Mitarbeiter Planung: Bestellung & Preise
Lieferantenwechsel bei Mitarbeiterkleidung
Lieferantenwechsel bei Mitarbeiterkleidung – Firmenkleidung für 100 bis 1.000 Textilien auf einen neuen Anbieter umstellen
Ein Lieferantenwechsel bei Mitarbeiterkleidung ist für Unternehmen mit regelmäßigem Textilbedarf deutlich anspruchsvoller als eine gewöhnliche Neubestellung.
Denn häufig existiert bereits eine komplette Firmenkollektion:
- T-Shirts
- Polo-Shirts
- Sweatshirts
- Fleecejacken
- Westen
- geeignete Firmenjacken
- unterschiedliche Größen
- Firmenlogos
- Rückenkennzeichnungen
- teilweise Mitarbeiternamen
- mehrere Standorte.
Wenn ein bisheriger Lieferant nicht mehr ausreichend verfügbar ist, Lieferzeiten problematisch werden, die Textilqualität nicht mehr überzeugt oder das Unternehmen seine Beschaffung neu organisieren möchte, stellt sich deshalb eine zentrale Frage:
Wie kann Mitarbeiterkleidung auf einen neuen Lieferanten umgestellt werden, ohne dass im Unternehmen plötzlich unterschiedliche Farben, Passformen, Logos und Kleidungsqualitäten entstehen?
Gerade Firmen mit einem jährlichen Bedarf von 100, 250, 500, 1.000 oder mehr Textilien sollten einen Wechsel strukturiert vorbereiten.
Printex24 veredelt geeignete Mitarbeiterkleidung mit Stickerei und Textildruck und kann Unternehmen dabei unterstützen, bestehende Bekleidungskonzepte neu aufzubauen, zu vereinfachen oder auf alternative Textilien zu übertragen.
Je nach ausgewähltem Artikel können Damen-, Herren- und Unisexmodelle sowie Größen bis 15XL berücksichtigt werden.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ein Lieferantenwechsel sollte nicht erst erfolgen, wenn keine Mitarbeiterkleidung mehr vorhanden ist.
- Vor dem Wechsel sollte die bestehende Firmenkollektion vollständig erfasst werden.
- Nicht jedes bisher verwendete Textil muss zwingend übernommen werden.
- Ein Wechsel bietet die Chance, unnötige Varianten zu reduzieren.
- Bestehende T-Shirts, Polo-Shirts und Jacken können als Referenz für die neue Auswahl dienen.
- Farbe, Schnitt und Material sollten nicht nur anhand von Produktbildern verglichen werden.
- Größen können sich bei einem neuen Modell verändern.
- Eine neue Größenprüfung kann deshalb sinnvoll sein.
- Firmenlogo, Logo-Größe und Position sollten eindeutig dokumentiert werden.
- Stickerei und Textildruck müssen möglichst konsistent zur bisherigen Markenwirkung umgesetzt werden.
- Bestehende Lagerbestände sollten vor dem Wechsel erfasst werden.
- Alte und neue Textilien können für eine begrenzte Übergangsphase parallel eingesetzt werden.
- Bei mehreren Standorten sollte die Umstellung zentral koordiniert werden.
- Neue Mitarbeiter können ab einem festgelegten Zeitpunkt direkt mit der neuen Kollektion ausgestattet werden.
- Je nach Artikel sind bei Printex24 Größen bis 15XL möglich.
- Der zukünftige Nachbestellbedarf sollte bei der Auswahl neuer Artikel von Anfang an berücksichtigt werden.
1. Warum Unternehmen den Lieferanten für Mitarbeiterkleidung wechseln
Ein Wechsel kann viele Gründe haben.
Beispielsweise:
- lange Lieferzeiten
- wechselnde Artikel
- mangelnde Verfügbarkeit
- unzureichende Größenabdeckung
- Qualitätsprobleme
- komplizierte Nachbestellungen
- fehlende Kombination aus Stickerei und Textildruck
- zu viele unterschiedliche Textilmodelle
- Wachstum des Unternehmens
- mehrere neue Standorte
- Neuorganisation des Einkaufs.
Manchmal ist auch einfach die bestehende Lösung über Jahre zu kompliziert geworden.
