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Ratgeber

Firmenkleidung zentral beschaffen und flexibel abrufen

19. Juli 2026

Zentrale Beschaffung von Firmenkleidung mit Abruf- und Nachbestellkonzept

Viele Unternehmen bestellen Firmenkleidung erst dann, wenn einzelne Mitarbeiter etwas benötigen. Eine Abteilung bestellt neue Poloshirts, ein Standort braucht Softshelljacken und kurz darauf fehlen in einer anderen Niederlassung T-Shirts in bestimmten Größen.

Bei kleinen Teams kann diese Vorgehensweise funktionieren. Bei mehreren hundert Mitarbeitern, verschiedenen Standorten und regelmäßigem Personalwechsel entsteht jedoch schnell ein unübersichtlicher Beschaffungsprozess.

Unterschiedliche Artikel, abweichende Farben, verschiedene Logo-Größen und viele kleine Einzelbestellungen erhöhen den Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig steigt das Risiko, dass bestimmte Modelle später nicht mehr verfügbar sind oder neue Mitarbeiter nicht rechtzeitig ausgestattet werden können.

Eine zentrale Beschaffung mit klar definiertem Abruf- und Nachbestellkonzept löst viele dieser Probleme. Das Unternehmen legt eine verbindliche Grundkollektion fest, bündelt größere Mengen und ruft Textilien anschließend bedarfsgerecht für Standorte, Abteilungen oder neue Mitarbeiter ab.

Printex24 unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung und Veredelung langfristig nutzbarer Firmenkollektionen. T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Hoodies, Fleecejacken, Softshelljacken, Westen, Hemden, Blusen, Caps und weitere Textilien können professionell bestickt oder bedruckt werden.

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Stickerei und Textildruck begleitet Printex24 sowohl einzelne Nachbestellungen als auch umfangreiche Firmenprojekte mit vielen Mitarbeitern und mehreren Standorten.

Das Wichtigste auf einen Blick

Eine zentrale Beschaffung von Firmenkleidung bietet folgende Vorteile:

  • einheitliche Textilien für alle Standorte
  • verbindliche Farben und Logo-Positionen
  • weniger Einzelbestellungen
  • planbare Nachbestellungen
  • schnellere Ausstattung neuer Mitarbeiter
  • bessere Kontrolle über Artikel und Größen
  • geringeres Risiko unterschiedlicher Qualitäten
  • klare Freigabeprozesse
  • planbare Budgets
  • weniger organisatorischer Aufwand

Ein Abrufkonzept eignet sich besonders für Unternehmen mit:

  • mehreren Standorten
  • vielen Mitarbeitern
  • regelmäßigem Personalwechsel
  • starkem Wachstum
  • saisonalem Bedarf
  • wiederkehrenden Neueinstellungen
  • mehreren Abteilungen
  • unterschiedlichen Mitarbeiterpaketen
  • langfristigem Textilbedarf
  • regelmäßigem Ersatz- und Nachbestellungsbedarf

Was bedeutet zentrale Beschaffung von Firmenkleidung?

Bei einer zentralen Beschaffung legt das Unternehmen verbindlich fest, welche Kleidungsstücke verwendet werden dürfen.

Dazu gehören:

  • Hersteller
  • Artikel
  • Farben
  • Schnitte
  • Größenbereiche
  • Logo-Versionen
  • Veredelungspositionen
  • Stickprogramme
  • Druckdaten
  • Funktionsbezeichnungen
  • Standortkennzeichnungen
  • Mitarbeiterpakete

Die einzelnen Standorte oder Abteilungen wählen nicht mehr selbstständig beliebige Textilien aus.

Sie melden nur noch:

  • benötigte Artikel
  • Größen
  • Stückzahlen
  • Funktionen
  • Namen
  • Lieferadressen

Dadurch bleibt das Erscheinungsbild an allen Standorten einheitlich.

Was ist ein Abrufkonzept?

Bei einem Abrufkonzept wird der voraussichtliche Bedarf zunächst geplant und anschließend in Teilmengen abgerufen.

Das kann bedeuten:

  • größere Gesamtmenge vorplanen
  • Textilien schrittweise veredeln
  • nach Bedarf an Standorte liefern
  • regelmäßig neue Mitarbeiter ergänzen
  • saisonale Mengen abrufen
  • Reservebestände nutzen
  • Nachbestellungen bündeln

Das Unternehmen muss dadurch nicht jede Bestellung vollständig neu vorbereiten.

Artikel, Logo, Farben und Positionen sind bereits festgelegt.

Für welche Unternehmen eignet sich ein Abrufsystem?

Ein Abruf- und Nachbestellkonzept eignet sich unter anderem für:

  • Industrieunternehmen
  • Produktionsbetriebe
  • Bauunternehmen
  • Logistikunternehmen
  • Speditionen
  • Handelsketten
  • Hotelgruppen
  • Pflegeunternehmen
  • Kliniken
  • Gebäudedienstleister
  • Personaldienstleister
  • Autohausgruppen
  • Telekommunikationsunternehmen
  • kommunale Betriebe
  • Franchise-Systeme
  • Unternehmensgruppen
  • große Handwerksbetriebe
  • Unternehmen mit mehreren Niederlassungen

Entscheidend ist nicht nur die Unternehmensgröße.

Auch ein Betrieb mit 80 Mitarbeitern kann von einem Abrufkonzept profitieren, wenn regelmäßig neue Mitarbeiter eingestellt werden oder mehrere Standorte vorhanden sind.

