsgroßhändler
  • Online-Großhändler mit eigenem Lager
  • Import- und Exportgesellschaften
  • Cash-and-Carry-Märkte
  • Abholgroßmärkte

Besonders relevant ist ein einheitliches Konzept für Unternehmen mit mehreren Niederlassungen, großen Warenlagern oder regelmäßigem Personalbedarf.

Firmenkleidung für Baustoffgroßhändler

Baustoffgroßhändler beschäftigen Mitarbeiter in:

  • Fachberatung
  • Thekenverkauf
  • Ausstellung
  • Lager
  • Verladung
  • Kommissionierung
  • Auslieferung
  • Außendienst
  • Verwaltung

Geeignete Textilien sind:

  • robuste T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Caps
  • Mützen

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Fachberatung
  • Baustoffe
  • Lager
  • Verladung
  • Abholung
  • Auslieferung
  • Außendienst

Auf großen Freiflächen und in Abhollagern sollte das Firmenlogo auch aus größerer Entfernung erkennbar sein.

Bei Arbeiten mit Flurförderzeugen, schweren Lasten oder im Baustellenverkehr gelten zusätzliche Sicherheitsanforderungen. Normale Firmenkleidung ersetzt keine vorgeschriebene Warn- oder Schutzkleidung.

Firmenkleidung für Elektro-, Sanitär- und Technikgroßhandel

Technische Großhändler beraten Handwerksbetriebe, Monteure, Planer und Industriekunden.

Mitarbeiter benötigen häufig einen Auftritt, der Fachkompetenz und praktische Nähe zur Branche vermittelt.

Geeignete Kleidung sind:

  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Hemden
  • Blusen

Mögliche Abteilungsbezeichnungen sind:

  • Elektrotechnik
  • Lichttechnik
  • Gebäudetechnik
  • Sanitär
  • Heizung
  • Klima
  • Lüftung
  • Fachberatung
  • Projektgeschäft

Eine dezente Bruststickerei eignet sich besonders für Fachberater und Außendienstmitarbeiter. Für Lager- und Abholbereiche kann ein zusätzliches Rückenlogo verwendet werden.

Firmenkleidung für Lebensmittel- und Gastronomiegroßhandel

Lebensmittel- und Gastronomiegroßhändler beschäftigen Mitarbeiter in:

  • Marktverkauf
  • Frischeabteilung
  • Tiefkühlbereich
  • Kühlhaus
  • Lager
  • Kommissionierung
  • Kasse
  • Auslieferung
  • Kundenservice

Die Bekleidung muss je nach Einsatzbereich unterschiedlich geplant werden.

Geeignete ergänzende Textilien können sein:

  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Schürzen
  • Mützen

Für Kühl- und Tiefkühlbereiche ist gesondert zu prüfen, welche Kälteschutzkleidung benötigt wird.

In Bereichen mit Lebensmittelkontakt oder besonderen Hygienevorgaben ersetzt normale Firmenkleidung keine vorgeschriebene Hygiene-, Berufs- oder Schutzkleidung.

Firmenkleidung für Werkzeug- und Maschinenhandel

Werkzeug- und Maschinenhändler betreiben häufig:

  • Verkaufsräume
  • Vorführzentren
  • Werkstätten
  • Reparaturannahmen
  • Lager
  • Außendienst
  • Schulungsbereiche
  • Mietparks

Geeignete Textilien sind:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Hemden
  • Caps

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Fachberatung
  • Maschinenservice
  • Reparatur
  • Mietpark
  • Werkzeugtechnik
  • Vorführung
  • Außendienst

Bei Produktvorführungen und technischen Arbeiten müssen die jeweiligen Sicherheitsvorgaben unabhängig von der Firmenkleidung eingehalten werden.

Firmenkleidung für Kfz-Teile- und Reifengroßhandel

Kfz-Teilegroßhändler beliefern Werkstätten, Autohäuser und Fuhrparkunternehmen.

Typische Bereiche sind:

  • Telefonverkauf
  • Thekenverkauf
  • Teilelager
  • Kommissionierung
  • Tourenplanung
  • Auslieferung
  • Retouren
  • Außendienst

Geeignete Textilien sind:

  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Caps
  • Mützen

Mögliche Funktionsbezeichnungen sind:

  • Teile und Zubehör
  • Fachberatung
  • Lager
  • Versand
  • Auslieferung
  • Retouren
  • Fahrdienst

Fahrer sollten beim Kunden eindeutig als Mitarbeiter des Großhandelsunternehmens erkennbar sein.

Firmenkleidung für Abholmärkte

In Abholmärkten bewegen sich Kunden häufig selbstständig durch große Verkaufs- und Lagerbereiche.

