Textilveredelung mit Stickerei
Firmenshirts mit Logo besticken lassen
Firmenshirts besticken lassen: Professionelle Mitarbeiterkleidung mit Firmenlogo
Bestickte Firmenshirts verbinden einen einheitlichen Unternehmensauftritt mit einer besonders hochwertigen Form der Textilveredelung. Das Firmenlogo wird nicht lediglich als zusätzliches Gestaltungselement eingesetzt, sondern dauerhaft in die Mitarbeiterkleidung integriert. Dadurch entsteht eine Bekleidungslösung, die im täglichen Kundenkontakt, im Verkauf, im Außendienst, auf Messen oder bei Veranstaltungen unmittelbar erkennen lässt, welches Unternehmen ein Mitarbeiter repräsentiert.
Dabei sollte ein Firmenshirt mit Stickerei nicht als klassischer Werbeartikel betrachtet werden. Im beruflichen Alltag erfüllt es mehrere Aufgaben gleichzeitig: Es unterstützt die Wiedererkennbarkeit des Unternehmens, erleichtert Kunden die Orientierung, schafft ein einheitliches Erscheinungsbild innerhalb des Teams und kann unterschiedlichen Mitarbeitergruppen eine gemeinsame visuelle Identität geben.
Die Wirkung hängt allerdings wesentlich davon ab, wie Textil, Firmenlogo, Stickgröße, Position und Farbgebung miteinander kombiniert werden. Ein hochwertiges Sticklogo kann auf einem ungeeigneten Shirt ebenso unruhig wirken wie ein zu großes Motiv auf einer leichten Stoffqualität.
Bestickte Firmenshirts als Bestandteil der Unternehmenskleidung
Unternehmenskleidung muss nicht bedeuten, dass sämtliche Mitarbeiter exakt dasselbe Kleidungsstück tragen.
Ein einheitliches Erscheinungsbild kann beispielsweise entstehen durch:
- dieselbe Grundfarbe
- dasselbe Firmenlogo
- festgelegte Stickfarben
- einheitliche Logo-Positionen
- abgestimmte Schnitte
- wiederkehrende Bekleidungsmodelle
Dadurch lassen sich unterschiedliche Tätigkeitsbereiche berücksichtigen, ohne dass der gemeinsame Auftritt verloren geht.
Ein Unternehmen kann beispielsweise für den Verkauf Poloshirts verwenden, für den technischen Service robuste T-Shirts und für Außendienstmitarbeiter zusätzlich Softshelljacken. Wenn Logo, Farben und Gestaltung konsequent aufeinander abgestimmt sind, entsteht trotzdem eine zusammengehörige Firmenkollektion.
Warum Stickerei bei Firmenshirts besonders hochwertig wirkt
Bei einer Stickerei wird das Firmenlogo mit Garn direkt auf das Textil gearbeitet.
Dadurch entsteht eine dreidimensionale Oberfläche, die sich optisch deutlich von einem klassischen Aufdruck unterscheidet. Gerade bei kleinen bis mittelgroßen Firmenlogos kann diese textile Struktur sehr hochwertig wirken.
Stickerei eignet sich besonders für Unternehmen, die Wert legen auf:
- einen gepflegten Auftritt
- langfristig verwendbare Firmenkleidung
- hochwertige Logo-Darstellung
- klare Corporate-Farben
- wiederkehrende Mitarbeiterkleidung
- repräsentative Bekleidung für Kundenkontakt
Besonders gut funktioniert die Stickerei auf stabileren Textilien.
Dazu zählen beispielsweise:
- Poloshirts
- Sweatshirts
- Hoodies
- Fleecejacken
- Softshelljacken
- Westen
- Hemden
- Blusen
- Caps
Auch T-Shirts können bestickt werden, wenn Material, Stoffgewicht und Motiv entsprechend ausgewählt werden.
Der erste Eindruck entsteht nicht allein durch das Logo
Ein Firmenlogo kann ein gutes Shirt aufwerten. Es kann aber keine ungeeignete Textilqualität ausgleichen.
