Firmenkleidung zentral beschaffen und flexibel abrufen
Zentrale Beschaffung von Firmenkleidung mit Abruf- und Nachbestellkonzept
Viele Unternehmen bestellen Firmenkleidung erst dann, wenn einzelne Mitarbeiter etwas benötigen. Eine Abteilung bestellt neue Poloshirts, ein Standort braucht Softshelljacken und kurz darauf fehlen in einer anderen Niederlassung T-Shirts in bestimmten Größen.
Bei kleinen Teams kann diese Vorgehensweise funktionieren. Bei mehreren hundert Mitarbeitern, verschiedenen Standorten und regelmäßigem Personalwechsel entsteht jedoch schnell ein unübersichtlicher Beschaffungsprozess.
Unterschiedliche Artikel, abweichende Farben, verschiedene Logo-Größen und viele kleine Einzelbestellungen erhöhen den Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig steigt das Risiko, dass bestimmte Modelle später nicht mehr verfügbar sind oder neue Mitarbeiter nicht rechtzeitig ausgestattet werden können.
Eine zentrale Beschaffung mit klar definiertem Abruf- und Nachbestellkonzept löst viele dieser Probleme. Das Unternehmen legt eine verbindliche Grundkollektion fest, bündelt größere Mengen und ruft Textilien anschließend bedarfsgerecht für Standorte, Abteilungen oder neue Mitarbeiter ab.
Printex24 unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung und Veredelung langfristig nutzbarer Firmenkollektionen. T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Hoodies, Fleecejacken, Softshelljacken, Westen, Hemden, Blusen, Caps und weitere Textilien können professionell bestickt oder bedruckt werden.
Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Stickerei und Textildruck begleitet Printex24 sowohl einzelne Nachbestellungen als auch umfangreiche Firmenprojekte mit vielen Mitarbeitern und mehreren Standorten.
Das Wichtigste auf einen Blick
Eine zentrale Beschaffung von Firmenkleidung bietet folgende Vorteile:
- einheitliche Textilien für alle Standorte
- verbindliche Farben und Logo-Positionen
- weniger Einzelbestellungen
- planbare Nachbestellungen
- schnellere Ausstattung neuer Mitarbeiter
- bessere Kontrolle über Artikel und Größen
- geringeres Risiko unterschiedlicher Qualitäten
- klare Freigabeprozesse
- planbare Budgets
- weniger organisatorischer Aufwand
Ein Abrufkonzept eignet sich besonders für Unternehmen mit:
- mehreren Standorten
- vielen Mitarbeitern
- regelmäßigem Personalwechsel
- starkem Wachstum
- saisonalem Bedarf
- wiederkehrenden Neueinstellungen
- mehreren Abteilungen
- unterschiedlichen Mitarbeiterpaketen
- langfristigem Textilbedarf
- regelmäßigem Ersatz- und Nachbestellungsbedarf
Was bedeutet zentrale Beschaffung von Firmenkleidung?
Bei einer zentralen Beschaffung legt das Unternehmen verbindlich fest, welche Kleidungsstücke verwendet werden dürfen.
Dazu gehören:
- Hersteller
- Artikel
- Farben
- Schnitte
- Größenbereiche
- Logo-Versionen
- Veredelungspositionen
- Stickprogramme
- Druckdaten
- Funktionsbezeichnungen
- Standortkennzeichnungen
- Mitarbeiterpakete
Die einzelnen Standorte oder Abteilungen wählen nicht mehr selbstständig beliebige Textilien aus.
Sie melden nur noch:
- benötigte Artikel
- Größen
- Stückzahlen
- Funktionen
- Namen
- Lieferadressen
Dadurch bleibt das Erscheinungsbild an allen Standorten einheitlich.
Was ist ein Abrufkonzept?
Bei einem Abrufkonzept wird der voraussichtliche Bedarf zunächst geplant und anschließend in Teilmengen abgerufen.
Das kann bedeuten:
- größere Gesamtmenge vorplanen
- Textilien schrittweise veredeln
- nach Bedarf an Standorte liefern
- regelmäßig neue Mitarbeiter ergänzen
- saisonale Mengen abrufen
- Reservebestände nutzen
- Nachbestellungen bündeln
Das Unternehmen muss dadurch nicht jede Bestellung vollständig neu vorbereiten.
Artikel, Logo, Farben und Positionen sind bereits festgelegt.
Für welche Unternehmen eignet sich ein Abrufsystem?
Ein Abruf- und Nachbestellkonzept eignet sich unter anderem für:
- Industrieunternehmen
- Produktionsbetriebe
- Bauunternehmen
- Logistikunternehmen
- Speditionen
- Handelsketten
- Hotelgruppen
- Pflegeunternehmen
- Kliniken
- Gebäudedienstleister
- Personaldienstleister
- Autohausgruppen
- Telekommunikationsunternehmen
- kommunale Betriebe
- Franchise-Systeme
- Unternehmensgruppen
- große Handwerksbetriebe
- Unternehmen mit mehreren Niederlassungen
Entscheidend ist nicht nur die Unternehmensgröße.
Auch ein Betrieb mit 80 Mitarbeitern kann von einem Abrufkonzept profitieren, wenn regelmäßig neue Mitarbeiter eingestellt werden oder mehrere Standorte vorhanden sind.
Warum viele Einzelbestellungen teuer und unübersichtlich werden
Eine einzelne Nachbestellung wirkt zunächst unkompliziert.