Einheitliche Mitarbeiterkleidung hilft dabei, Ansprechpartner schnell zu erkennen.

Geeignete Artikel sind:

  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Westen
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Beratung
  • Kundenservice
  • Abholung
  • Lager
  • Kasse
  • Information
  • Marktleitung

Eine klare Funktionsbezeichnung sollte kurz und gut lesbar sein. Lange Abteilungsnamen sind auf Kleidung meist weniger geeignet.

Firmenkleidung für Fachberater

Fachberater stehen im direkten Kontakt mit Gewerbe- und Geschäftskunden.

Ihre Kleidung sollte:

  • gepflegt wirken
  • ausreichend Bewegungsfreiheit bieten
  • zur Branche passen
  • auch bei längeren Schichten angenehm bleiben
  • das Firmenlogo gut sichtbar darstellen

Geeignete Textilien sind:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Strickjacken
  • Westen
  • Softshelljacken

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Fachberatung
  • Projektberatung
  • Kundenservice
  • Verkauf
  • Objektgeschäft
  • Profikunden

Der Mitarbeitername kann auf der rechten Brust ergänzt werden.

Firmenkleidung für Thekenverkauf und Abholung

Mitarbeiter im Thekenverkauf arbeiten an der Schnittstelle zwischen Beratung, Auftragsbearbeitung und Lager.

Geeignete Kleidung sind:

  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Westen
  • Fleecejacken

Mögliche Bezeichnungen sind:

  • Thekenverkauf
  • Abholung
  • Auftragsausgabe
  • Kundenservice
  • Bestellservice
  • Profimarkt

Eine gemeinsame Grundkollektion kann für Beratung und Thekenverkauf eingesetzt und nur durch Funktionsbezeichnungen ergänzt werden.

Firmenkleidung für Kassenpersonal

Kassenmitarbeiter sind für Kunden ein zentraler Ansprechpartner.

Geeignete Artikel sind:

  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Blusen
  • Hemden
  • Sweatshirts
  • Strickjacken
  • Westen

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Kasse
  • Kundenservice
  • Information
  • Reklamation
  • Retouren

Bei dauerhaftem Sitzen oder Stehen sollte auf eine bequeme Passform geachtet werden.

Firmenkleidung für Lager und Kommissionierung

Lager- und Kommissioniermitarbeiter benötigen Kleidung, die ausreichend Bewegungsfreiheit bietet.

Geeignete Textilien sind:

  • robuste T-Shirts
  • Poloshirts
  • Longsleeves
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Mützen

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Lager
  • Kommissionierung
  • Wareneingang
  • Warenausgang
  • Versand
  • Nachschub
  • Retouren

Ein großes Rückenlogo kann die Erkennbarkeit in weitläufigen Hallen verbessern.

Firmenkleidung für Wareneingang

Mitarbeiter im Wareneingang kontrollieren Lieferungen, nehmen Waren an und stimmen sich mit Lieferanten und Fahrern ab.

Geeignete Textilien sind:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen

Mögliche Funktionsbezeichnungen sind:

  • Wareneingang
  • Warenannahme
  • Anlieferung
  • Qualitätskontrolle
  • Lagerteam

Bei stark frequentierten Ladebereichen kann vorgeschriebene Warnschutzkleidung notwendig sein. Eine normale Weste mit Firmenlogo ist nicht automatisch Warnschutzkleidung.

Firmenkleidung für Verladung und Warenausgabe

Mitarbeiter in Verladung und Warenausgabe stellen Bestellungen bereit und übergeben Waren an Kunden oder Fahrer.

Geeignete ergänzende Textilien sind:

  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Mützen

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Verladung
  • Warenausgabe
  • Abholung
  • Versand
  • Ladehof
  • Kundenübergabe

Das Logo sollte auch auf der äußeren Bekleidung sichtbar sein.

Firmenkleidung für Auslieferungsfahrer

Fahrer repräsentieren das Großhandelsunternehmen täglich bei Geschäftskunden.

Geeignete Textilien sind:

  • Poloshirts
  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Regenjacken
  • Westen
  • Caps
  • Mützen

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Auslieferung
  • Fahrer
  • Lieferservice
  • Logistik
  • Tourendienst
  • Kundenservice

Ein großes Rückenlogo erleichtert die Zuordnung beim Be- und Entladen.

Firmenkleidung für Außendienst und Gebietsverkauf

Außendienstmitarbeiter besuchen Gewerbekunden, Baustellen, Betriebe und Planungsbüros.