2. Der schlechteste Zeitpunkt für einen Wechsel: wenn alles fehlt
Ein Unternehmen sollte nicht warten, bis:
- keine T-Shirts mehr vorhanden sind
- neue Mitarbeiter ohne Kleidung starten
- wichtige Größen komplett fehlen.
Dann entsteht Zeitdruck.
Unter Zeitdruck werden häufiger Kompromisse eingegangen.
Besser ist es, den Lieferantenwechsel zu beginnen, während noch ausreichend bestehende Kleidung vorhanden ist.
3. Zuerst die bestehende Firmenkleidung erfassen
Vor jeder Umstellung sollte geklärt werden:
Was verwenden wir aktuell überhaupt?
Eine Bestandsaufnahme könnte enthalten:
- T-Shirt-Modell
- Polo-Shirt
- Sweatshirt
- Fleecejacke
- Firmenjacke
- Farben
- Größen
- Veredelungen
- Mitarbeitergruppen.
Gerade bei Unternehmen, deren Sortiment über Jahre gewachsen ist, kann diese Liste überraschend lang werden.
4. Nicht nur Artikelnummern erfassen
Wichtiger als die alte Artikelnummer ist die tatsächliche Funktion.
Beispielsweise:
T-Shirt für Produktion, täglich getragen.
Oder:
Polo-Shirt für Kundenservice.
Oder:
Fleecejacke für Außendienst und Lager.
Damit lässt sich auch dann ein geeigneter Nachfolgeartikel suchen, wenn das bisherige Modell nicht identisch verfügbar ist.
5. Welche bestehenden Artikel funktionieren gut?
Vor dem Wechsel sollte nicht alles grundsätzlich infrage gestellt werden.
Einige Artikel haben sich möglicherweise hervorragend bewährt.
Fragen Sie intern:
- Welche T-Shirts werden gerne getragen?
- Welche Polo-Shirts passen gut?
- Welche Größen funktionieren?
- Welche Jacken werden häufig nachbestellt?
Diese Eigenschaften sollten bei der neuen Auswahl berücksichtigt werden.
6. Welche Artikel verursachen Probleme?
Genauso wichtig ist die Gegenseite.
Zum Beispiel:
- Polo fällt zu klein aus
- Fleece ist in wichtigen Größen nicht verfügbar
- T-Shirt wird von Mitarbeitern kaum getragen
- Farbe passt nicht richtig
- Modell wechselt zu häufig.
Ein Lieferantenwechsel bietet die Gelegenheit, solche Probleme nicht einfach mitzunehmen.
7. Alte Kleidung als Referenz nutzen
Wenn vorhandene Mitarbeiterkleidung grundsätzlich gut funktioniert, kann sie als Orientierung dienen.
Interessant sind beispielsweise:
- Stoffstärke
- Schnitt
- Länge
- Farbe
- Kragenform
- Tragegefühl.
Das Ziel muss nicht immer sein, exakt denselben Artikel zu finden.
Wichtiger ist häufig eine vergleichbare oder bessere praktische Lösung.
8. Ein Austauschmodell sollte nicht nur ähnlich aussehen
Zwei schwarze Polo-Shirts können auf einem Foto nahezu identisch wirken.
Im Alltag unterscheiden sie sich möglicherweise deutlich bei:
- Material
- Passform
- Länge
- Kragen
- Stoffgewicht
- Größenstaffel.
Deshalb sollte ein Ersatzmodell nicht nur optisch ausgewählt werden.
9. Musterprüfung bei einem Lieferantenwechsel
Bei größeren Mengen kann eine Musterprüfung sinnvoll sein.
Das gilt besonders, wenn das Unternehmen zukünftig:
- 250
- 500
- 1.000
oder mehr Textilien desselben Sortiments einsetzen möchte.
Ein Modell, das jahrelang nachbestellt werden soll, sollte vorher sorgfältig ausgewählt werden.
10. Nicht die komplette Belegschaft muss testen
Bei 300 Mitarbeitern genügt für die Vorauswahl häufig eine repräsentative Gruppe.
Zum Beispiel Mitarbeiter aus:
- Produktion
- Lager
- Service
- unterschiedlichen Größen.
Damit lassen sich Passform und Eignung besser beurteilen.
11. Größen beim Lieferantenwechsel neu prüfen
Ein besonders wichtiger Punkt:
XL beim bisherigen Lieferanten muss nicht XL beim neuen Modell entsprechen.