Problematisch wird es, wenn:
- jede Abteilung separat bestellt
- unterschiedliche Ansprechpartner beteiligt sind
- keine verbindlichen Artikel festgelegt wurden
- Logo-Dateien mehrfach versendet werden
- Positionen jedes Mal neu abgestimmt werden
- Farben unterschiedlich interpretiert werden
- kleine Stückzahlen häufig produziert werden
- Lieferungen an viele Standorte ungeplant erfolgen
Dadurch entstehen nicht nur zusätzliche Kosten.
Es besteht auch die Gefahr, dass die Firmenkleidung zunehmend uneinheitlich aussieht.
Typische Folgen einer dezentralen Beschaffung
Bei einer nicht zentral gesteuerten Beschaffung treten häufig folgende Probleme auf:
- verschiedene Poloshirtmodelle
- unterschiedliche Farbtöne
- abweichende Stoffqualitäten
- verschiedene Logo-Größen
- wechselnde Logo-Positionen
- unterschiedliche Garnfarben
- veraltete Logodateien
- fehlende Übergrößen
- nicht mehr verfügbare Artikel
- unvollständige Mitarbeiterpakete
- doppelte Bestellungen
- unnötige Lagerbestände
Eine zentrale Artikel- und Veredelungsliste verhindert viele dieser Abweichungen.
Die Grundkollektion als Basis
Eine erfolgreiche Firmenkollektion sollte möglichst übersichtlich bleiben.
Eine typische Grundkollektion kann enthalten:
- T-Shirts
- Poloshirts
- Sweatshirts
- Fleecejacken
- Softshelljacken
- Westen
- Hemden
- Blusen
- Caps
- Mützen
Nicht jedes Unternehmen benötigt alle Artikel.
Eine gute Grundkollektion enthält nur Textilien, die tatsächlich regelmäßig verwendet werden.
Wenige Artikel sind häufig besser
Eine zu große Produktauswahl erschwert:
- Lagerhaltung
- Größenplanung
- Nachbestellung
- Qualitätskontrolle
- Mitarbeiterzuordnung
- Kostenkontrolle
Viele Unternehmen benötigen nicht zehn verschiedene T-Shirtmodelle.
Häufig reichen:
- ein Standard-T-Shirt
- ein hochwertigeres Poloshirt
- ein Sweatshirt
- eine Fleecejacke
- eine Softshelljacke
Zusätzliche Artikel können für bestimmte Abteilungen ergänzt werden.
Artikel nach Einsatzbereich festlegen
Die Kollektion sollte nicht nur nach Produktart, sondern nach Tätigkeit geplant werden.
Beispielsweise:
Produktion
- T-Shirts
- Poloshirts
- Sweatshirts
- Fleecejacken
Lager und Logistik
- T-Shirts
- Sweatshirts
- Fleecejacken
- Softshelljacken
- Westen
Außendienst
- Poloshirts
- Hemden
- Blusen
- Softshelljacken
- Westen
Verwaltung
- Poloshirts
- Hemden
- Blusen
- Strickjacken
Technik
- T-Shirts
- Poloshirts
- Sweatshirts
- Fleecejacken
- Softshelljacken
So erhält jede Mitarbeitergruppe passende Artikel, ohne dass der Markenauftritt uneinheitlich wird.
Mitarbeiterpakete definieren
Für größere Unternehmen ist es sinnvoll, feste Ausstattungspakete zu definieren.
Ein mögliches Basispaket:
- fünf T-Shirts
- zwei Sweatshirts
- eine Fleecejacke
- eine Softshelljacke
Ein mögliches Kundenkontaktpaket:
- vier Poloshirts
- zwei Hemden oder Blusen
- eine Strickjacke
- eine Softshelljacke
Ein mögliches Technikpaket:
- vier T-Shirts
- zwei Poloshirts
- zwei Sweatshirts
- eine Fleecejacke
- eine Softshelljacke
Dadurch lässt sich der Bedarf neuer Mitarbeiter schnell berechnen.
Starterpakete für neue Mitarbeiter
Neue Mitarbeiter sollten möglichst bereits zum ersten Arbeitstag passende Firmenkleidung erhalten.
Ein festgelegtes Starterpaket erleichtert den Ablauf.
Der Prozess kann so aussehen:
- Abteilung erfassen
- Mitarbeiterpaket zuordnen
- Größen aufnehmen
- Personalisierung festlegen
- Bestellung auslösen
- Ausgabe dokumentieren
Die Personalabteilung muss dadurch nicht bei jeder Einstellung neu entscheiden, welche Artikel benötigt werden.
Rollen und Verantwortlichkeiten festlegen
Eine zentrale Beschaffung funktioniert nur, wenn klare Zuständigkeiten bestehen.
Mögliche beteiligte Bereiche sind:
- Einkauf
- Personalabteilung
- Marketing
- Geschäftsleitung
- Standortleitung
- Arbeitssicherheit
- Lagerverwaltung
- Buchhaltung
Jede Stelle sollte wissen, welche Aufgabe sie übernimmt.
Beispielsweise:
- Marketing gibt Logo und Gestaltung frei.
- Einkauf definiert Artikel und Preise.
- Personal erfasst Mitarbeiter und Größen.
- Standortleitungen melden Mengen.
- Lager verwaltet Reservebestände.