Geeignete Kleidung sind:

  • hochwertige Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Strickjacken
  • Westen
  • Softshelljacken

Eine kleine Bruststickerei wirkt professionell und eignet sich für:

  • Kundentermine
  • Objektbesichtigungen
  • Produktschulungen
  • Hausmessen
  • Baustellenbesuche
  • Lieferantentermine

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Außendienst
  • Gebietsverkauf
  • Projektgeschäft
  • Fachberatung
  • Key Account
  • Objektberatung

Firmenkleidung für Markt- und Niederlassungsleiter

Markt- und Niederlassungsleiter bewegen sich zwischen Verkaufsfläche, Lager, Büro und Kundenkontakt.

Geeignete Textilien sind:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Strickjacken
  • Softshellwesten
  • Softshelljacken

Mögliche Funktionsbezeichnungen sind:

  • Marktleitung
  • Niederlassungsleitung
  • Standortleitung
  • Teamleitung
  • Verkaufsleitung
  • Betriebsleitung

Die Funktion kann dezent auf der rechten Brust angebracht werden.

Mehrere Niederlassungen einheitlich ausstatten

Großhandelsunternehmen betreiben häufig mehrere Standorte mit unterschiedlichen Größen und Sortimenten.

Eine zentrale Firmenkollektion sorgt dafür, dass alle Niederlassungen als Teil derselben Unternehmensgruppe auftreten.

Standorte können beispielsweise gekennzeichnet werden als:

  • Niederlassung München
  • Standort Rosenheim
  • Abholmarkt Süd
  • Zentrallager West
  • Region Nord
  • Markt 12

Die Standortbezeichnung kann angebracht werden:

  • auf der rechten Brust
  • am Ärmel
  • im Nacken
  • unterhalb des Firmenlogos

Position, Schriftgröße und Schreibweise sollten verbindlich festgelegt werden.

Regionale Gesellschaften und Tochterunternehmen

Größere Handelsgruppen bestehen teilweise aus mehreren regionalen Gesellschaften oder Marken.

Ein mögliches Kennzeichnungssystem ist:

  • Dachmarke auf der linken Brust
  • Gesellschaft oder Marke auf dem Ärmel
  • Standort auf der rechten Brust
  • Funktion unterhalb des Namens

Dadurch bleibt die Zugehörigkeit zur Unternehmensgruppe sichtbar, ohne regionale Besonderheiten zu verlieren.

Abteilungen durch Farben unterscheiden

Ein Farbsystem kann in großen Märkten oder Lagern die Orientierung unterstützen.

Beispielsweise:

  • Beratung in Navy
  • Lager in Anthrazit
  • Logistik in Grau
  • Teamleitung in Schwarz
  • Kundenservice in Blau
  • Saisonkräfte in Hellgrau

Ein solches System sollte möglichst einfach bleiben.

Zu viele Farben verursachen:

  • mehr Artikelvarianten
  • höhere Reservebestände
  • schwierigere Größenplanung
  • kompliziertere Nachbestellungen
  • mögliche Farbabweichungen

Eine einheitliche Grundfarbe mit unterschiedlichen Funktionskennzeichnungen ist häufig leichter zu verwalten.

T-Shirts für Großhandel und Lager

T-Shirts eignen sich für:

  • Lager
  • Kommissionierung
  • Warenannahme
  • Versand
  • Saisonkräfte
  • Verkaufsflächen
  • Veranstaltungen
  • Hausmessen

Wichtige Auswahlkriterien sind:

  • Stoffgewicht
  • Material
  • Passform
  • Größenbereich
  • Waschbarkeit
  • Farbverfügbarkeit
  • Nachbestellbarkeit
  • Eignung für Druck oder Stickerei

Für körperlich aktive Tätigkeiten sollte ausreichend Bewegungsfreiheit eingeplant werden.

Poloshirts für Verkauf und Beratung

Poloshirts wirken gepflegt und bleiben gleichzeitig alltagstauglich.

Sie eignen sich für:

  • Fachberatung
  • Thekenverkauf
  • Kasse
  • Außendienst
  • Marktleitung
  • Kundenservice
  • Fahrer
  • Hausmessen

Eine Bruststickerei wirkt hochwertig und kann durch Name oder Funktion ergänzt werden.

Hemden und Blusen für Außendienst und Leitung

Hemden und Blusen eignen sich für:

  • Außendienst
  • Großkundenbetreuung
  • Niederlassungsleitung
  • Empfang
  • Verwaltung
  • Hausmessen
  • Lieferantentermine

Das Logo kann dezent auf Brust, Kragen, Ärmel oder Manschette angebracht werden.

Pflegeleichte Materialien und unterschiedliche Passformen erleichtern den täglichen Einsatz.