Warum viele Einzelbestellungen teuer und unübersichtlich werden

Eine einzelne Nachbestellung wirkt zunächst unkompliziert.

Problematisch wird es, wenn:

  • jede Abteilung separat bestellt
  • unterschiedliche Ansprechpartner beteiligt sind
  • keine verbindlichen Artikel festgelegt wurden
  • Logo-Dateien mehrfach versendet werden
  • Positionen jedes Mal neu abgestimmt werden
  • Farben unterschiedlich interpretiert werden
  • kleine Stückzahlen häufig produziert werden
  • Lieferungen an viele Standorte ungeplant erfolgen

Dadurch entstehen nicht nur zusätzliche Kosten.

Es besteht auch die Gefahr, dass die Firmenkleidung zunehmend uneinheitlich aussieht.

Typische Folgen einer dezentralen Beschaffung

Bei einer nicht zentral gesteuerten Beschaffung treten häufig folgende Probleme auf:

  • verschiedene Poloshirtmodelle
  • unterschiedliche Farbtöne
  • abweichende Stoffqualitäten
  • verschiedene Logo-Größen
  • wechselnde Logo-Positionen
  • unterschiedliche Garnfarben
  • veraltete Logodateien
  • fehlende Übergrößen
  • nicht mehr verfügbare Artikel
  • unvollständige Mitarbeiterpakete
  • doppelte Bestellungen
  • unnötige Lagerbestände

Eine zentrale Artikel- und Veredelungsliste verhindert viele dieser Abweichungen.

Die Grundkollektion als Basis

Eine erfolgreiche Firmenkollektion sollte möglichst übersichtlich bleiben.

Eine typische Grundkollektion kann enthalten:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Hemden
  • Blusen
  • Caps
  • Mützen

Nicht jedes Unternehmen benötigt alle Artikel.

Eine gute Grundkollektion enthält nur Textilien, die tatsächlich regelmäßig verwendet werden.

Wenige Artikel sind häufig besser

Eine zu große Produktauswahl erschwert:

  • Lagerhaltung
  • Größenplanung
  • Nachbestellung
  • Qualitätskontrolle
  • Mitarbeiterzuordnung
  • Kostenkontrolle

Viele Unternehmen benötigen nicht zehn verschiedene T-Shirtmodelle.

Häufig reichen:

  • ein Standard-T-Shirt
  • ein hochwertigeres Poloshirt
  • ein Sweatshirt
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Zusätzliche Artikel können für bestimmte Abteilungen ergänzt werden.

Artikel nach Einsatzbereich festlegen

Die Kollektion sollte nicht nur nach Produktart, sondern nach Tätigkeit geplant werden.

Beispielsweise:

Produktion

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken

Lager und Logistik

  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen

Außendienst

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Softshelljacken
  • Westen

Verwaltung

  • Poloshirts
  • Hemden
  • Blusen
  • Strickjacken

Technik

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken

So erhält jede Mitarbeitergruppe passende Artikel, ohne dass der Markenauftritt uneinheitlich wird.

Mitarbeiterpakete definieren

Für größere Unternehmen ist es sinnvoll, feste Ausstattungspakete zu definieren.

Ein mögliches Basispaket:

  • fünf T-Shirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Ein mögliches Kundenkontaktpaket:

  • vier Poloshirts
  • zwei Hemden oder Blusen
  • eine Strickjacke
  • eine Softshelljacke

Ein mögliches Technikpaket:

  • vier T-Shirts
  • zwei Poloshirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Dadurch lässt sich der Bedarf neuer Mitarbeiter schnell berechnen.

Starterpakete für neue Mitarbeiter

Neue Mitarbeiter sollten möglichst bereits zum ersten Arbeitstag passende Firmenkleidung erhalten.

Ein festgelegtes Starterpaket erleichtert den Ablauf.

Der Prozess kann so aussehen:

  • Abteilung erfassen
  • Mitarbeiterpaket zuordnen
  • Größen aufnehmen
  • Personalisierung festlegen
  • Bestellung auslösen
  • Ausgabe dokumentieren

Die Personalabteilung muss dadurch nicht bei jeder Einstellung neu entscheiden, welche Artikel benötigt werden.

Rollen und Verantwortlichkeiten festlegen

Eine zentrale Beschaffung funktioniert nur, wenn klare Zuständigkeiten bestehen.

Mögliche beteiligte Bereiche sind:

  • Einkauf
  • Personalabteilung
  • Marketing
  • Geschäftsleitung
  • Standortleitung
  • Arbeitssicherheit
  • Lagerverwaltung
  • Buchhaltung

Jede Stelle sollte wissen, welche Aufgabe sie übernimmt.

Beispielsweise:

  • Marketing gibt Logo und Gestaltung frei.
  • Einkauf definiert Artikel und Preise.
  • Personal erfasst Mitarbeiter und Größen.
  • Standortleitungen melden Mengen.
  • Lager verwaltet Reservebestände.
  • Arbeitssicherheit prüft besondere Anforderungen.

Eine zentrale Freigabestelle bestimmen

Eine verbindliche Freigabestelle verhindert widersprüchliche Entscheidungen.