- Arbeitssicherheit prüft besondere Anforderungen.
Eine zentrale Freigabestelle bestimmen
Eine verbindliche Freigabestelle verhindert widersprüchliche Entscheidungen.
Freigegeben werden sollten:
- Artikel
- Farben
- Größenbereiche
- Logo-Dateien
- Veredelungspositionen
- Mitarbeiterpakete
- Funktionsbezeichnungen
- Standortangaben
- Sondermotive
Ohne zentrale Freigabe besteht die Gefahr, dass einzelne Standorte eigene Varianten entwickeln.
Stammdaten für jeden Artikel dokumentieren
Für jeden freigegebenen Artikel sollten feste Stammdaten gespeichert werden.
Dazu gehören:
- Hersteller
- Artikelnummer
- Artikelname
- Farbe
- Farbcode
- Größenbereich
- Schnitt
- Material
- Pflegehinweise
- Veredelungsverfahren
- Logo-Position
- Motivgröße
- Stickprogramm
- Druckdatei
- Freigabedatum
Diese Daten bilden die Grundlage für spätere Nachbestellungen.
Logo-Versionen verbindlich festlegen
Viele Unternehmen verfügen über mehrere Logo-Versionen.
Beispielsweise:
- farbiges Logo
- weißes Logo
- schwarzes Logo
- Wortmarke
- Bildmarke
- kompakte Version
- horizontale Version
Für jedes Textil sollte definiert werden, welche Variante verwendet wird.
Ein mögliches System:
- farbiges Logo auf weißen Textilien
- weißes Logo auf dunklen Textilien
- kompakte Bildmarke auf Caps
- horizontale Wortmarke auf dem Rücken
- Ton-in-Ton-Version für Hemden und Blusen
Veredelungspositionen dokumentieren
Typische Positionen sind:
- linke Brust
- rechte Brust
- Rücken
- Ärmel
- Nacken
- Kragen
- Vorderseite von Caps
Jede Position sollte eindeutig beschrieben werden.
Nicht ausreichend ist die Angabe „Logo auf der Brust“.
Besser sind Angaben wie:
- linke Brust
- Motivbreite 90 Millimeter
- Abstand zur Knopfleiste
- festgelegte Garnfarben
- Funktion auf der rechten Brust
- Standort am linken Ärmel
Stickerei als Teil eines Nachbestellkonzepts
Stickerei eignet sich besonders für:
- Poloshirts
- Sweatshirts
- Fleecejacken
- Softshelljacken
- Westen
- Hemden
- Blusen
- Caps
- Mützen
Ein freigegebenes Stickprogramm ermöglicht eine möglichst einheitliche Wiederholung des Logos.
Gespeichert werden sollten:
- Stickdatei
- Motivgröße
- Garnfarben
- Position
- Ausrichtung
- Abstände
- gegebenenfalls Namensschrift
Dadurch müssen diese Angaben nicht bei jeder Bestellung neu festgelegt werden.
DTF-Druck im Abrufsystem
DTF-Druck eignet sich besonders für:
- T-Shirts
- Sweatshirts
- Hoodies
- Funktionsshirts
- größere Rückenlogos
- mehrfarbige Motive
- Funktionskennzeichnungen
- Standortvarianten
Für ein langfristiges Abrufkonzept sollten gespeichert werden:
- freigegebene Druckdatei
- Motivgröße
- Druckposition
- Farbausführung
- Textilfarbe
- Funktionsvarianten
- Standortvarianten
So können spätere Nachbestellungen nach denselben Vorgaben umgesetzt werden.
Stickerei und DTF-Druck sinnvoll kombinieren
Viele Firmenkollektionen verwenden beide Verfahren.
Eine mögliche Kombination:
- T-Shirts mit DTF-Druck
- Poloshirts mit Stickerei
- Sweatshirts mit Bruststickerei
- Softshelljacken mit Sticklogo
- Hoodies mit großem Rückenprint
- Caps mit gesticktem Firmenzeichen
Die Verfahren müssen nicht identisch aussehen.
Wichtig ist, dass Logo-Proportionen, Farben und Gesamtwirkung zusammenpassen.
Namen und Funktionen verwalten
Personalisierungen erhöhen den organisatorischen Aufwand.
Mögliche Angaben sind:
- Vorname
- vollständiger Name
- Funktion
- Abteilung
- Standort
- Personalnummer
Für ein Abrufsystem sollte klar festgelegt werden:
- welche Mitarbeiter personalisiert werden
- welche Schreibweise verwendet wird
- welche Schrift vorgesehen ist
- wo der Name angebracht wird
- wer die Schreibweise kontrolliert
- ob die Kleidung später weiterverwendet werden kann
Wann Namen sinnvoll sind
Namen eignen sich besonders für:
- Kundenservice
- Empfang
- Verkauf
- Außendienst
- Teamleitung
- Beratung
- langfristig beschäftigte Mitarbeiter
Bei hoher Fluktuation oder häufig wechselnden Einsätzen ist eine Funktionskennzeichnung häufig wirtschaftlicher.
Funktionskennzeichnungen standardisieren
Funktionen sollten nicht bei jeder Bestellung unterschiedlich geschrieben werden.
Beispielsweise sollte das Unternehmen festlegen, ob es verwendet:
- Teamleitung
- Teamleiter
- Team Lead
- Schichtleitung
- Supervisor
Ähnliche Begriffe sollten nicht ungeplant gemischt werden.