Bei repräsentativer Firmenkleidung sollten deshalb mehrere Faktoren zusammenspielen:
- Passform
- Materialqualität
- Farbwahl
- Kragen oder Ausschnitt
- Logo-Größe
- Stickposition
- Pflegezustand
- Gesamtwirkung
Ein hochwertig besticktes Poloshirt mit stark eingerolltem Kragen wirkt beispielsweise weniger professionell als ein einfacheres, aber gut sitzendes und gepflegtes Modell.
Unternehmen sollten daher nicht zunächst nur die Stickerei auswählen und anschließend irgendein Textil hinzufügen. Sinnvoller ist es, die gesamte Bekleidung als zusammenhängendes System zu betrachten.
Für welche Unternehmen eignen sich bestickte Firmenshirts?
Die Einsatzmöglichkeiten sind breit.
Bestickte Unternehmensshirts eignen sich beispielsweise für:
- Handwerksbetriebe
- Fachgeschäfte
- Autohäuser
- technische Dienstleister
- Industriebetriebe
- Beratungsunternehmen
- Baustoffhändler
- Logistikunternehmen
- Hotels
- Gastronomie
- Immobilienunternehmen
- Messeteams
- Servicemitarbeiter
- Außendienst
- Empfang
- Verwaltung
Die passende Shirtqualität unterscheidet sich allerdings je nach Tätigkeit erheblich.
Ein Servicetechniker benötigt Bewegungsfreiheit und robuste Materialien. Im Empfang stehen dagegen eine gepflegte Silhouette und ein ruhiger Gesamteindruck stärker im Vordergrund.
Firmenshirts für Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt
Besonders sichtbar ist Unternehmenskleidung dort, wo Mitarbeiter regelmäßig mit Kunden sprechen.
Das betrifft beispielsweise:
- Beratung
- Verkauf
- Empfang
- Außendienst
- Service
- Auslieferung
- Montage beim Kunden
Ein Firmenlogo auf der Kleidung beantwortet unmittelbar eine wichtige Frage:
Wer gehört hier zum Unternehmen?
Das ist vor allem in größeren Betrieben, Verkaufsflächen, Veranstaltungen oder auf Baustellen hilfreich.
Der Kunde muss nicht erst überlegen, ob es sich bei einer Person um einen Mitarbeiter, Lieferanten oder anderen Besucher handelt.
Wiedererkennbarkeit ohne überdimensionierte Werbung
Ein Firmenshirt muss nicht wie eine wandelnde Werbetafel gestaltet werden.
Gerade im direkten Kundenkontakt funktioniert eine zurückhaltende Veredelung häufig besser.
Eine klassische Lösung ist beispielsweise:
linke Brust: Firmenlogo
rechte Brust: optional Vorname oder Funktion
Diese Gestaltung ist dezent genug für Beratung und Kundenkontakt und gleichzeitig klar erkennbar.
Für Tätigkeiten, bei denen Mitarbeiter häufiger von hinten gesehen werden, kann zusätzlich ein Rückenmotiv sinnvoll sein.
Kleine Firmenlogos auf der Brust sticken
Die Brustposition gehört zu den beliebtesten Stellen für Firmenstickereien.
Vorteile sind:
- gute Sichtbarkeit im Gespräch
- professionelle Wirkung
- geringe Beeinträchtigung des Tragekomforts
- für viele Textilien geeignet
- gut mit Namen oder Funktionsbezeichnungen kombinierbar
Die Motivgröße sollte zum Shirt und zum Logo passen.
Ein Firmenlogo mit wenigen klaren Elementen kann relativ kompakt umgesetzt werden. Enthält das Logo dagegen:
- kleine Unterzeilen
- mehrere Wörter
- feine Linien
- viele Einzelheiten
muss geprüft werden, ob eine größere Ausführung oder vereinfachte Variante sinnvoller ist.
Warum ein Firmenlogo nicht beliebig klein gestickt werden kann
Stickerei besitzt andere technische Eigenschaften als eine Bildschirmgrafik.
Eine Linie, die auf einem Monitor sehr fein dargestellt werden kann, muss als Stickerei aus Garn aufgebaut werden.