Sweatshirts und Sweatjacken

Sweatshirts eignen sich für:

  • Lager
  • Kommissionierung
  • Versand
  • Früh- und Spätschichten
  • Fahrer
  • Außenlager
  • Saisonkräfte

Mögliche Veredelungen sind:

  • Brustlogo
  • Rückenlogo
  • Standort
  • Abteilung
  • Mitarbeitername

Sweatjacken sind praktisch, wenn Mitarbeiter häufig zwischen unterschiedlich temperierten Bereichen wechseln.

Hoodies für Ausbildung und interne Teams

Hoodies können eingesetzt werden für:

  • Auszubildende
  • Nachwuchsteams
  • Lagerpersonal
  • interne Veranstaltungen
  • Recruiting
  • Hausmessen

Mögliche Aufdrucke sind:

  • Ausbildung im Großhandel
  • Handel mit Zukunft
  • Profis für Profis
  • Komm ins Lagerteam
  • Wir bewegen Waren
  • Dein Einstieg in den Großhandel

Für Arbeitsbereiche mit Maschinen oder Förderanlagen muss geprüft werden, ob Kapuzen und Kordeln geeignet sind.

Fleecejacken für Lager und Außenbereiche

Fleecejacken eignen sich für:

  • kühlere Lagerhallen
  • Außenlager
  • Ladebereiche
  • Fahrer
  • Wareneingang
  • Frühschichten

Das Logo kann auf der linken Brust eingestickt werden. Name, Standort oder Funktion können auf der rechten Brust ergänzt werden.

Bei Arbeiten mit Funken, Hitze oder besonderen Gefährdungen kann gewöhnliches Fleece ungeeignet sein.

Softshelljacken für Großhandelsunternehmen

Softshelljacken sind vielseitig und eignen sich für:

  • Fahrer
  • Außendienst
  • Warenannahme
  • Außenlager
  • Verladung
  • Marktleitung
  • Standortleitung
  • Kundenservice

Mögliche Veredelungen sind:

  • Bruststickerei
  • großes Rückenlogo
  • Mitarbeitername
  • Abteilung
  • Standort
  • Internetadresse

Material, Beschichtung, Taschen und Nähte müssen bei der Positionierung berücksichtigt werden.

Westen für flexible Einsatzbereiche

Westen können über Poloshirts, Sweatshirts oder Fleecejacken getragen werden.

Geeignete Varianten sind:

  • Softshellwesten
  • Fleecewesten
  • Steppwesten
  • leichte Servicewesten

Sie eignen sich für:

  • Fachberatung
  • Marktleitung
  • Lager
  • Warenannahme
  • Außendienst
  • Fahrer

Eine Weste kann auch zur Kennzeichnung von Team- oder Schichtleitern verwendet werden.

Caps und Mützen

Caps und Mützen eignen sich für:

  • Außenlager
  • Baustoffhandel
  • Fahrer
  • Verladung
  • Warenannahme
  • saisonale Verkaufsaktionen
  • Hausmessen

Das Firmenlogo kann auf Vorderseite, Seite oder Rückseite eingestickt werden.

Normale Caps ersetzen keinen vorgeschriebenen Kopf- oder Anstoßschutz.

Firmenlogo als Stickerei

Stickerei eignet sich besonders für:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Caps
  • Mützen

Vorteile sind:

  • hochwertige Erscheinung
  • plastische Optik
  • gute Haltbarkeit
  • professionelle Brustlogos
  • individuelle Namen
  • Funktions- und Standortkennzeichnungen

Sehr kleine Schriften und feine Linien müssen gegebenenfalls für die Stickerei angepasst werden.

DTF-Druck für Großhandelsunternehmen

DTF-Druck eignet sich unter anderem für:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • große Rückenlogos
  • mehrfarbige Motive
  • Abteilungskennzeichnungen
  • Recruitingkleidung
  • Veranstaltungsshirts

Vorteile sind:

  • detailreiche Darstellung
  • kräftige Farben
  • flexible Motivgrößen
  • individuelle Standortvarianten
  • unterschiedliche Funktionsaufdrucke
  • gute Kombination von Logo und Schrift

Das Material und die vorgesehenen Pflegebedingungen müssen zum Druckverfahren passen.

Stickerei oder DTF-Druck?

Stickerei eignet sich besonders für hochwertige und dauerhaft verwendete Kleidungsstücke wie:

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Caps

DTF-Druck eignet sich besonders für:

  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • große Rückenlogos
  • farbige Kampagnenmotive
  • Recruitingkleidung
  • unterschiedliche Abteilungsaufdrucke

Beide Verfahren können kombiniert werden.