Eine verbindliche Liste erleichtert die Bestellung und sorgt für einheitliche Kleidung.
Standortkennzeichnungen gezielt einsetzen
Ein Standort kann auf Brust, Ärmel oder Nacken angebracht werden.
Beispiele:
- München
- Rosenheim
- Salzburg
- Werk Nord
- Niederlassung Süd
- Zentrale
- Logistikzentrum
Eine feste Standortkennzeichnung ist sinnvoll, wenn Mitarbeiter dauerhaft einem Ort zugeordnet sind.
Wechseln Mitarbeiter regelmäßig zwischen Standorten, ist eine neutrale Grundkollektion flexibler.
Größenmanagement zentral organisieren
Größen sind einer der häufigsten Fehlerquellen.
Empfehlenswert sind:
- Mustergrößensätze
- Anprobetermine
- digitale Größenlisten
- getrennte Größen je Artikel
- Damen-, Herren- und Unisexmodelle
- frühzeitige Berücksichtigung von Übergrößen
Ein Mitarbeiter trägt möglicherweise:
- T-Shirt in Größe L
- Poloshirt in Größe XL
- Softshelljacke in Größe XXL
Deshalb sollte nicht nur eine allgemeine Mitarbeitergröße gespeichert werden.
Übergrößen von Anfang an berücksichtigen
Viele Modelle sind nicht in jedem Farbton bis in große Größen erhältlich.
Bereits bei der Artikelauswahl sollte geprüft werden:
- maximal verfügbare Größe
- verfügbare Farben
- passende Alternativmodelle
- Schnittunterschiede
- Preisunterschiede
- Logo-Wirkung auf großen Größen
Ein Ersatzmodell sollte möglichst früh festgelegt werden.
Damen-, Herren- und Unisexmodelle abstimmen
Eine einheitliche Kollektion kann verschiedene Schnitte enthalten.
Möglich sind:
- Damen-T-Shirts
- Herren-T-Shirts
- Unisex-T-Shirts
- Damen-Poloshirts
- Herren-Poloshirts
- Damenblusen
- Herrenhemden
- Damen-Softshelljacken
- Herren-Softshelljacken
- Unisex-Sweatshirts
Wichtig ist, dass Farben und Materialqualitäten möglichst zusammenpassen.
Musterkollektion vor der Freigabe
Vor einer umfangreichen Bestellung sollte eine Musterkollektion geprüft werden.
Dabei können bewertet werden:
- Passform
- Material
- Farbe
- Stoffgewicht
- Größenwirkung
- Stickerei
- Druck
- Logo-Position
- Pflege
- Tragekomfort
Die freigegebenen Muster dienen später als Referenz.
Referenzmuster aufbewahren
Ein physisches Referenzmuster kann sehr hilfreich sein.
Es zeigt:
- tatsächliche Textilfarbe
- Logo-Größe
- Stickqualität
- Druckposition
- Abstand zur Naht
- Gesamtwirkung
Fotos und digitale Freigaben sind wichtig, ersetzen aber nicht immer ein Originalmuster.
Jahresbedarf realistisch berechnen
Für eine gute Planung sollte der voraussichtliche Jahresbedarf ermittelt werden.
Zu berücksichtigen sind:
- Mitarbeiterzahl
- Neueinstellungen
- Personalfluktuation
- Verschleiß
- Saisonbedarf
- neue Standorte
- neue Abteilungen
- Größenwechsel
- Ersatzbedarf
- Veranstaltungen
- Recruiting
- Lagerreserve
Eine einfache Berechnung basiert auf:
Mitarbeiterzahl × Artikel pro Mitarbeiter + Reserve + erwartete Neueinstellungen.
Beispiel für eine Jahresbedarfsplanung
Ein Unternehmen beschäftigt 600 Mitarbeiter.
Jeder Mitarbeiter erhält:
- vier T-Shirts
- zwei Poloshirts
- zwei Sweatshirts
- eine Softshelljacke
Das ergibt:
- 2.400 T-Shirts
- 1.200 Poloshirts
- 1.200 Sweatshirts
- 600 Softshelljacken
Zusätzlich werden eingeplant:
- zehn Prozent Reserve bei T-Shirts
- fünf Prozent Reserve bei Poloshirts
- Ersatzbedarf bei Sweatshirts
- 60 geplante Neueinstellungen
- Sonderbedarf für Veranstaltungen
Der tatsächliche Jahresbedarf liegt dadurch deutlich über der reinen Erstausstattung.
Mindest- und Meldebestände definieren
Für häufig benötigte Artikel können Mindestbestände festgelegt werden.
Beispielsweise:
- mindestens 20 T-Shirts in Größe M
- mindestens 30 T-Shirts in Größe L
- mindestens 20 T-Shirts in Größe XL
- mindestens zehn Sweatshirts je Hauptgröße
- mindestens fünf Softshelljacken je Standardgröße
Wird der Mindestbestand erreicht, erfolgt eine Nachbestellung.
Dadurch wird verhindert, dass häufig benötigte Größen vollständig fehlen.
ABC-Analyse für Firmenkleidung
Nicht alle Artikel werden gleich häufig benötigt.
Eine einfache Einteilung kann helfen.
A-Artikel
Sehr häufig benötigte Artikel:
- Standard-T-Shirts
- Poloshirts
- Sweatshirts
Diese sollten regelmäßig verfügbar sein.