Ein Mitarbeiter trägt vielleicht bisher:
- Polo XL.
Beim neuen Artikel benötigt er:
- Polo 2XL.
Deshalb sollten alte Größenlisten nicht blind übernommen werden.
12. Größen je Artikel betrachten
Ein Mitarbeiter kann beispielsweise benötigen:
- T-Shirt XL
- Polo XL
- Sweatshirt 2XL
- Fleece 2XL.
Es ist besser, diese Größen artikelbezogen zu erfassen.
Das gilt besonders bei einer kompletten Sortimentsumstellung.
13. Größen bis 15XL von Anfang an einplanen
Printex24 bietet je nach ausgewähltem Artikel Firmenkleidung bis 15XL.
Wenn ein Unternehmen entsprechende Größen benötigt, sollte dies direkt vor der Produktauswahl bekannt sein.
So kann vermieden werden, dass später zusätzliche Sondermodelle erforderlich werden.
14. Warum ein breiter Größenbereich beim Lieferantenwechsel wichtig ist
Ein Unternehmen wechselt den Lieferanten, um die Beschaffung einfacher zu machen.
Wenn das neue Standard-T-Shirt jedoch nur einen Teil der Belegschaft abdeckt, entsteht sofort wieder Komplexität.
Ein möglichst breites Größenspektrum kann daher ein wichtiges Auswahlkriterium sein.
15. Damen-, Herren- und Unisexmodelle überprüfen
Auch die bisherige Schnittstrategie sollte hinterfragt werden.
Vielleicht verwendet das Unternehmen aktuell ausschließlich Unisexmodelle.
Möglicherweise wäre für bestimmte Bereiche eine kombinierte Damen-/Herrenlinie angenehmer.
Umgekehrt können geeignete Unisexartikel bei großen operativen Teams die Variantenanzahl reduzieren.
16. Die Firmenfarbe möglichst erhalten
Bei einem Lieferantenwechsel soll das Unternehmen nicht plötzlich anders aussehen.
Deshalb sollte geprüft werden, wie gut die neue Textilfarbe zur bisherigen Kollektion passt.
Besonders bei:
- Navy
- Anthrazit
- Grau
- bestimmten Markenfarben
können unterschiedliche Hersteller sichtbare Farbabweichungen haben.
17. Alte und neue Textilien werden zeitweise gleichzeitig getragen
Das ist ein wichtiger praktischer Punkt.
Selten werden alle bestehenden Textilien an einem einzigen Tag entsorgt.
In einer Übergangszeit tragen Mitarbeiter möglicherweise:
- altes Polo
- neues Polo.
Deshalb sollte das neue Sortiment möglichst harmonisch zum bestehenden Erscheinungsbild passen.
18. Nicht jede kleine Farbabweichung ist vermeidbar
Unterschiedliche Materialien können Farben verschieden darstellen.
Ein Baumwoll-T-Shirt wirkt anders als:
- Polo
- Fleece
- Jacke.
Ziel sollte deshalb kein theoretisch vollkommen identischer Farbton sein, sondern eine überzeugende gemeinsame Firmenwirkung.
19. Firmenlogo beim Lieferantenwechsel exakt dokumentieren
Nicht nur das Textil muss stimmen.
Auch die Veredelung sollte möglichst konsistent sein.
Zu dokumentieren sind beispielsweise:
- verwendete Logo-Version
- gewünschte Breite
- Position
- Stickerei oder Textildruck.
So wird vermieden, dass das Firmenlogo nach dem Wechsel plötzlich deutlich größer oder kleiner erscheint.
20. Alte Logo-Dateien nicht ungeprüft übernehmen
In Unternehmen existieren häufig mehrere Dateien:
- aktuelles Logo
- altes Logo
- helle Variante
- dunkle Variante
- Screenshot
- Webgrafik.
Vor dem Lieferantenwechsel sollte eindeutig feststehen, welche Version verwendet werden soll.
21. Bestehende Stickerei als Referenz
Wenn das Unternehmen bisher mit einer bestimmten Logo-Stickerei zufrieden ist, kann ein vorhandenes besticktes Kleidungsstück wertvolle Orientierung bieten.
Relevant sind:
- Motivgröße
- Platzierung
- gewünschte Wirkung.
Die textile Umsetzung sollte anschließend auf den neuen Artikel abgestimmt werden.