Freigegeben werden sollten:

  • Artikel
  • Farben
  • Größenbereiche
  • Logo-Dateien
  • Veredelungspositionen
  • Mitarbeiterpakete
  • Funktionsbezeichnungen
  • Standortangaben
  • Sondermotive

Ohne zentrale Freigabe besteht die Gefahr, dass einzelne Standorte eigene Varianten entwickeln.

Stammdaten für jeden Artikel dokumentieren

Für jeden freigegebenen Artikel sollten feste Stammdaten gespeichert werden.

Dazu gehören:

  • Hersteller
  • Artikelnummer
  • Artikelname
  • Farbe
  • Farbcode
  • Größenbereich
  • Schnitt
  • Material
  • Pflegehinweise
  • Veredelungsverfahren
  • Logo-Position
  • Motivgröße
  • Stickprogramm
  • Druckdatei
  • Freigabedatum

Diese Daten bilden die Grundlage für spätere Nachbestellungen.

Logo-Versionen verbindlich festlegen

Viele Unternehmen verfügen über mehrere Logo-Versionen.

Beispielsweise:

  • farbiges Logo
  • weißes Logo
  • schwarzes Logo
  • Wortmarke
  • Bildmarke
  • kompakte Version
  • horizontale Version

Für jedes Textil sollte definiert werden, welche Variante verwendet wird.

Ein mögliches System:

  • farbiges Logo auf weißen Textilien
  • weißes Logo auf dunklen Textilien
  • kompakte Bildmarke auf Caps
  • horizontale Wortmarke auf dem Rücken
  • Ton-in-Ton-Version für Hemden und Blusen

Veredelungspositionen dokumentieren

Typische Positionen sind:

  • linke Brust
  • rechte Brust
  • Rücken
  • Ärmel
  • Nacken
  • Kragen
  • Vorderseite von Caps

Jede Position sollte eindeutig beschrieben werden.

Nicht ausreichend ist die Angabe „Logo auf der Brust“.

Besser sind Angaben wie:

  • linke Brust
  • Motivbreite 90 Millimeter
  • Abstand zur Knopfleiste
  • festgelegte Garnfarben
  • Funktion auf der rechten Brust
  • Standort am linken Ärmel

Stickerei als Teil eines Nachbestellkonzepts

Stickerei eignet sich besonders für:

  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen
  • Hemden
  • Blusen
  • Caps
  • Mützen

Ein freigegebenes Stickprogramm ermöglicht eine möglichst einheitliche Wiederholung des Logos.

Gespeichert werden sollten:

  • Stickdatei
  • Motivgröße
  • Garnfarben
  • Position
  • Ausrichtung
  • Abstände
  • gegebenenfalls Namensschrift

Dadurch müssen diese Angaben nicht bei jeder Bestellung neu festgelegt werden.

DTF-Druck im Abrufsystem

DTF-Druck eignet sich besonders für:

  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Funktionsshirts
  • größere Rückenlogos
  • mehrfarbige Motive
  • Funktionskennzeichnungen
  • Standortvarianten

Für ein langfristiges Abrufkonzept sollten gespeichert werden:

  • freigegebene Druckdatei
  • Motivgröße
  • Druckposition
  • Farbausführung
  • Textilfarbe
  • Funktionsvarianten
  • Standortvarianten

So können spätere Nachbestellungen nach denselben Vorgaben umgesetzt werden.

Stickerei und DTF-Druck sinnvoll kombinieren

Viele Firmenkollektionen verwenden beide Verfahren.

Eine mögliche Kombination:

  • T-Shirts mit DTF-Druck
  • Poloshirts mit Stickerei
  • Sweatshirts mit Bruststickerei
  • Softshelljacken mit Sticklogo
  • Hoodies mit großem Rückenprint
  • Caps mit gesticktem Firmenzeichen

Die Verfahren müssen nicht identisch aussehen.

Wichtig ist, dass Logo-Proportionen, Farben und Gesamtwirkung zusammenpassen.

Namen und Funktionen verwalten

Personalisierungen erhöhen den organisatorischen Aufwand.

Mögliche Angaben sind:

  • Vorname
  • vollständiger Name
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort
  • Personalnummer

Für ein Abrufsystem sollte klar festgelegt werden:

  • welche Mitarbeiter personalisiert werden
  • welche Schreibweise verwendet wird
  • welche Schrift vorgesehen ist
  • wo der Name angebracht wird
  • wer die Schreibweise kontrolliert
  • ob die Kleidung später weiterverwendet werden kann

Wann Namen sinnvoll sind

Namen eignen sich besonders für:

  • Kundenservice
  • Empfang
  • Verkauf
  • Außendienst
  • Teamleitung
  • Beratung
  • langfristig beschäftigte Mitarbeiter

Bei hoher Fluktuation oder häufig wechselnden Einsätzen ist eine Funktionskennzeichnung häufig wirtschaftlicher.

Funktionskennzeichnungen standardisieren

Funktionen sollten nicht bei jeder Bestellung unterschiedlich geschrieben werden.

Beispielsweise sollte das Unternehmen festlegen, ob es verwendet:

  • Teamleitung
  • Teamleiter
  • Team Lead
  • Schichtleitung
  • Supervisor

Ähnliche Begriffe sollten nicht ungeplant gemischt werden.

Eine verbindliche Liste erleichtert die Bestellung und sorgt für einheitliche Kleidung.

Standortkennzeichnungen gezielt einsetzen

Ein Standort kann auf Brust, Ärmel oder Nacken angebracht werden.