B-Artikel
Mittlerer Bedarf:
- Fleecejacken
- Softshelljacken
- Westen
Diese können bedarfsgerecht nachbestellt werden.
C-Artikel
Seltener Bedarf:
- Hemden
- Blusen
- Caps
- Sonderartikel
- Eventkleidung
Diese müssen nicht dauerhaft in großen Mengen gelagert werden.
Zentraler oder dezentraler Lagerbestand?
Beide Varianten haben Vorteile.
Zentraler Bestand
Vorteile:
- bessere Kontrolle
- weniger doppelte Lagerhaltung
- einheitliche Ausgabe
- leichterer Überblick
Nachteile:
- längere interne Versandwege
- zusätzlicher logistischer Aufwand
Dezentraler Bestand
Vorteile:
- schnelle Verfügbarkeit vor Ort
- einfache Ausgabe an neue Mitarbeiter
- kurze Wege
Nachteile:
- höhere Gesamtbestände
- unterschiedliche Lagerführung
- weniger Transparenz
Eine Kombination ist häufig sinnvoll.
Zentraler Bestand mit Standortreserve
Ein mögliches Modell:
Die Zentrale lagert größere Mengen der wichtigsten Artikel.
Jeder Standort erhält zusätzlich einen kleinen Reservebestand für:
- neue Mitarbeiter
- Größenwechsel
- beschädigte Kleidung
- Aushilfen
- kurzfristige Einsätze
Sondergrößen und seltene Artikel bleiben im Zentrallager.
Bestellrhythmus festlegen
Nachbestellungen können regelmäßig gebündelt werden.
Mögliche Intervalle:
- wöchentlich
- alle zwei Wochen
- monatlich
- quartalsweise
- saisonal
- vor dem Ausbildungsbeginn
- vor Großprojekten
Welcher Rhythmus sinnvoll ist, hängt vom Personalwechsel und Bedarf ab.
Ein Unternehmen mit vielen Neueinstellungen benötigt häufigere Abrufe als ein Betrieb mit stabiler Belegschaft.
Sammelbestellungen statt vieler Einzelaufträge
Gebündelte Bestellungen bieten organisatorische Vorteile.
Sie erleichtern:
- Datenkontrolle
- Größenprüfung
- Produktionsplanung
- Lieferaufteilung
- Rechnungsprüfung
- Kostenstellenzuordnung
Dringende Einzelbedarfe können über den Reservebestand abgedeckt werden.
Bestellfreigaben strukturieren
Ein klarer Freigabeprozess verhindert falsche oder doppelte Bestellungen.
Ein möglicher Ablauf:
- Standort meldet Bedarf.
- Personalabteilung prüft Mitarbeiterdaten.
- Einkauf kontrolliert Artikel und Budget.
- Marketing prüft Sondermotive.
- Bestellung wird gesammelt freigegeben.
- Produktion erfolgt nach hinterlegten Daten.
- Lieferung wird dokumentiert.
Bei Standardnachbestellungen kann der Prozess vereinfacht werden.
Kostenstellen und Standorte zuordnen
Bei größeren Unternehmen müssen Bestellungen häufig unterschiedlichen Kostenstellen zugeordnet werden.
Mögliche Zuordnungen sind:
- Standort
- Abteilung
- Projekt
- Kostenstelle
- Tochtergesellschaft
- Mitarbeitergruppe
Diese Angaben sollten bereits in der Bestellliste enthalten sein.
Dadurch wird die interne Rechnungszuordnung einfacher.
Lieferung an mehrere Standorte
Mögliche Liefermodelle sind:
- Gesamtlieferung an die Zentrale
- getrennte Pakete je Niederlassung
- direkte Lieferung an einzelne Standorte
- Lieferung an ein Zentrallager
- sortierte Pakete je Abteilung
- Mitarbeiterpakete pro Person
- Kombination mehrerer Modelle
Die beste Lösung hängt von Mitarbeiterzahl, Lagerstruktur und interner Logistik ab.
Pakete nach Mitarbeiter sortieren
Bei großen Bestellungen kann eine personenbezogene Sortierung sinnvoll sein.
Ein Mitarbeiterpaket kann enthalten:
- Name
- Standort
- Abteilung
- Artikel
- Größen
- Stückzahlen
Vorteile:
- schnellere Ausgabe
- weniger interne Sortierung
- klare Zuordnung
- geringeres Verwechslungsrisiko
Diese Lösung ist besonders bei umfangreichen Erstausstattungen interessant.
Pakete nach Abteilung sortieren
Alternativ kann nach Abteilungen geliefert werden.
Beispiele:
- Produktion
- Lager
- Technik
- Verwaltung
- Vertrieb
- Außendienst
Dies ist sinnvoll, wenn die interne Ausgabe durch Abteilungsleitungen erfolgt.
Nachbestellungen für einzelne Mitarbeiter
Auch bei einem Abrufsystem entstehen Einzelbedarfe.
Beispiele:
- neuer Mitarbeiter
- Größenwechsel
- beschädigte Jacke
- Namensänderung
- Funktionswechsel
- Standortwechsel
Für diese Fälle sollten klare Regeln bestehen.
Beispielsweise:
- Bestellungen werden alle zwei Wochen gesammelt.
- Notfälle werden aus dem Reservebestand versorgt.
- Personalisierte Artikel werden separat bestellt.