Wird das gesamte Logo zu stark verkleinert, können:
- Buchstaben zusammenlaufen
- Zwischenräume verschwinden
- feine Linien unruhig werden
- kleine Symbole ihre Form verlieren
- Unterzeilen schlecht lesbar sein
Deshalb sollte nicht die kleinstmögliche Stickerei das Ziel sein.
Wichtiger ist eine Größe, bei der die charakteristischen Merkmale des Firmenlogos erhalten bleiben.
Komplexe Logos für die Stickerei optimieren
Nicht jedes Firmenlogo wurde ursprünglich für Textilien entwickelt.
Besonders anspruchsvoll können sein:
- sehr feine Schriften
- Farbverläufe
- Schatten
- transparente Elemente
- fotorealistische Bestandteile
- sehr kleine Unterzeilen
- feine Konturen
- zahlreiche Farbabstufungen
Für Stickerei kann deshalb eine angepasste Version erforderlich sein.
Mögliche Anpassungen sind:
- kleine Schrift vergrößern
- nicht notwendige Unterzeilen entfernen
- Farbverläufe vereinfachen
- sehr feine Linien verstärken
- ähnliche Farben zusammenfassen
- Konturen klarer gestalten
Dabei sollte der Wiedererkennungswert des Unternehmens erhalten bleiben.
Mehrfarbige Firmenlogos sticken
Auch mehrfarbige Firmenlogos können mit Stickerei umgesetzt werden.
Für jede definierte Farbe wird ein passendes Stickgarn verwendet.
Bei der Planung sind unter anderem wichtig:
- Anzahl der Farben
- Position der Farbflächen
- Motivgröße
- Kontrast
- Stickreihenfolge
- verwendete Textilfarbe
Ein mehrfarbiges Logo auf einem weißen Poloshirt kann vollständig anders wirken als auf einem schwarzen Shirt.
Deshalb sollte nicht automatisch dieselbe Logoversion auf allen Textilfarben eingesetzt werden.
Logo für helle und dunkle Firmenshirts
Viele Unternehmen benötigen mindestens zwei textile Logovarianten.
Für helle Shirts
Häufig kann die reguläre Firmenversion verwendet werden.
Für dunkle Shirts
Dunkle Bestandteile benötigen möglicherweise:
- eine helle Kontur
- weiße Schrift
- eine invertierte Darstellung
- eine angepasste Firmenfarbe
Ein schwarzer Unternehmensname verschwindet beispielsweise nahezu vollständig auf einem schwarzen Firmenshirt.
Eine angepasste Logoversion ist deshalb keine gestalterische Schwäche, sondern häufig notwendig, damit die Marke weiterhin erkennbar bleibt.
Stickfarben verbindlich dokumentieren
Für langfristig eingesetzte Firmenkleidung sollten Stickfarben nicht jedes Mal neu ausgewählt werden.
Sinnvoll ist eine feste Dokumentation.
Darin können stehen:
- verwendete Logoversion
- Garnfarben
- Garnfarbnummern
- Motivgröße
- Position
- verwendetes Stickprogramm
Das ist besonders bei späteren Nachbestellungen wichtig.
Ohne diese Angaben können zwei Produktionen desselben Firmenlogos sichtbar unterschiedlich ausfallen.
Die Stickdatei als Grundlage der Produktion
Ein Firmenlogo kann nicht einfach wie ein normales Bild von einer Stickmaschine gelesen werden.
Für die Produktion wird ein technisches Stickprogramm erstellt.
Dieses enthält unter anderem Informationen über:
- Stichrichtungen
- Sticharten
- Farbwechsel
- Stichdichte
- Unterlegstiche
- Motivgröße
- Produktionsablauf
Eine gute Stickdatei berücksichtigt außerdem die Eigenschaften des jeweiligen Motivs und des vorgesehenen Textils.
Nicht dieselbe Stickdatei für jede Größe verwenden
Eine häufig unterschätzte Besonderheit betrifft unterschiedliche Motivgrößen.
Wenn ein Logo beispielsweise einmal 8 Zentimeter und einmal 30 Zentimeter breit benötigt wird, sollte es nicht einfach beliebig hochskaliert werden.