Beispiele:

  • Poloshirt mit gesticktem Brustlogo
  • T-Shirt mit großem DTF-Rückenlogo
  • Softshelljacke mit Stickerei
  • Sweatshirt mit Brustlogo und Standortkennzeichnung
  • Hoodie mit Recruitingmotiv
  • Cap mit gesticktem Unternehmenslogo

Geeignete Logo-Positionen

Linke Brust

Geeignet für:

  • Firmenlogo
  • Unternehmensgruppe
  • Handelsmarke

Rechte Brust

Geeignet für:

  • Mitarbeitername
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort

Rücken

Geeignet für:

  • großes Firmenlogo
  • Fachgroßhandel
  • Lieferservice
  • Lagerteam
  • Internetadresse

Ärmel

Geeignet für:

  • Standort
  • Warengruppe
  • Zusatzmarke
  • Gründungsjahr

Nacken

Geeignet für:

  • kleines Logo
  • Niederlassung
  • Marktkennziffer
  • Unternehmensclaim

Mitarbeiternamen und Funktionen

Mögliche Kennzeichnungen sind:

  • Vorname
  • Vor- und Nachname
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort
  • Personalnummer

Beispiele:

  • Markus – Fachberatung
  • Anna – Kundenservice
  • Stefan – Lagerleitung
  • Julia – Außendienst
  • Thomas – Warenausgabe
  • Niederlassung Süd – Lieferservice

Bei hoher Personalfluktuation sind allgemeine Funktionsbezeichnungen häufig flexibler als persönliche Namen.

Mitarbeiterpakete nach Tätigkeitsbereich

Paket für Fachberater

Ein mögliches Paket enthält:

  • vier Poloshirts
  • zwei Hemden oder Blusen
  • ein Sweatshirt
  • eine Softshelljacke

Paket für Lager und Kommissionierung

Ein mögliches Paket enthält:

  • fünf T-Shirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Paket für Fahrer

Ein mögliches Paket enthält:

  • vier Poloshirts
  • drei T-Shirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Paket für Marktleitung

Ein mögliches Paket enthält:

  • vier Poloshirts
  • zwei Hemden oder Blusen
  • eine Softshellweste
  • eine Softshelljacke

Paket für Saisonkräfte

Ein mögliches Paket enthält:

  • drei T-Shirts
  • ein Sweatshirt
  • eine neutrale Weste

Große Mitarbeiterzahlen strukturiert erfassen

Bei mehreren hundert Beschäftigten sollte der Bedarf gegliedert werden nach:

  • Niederlassung
  • Abteilung
  • Funktion
  • Artikel
  • Schnitt
  • Größe
  • Farbe
  • Stückzahl
  • Personalisierung
  • Lieferort

Eine Bestellübersicht kann folgende Angaben enthalten:

  • Personalnummer
  • Mitarbeitername
  • Standort
  • Kostenstelle
  • Abteilung
  • Artikel
  • Hersteller
  • Farbe
  • Größe
  • Menge
  • Logo
  • Zusatzkennzeichnung

Vor der Produktion sollten alle Namen, Größen und Standortangaben geprüft werden.

Größenmanagement

Größen sollten nicht nur aus vorhandenen Personaldaten übernommen oder geschätzt werden.

Empfehlenswert sind:

  • Mustergrößensätze
  • Größentabellen
  • Anprobetermine
  • digitale Größenabfragen
  • getrennte Erfassung je Artikel
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle
  • Berücksichtigung von Übergrößen

Ein T-Shirt kann anders ausfallen als ein Poloshirt, eine Fleecejacke oder eine Softshelljacke.

Jeder Artikel sollte deshalb separat erfasst werden.

Damen-, Herren- und Unisexmodelle

Eine einheitliche Kollektion kann unterschiedliche Passformen enthalten.

Möglich sind:

  • Damen-T-Shirts
  • Herren-T-Shirts
  • Unisex-T-Shirts
  • Damen-Poloshirts
  • Herren-Poloshirts
  • Damenblusen
  • Herrenhemden
  • Damen-Softshelljacken
  • Herren-Softshelljacken
  • Unisex-Sweatshirts

Farben, Logo-Größen und Veredelungspositionen sollten aufeinander abgestimmt werden.

Übergrößen frühzeitig berücksichtigen

Vor der Artikelfreigabe sollte geprüft werden:

  • welche Größen verfügbar sind
  • ob alle Farben bis in die benötigten Größen reichen
  • ob Damen- und Herrenmodelle optisch zusammenpassen
  • ob ein Ergänzungsmodell erforderlich ist
  • ob das Logo auf allen Größen passend positioniert werden kann
  • ob langfristige Nachbestellungen möglich sind

Ein späterer Wechsel auf ein anderes Modell kann den einheitlichen Auftritt beeinträchtigen.