- Funktionswechsel werden nur bei notwendigem Ersatz berücksichtigt.
Änderungen bei Funktionen und Standorten
Mitarbeiter wechseln möglicherweise:
- Abteilung
- Standort
- Funktion
- Team
- Tochtergesellschaft
Zu starke Personalisierung kann dann unpraktisch werden.
Eine wirtschaftliche Lösung ist:
- Firmenlogo dauerhaft auf dem Textil
- Funktion nur bei ausgewählten Mitarbeitern
- Standort nur bei dauerhafter Zuordnung
- Name gegebenenfalls über separates Namensschild
Rebranding und Logoänderungen
Bei einem Rebranding sollte nicht sofort der gesamte Bestand vernichtet werden.
Zunächst sollte geprüft werden:
- welche Bestände vorhanden sind
- welche Artikel noch ausgegeben werden können
- wann das neue Logo verbindlich eingesetzt wird
- ob Übergangsfristen bestehen
- welche Standorte zuerst umgestellt werden
- welche Textilien nachbestellt werden müssen
Eine schrittweise Umstellung kann wirtschaftlicher sein.
Firmenkleidung bei Unternehmensübernahmen
Nach einer Übernahme oder Fusion müssen möglicherweise mehrere Firmenkollektionen zusammengeführt werden.
Zu klären sind:
- zukünftiger Unternehmensname
- neues oder bestehendes Logo
- gemeinsame Farben
- Standortkennzeichnungen
- Restbestände
- Übergangszeit
- neue Mitarbeiterpakete
- Liefer- und Freigabeprozesse
Eine neue Grundkollektion kann den Zusammenschluss sichtbar unterstützen.
Lieferfähigkeit und Alternativartikel
Auch langfristig etablierte Textilmodelle können verändert oder eingestellt werden.
Deshalb sollte für wichtige Artikel geprüft werden:
- langfristige Verfügbarkeit
- alternative Farben
- Ersatzmodelle
- kompatible Damen- und Herrenvarianten
- alternative Größenbereiche
Für zentrale Artikel sollte möglichst ein Ersatzprodukt definiert sein.
Umgang mit Farbabweichungen
Textilfarben können sich zwischen verschiedenen Produktionschargen leicht unterscheiden.
Dieses Risiko lässt sich reduzieren durch:
- größere Sammelbestellungen
- frühzeitige Bedarfsschätzung
- möglichst gleiche Artikel
- verbindliche Farbcodes
- Referenzmuster
- getrennte Nutzung unterschiedlicher Chargen
Eine vollkommen identische Farbwiedergabe über viele Jahre lässt sich nicht immer garantieren.
Qualitätssicherung bei Nachbestellungen
Jede Nachbestellung sollte anhand der hinterlegten Referenzdaten geprüft werden.
Kontrolliert werden können:
- Artikel
- Farbe
- Größe
- Logo
- Garnfarbe
- Druckposition
- Motivgröße
- Funktion
- Standort
- Stückzahl
Bei umfangreichen Projekten ist eine mehrstufige Qualitätskontrolle sinnvoll.
Wareneingang intern prüfen
Auch das Unternehmen sollte gelieferte Firmenkleidung strukturiert prüfen.
Zu kontrollieren sind:
- Gesamtmenge
- Größen
- Artikel
- Farben
- Personalisierungen
- Lieferaufteilung
- sichtbare Veredelungsfehler
- beschädigte Verpackungen
Abweichungen sollten möglichst direkt dokumentiert werden.
Kleidungsausgabe dokumentieren
Eine Ausgabeliste kann enthalten:
- Mitarbeitername
- Personalnummer
- Abteilung
- Standort
- Artikel
- Größe
- Stückzahl
- Ausgabedatum
- Rückgabepflicht
- Ersatzgrund
Dadurch lässt sich der tatsächliche Verbrauch besser auswerten.
Rückgabe bei Austritt
Bei langlebigen Jacken oder Westen kann eine Rückgabe vorgesehen werden.
Zu klären sind:
- welche Artikel zurückgegeben werden müssen
- in welchem Zustand
- wer die Rückgabe kontrolliert
- wie Textilien gereinigt werden
- ob eine Wiederverwendung möglich ist
- wie personalisierte Artikel behandelt werden
T-Shirts und stark getragene Oberteile eignen sich häufig weniger für eine erneute Ausgabe als robuste Jacken.
Reservebestände richtig planen
Ein Reservebestand sollte sich auf tatsächlich benötigte Artikel konzentrieren.
Geeignet sind insbesondere:
- Standard-T-Shirts
- Poloshirts
- Sweatshirts
- Fleecejacken
- Softshelljacken
Reserveartikel sollten möglichst:
- nicht personalisiert sein
- keine zeitlich begrenzten Motive tragen
- neutral nach Standort sein
- in häufig benötigten Größen vorhanden sein
Überbestände vermeiden
Zu große Lagerbestände binden Kapital und können veralten.
Überbestände entstehen häufig durch:
- falsch geschätzte Größen
- zu viele Sondermodelle
- projektbezogene Kleidung
- wechselnde Firmenfarben
- personalisierte Artikel
- veraltete Logos
- nicht mehr benötigte Standortkennzeichnungen
Eine gute Verbrauchsauswertung verbessert zukünftige Planungen.
Nachhaltige Beschaffung durch bessere Planung
Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur, bestimmte Materialien auszuwählen.