Mit veränderter Motivgröße müssen häufig angepasst werden:
- Stichdichte
- Linien
- Unterlegstiche
- Abstände
- kleine Details
Für unterschiedliche Anwendungsgrößen können deshalb separate Stickprogramme erforderlich sein.
Welches Firmenshirt eignet sich für Stickerei?
Ein gutes Sticktextil muss den mechanischen Belastungen der Stickerei standhalten.
Besonders geeignet sind häufig Textilien mit:
- stabiler Stoffkonstruktion
- ausreichendem Stoffgewicht
- formbeständiger Oberfläche
- guter Rücksprungkraft
- ausreichender Festigkeit
Je leichter und elastischer ein Shirt wird, desto sorgfältiger muss geprüft werden, ob die gewünschte Stickerei dazu passt.
Baumwollshirts besticken
Baumwollshirts können sich für kleine Stickmotive eignen.
Zu beachten sind:
- Stoffgewicht
- Elastizität
- Strickqualität
- Motivgröße
- Stichdichte
Ein kleines Firmenlogo auf der Brust kann funktionieren.
Eine großflächige, extrem dichte Stickerei ist auf einem leichten Baumwoll-T-Shirt dagegen häufig weniger geeignet.
Mischgewebe als Firmenkleidung
Mischgewebe können für beruflich eingesetzte Shirts interessante Eigenschaften bieten.
Abhängig vom konkreten Artikel können sie:
- formstabiler sein
- schneller trocknen
- weniger knittern
- pflegeleichter sein
Damit eignen sie sich beispielsweise für:
- Service
- Handwerk
- Außendienst
- Lager
- Logistik
- technische Mitarbeiter
Ob das Shirt gut bestickt werden kann, hängt dennoch vom konkreten Materialaufbau ab.
Poloshirts als klassische Basis für Logostickerei
Poloshirts gehören zu den beliebtesten Textilien für Firmenstickereien.
Die Gründe liegen unter anderem in:
- stabiler Stoffstruktur
- professioneller Optik
- guter Kombinierbarkeit
- ausreichend großer Brustfläche
- breiter Verwendung in verschiedenen Branchen
Gerade ein kompaktes Sticklogo auf der Brust passt sehr gut zur klassischen Polooptik.
Für repräsentative Mitarbeiterkleidung kann diese Kombination besonders geeignet sein.
Sweatshirts mit Sticklogo
Sweatshirts bieten eine stabile Grundlage für Stickerei und ergänzen Firmenkleidung für kühlere Arbeitsbereiche.
Sie eignen sich beispielsweise für:
- Lager
- Werkstatt
- Service
- Logistik
- Montage
- Verkaufsbereiche
- Außendienst
Das Firmenlogo kann auf der Brust angebracht werden.
Bei sehr großen Rückenmotiven sollte geprüft werden, ob Textildruck eine leichtere Alternative darstellt.
Hoodies mit Firmenlogo
Auch Hoodies können bestickt werden.
Mögliche Positionen sind:
- Brust
- Ärmel
- kleines Nackenmotiv
- Kapuzenbereich, abhängig vom Modell
Große Rückenstickereien können durch Gewicht und Stichzahl sehr aufwendig werden.
Bei umfangreichen Rückengestaltungen ist deshalb häufig eine Kombination aus kleiner Stickerei vorne und Textildruck hinten sinnvoll.
Softshelljacken mit Stickerei
Softshelljacken gehören zu den häufig verwendeten Artikeln innerhalb einer Firmenkollektion.
Gerade für:
- Außendienst
- Service
- Montage
- Logistik
- Fahrer
- Handwerk
können sie eine praktische Ergänzung darstellen.
Für eine Stickerei müssen insbesondere geprüft werden:
- Brusttaschen
- Reißverschlüsse
- Innenfutter
- Nähte
- Materialaufbau
Nicht jede gewünschte Position ist auf jeder Jacke technisch gleich gut erreichbar.
Fleecejacken besticken
Auf Fleece kann eine Stickerei besonders wirkungsvoll sein.
Die weiche und teilweise hochflorige Oberfläche erfordert allerdings eine entsprechende technische Vorbereitung.
Sehr feine Details können in der Materialstruktur optisch verloren gehen.