22. Textildruck bei der Umstellung
Bei T-Shirts und größeren Firmenkennzeichnungen kann Textildruck eingesetzt werden.
Wenn bisher bereits eine Rückenkennzeichnung existiert, sollte geklärt werden:
- gleiche Größe?
- gleiche Position?
- gleiche Gestaltung?
Ein Lieferantenwechsel sollte nicht unbeabsichtigt das gesamte Erscheinungsbild verändern.
23. Stickerei und Textildruck neu sinnvoll aufteilen
Eine Umstellung bietet auch die Möglichkeit, bestehende Veredelungen zu verbessern.
Beispielsweise:
| Artikel | mögliche neue Lösung |
|---|---|
| T-Shirt | Textildruck |
| Polo-Shirt | Stickerei |
| Sweatshirt | Stickerei oder Textildruck |
| Fleecejacke | Stickerei |
| Firmenjacke | nach konkreter Eignung |
Nicht jede bisherige Lösung muss automatisch übernommen werden.
24. Mitarbeitername weiterhin auf allen Artikeln?
Auch diese Frage sollte beim Wechsel neu gestellt werden.
Vielleicht wurden bisher sämtliche Polo-Shirts mit Namen versehen.
Bei hoher Fluktuation kann das jedoch unnötige Restbestände verursachen.
Möglicherweise reicht eine Personalisierung künftig für:
- Service
- Empfang
- Außendienst
- Teamleitung.
25. Funktionen statt Mitarbeiternamen
Bei wechselnden Mitarbeitern können Kennzeichnungen wie:
- SERVICE
- TECHNIK
- VERKAUF
- TEAM
flexibler sein.
Das Kleidungsstück bleibt innerhalb der Mitarbeitergruppe verwendbar.
26. Standortnamen neu bewerten
Ein Lieferantenwechsel ist ebenfalls ein guter Zeitpunkt, Standortkennzeichnungen zu hinterfragen.
Ein Unternehmen mit zehn Niederlassungen benötigt möglicherweise nicht zehn verschiedene Polo-Versionen.
Ohne Standortnamen kann Kleidung leichter zwischen Niederlassungen verschoben werden.
27. Aus 20 alten Varianten fünf neue Standards machen
Ein Unternehmen verwendet bisher:
- 5 T-Shirts
- 4 Polo-Shirts
- 3 Sweatshirts
- 3 Fleeceartikel
- 5 Jackenvarianten.
Das sind:
20 unterschiedliche Grundartikel.
Beim Lieferantenwechsel könnte daraus beispielsweise werden:
- 1 T-Shirt-Linie
- 1 Polo-Linie
- 1 Sweatshirt
- 1 Fleecejacke
- 1 geeignete Firmenjacke.
Damit wird die zukünftige Beschaffung erheblich übersichtlicher.
28. Nicht jede Abteilung braucht ein eigenes Textilmodell
Produktion und Lager können beispielsweise dasselbe T-Shirt verwenden.
Service und Verkauf können dieselbe Polo-Linie nutzen.
Unterschiede entstehen nur dort, wo sie tatsächlich einen praktischen Nutzen haben.
29. Mitarbeiterpakete nach dem Lieferantenwechsel definieren
Eine neue Struktur könnte folgendermaßen aussehen:
Produktion
- 5 T-Shirts
- 2 Sweatshirts.
Lager
- 5 T-Shirts
- 2 Sweatshirts
- 1 Fleecejacke.
Service
- 3 Polo-Shirts
- 2 T-Shirts
- 1 Fleecejacke.
Teamleitung
- 3 Polo-Shirts
- 1 Sweatshirt
- 1 Fleecejacke.
Damit werden zukünftige Neueinstellungen leichter.
30. Bestandsaufnahme vor dem Umstellungstermin
Vor der ersten großen Bestellung sollte das Unternehmen wissen:
Was liegt vom alten Sortiment noch im Lager?
Beispiel:
- 80 alte T-Shirts
- 25 Polo-Shirts
- 15 Fleecejacken.
Dann kann entschieden werden, ob diese:
- zunächst weiter ausgegeben
- nur noch als Ersatz genutzt
- schrittweise abgebaut
werden.
31. Alte Bestände kontrolliert abbauen
Eine mögliche Vorgehensweise:
Bestehende Mitarbeiter tragen vorhandene Kleidung weiter. Neue Mitarbeiter bekommen bereits das neue Sortiment.