Auch eine gute Organisation reduziert unnötigen Verbrauch.
Sinnvoll sind:
- langlebige Textilien
- langfristig verfügbare Artikel
- realistische Bestellmengen
- passende Größen
- flexible Grundmodelle
- reduzierte Personalisierung
- Wiederverwendung geeigneter Artikel
- gezielte Reservebestände
- separate Aktionskleidung
- planbare Nachbestellungen
Optional können Bio-Baumwolle oder recycelte Materialien berücksichtigt werden, sofern sie zu Einsatzbereich und Pflege passen.
Pflegeanforderungen frühzeitig festlegen
Vor der Artikelauswahl sollte geklärt werden:
- Wer wäscht die Kleidung?
- Wie häufig wird sie gewaschen?
- Welche Temperatur ist notwendig?
- Wird ein Trockner verwendet?
- Ist industrielle Wäsche vorgesehen?
- Welche Verschmutzungen treten auf?
- Welche Pflege benötigt die Veredelung?
Die Anforderungen unterscheiden sich zwischen Verwaltung, Produktion, Gastronomie und technischen Bereichen erheblich.
Schutzkleidung nicht mit Firmenkleidung vermischen
Normale Firmenkleidung ist nicht automatisch:
- Warnschutzkleidung
- flammhemmende Kleidung
- antistatische Kleidung
- Chemikalienschutzkleidung
- Schnittschutzkleidung
- Hygienekleidung
- Reinraumkleidung
- Kälteschutzkleidung
Wenn entsprechende Schutzfunktionen erforderlich sind, müssen geeignete zertifizierte Produkte ausgewählt werden.
Die Veredelung darf die Schutzwirkung nicht unzulässig beeinträchtigen.
Praxisbeispiel: Unternehmensgruppe mit 2.800 Mitarbeitern
Eine Unternehmensgruppe betreibt:
- neun Produktionsstandorte
- vier Logistikzentren
- eine Hauptverwaltung
- mehrere regionale Servicebüros
Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 2.800 Mitarbeiter.
Bisher bestellte jeder Standort seine Firmenkleidung selbst. Dadurch wurden mehr als 30 unterschiedliche T-Shirt-, Polo- und Jackenmodelle verwendet.
Die Gruppe führt eine zentrale Kollektion ein.
Freigegeben werden:
- ein T-Shirtmodell
- ein Poloshirt für Damen und Herren
- ein Unisex-Sweatshirt
- eine Fleecejacke
- eine Softshelljacke für Damen und Herren
- ein Hemd
- eine Bluse
- eine Cap
Für Produktion und Lager gilt:
- fünf T-Shirts
- zwei Sweatshirts
- eine Fleecejacke
- eine Softshelljacke
Technische Mitarbeiter erhalten:
- vier T-Shirts
- zwei Poloshirts
- zwei Sweatshirts
- eine Fleecejacke
- eine Softshelljacke
Verwaltung und Außendienst erhalten:
- drei Poloshirts
- zwei Hemden oder Blusen
- eine Strickjacke
- eine Softshelljacke
Das Firmenlogo wird auf der linken Brust angebracht. Funktionen werden nur bei Teamleitern und Servicemitarbeitern ergänzt.
T-Shirts und Sweatshirts erhalten DTF-Druck. Poloshirts, Hemden, Blusen, Fleecejacken, Softshelljacken und Caps werden bestickt.
Die Unternehmensgruppe plant den Jahresbedarf und legt Reservegrößen fest. Neue Mitarbeiter werden über standardisierte Starterpakete ausgestattet.
Jeder Standort meldet seinen Bedarf monatlich über eine gemeinsame Liste. Der Einkauf bündelt die Bestellungen.
Häufig benötigte T-Shirts und Sweatshirts werden zentral bevorratet. Jacken und personalisierte Artikel werden nach Bedarf abgerufen.
Alle Artikelnummern, Logo-Dateien, Stickprogramme, Druckdaten und Größen werden zentral dokumentiert.
Nach zwölf Monaten kann die Gruppe den tatsächlichen Verbrauch je Standort und Mitarbeitergruppe auswerten und die Reservebestände entsprechend anpassen.
Wie Printex24 Unternehmen bei Abruf- und Nachbestellkonzepten unterstützt
Printex24 unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung einer langfristig nutzbaren Firmenkollektion.
Zum möglichen Leistungsumfang gehören:
- Beratung bei der Textilauswahl
- Entwicklung einer zentralen Grundkollektion
- Auswahl langfristig verfügbarer Artikel
- Definition von Mitarbeiterpaketen
- Größenplanung
- Auswahl von Damen-, Herren- und Unisexmodellen
- Prüfung der Logodateien
- Erstellung professioneller Stickdaten
- Vorbereitung der Druckdaten
- professionelle Stickerei
- moderner DTF-Druck
- Umsetzung von Funktionen und Standorten
- Vorbereitung von Starterpaketen
- Unterstützung bei späteren Nachbestellungen
- Dokumentation wiederkehrender Veredelungsdaten
Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Stickerei und Textildruck begleitet Printex24 sowohl mittelständische Unternehmen als auch größere Unternehmensgruppen mit hohem und wiederkehrendem Textilbedarf.