Deshalb funktionieren meist besser:
- klare Logos
- ausreichende Motivgrößen
- etwas kräftigere Schriften
- deutliche Konturen
Hemden und Blusen mit Firmenlogo
Für Beratung, Empfang und Außendienst können bestickte Hemden oder Blusen eine repräsentative Alternative zum Poloshirt darstellen.
Das Logo wird hier meist bewusst klein gehalten.
Geeignete Positionen sind beispielsweise:
- linke Brust
- rechte Brust
- Ärmel
- Kragen, wenn Motiv und Kleidungsstück dazu passen
Bei dünneren Hemdenstoffen sollte die Stickerei besonders sorgfältig aufgebaut werden.
Firmenshirts mit Mitarbeiternamen
Ein Firmenlogo kann mit einer persönlichen Kennzeichnung kombiniert werden.
Möglich sind:
- Vorname
- Vor- und Nachname
- Funktion
- Abteilung
- Standort
Ein typischer Aufbau könnte beispielsweise sein:
linke Brust: Firmenlogo
rechte Brust: Vorname
Personalisierung kann vor allem bei serviceorientierten Unternehmen hilfreich sein, weil Kunden Mitarbeiter leichter ansprechen können.
Namen vor der Produktion genau prüfen
Bei personalisierter Kleidung sollten Namenslisten verbindlich freigegeben werden.
Typische Fehler sind:
- Buchstabendreher
- falsche Großschreibung
- fehlende Umlaute
- veraltete Nachnamen
- falsche Funktion
- falsche Zuordnung zur Größe
Ein falsch besticktes personalisiertes Shirt ist wesentlich schwieriger anderweitig einzusetzen als ein neutrales Firmenshirt.
Funktionen und Abteilungen kennzeichnen
Nicht immer muss ein Mitarbeitername verwendet werden.
Alternativ können beispielsweise folgende Bezeichnungen eingesetzt werden:
- Service
- Verkauf
- Technik
- Montage
- Lager
- Außendienst
- Teamleitung
Kurze Begriffe sind häufig besser geeignet als sehr lange Berufsbezeichnungen.
Firmenkleidung für mehrere Standorte
Bei Unternehmen mit mehreren Niederlassungen steigt die Bedeutung einheitlicher Vorgaben.
Wenn jeder Standort seine Firmenshirts selbst auswählt, können sich nach kurzer Zeit unterschiedliche Varianten entwickeln:
- andere Shirtfarben
- unterschiedliche Stickgrößen
- verschiedene Logoversionen
- abweichende Positionen
- unterschiedliche Schnitte
Ein zentral festgelegtes Bekleidungssystem verhindert diese Entwicklung.
Dokumentiert werden sollten:
- zugelassene Shirtmodelle
- Artikelnummern
- Farben
- Größen
- Logoversion
- Stickgröße
- Stickposition
- Garnfarben
Standortnamen auf Firmenshirts
Ein Standort kann zusätzlich zum Firmenlogo angegeben werden.
Beispielsweise:
- München
- Rosenheim
- Standort Süd
- Niederlassung West
Vor einer solchen Kennzeichnung sollte allerdings überlegt werden, ob Mitarbeiter später zwischen Standorten wechseln.
Eine neutrale Firmenkleidung ist organisatorisch flexibler.
Firmenkleidung für neue Mitarbeiter
Ein standardisiertes Bekleidungssystem erleichtert Neueinstellungen erheblich.
Statt bei jedem Mitarbeiter neu über Shirtmodell, Logo und Farbe zu entscheiden, müssen lediglich noch folgende Angaben erfasst werden:
- Name
- Größe
- Schnitt
- gewünschte Anzahl
- gegebenenfalls Funktion
Das Unternehmen kann anschließend auf eine festgelegte Kollektion zurückgreifen.
Standardisierte Bekleidungspakete
Je nach Tätigkeit können unterschiedliche Pakete definiert werden.
Ein Beispiel für einen Servicemitarbeiter:
- fünf Poloshirts
- zwei Sweatshirts
- eine Fleecejacke
- eine Softshelljacke
Für einen Mitarbeiter im Verkauf kann das Paket anders aussehen.