Beispiele:

  • München
  • Rosenheim
  • Salzburg
  • Werk Nord
  • Niederlassung Süd
  • Zentrale
  • Logistikzentrum

Eine feste Standortkennzeichnung ist sinnvoll, wenn Mitarbeiter dauerhaft einem Ort zugeordnet sind.

Wechseln Mitarbeiter regelmäßig zwischen Standorten, ist eine neutrale Grundkollektion flexibler.

Größenmanagement zentral organisieren

Größen sind einer der häufigsten Fehlerquellen.

Empfehlenswert sind:

  • Mustergrößensätze
  • Anprobetermine
  • digitale Größenlisten
  • getrennte Größen je Artikel
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle
  • frühzeitige Berücksichtigung von Übergrößen

Ein Mitarbeiter trägt möglicherweise:

  • T-Shirt in Größe L
  • Poloshirt in Größe XL
  • Softshelljacke in Größe XXL

Deshalb sollte nicht nur eine allgemeine Mitarbeitergröße gespeichert werden.

Übergrößen von Anfang an berücksichtigen

Viele Modelle sind nicht in jedem Farbton bis in große Größen erhältlich.

Bereits bei der Artikelauswahl sollte geprüft werden:

  • maximal verfügbare Größe
  • verfügbare Farben
  • passende Alternativmodelle
  • Schnittunterschiede
  • Preisunterschiede
  • Logo-Wirkung auf großen Größen

Ein Ersatzmodell sollte möglichst früh festgelegt werden.

Damen-, Herren- und Unisexmodelle abstimmen

Eine einheitliche Kollektion kann verschiedene Schnitte enthalten.

Möglich sind:

  • Damen-T-Shirts
  • Herren-T-Shirts
  • Unisex-T-Shirts
  • Damen-Poloshirts
  • Herren-Poloshirts
  • Damenblusen
  • Herrenhemden
  • Damen-Softshelljacken
  • Herren-Softshelljacken
  • Unisex-Sweatshirts

Wichtig ist, dass Farben und Materialqualitäten möglichst zusammenpassen.

Musterkollektion vor der Freigabe

Vor einer umfangreichen Bestellung sollte eine Musterkollektion geprüft werden.

Dabei können bewertet werden:

  • Passform
  • Material
  • Farbe
  • Stoffgewicht
  • Größenwirkung
  • Stickerei
  • Druck
  • Logo-Position
  • Pflege
  • Tragekomfort

Die freigegebenen Muster dienen später als Referenz.

Referenzmuster aufbewahren

Ein physisches Referenzmuster kann sehr hilfreich sein.

Es zeigt:

  • tatsächliche Textilfarbe
  • Logo-Größe
  • Stickqualität
  • Druckposition
  • Abstand zur Naht
  • Gesamtwirkung

Fotos und digitale Freigaben sind wichtig, ersetzen aber nicht immer ein Originalmuster.

Jahresbedarf realistisch berechnen

Für eine gute Planung sollte der voraussichtliche Jahresbedarf ermittelt werden.

Zu berücksichtigen sind:

  • Mitarbeiterzahl
  • Neueinstellungen
  • Personalfluktuation
  • Verschleiß
  • Saisonbedarf
  • neue Standorte
  • neue Abteilungen
  • Größenwechsel
  • Ersatzbedarf
  • Veranstaltungen
  • Recruiting
  • Lagerreserve

Eine einfache Berechnung basiert auf:

Mitarbeiterzahl × Artikel pro Mitarbeiter + Reserve + erwartete Neueinstellungen.

Beispiel für eine Jahresbedarfsplanung

Ein Unternehmen beschäftigt 600 Mitarbeiter.

Jeder Mitarbeiter erhält:

  • vier T-Shirts
  • zwei Poloshirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Softshelljacke

Das ergibt:

  • 2.400 T-Shirts
  • 1.200 Poloshirts
  • 1.200 Sweatshirts
  • 600 Softshelljacken

Zusätzlich werden eingeplant:

  • zehn Prozent Reserve bei T-Shirts
  • fünf Prozent Reserve bei Poloshirts
  • Ersatzbedarf bei Sweatshirts
  • 60 geplante Neueinstellungen
  • Sonderbedarf für Veranstaltungen

Der tatsächliche Jahresbedarf liegt dadurch deutlich über der reinen Erstausstattung.

Mindest- und Meldebestände definieren

Für häufig benötigte Artikel können Mindestbestände festgelegt werden.

Beispielsweise:

  • mindestens 20 T-Shirts in Größe M
  • mindestens 30 T-Shirts in Größe L
  • mindestens 20 T-Shirts in Größe XL
  • mindestens zehn Sweatshirts je Hauptgröße
  • mindestens fünf Softshelljacken je Standardgröße

Wird der Mindestbestand erreicht, erfolgt eine Nachbestellung.

Dadurch wird verhindert, dass häufig benötigte Größen vollständig fehlen.

ABC-Analyse für Firmenkleidung

Nicht alle Artikel werden gleich häufig benötigt.

Eine einfache Einteilung kann helfen.

A-Artikel

Sehr häufig benötigte Artikel:

  • Standard-T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts

Diese sollten regelmäßig verfügbar sein.

B-Artikel

Mittlerer Bedarf:

  • Fleecejacken
  • Softshelljacken
  • Westen

Diese können bedarfsgerecht nachbestellt werden.