Angebot für eine zentrale Firmenkollektion anfragen
Für eine konkrete Anfrage sind folgende Angaben hilfreich:
- Anzahl der Mitarbeiter
- Anzahl der Standorte
- Abteilungen und Tätigkeitsbereiche
- aktuelle Textilmodelle
- gewünschte Grundkollektion
- Artikel pro Mitarbeiter
- erwarteter Jahresbedarf
- geplante Neueinstellungen
- benötigte Größen
- Damen-, Herren- und Unisexmodelle
- Firmenfarben
- Firmenlogo
- gewünschte Positionen
- Stickerei oder DTF-Druck
- Namen und Funktionskennzeichnungen
- gewünschte Lieferstruktur
- Reservebedarf
- gewünschter Liefertermin
Bei umfangreichen Projekten empfiehlt sich eine Gliederung nach Standort, Abteilung und Mitarbeitergruppe.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Abrufbestellung für Firmenkleidung?
Bei einer Abrufbestellung werden Artikel, Veredelung und Konditionen vorab festgelegt. Die benötigten Mengen werden anschließend schrittweise bestellt oder geliefert.
Für welche Unternehmensgröße lohnt sich ein Abrufkonzept?
Ein Abrufkonzept kann bereits ab mittleren Mitarbeiterzahlen sinnvoll sein. Besonders vorteilhaft ist es bei mehreren Standorten, regelmäßigem Personalwechsel und wiederkehrenden Nachbestellungen.
Müssen alle Textilien sofort bestellt werden?
Nicht zwingend. Je nach Konzept können Mengen geplant und anschließend in Teilbestellungen abgerufen werden.
Welche Artikel eignen sich für eine zentrale Grundkollektion?
Häufig verwendet werden T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Fleecejacken, Softshelljacken, Westen, Hemden und Blusen.
Können mehrere Standorte unterschiedlich beliefert werden?
Ja. Bestellungen können nach Standort, Abteilung oder Mitarbeitergruppe sortiert und entsprechend verteilt werden.
Können Namen und Funktionen bei Nachbestellungen ergänzt werden?
Ja. Personalisierte Varianten können auf Basis der gespeicherten Veredelungsdaten umgesetzt werden.
Ist Stickerei für ein Nachbestellkonzept geeignet?
Ja. Ein hinterlegtes Stickprogramm ermöglicht eine möglichst einheitliche Wiederholung von Logo, Garnfarben und Motivgröße.
Kann DTF-Druck bei Abrufbestellungen verwendet werden?
Ja. DTF-Druck eignet sich besonders für T-Shirts, Sweatshirts, Hoodies und größere Rückenlogos.
Wie werden neue Mitarbeiter schnell ausgestattet?
Für jede Mitarbeitergruppe kann ein festes Starterpaket definiert werden. Häufig benötigte Artikel können zusätzlich als Reserve bereitgehalten werden.
Wie lassen sich unterschiedliche Größen organisieren?
Empfehlenswert sind Mustergrößensätze, getrennte Größenangaben je Artikel und zentrale Mitarbeiterlisten.
Können Übergrößen berücksichtigt werden?
Ja. Die Verfügbarkeit sollte bereits bei der Auswahl der Grundkollektion geprüft werden.
Was passiert, wenn ein Artikel nicht mehr verfügbar ist?
Für zentrale Artikel sollte möglichst früh ein passendes Ersatzmodell definiert werden.
Können Funktions- und Standortwechsel berücksichtigt werden?
Ja. Eine möglichst neutrale Grundkollektion erleichtert die Weiterverwendung. Funktionen und Standorte sollten nur gezielt personalisiert werden.
Eignet sich ein Reservebestand für jedes Unternehmen?
Ein Reservebestand ist besonders sinnvoll bei häufigen Neueinstellungen, Saisonkräften und kurzfristigem Ersatzbedarf.
Ersetzt ein Abrufkonzept die interne Lagerverwaltung?
Nein. Das Unternehmen sollte weiterhin Ausgaben, Rückgaben, Bestände und tatsächlichen Verbrauch dokumentieren.
Fazit
Eine zentrale Beschaffung mit Abruf- und Nachbestellkonzept schafft klare Strukturen für Unternehmen mit regelmäßigem Bedarf an Firmenkleidung.
Statt vieler einzelner Bestellungen werden Artikel, Farben, Schnitte, Logos und Positionen einmal verbindlich festgelegt. Standorte und Abteilungen rufen anschließend nur noch die tatsächlich benötigten Mengen ab.
T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Fleecejacken und Softshelljacken bilden für viele Unternehmen eine zuverlässige Grundkollektion. Hemden, Blusen, Westen, Caps und weitere Artikel können für bestimmte Funktionen ergänzt werden.
Stickerei eignet sich besonders für hochwertige Logos auf Poloshirts, Hemden und Jacken. DTF-Druck ermöglicht detailreiche Motive, größere Rückenkennzeichnungen und flexible Varianten.
Standardisierte Mitarbeiterpakete, zentrale Größenlisten und definierte Reservebestände beschleunigen die Ausstattung neuer Mitarbeiter. Gespeicherte Stick- und Druckdaten sorgen dafür, dass spätere Nachbestellungen möglichst einheitlich umgesetzt werden können.
So entsteht aus einzelnen Textilbestellungen ein planbares und langfristig nutzbares Beschaffungssystem.
Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24
Fachliche Erfahrung: Mehr als 25 Jahre Stickerei, Textildruck und Firmenkleidung
Zuletzt fachlich überarbeitet: Juli 2026