Damit wird verhindert, dass einzelne Abteilungen völlig unabhängig voneinander bestellen.
Größen sollten nicht nur geschätzt werden
Firmenshirts werden deutlich häufiger getragen, wenn sie bequem sitzen.
Vor größeren Bestellungen sind deshalb Größenmuster empfehlenswert.
Bei der Anprobe sollten Mitarbeiter nicht nur vor einem Spiegel stehen, sondern typische Arbeitsbewegungen ausführen:
- sitzen
- Arme heben
- bücken
- drehen
- Jacke darüberziehen
So lässt sich besser beurteilen, ob das Modell im tatsächlichen Arbeitsalltag funktioniert.
Damen-, Herren- und Unisexmodelle
Ein einheitlicher Unternehmensauftritt setzt nicht voraus, dass alle Mitarbeiter denselben Schnitt tragen.
Unterschiedliche Passformen können sinnvoll sein.
Die visuelle Einheit entsteht weiterhin durch:
- gleiche Farben
- dasselbe Firmenlogo
- identische Garnfarben
- definierte Positionen
Damit kann eine Firmenkollektion verschiedene Körperformen berücksichtigen, ohne uneinheitlich zu wirken.
Große Größen von Anfang an einplanen
Bereits bei der Artikelauswahl sollte der tatsächliche Größenbedarf berücksichtigt werden.
Printex24 kann je nach ausgewähltem Sortiment auch Firmenkleidung in Größen bis 15XL berücksichtigen.
Wichtig ist, rechtzeitig zu prüfen:
- Ist das Modell in allen Größen verfügbar?
- Gibt es dieselbe Farbe?
- Wird ein Ergänzungsmodell benötigt?
- Ist die Stickposition dort ebenfalls geeignet?
So müssen große Größen nicht nachträglich mit einem völlig anderen Textil ergänzt werden.
Welche Farbe sollte ein Firmenshirt haben?
Die Farbe ist Teil des Gesamtkonzeptes.
Häufig eingesetzte Farben sind:
- Navy
- Schwarz
- Anthrazit
- Grau
- Weiß
- Rot
- Royalblau
- Grün
Nicht zwangsläufig muss das gesamte Shirt in der Hauptfarbe des Unternehmens gestaltet werden.
Oft wirkt eine neutrale Textilfarbe mit einem farbigen Logo ruhiger und professioneller.
Dunkle Shirts mit heller Stickerei
Ein besonders kontrastreicher Aufbau entsteht beispielsweise durch:
- Navy mit weißem Logo
- Schwarz mit hellem Logo
- Anthrazit mit orangefarbenem Logo
- Dunkelgrün mit weißem Logo
Dadurch bleibt das Firmenlogo auch aus größerer Entfernung gut erkennbar.
Ton-in-Ton-Stickerei für dezente Unternehmenskleidung
Nicht jedes Logo muss besonders auffällig sein.
Eine Ton-in-Ton-Stickerei kann bewusst zurückhaltend eingesetzt werden.
Beispiele:
- schwarzes Garn auf schwarzem Polo
- dunkelblaues Garn auf Navy
- anthrazitfarbenes Garn auf grauem Shirt
Diese Gestaltung kann bei:
- Management
- hochwertigem Außendienst
- Veranstaltungen
- Corporate Fashion
interessant sein.
Sie besitzt allerdings eine deutlich geringere Fernwirkung.
Firmenshirts für häufiges Waschen
Mitarbeiterkleidung wird häufig wesentlich stärker beansprucht als private Freizeitkleidung.
Deshalb müssen Grundtextil und Stickerei gemeinsam zur vorgesehenen Pflege passen.
Vor der Auswahl sollte geklärt werden:
- Wie häufig wird gewaschen?
- Welche Temperatur ist notwendig?
- Erfolgt private oder gewerbliche Reinigung?
- Wird ein Trockner eingesetzt?
- Wie stark werden die Shirts verschmutzt?
Nicht jedes Firmenshirt ist für hohe Temperaturen oder industrielle Waschprozesse geeignet.
Stickerei und Waschbarkeit
Stickerei gilt grundsätzlich als sehr belastbare Veredelungsart.