Bei Ersatzbestellungen wird ebenfalls nur noch der neue Standard verwendet.
So verschiebt sich das Unternehmen schrittweise auf die neue Kollektion.
32. Kompletter Wechsel zu einem Stichtag
In anderen Fällen kann ein klarer Stichtag sinnvoller sein.
Zum Beispiel bei:
- deutlichem Qualitätswechsel
- neuem Corporate Design
- komplett unterschiedlichen Farben.
Dann werden die Mitarbeiter ab einem bestimmten Datum mit der neuen Kollektion ausgestattet.
33. Welche Strategie wirtschaftlicher ist
Das hängt insbesondere ab von:
- vorhandenem Lagerbestand
- Mitarbeiterzahl
- Markenanforderungen
- Zustand alter Textilien.
Ein Lieferantenwechsel muss nicht automatisch einen sofortigen Komplettaustausch bedeuten.
34. Neue Mitarbeiter direkt auf den neuen Standard setzen
Sobald das neue Sortiment festgelegt ist, sollten Neueinstellungen möglichst nicht mehr mit auslaufenden Artikeln ausgestattet werden.
Sonst entstehen unnötige Mischbestände.
Das gilt besonders bei regelmäßigem Wachstum.
35. Beispiel: 20 Neueinstellungen
Ein Unternehmen stellt 20 Mitarbeiter ein.
Neues Standardpaket:
- 4 T-Shirts
- 2 Sweatshirts.
20 × 6 = 120 neue Textilien.
Damit beginnt die neue Kollektion direkt zu wachsen.
36. Mehrere Standorte zentral umstellen
Bei Unternehmen mit Filialen oder Niederlassungen sollte ein Lieferantenwechsel möglichst zentral koordiniert werden.
Zentral definiert werden:
- Artikel
- Farben
- Firmenlogo
- Veredelung.
Standorte melden lediglich:
- Größen
- Mengen.
37. Nicht jede Niederlassung sollte einen eigenen Ersatzartikel auswählen
Wenn Standort A ein Polo auswählt und Standort B ein anderes, entsteht nach kurzer Zeit wieder eine uneinheitliche Kollektion.
Gerade der Lieferantenwechsel sollte genutzt werden, um solche Strukturen zu vereinheitlichen.
38. Beispiel: fünf Standorte mit 150 Mitarbeitern
Das Unternehmen benötigt jährlich:
- 450 T-Shirts
- 200 Polo-Shirts
- 120 Sweatshirts
- 80 Fleecejacken.
Gesamt:
850 Textilien pro Jahr.
Bei dieser Größenordnung lohnt sich ein dauerhaft definierter Produktstandard besonders.
39. Jahresbedarf bei der Auswahl des neuen Lieferanten berücksichtigen
Ein Artikel für eine einmalige Messebestellung stellt andere Anforderungen als ein Standardtextil, das jedes Jahr mehrere hundert Mal bestellt werden soll.
Bei regelmäßigem Bedarf werden besonders wichtig:
- Kontinuität
- Größenabdeckung
- klare Veredelung
- einfache Wiederholungsbestellung.
40. Lieferantenwechsel nicht nur über den Einzelpreis entscheiden
Die Versuchung ist groß, nur den Preis eines einzelnen T-Shirts zu vergleichen.
Für Unternehmen mit laufendem Textilbedarf sind aber auch folgende Faktoren wichtig:
- Mitarbeiterakzeptanz
- Passform
- Artikelvielfalt
- Größen
- Veredelungsqualität
- Nachbestellbarkeit
- Verwaltungsaufwand.
Ein vermeintlich günstigeres Textil kann langfristig weniger wirtschaftlich sein, wenn es ständig Probleme verursacht.
41. Schutz- und Funktionskleidung separat prüfen
Wenn bestehende Mitarbeiterkleidung besondere Eigenschaften besitzt, muss eine Umstellung besonders sorgfältig erfolgen.
Das betrifft beispielsweise:
- Warnwirkung
- Schutzfunktionen
- Hygieneanforderungen
- spezielle Funktionsmaterialien.
Eine neue Veredelung darf relevante Eigenschaften nicht ungeprüft beeinflussen.
Solche Kleidungsstücke sollten deshalb separat nach dem konkreten Einsatzzweck betrachtet werden.