Neue Mitarbeiter schnell ausstatten

Großhandelsunternehmen stellen regelmäßig neue Mitarbeiter in Verkauf, Lager, Logistik und Außendienst ein.

Ein standardisiertes Starterpaket erleichtert die Ausstattung.

Erfasst werden sollten:

  • Name oder Personalnummer
  • Niederlassung
  • Abteilung
  • Funktion
  • gewünschter Schnitt
  • Größe je Artikel
  • Stückzahl
  • Eintrittsdatum
  • Personalisierung

Neutrale Reservekleidung kann ausgegeben werden, bis die individuelle Ausstattung verfügbar ist.

Saisonkräfte und Aushilfen

Zusätzlicher Personalbedarf kann entstehen durch:

  • saisonale Auftragsspitzen
  • Inventuren
  • Weihnachtsgeschäft
  • Bau- und Gartensaison
  • Urlaubsvertretungen
  • neue Großkunden
  • Standorteröffnungen
  • Lagerumstellungen

Für Saisonkräfte eignen sich neutrale Textilien ohne Namen.

Geeignete Kennzeichnungen sind:

  • Team
  • Lager
  • Kommissionierung
  • Service
  • Aushilfe
  • Inventur

Dadurch können die Kleidungsstücke später erneut verwendet werden.

Ausbildung und Recruiting

Großhandelsunternehmen bilden häufig aus in:

  • Groß- und Außenhandelsmanagement
  • Lagerlogistik
  • Fachlageristik
  • Berufskraftfahrer
  • Büromanagement
  • E-Commerce
  • Verkauf

Geeignete Recruitingtextilien sind:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Softshelljacken
  • Caps

Mögliche Aufdrucke sind:

  • Handel mit Zukunft
  • Ausbildung im Großhandel
  • Komm ins Logistikteam
  • Wir bewegen mehr
  • Profis für Profis
  • Dein Einstieg in den Handel

Hausmessen und Kundentage

Großhandelsunternehmen veranstalten häufig:

  • Hausmessen
  • Lieferantentage
  • Produktschulungen
  • Kundentage
  • Standorteröffnungen
  • Jubiläen
  • Abverkaufsaktionen
  • Recruitingveranstaltungen

Für solche Anlässe eignen sich:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Hoodies
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Caps

Veranstaltungskleidung kann ein zusätzliches Motiv erhalten, sollte aber weiterhin zum Corporate Design passen.

Reservebestände sinnvoll planen

Reservekleidung ist sinnvoll für:

  • Neueinstellungen
  • Aushilfen
  • Saisonkräfte
  • Größenwechsel
  • beschädigte Kleidung
  • Veranstaltungen
  • zusätzliche Fahrer
  • kurzfristige Personalverschiebungen

Reserveartikel sollten möglichst nicht personalisiert sein.

Besonders gängige Größen sollten zentral oder in größeren Niederlassungen verfügbar sein.

Zentrale Beschaffung

Bei mehreren Standorten sollte eine zentrale Stelle die Firmenkleidung verwalten.

Verantwortlich sein können:

  • Einkauf
  • Personalabteilung
  • Marketing
  • Lagerleitung
  • Niederlassungsmanagement
  • zentrale Verwaltung

Eine zentrale Steuerung verhindert:

  • unterschiedliche Logo-Versionen
  • abweichende Textilfarben
  • zu viele Artikelvarianten
  • uneinheitliche Namensschriften
  • unterschiedliche Logo-Positionen
  • unkontrollierte Nachbestellungen

Regelmäßige Nachbestellungen

Nachbestellungen entstehen durch:

  • Neueinstellungen
  • Größenänderungen
  • Verschleiß
  • neue Niederlassungen
  • zusätzliche Lager
  • saisonalen Bedarf
  • neue Abteilungen
  • Hausmessen
  • Änderungen am Corporate Design

Für möglichst einheitliche Nachbestellungen sollten dokumentiert werden:

  • Hersteller
  • Artikelnummer
  • Textilfarbe
  • Größenbereich
  • Logo-Datei
  • Stickprogramm
  • Garnfarben
  • Druckdaten
  • Motivgröße
  • Position
  • Namensschrift
  • Funktionsbezeichnung
  • Standortdarstellung

Pflege und Waschbarkeit

Firmenkleidung im Großhandel wird je nach Bereich unterschiedlich beansprucht.