Trotzdem hängt die tatsächliche Pflegebeständigkeit vom gesamten System ab:
- Grundtextil
- Stickgarn
- Unterlegmaterial
- Verarbeitung
- Waschtemperatur
- Trocknung
Eine hochwertige Stickerei kann nicht verhindern, dass ein ungeeignetes Grundshirt einläuft oder seine Farbe verliert.
Deshalb sollte die Auswahl immer gemeinsam erfolgen.
Warum Qualität bei Mitarbeiterkleidung langfristig wichtig ist
Bei Firmenkleidung entstehen die tatsächlichen Kosten nicht ausschließlich beim Einkauf.
Relevant sind auch:
- Nutzungsdauer
- Ersatzbedarf
- Mitarbeiterakzeptanz
- Waschbarkeit
- Formstabilität
- Nachbestellbarkeit
Ein sehr günstiges Shirt kann teuer werden, wenn es frühzeitig ersetzt werden muss oder Mitarbeiter es aufgrund schlechter Passform nicht gerne tragen.
Eine wirtschaftliche Betrachtung sollte deshalb den gesamten Nutzungszeitraum berücksichtigen.
Bestickte Firmenshirts als Kundengeschenk
Firmenshirts können auch außerhalb der Mitarbeiterkleidung eingesetzt werden.
Mögliche Empfänger sind:
- langjährige Kunden
- Geschäftspartner
- Teilnehmer einer Firmenveranstaltung
- Gewinner einer Aktion
- Mitglieder eines Projektteams
Dabei sollte allerdings stärker auf die Gestaltung geachtet werden.
Ein Shirt, das freiwillig in der Freizeit getragen werden soll, funktioniert meist besser mit einer dezenten Markenkennzeichnung als mit einer sehr großen Werbebotschaft.
Wann Stickerei für Werbegeschenke besonders sinnvoll ist
Eine kleine Stickerei kann das Textil wertiger wirken lassen.
Das ist vor allem interessant bei:
- hochwertigen Poloshirts
- Sweatshirts
- Hoodies
- Jacken
- Caps
Ein gutes Werbetextil sollte auch ohne Werbewirkung gerne getragen werden.
Die tatsächliche Sichtbarkeit der Marke entsteht dann durch die Nutzung.
Firmenshirts für Messen und Veranstaltungen
Bei Messen muss das Team schnell erkennbar sein.
Ein einheitliches Shirt kann dabei wesentlich zur Orientierung beitragen.
Geeignet sind beispielsweise:
- Poloshirts
- T-Shirts
- Hemden
- Blusen
- Sweatshirts
Das Firmenlogo sollte gut sichtbar sein, ohne die Kleidung zu überladen.
Für bestimmte Mitarbeiter können zusätzliche Funktionskennzeichnungen sinnvoll sein:
- Beratung
- Service
- Technik
- Organisation
Stickerei und Textildruck innerhalb einer Firmenkollektion kombinieren
Nicht jedes Kleidungsstück muss auf dieselbe Weise veredelt werden.
Eine mögliche Kombination lautet:
Poloshirts: Brustlogo als Stickerei
T-Shirts: größeres Logo mit Textildruck
Softshelljacken: Brustlogo als Stickerei
Sweatshirts: Stickerei vorne und gegebenenfalls Textildruck hinten
Das einheitliche Erscheinungsbild entsteht durch Logo, Farben und Positionierung – nicht dadurch, dass zwingend überall dasselbe Veredelungsverfahren verwendet wird.
Wann Textildruck statt Stickerei sinnvoller ist
Textildruck bietet Vorteile bei:
- großen Motiven
- sehr leichten Shirts
- vielen feinen Details
- Farbverläufen
- großflächigen Rückenlogos
- komplexen Illustrationen
Stickerei eignet sich besonders für kompakte Logos.
Die Entscheidung sollte daher nicht grundsätzlich nach „besser“ oder „schlechter“ getroffen werden, sondern anhand von Textil und Gestaltung.
Häufige Fehler bei bestickten Firmenshirts
Das Firmenlogo wird zu klein angelegt
Kleine Schriften oder Details sind anschließend kaum noch erkennbar.