C-Artikel

Seltener Bedarf:

  • Hemden
  • Blusen
  • Caps
  • Sonderartikel
  • Eventkleidung

Diese müssen nicht dauerhaft in großen Mengen gelagert werden.

Zentraler oder dezentraler Lagerbestand?

Beide Varianten haben Vorteile.

Zentraler Bestand

Vorteile:

  • bessere Kontrolle
  • weniger doppelte Lagerhaltung
  • einheitliche Ausgabe
  • leichterer Überblick

Nachteile:

  • längere interne Versandwege
  • zusätzlicher logistischer Aufwand

Dezentraler Bestand

Vorteile:

  • schnelle Verfügbarkeit vor Ort
  • einfache Ausgabe an neue Mitarbeiter
  • kurze Wege

Nachteile:

  • höhere Gesamtbestände
  • unterschiedliche Lagerführung
  • weniger Transparenz

Eine Kombination ist häufig sinnvoll.

Zentraler Bestand mit Standortreserve

Ein mögliches Modell:

Die Zentrale lagert größere Mengen der wichtigsten Artikel.

Jeder Standort erhält zusätzlich einen kleinen Reservebestand für:

  • neue Mitarbeiter
  • Größenwechsel
  • beschädigte Kleidung
  • Aushilfen
  • kurzfristige Einsätze

Sondergrößen und seltene Artikel bleiben im Zentrallager.

Bestellrhythmus festlegen

Nachbestellungen können regelmäßig gebündelt werden.

Mögliche Intervalle:

  • wöchentlich
  • alle zwei Wochen
  • monatlich
  • quartalsweise
  • saisonal
  • vor dem Ausbildungsbeginn
  • vor Großprojekten

Welcher Rhythmus sinnvoll ist, hängt vom Personalwechsel und Bedarf ab.

Ein Unternehmen mit vielen Neueinstellungen benötigt häufigere Abrufe als ein Betrieb mit stabiler Belegschaft.

Sammelbestellungen statt vieler Einzelaufträge

Gebündelte Bestellungen bieten organisatorische Vorteile.

Sie erleichtern:

  • Datenkontrolle
  • Größenprüfung
  • Produktionsplanung
  • Lieferaufteilung
  • Rechnungsprüfung
  • Kostenstellenzuordnung

Dringende Einzelbedarfe können über den Reservebestand abgedeckt werden.

Bestellfreigaben strukturieren

Ein klarer Freigabeprozess verhindert falsche oder doppelte Bestellungen.

Ein möglicher Ablauf:

  1. Standort meldet Bedarf.
  2. Personalabteilung prüft Mitarbeiterdaten.
  3. Einkauf kontrolliert Artikel und Budget.
  4. Marketing prüft Sondermotive.
  5. Bestellung wird gesammelt freigegeben.
  6. Produktion erfolgt nach hinterlegten Daten.
  7. Lieferung wird dokumentiert.

Bei Standardnachbestellungen kann der Prozess vereinfacht werden.

Kostenstellen und Standorte zuordnen

Bei größeren Unternehmen müssen Bestellungen häufig unterschiedlichen Kostenstellen zugeordnet werden.

Mögliche Zuordnungen sind:

  • Standort
  • Abteilung
  • Projekt
  • Kostenstelle
  • Tochtergesellschaft
  • Mitarbeitergruppe

Diese Angaben sollten bereits in der Bestellliste enthalten sein.

Dadurch wird die interne Rechnungszuordnung einfacher.

Lieferung an mehrere Standorte

Mögliche Liefermodelle sind:

  • Gesamtlieferung an die Zentrale
  • getrennte Pakete je Niederlassung
  • direkte Lieferung an einzelne Standorte
  • Lieferung an ein Zentrallager
  • sortierte Pakete je Abteilung
  • Mitarbeiterpakete pro Person
  • Kombination mehrerer Modelle

Die beste Lösung hängt von Mitarbeiterzahl, Lagerstruktur und interner Logistik ab.

Pakete nach Mitarbeiter sortieren

Bei großen Bestellungen kann eine personenbezogene Sortierung sinnvoll sein.

Ein Mitarbeiterpaket kann enthalten:

  • Name
  • Standort
  • Abteilung
  • Artikel
  • Größen
  • Stückzahlen

Vorteile:

  • schnellere Ausgabe
  • weniger interne Sortierung
  • klare Zuordnung
  • geringeres Verwechslungsrisiko

Diese Lösung ist besonders bei umfangreichen Erstausstattungen interessant.

Pakete nach Abteilung sortieren

Alternativ kann nach Abteilungen geliefert werden.

Beispiele:

  • Produktion
  • Lager
  • Technik
  • Verwaltung
  • Vertrieb
  • Außendienst

Dies ist sinnvoll, wenn die interne Ausgabe durch Abteilungsleitungen erfolgt.

Nachbestellungen für einzelne Mitarbeiter

Auch bei einem Abrufsystem entstehen Einzelbedarfe.

Beispiele:

  • neuer Mitarbeiter
  • Größenwechsel
  • beschädigte Jacke
  • Namensänderung
  • Funktionswechsel
  • Standortwechsel

Für diese Fälle sollten klare Regeln bestehen.

Beispielsweise:

  • Bestellungen werden alle zwei Wochen gesammelt.
  • Notfälle werden aus dem Reservebestand versorgt.
  • Personalisierte Artikel werden separat bestellt.
  • Funktionswechsel werden nur bei notwendigem Ersatz berücksichtigt.