Vor der Auswahl sollte geklärt werden:

  • wie häufig die Kleidung gewaschen wird
  • welche Verschmutzungen auftreten
  • welche Waschtemperatur benötigt wird
  • ob privat oder zentral gereinigt wird
  • ob ein Trockner verwendet wird
  • ob industrielle Aufbereitung vorgesehen ist
  • ob die Kleidung im Innen- oder Außenbereich getragen wird

Nicht jedes Standardtextil und nicht jede Veredelung eignet sich für hohe Waschtemperaturen oder industrielle Reinigung.

Firmenkleidung und Schutzkleidung unterscheiden

Im Großhandel können zusätzlich erforderlich sein:

  • Warnschutzkleidung
  • Wetterschutzkleidung
  • Kälteschutzkleidung
  • Sicherheitsschuhe
  • Schutzhandschuhe
  • Schutzhelme
  • Anstoßschutz
  • weitere persönliche Schutzausrüstung

Normale bestickte oder bedruckte Firmenkleidung ersetzt diese Ausrüstung nicht.

Das betrifft insbesondere:

  • Ladebereiche
  • Staplerverkehr
  • Baustofflager
  • Kühlhäuser
  • Maschinenbereiche
  • Gefahrstofflager
  • Arbeiten im Straßenverkehr

Veredelungen auf zertifizierter Schutzkleidung dürfen Schutzflächen und Materialeigenschaften nicht beeinträchtigen.

Nachhaltige Planung bei großen Stückzahlen

Eine nachhaltige Beschaffung beginnt mit einer genauen Bedarfsermittlung.

Sinnvoll sind:

  • langlebige Grundmodelle
  • realistische Stückzahlen
  • passende Größen
  • langfristig verfügbare Artikel
  • wenige klar definierte Farben
  • neutrale Kleidung für Saisonkräfte
  • gezielte Reservebestände
  • geregelte Nachbestellungen
  • zentrale Bestandskontrollen
  • Vermeidung unnötiger Varianten

Textilien aus Bio-Baumwolle oder recycelten Materialien können eingesetzt werden, sofern sie zu Tätigkeit, Pflege und Haltbarkeit passen.

Häufige Fehler bei größeren Bestellungen

Eine Kollektion für alle Tätigkeiten

Fachberatung, Lager, Fahrer und Verwaltung haben unterschiedliche Anforderungen.

Zu viele Farben und Modelle

Eine große Variantenvielfalt erschwert Größenplanung, Lagerhaltung und Nachbestellung.

Größen werden nur geschätzt

Dadurch entstehen unpassende Textilien und unnötiger Austauschbedarf.

Übergrößen werden zu spät berücksichtigt

Später muss möglicherweise auf ein sichtbar abweichendes Modell ausgewichen werden.

Saisonkräfte werden nicht eingeplant

Bei Auftragsspitzen fehlt kurzfristig passende Firmenkleidung.

Jeder Standort bestellt selbstständig

Dadurch entstehen Unterschiede bei Logo, Farbe, Qualität und Position.

Funktionsbezeichnungen sind zu lang

Sie werden auf der Kleidung schlecht lesbar und wirken unübersichtlich.

Außenteams erhalten nur Shirts

Bei kaltem Wetter verschwindet das Firmenlogo unter privaten Jacken.

Reinigungsanforderungen werden nicht geprüft

Das Textil oder die Veredelung passt möglicherweise nicht zur vorgesehenen Pflege.

Firmenkleidung wird mit Schutzkleidung verwechselt

Ein Logo macht ein normales Textil nicht zu zertifizierter Schutzkleidung.

Praxisbeispiel: Technischer Großhändler mit 780 Mitarbeitern

Ein technischer Großhändler betreibt zwölf Niederlassungen und ein Zentrallager.

Die Mitarbeiter verteilen sich auf:

  • 190 Fachberater und Thekenverkäufer
  • 250 Lager- und Kommissioniermitarbeiter
  • 95 Fahrer
  • 70 Außendienstmitarbeiter
  • 45 Markt- und Teamleiter
  • 80 Verwaltungsmitarbeiter
  • 50 Auszubildende und Aushilfen

Für Fachberatung und Thekenverkauf wird eine Kollektion aus Poloshirts, Sweatshirts, Westen und Softshelljacken festgelegt.

Lager- und Kommissioniermitarbeiter erhalten:

  • fünf T-Shirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Vorgeschriebene Warn- und Schutzkleidung wird separat nach Einsatzbereich ausgewählt.

Fahrer erhalten Poloshirts, T-Shirts, Sweatshirts, Fleecejacken und gut sichtbare Softshelljacken.

Außendienstmitarbeiter tragen Poloshirts, Hemden oder Blusen, Westen und Softshelljacken.

Das Firmenlogo befindet sich auf der linken Brust. Funktion und Standort werden auf der rechten Brust ergänzt. Lager, Fahrer und Warenausgabe erhalten zusätzlich ein Rückenlogo.