Das Logo wird unnötig groß gestickt
Das Shirt kann steif werden oder sich verziehen.
Nur die Stickerei wird bewertet
Ein hochwertiges Logo auf einem schlecht sitzenden Shirt ergibt keine hochwertige Firmenkleidung.
Die Textilfarbe wird nicht berücksichtigt
Bestandteile des Logos können auf dem Untergrund verschwinden.
Jede Niederlassung bestellt selbst
Mit der Zeit entstehen unterschiedliche Farben und Logo-Versionen.
Namen werden ungeprüft übernommen
Schreibfehler machen personalisierte Shirts schwer weiterverwendbar.
Übergrößen werden erst nach der Modellauswahl geprüft
Die gewünschte Firmenkollektion ist anschließend nicht für alle Mitarbeiter erhältlich.
Ein Saisonartikel wird zur dauerhaften Firmenkleidung
Spätere Nachbestellungen können schwierig werden.
Eine einzige Stickdatei wird für beliebige Motivgrößen verwendet
Proportionen und Stickqualität können darunter leiden.
Waschbarkeit des Shirts wird nicht geprüft
Das Grundtextil verliert möglicherweise schneller Form oder Farbe als die Stickerei.
Eine Firmenkollektion vor der Bestellung definieren
Für Unternehmen mit regelmäßigem Bedarf empfiehlt sich eine feste Bekleidungsstruktur.
Dabei können beispielsweise festgelegt werden:
Grundfarbe
zum Beispiel Navy oder Anthrazit
Firmenlogo
verbindlich freigegebene Version
Stickfarben
definierte Garnfarben
Brustlogo
festgelegte Breite und Position
Mitarbeitername
optionale Position auf der rechten Brust
Shirtmodelle
definierte Artikel für unterschiedliche Tätigkeiten
Jacken
passende Ergänzungsmodelle
Größen
Damen-, Herren-, Unisex- und benötigte Übergrößen
Mit einer solchen Struktur wird aus einzelnen bestickten Shirts ein dauerhaft verwaltbares Bekleidungssystem.
Bestickte Firmenshirts richtig nachbestellen
Bei einer Nachbestellung sollte nicht nur angegeben werden:
„Bitte dieselben Shirts wie beim letzten Mal.“
Besser dokumentiert werden:
- Hersteller
- Artikelnummer
- Produktbezeichnung
- Farbe
- Farbnummer
- Größe
- Schnitt
- Stickprogramm
- Motivgröße
- Position
- Garnfarben
- frühere Auftragsnummer
Dadurch lässt sich die bestehende Firmenkollektion wesentlich genauer fortführen.
Wenn das bisherige Firmenshirt nicht mehr verfügbar ist
Textilmodelle können irgendwann aus dem Sortiment verschwinden.
Dann sollte ein Ersatz nicht ausschließlich nach einem ähnlichen Produktfoto ausgesucht werden.
Verglichen werden sollten:
- Farbe
- Material
- Stoffgewicht
- Passform
- Größenbereich
- Oberfläche
- Waschbarkeit
- Stickeignung
Bei größeren Unternehmen kann es sinnvoll sein, vor dem Wechsel ein Muster zu testen.
Bestickte Firmenshirts bei Printex24
Printex24 kann Unternehmen bei der Zusammenstellung und Veredelung von Firmenkleidung mit professioneller Stickerei unterstützen.
Je nach Tätigkeit können unterschiedliche Textilien ausgewählt und trotzdem innerhalb eines gemeinsamen Gestaltungssystems eingesetzt werden.
Besonders wichtig sind dabei die Abstimmung von:
- Shirtqualität
- Passform
- Farbe
- Logo-Datei
- Stickgröße
- Garnfarben
- Position
- späterer Nachbestellung
Für größere Teams können zudem unterschiedliche Mitarbeitergruppen, Größen, Namen, Funktionen und Standorte berücksichtigt werden.
So entsteht keine kurzfristige Einzelbestellung, sondern eine Firmenkleidung, die auch bei Neueinstellungen und späteren Nachbestellungen strukturiert fortgeführt werden kann.
Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24