Änderungen bei Funktionen und Standorten

Mitarbeiter wechseln möglicherweise:

  • Abteilung
  • Standort
  • Funktion
  • Team
  • Tochtergesellschaft

Zu starke Personalisierung kann dann unpraktisch werden.

Eine wirtschaftliche Lösung ist:

  • Firmenlogo dauerhaft auf dem Textil
  • Funktion nur bei ausgewählten Mitarbeitern
  • Standort nur bei dauerhafter Zuordnung
  • Name gegebenenfalls über separates Namensschild

Rebranding und Logoänderungen

Bei einem Rebranding sollte nicht sofort der gesamte Bestand vernichtet werden.

Zunächst sollte geprüft werden:

  • welche Bestände vorhanden sind
  • welche Artikel noch ausgegeben werden können
  • wann das neue Logo verbindlich eingesetzt wird
  • ob Übergangsfristen bestehen
  • welche Standorte zuerst umgestellt werden
  • welche Textilien nachbestellt werden müssen

Eine schrittweise Umstellung kann wirtschaftlicher sein.

Firmenkleidung bei Unternehmensübernahmen

Nach einer Übernahme oder Fusion müssen möglicherweise mehrere Firmenkollektionen zusammengeführt werden.

Zu klären sind:

  • zukünftiger Unternehmensname
  • neues oder bestehendes Logo
  • gemeinsame Farben
  • Standortkennzeichnungen
  • Restbestände
  • Übergangszeit
  • neue Mitarbeiterpakete
  • Liefer- und Freigabeprozesse

Eine neue Grundkollektion kann den Zusammenschluss sichtbar unterstützen.

Lieferfähigkeit und Alternativartikel

Auch langfristig etablierte Textilmodelle können verändert oder eingestellt werden.

Deshalb sollte für wichtige Artikel geprüft werden:

  • langfristige Verfügbarkeit
  • alternative Farben
  • Ersatzmodelle
  • kompatible Damen- und Herrenvarianten
  • alternative Größenbereiche

Für zentrale Artikel sollte möglichst ein Ersatzprodukt definiert sein.

Umgang mit Farbabweichungen

Textilfarben können sich zwischen verschiedenen Produktionschargen leicht unterscheiden.

Dieses Risiko lässt sich reduzieren durch:

  • größere Sammelbestellungen
  • frühzeitige Bedarfsschätzung
  • möglichst gleiche Artikel
  • verbindliche Farbcodes
  • Referenzmuster
  • getrennte Nutzung unterschiedlicher Chargen

Eine vollkommen identische Farbwiedergabe über viele Jahre lässt sich nicht immer garantieren.

Qualitätssicherung bei Nachbestellungen

Jede Nachbestellung sollte anhand der hinterlegten Referenzdaten geprüft werden.

Kontrolliert werden können:

  • Artikel
  • Farbe
  • Größe
  • Logo
  • Garnfarbe
  • Druckposition
  • Motivgröße
  • Funktion
  • Standort
  • Stückzahl

Bei umfangreichen Projekten ist eine mehrstufige Qualitätskontrolle sinnvoll.

Wareneingang intern prüfen

Auch das Unternehmen sollte gelieferte Firmenkleidung strukturiert prüfen.

Zu kontrollieren sind:

  • Gesamtmenge
  • Größen
  • Artikel
  • Farben
  • Personalisierungen
  • Lieferaufteilung
  • sichtbare Veredelungsfehler
  • beschädigte Verpackungen

Abweichungen sollten möglichst direkt dokumentiert werden.

Kleidungsausgabe dokumentieren

Eine Ausgabeliste kann enthalten:

  • Mitarbeitername
  • Personalnummer
  • Abteilung
  • Standort
  • Artikel
  • Größe
  • Stückzahl
  • Ausgabedatum
  • Rückgabepflicht
  • Ersatzgrund

Dadurch lässt sich der tatsächliche Verbrauch besser auswerten.

Rückgabe bei Austritt

Bei langlebigen Jacken oder Westen kann eine Rückgabe vorgesehen werden.

Zu klären sind:

  • welche Artikel zurückgegeben werden müssen
  • in welchem Zustand
  • wer die Rückgabe kontrolliert
  • wie Textilien gereinigt werden
  • ob eine Wiederverwendung möglich ist
  • wie personalisierte Artikel behandelt werden

T-Shirts und stark getragene Oberteile eignen sich häufig weniger für eine erneute Ausgabe als robuste Jacken.

Reservebestände richtig planen

Ein Reservebestand sollte sich auf tatsächlich benötigte Artikel konzentrieren.

Geeignet sind insbesondere:

  • Standard-T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Fleecejacken
  • Softshelljacken

Reserveartikel sollten möglichst:

  • nicht personalisiert sein
  • keine zeitlich begrenzten Motive tragen
  • neutral nach Standort sein
  • in häufig benötigten Größen vorhanden sein

Überbestände vermeiden

Zu große Lagerbestände binden Kapital und können veralten.

Überbestände entstehen häufig durch:

  • falsch geschätzte Größen
  • zu viele Sondermodelle
  • projektbezogene Kleidung
  • wechselnde Firmenfarben
  • personalisierte Artikel
  • veraltete Logos
  • nicht mehr benötigte Standortkennzeichnungen

Eine gute Verbrauchsauswertung verbessert zukünftige Planungen.