Neutrale Reservekleidung wird für Aushilfen, neue Mitarbeiter und kurzfristige Größenwechsel vorgehalten.

Angebot für größere Stückzahlen vorbereiten

Für eine konkrete Anfrage sollten folgende Angaben zusammengestellt werden:

  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Anzahl der Niederlassungen
  • Lager- und Marktstandorte
  • Abteilungen
  • Tätigkeitsbereiche
  • gewünschte Textilien
  • Stückzahl pro Mitarbeiter
  • Größenverteilung
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle
  • benötigte Übergrößen
  • gewünschte Textilfarben
  • Logo-Dateien
  • Veredelungspositionen
  • Stickerei oder DTF-Druck
  • Namen und Funktionen
  • Standortkennzeichnungen
  • Pflegeanforderungen
  • saisonaler Zusatzbedarf
  • gewünschter Liefertermin
  • geplanter Nachbestellungsbedarf

Bei größeren Projekten empfiehlt sich eine getrennte Aufstellung nach Niederlassung, Abteilung und Mitarbeitergruppe.

Häufig gestellte Fragen

Welche Firmenkleidung eignet sich für Großhandelsunternehmen?

Geeignet sind unter anderem T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Fleecejacken, Softshelljacken, Westen, Hemden, Blusen, Caps und Mützen.

Können mehrere Niederlassungen einheitlich ausgestattet werden?

Ja. Eine gemeinsame Grundkollektion kann durch Standort- und Funktionskennzeichnungen ergänzt werden.

Welche Kleidung eignet sich für Lagerpersonal?

Häufig verwendet werden T-Shirts, Sweatshirts, Fleecejacken, Softshelljacken und Westen. Die Auswahl muss zum jeweiligen Arbeitsbereich passen.

Welche Kleidung eignet sich für Fachberater?

Poloshirts, Hemden, Blusen, Westen und Softshelljacken sorgen für einen gepflegten und dennoch praktischen Auftritt.

Können Mitarbeiternamen und Funktionen angebracht werden?

Ja. Name, Abteilung, Funktion, Standort oder Personalnummer können ergänzt werden.

Welche Veredelung eignet sich für Poloshirts?

Für Poloshirts wird häufig eine hochwertige Bruststickerei gewählt.

Welche Veredelung eignet sich für große Rückenlogos?

DTF-Druck eignet sich häufig für größere und mehrfarbige Motive, sofern Material und Pflegeanforderungen passen.

Können Saisonkräfte neutral ausgestattet werden?

Ja. Textilien ohne persönliche Namen können für wechselnde Aushilfen wiederverwendet werden.

Können Damen-, Herren- und Unisexmodelle kombiniert werden?

Ja. Unterschiedliche Passformen können innerhalb einer einheitlichen Kollektion eingesetzt werden.

Können neue Mitarbeiter regelmäßig nachbestellt werden?

Ja. Dokumentierte Artikel- und Veredelungsdaten erleichtern spätere Nachbestellungen.

Sollte Reservekleidung eingeplant werden?

Bei hoher Personalfluktuation, saisonalem Bedarf oder mehreren Standorten ist ein kleiner neutraler Reservebestand sinnvoll.

Ersetzt Firmenkleidung vorgeschriebene Schutzkleidung?

Nein. Normale bestickte oder bedruckte Firmenkleidung ersetzt keine persönliche Schutzausrüstung.

Fazit

Großhandelsunternehmen, Abholmärkte und Zentrallager benötigen Firmenkleidung, die unterschiedliche Aufgaben und Arbeitsumgebungen berücksichtigt.

Fachberater und Außendienstmitarbeiter profitieren von gepflegten Poloshirts, Hemden, Blusen und Westen. Lager-, Kommissionier- und Versandteams benötigen robuste T-Shirts, Sweatshirts, Fleecejacken und wettergeeignete Außenbekleidung. Fahrer sollten auch beim Kunden eindeutig als Teil des Unternehmens erkennbar sein.

Stickerei eignet sich besonders für hochwertige Brustlogos auf Poloshirts, Hemden, Fleecejacken, Softshelljacken und Westen. DTF-Druck bietet sich für T-Shirts, Sweatshirts, größere Rückenlogos und unterschiedliche Funktionskennzeichnungen an.

Bei großen Stückzahlen sind eine genaue Größenplanung, langfristig verfügbare Artikel, neutrale Reservekleidung und eine zentrale Verwaltung besonders wichtig. So können neue Mitarbeiter, saisonale Teams und weitere Niederlassungen dauerhaft nach einheitlichen Vorgaben ausgestattet werden.