Nachhaltige Beschaffung durch bessere Planung

Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur, bestimmte Materialien auszuwählen.

Auch eine gute Organisation reduziert unnötigen Verbrauch.

Sinnvoll sind:

  • langlebige Textilien
  • langfristig verfügbare Artikel
  • realistische Bestellmengen
  • passende Größen
  • flexible Grundmodelle
  • reduzierte Personalisierung
  • Wiederverwendung geeigneter Artikel
  • gezielte Reservebestände
  • separate Aktionskleidung
  • planbare Nachbestellungen

Optional können Bio-Baumwolle oder recycelte Materialien berücksichtigt werden, sofern sie zu Einsatzbereich und Pflege passen.

Pflegeanforderungen frühzeitig festlegen

Vor der Artikelauswahl sollte geklärt werden:

  • Wer wäscht die Kleidung?
  • Wie häufig wird sie gewaschen?
  • Welche Temperatur ist notwendig?
  • Wird ein Trockner verwendet?
  • Ist industrielle Wäsche vorgesehen?
  • Welche Verschmutzungen treten auf?
  • Welche Pflege benötigt die Veredelung?

Die Anforderungen unterscheiden sich zwischen Verwaltung, Produktion, Gastronomie und technischen Bereichen erheblich.

Schutzkleidung nicht mit Firmenkleidung vermischen

Normale Firmenkleidung ist nicht automatisch:

  • Warnschutzkleidung
  • flammhemmende Kleidung
  • antistatische Kleidung
  • Chemikalienschutzkleidung
  • Schnittschutzkleidung
  • Hygienekleidung
  • Reinraumkleidung
  • Kälteschutzkleidung

Wenn entsprechende Schutzfunktionen erforderlich sind, müssen geeignete zertifizierte Produkte ausgewählt werden.

Die Veredelung darf die Schutzwirkung nicht unzulässig beeinträchtigen.

Praxisbeispiel: Unternehmensgruppe mit 2.800 Mitarbeitern

Eine Unternehmensgruppe betreibt:

  • neun Produktionsstandorte
  • vier Logistikzentren
  • eine Hauptverwaltung
  • mehrere regionale Servicebüros

Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 2.800 Mitarbeiter.

Bisher bestellte jeder Standort seine Firmenkleidung selbst. Dadurch wurden mehr als 30 unterschiedliche T-Shirt-, Polo- und Jackenmodelle verwendet.

Die Gruppe führt eine zentrale Kollektion ein.

Freigegeben werden:

  • ein T-Shirtmodell
  • ein Poloshirt für Damen und Herren
  • ein Unisex-Sweatshirt
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke für Damen und Herren
  • ein Hemd
  • eine Bluse
  • eine Cap

Für Produktion und Lager gilt:

  • fünf T-Shirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Technische Mitarbeiter erhalten:

  • vier T-Shirts
  • zwei Poloshirts
  • zwei Sweatshirts
  • eine Fleecejacke
  • eine Softshelljacke

Verwaltung und Außendienst erhalten:

  • drei Poloshirts
  • zwei Hemden oder Blusen
  • eine Strickjacke
  • eine Softshelljacke

Das Firmenlogo wird auf der linken Brust angebracht. Funktionen werden nur bei Teamleitern und Servicemitarbeitern ergänzt.

T-Shirts und Sweatshirts erhalten DTF-Druck. Poloshirts, Hemden, Blusen, Fleecejacken, Softshelljacken und Caps werden bestickt.

Die Unternehmensgruppe plant den Jahresbedarf und legt Reservegrößen fest. Neue Mitarbeiter werden über standardisierte Starterpakete ausgestattet.

Jeder Standort meldet seinen Bedarf monatlich über eine gemeinsame Liste. Der Einkauf bündelt die Bestellungen.

Häufig benötigte T-Shirts und Sweatshirts werden zentral bevorratet. Jacken und personalisierte Artikel werden nach Bedarf abgerufen.

Alle Artikelnummern, Logo-Dateien, Stickprogramme, Druckdaten und Größen werden zentral dokumentiert.

Nach zwölf Monaten kann die Gruppe den tatsächlichen Verbrauch je Standort und Mitarbeitergruppe auswerten und die Reservebestände entsprechend anpassen.

Wie Printex24 Unternehmen bei Abruf- und Nachbestellkonzepten unterstützt

Printex24 unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung einer langfristig nutzbaren Firmenkollektion.

Zum möglichen Leistungsumfang gehören:

  • Beratung bei der Textilauswahl
  • Entwicklung einer zentralen Grundkollektion
  • Auswahl langfristig verfügbarer Artikel
  • Definition von Mitarbeiterpaketen
  • Größenplanung
  • Auswahl von Damen-, Herren- und Unisexmodellen
  • Prüfung der Logodateien
  • Erstellung professioneller Stickdaten
  • Vorbereitung der Druckdaten
  • professionelle Stickerei
  • moderner DTF-Druck
  • Umsetzung von Funktionen und Standorten
  • Vorbereitung von Starterpaketen
  • Unterstützung bei späteren Nachbestellungen
  • Dokumentation wiederkehrender Veredelungsdaten

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Stickerei und Textildruck begleitet Printex24 sowohl mittelständische Unternehmen als auch größere Unternehmensgruppen mit hohem und wiederkehrendem Textilbedarf.

Angebot für eine zentrale Firmenkollektion anfragen

Für eine konkrete Anfrage sind folgende Angaben hilfreich:

  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Anzahl der Standorte
  • Abteilungen und Tätigkeitsbereiche
  • aktuelle Textilmodelle
  • gewünschte Grundkollektion
  • Artikel pro Mitarbeiter
  • erwarteter Jahresbedarf
  • geplante Neueinstellungen
  • benötigte Größen
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle
  • Firmenfarben
  • Firmenlogo
  • gewünschte Positionen
  • Stickerei oder DTF-Druck
  • Namen und Funktionskennzeichnungen
  • gewünschte Lieferstruktur
  • Reservebedarf
  • gewünschter Liefertermin

Bei umfangreichen Projekten empfiehlt sich eine Gliederung nach Standort, Abteilung und Mitarbeitergruppe.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Abrufbestellung für Firmenkleidung?

Bei einer Abrufbestellung werden Artikel, Veredelung und Konditionen vorab festgelegt. Die benötigten Mengen werden anschließend schrittweise bestellt oder geliefert.

Für welche Unternehmensgröße lohnt sich ein Abrufkonzept?

Ein Abrufkonzept kann bereits ab mittleren Mitarbeiterzahlen sinnvoll sein. Besonders vorteilhaft ist es bei mehreren Standorten, regelmäßigem Personalwechsel und wiederkehrenden Nachbestellungen.

Müssen alle Textilien sofort bestellt werden?

Nicht zwingend. Je nach Konzept können Mengen geplant und anschließend in Teilbestellungen abgerufen werden.

Welche Artikel eignen sich für eine zentrale Grundkollektion?

Häufig verwendet werden T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Fleecejacken, Softshelljacken, Westen, Hemden und Blusen.

Können mehrere Standorte unterschiedlich beliefert werden?

Ja. Bestellungen können nach Standort, Abteilung oder Mitarbeitergruppe sortiert und entsprechend verteilt werden.

Können Namen und Funktionen bei Nachbestellungen ergänzt werden?

Ja. Personalisierte Varianten können auf Basis der gespeicherten Veredelungsdaten umgesetzt werden.

Ist Stickerei für ein Nachbestellkonzept geeignet?

Ja. Ein hinterlegtes Stickprogramm ermöglicht eine möglichst einheitliche Wiederholung von Logo, Garnfarben und Motivgröße.

Kann DTF-Druck bei Abrufbestellungen verwendet werden?

Ja. DTF-Druck eignet sich besonders für T-Shirts, Sweatshirts, Hoodies und größere Rückenlogos.

Wie werden neue Mitarbeiter schnell ausgestattet?

Für jede Mitarbeitergruppe kann ein festes Starterpaket definiert werden. Häufig benötigte Artikel können zusätzlich als Reserve bereitgehalten werden.

Wie lassen sich unterschiedliche Größen organisieren?

Empfehlenswert sind Mustergrößensätze, getrennte Größenangaben je Artikel und zentrale Mitarbeiterlisten.

Können Übergrößen berücksichtigt werden?

Ja. Die Verfügbarkeit sollte bereits bei der Auswahl der Grundkollektion geprüft werden.

Was passiert, wenn ein Artikel nicht mehr verfügbar ist?

Für zentrale Artikel sollte möglichst früh ein passendes Ersatzmodell definiert werden.

Können Funktions- und Standortwechsel berücksichtigt werden?

Ja. Eine möglichst neutrale Grundkollektion erleichtert die Weiterverwendung. Funktionen und Standorte sollten nur gezielt personalisiert werden.

Eignet sich ein Reservebestand für jedes Unternehmen?

Ein Reservebestand ist besonders sinnvoll bei häufigen Neueinstellungen, Saisonkräften und kurzfristigem Ersatzbedarf.

Ersetzt ein Abrufkonzept die interne Lagerverwaltung?

Nein. Das Unternehmen sollte weiterhin Ausgaben, Rückgaben, Bestände und tatsächlichen Verbrauch dokumentieren.

Fazit

Eine zentrale Beschaffung mit Abruf- und Nachbestellkonzept schafft klare Strukturen für Unternehmen mit regelmäßigem Bedarf an Firmenkleidung.

Statt vieler einzelner Bestellungen werden Artikel, Farben, Schnitte, Logos und Positionen einmal verbindlich festgelegt. Standorte und Abteilungen rufen anschließend nur noch die tatsächlich benötigten Mengen ab.

T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Fleecejacken und Softshelljacken bilden für viele Unternehmen eine zuverlässige Grundkollektion. Hemden, Blusen, Westen, Caps und weitere Artikel können für bestimmte Funktionen ergänzt werden.

Stickerei eignet sich besonders für hochwertige Logos auf Poloshirts, Hemden und Jacken. DTF-Druck ermöglicht detailreiche Motive, größere Rückenkennzeichnungen und flexible Varianten.

Standardisierte Mitarbeiterpakete, zentrale Größenlisten und definierte Reservebestände beschleunigen die Ausstattung neuer Mitarbeiter. Gespeicherte Stick- und Druckdaten sorgen dafür, dass spätere Nachbestellungen möglichst einheitlich umgesetzt werden können.

So entsteht aus einzelnen Textilbestellungen ein planbares und langfristig nutzbares Beschaffungssystem.

Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24

Fachliche Erfahrung: Mehr als 25 Jahre Stickerei, Textildruck und Firmenkleidung

Zuletzt fachlich überarbeitet: Juli 2026