42. Typische Fehler beim Wechsel des Lieferanten
Fehler 1: Erst wechseln, wenn keine Kleidung mehr vorhanden ist
Zeitdruck führt zu unnötigen Kompromissen.
Fehler 2: Alle alten Modelle ungeprüft kopieren
Bestehende Probleme werden übernommen.
Fehler 3: Neue Textilien nur nach Produktbild auswählen
Passform und Material bleiben ungeprüft.
Fehler 4: Alte Größenlisten unverändert verwenden
Neue Modelle können anders ausfallen.
Fehler 5: große Größen nicht berücksichtigen
Zusätzliche Sonderartikel werden erforderlich.
Fehler 6: Logo-Größe und Position werden nicht dokumentiert
Alte und neue Kleidung sehen unterschiedlich aus.
Fehler 7: jeder Standort sucht eigene Ersatzmodelle
Die Firmenkollektion wird uneinheitlich.
Fehler 8: Restbestände werden ignoriert
Alte Textilien bleiben jahrelang unkontrolliert im Umlauf.
Fehler 9: Nachbestellungen werden nicht berücksichtigt
Der Wechsel löst nur das aktuelle Problem.
Fehler 10: der niedrigste Stückpreis entscheidet allein
Langfristige Beschaffungskosten werden unterschätzt.
43. Häufig gestellte Fragen zum Lieferantenwechsel bei Mitarbeiterkleidung
Kann ein Unternehmen den Anbieter wechseln und trotzdem einen ähnlichen Look behalten?
Ja. Entscheidend sind eine sorgfältige Auswahl der neuen Artikel sowie abgestimmte Farben, Logo-Größen und Veredelungspositionen.
Muss beim Lieferantenwechsel die gesamte Firmenkleidung ausgetauscht werden?
Nicht zwingend. Je nach vorhandenem Bestand kann eine schrittweise Umstellung sinnvoll sein.
Können bestehende Shirts als Muster dienen?
Ja. Bestehende Textilien können helfen, gewünschte Passform, Materialstärke und Gestaltung zu beurteilen.
Muss der neue Artikel exakt derselbe sein?
Nicht unbedingt. Wichtig ist, dass das neue Modell die Anforderungen des Unternehmens erfüllt und sinnvoll in die bestehende oder neue Firmenkollektion passt.
Sollten Größen neu getestet werden?
Bei einem Modellwechsel ist dies empfehlenswert, da dieselbe Größenbezeichnung unterschiedlich ausfallen kann.
Gibt es Mitarbeiterkleidung bis 15XL?
Printex24 bietet je nach ausgewähltem Artikel Mitarbeiterkleidung bis 15XL.
Können Damen-, Herren- und Unisexmodelle miteinander kombiniert werden?
Ja. Unterschiedliche Passformen können über gemeinsame Farben und Logoanwendungen zu einer einheitlichen Firmenkollektion verbunden werden.
Kann Printex24 das bestehende Firmenlogo übernehmen?
Das vorhandene Logo kann als Grundlage für eine neue Veredelung verwendet werden. Die konkrete textile Umsetzung wird nach Motiv, Größe und Artikel beurteilt.
Können vorhandene T-Shirts bedruckt werden?
Ob bereits vorhandene Fremdtextilien geeignet sind, hängt von Material, Zustand und gewünschter Veredelung ab und muss konkret geprüft werden.
Können Polo-Shirts bestickt werden?
Geeignete Polo-Shirts lassen sich hochwertig mit Firmenlogo besticken.
Können T-Shirts bedruckt und Polo-Shirts bestickt werden?
Ja. Stickerei und Textildruck können innerhalb einer Firmenkollektion kombiniert werden.
Können vorhandene Mitarbeiternamen übernommen werden?
Ja. Es sollte gleichzeitig geprüft werden, bei welchen Mitarbeitergruppen eine Namenspersonalisierung weiterhin sinnvoll ist.
Können mehrere Standorte gleichzeitig umgestellt werden?
Ja. Gerade bei mehreren Niederlassungen ist ein zentral definierter Bekleidungsstandard sinnvoll.
Können alte und neue Textilien während einer Übergangszeit parallel getragen werden?
Das kann je nach Unternehmensanforderung sinnvoll sein. Farbe und Gestaltung der neuen Kollektion sollten dann möglichst gut zum bestehenden Bestand passen.
Kann später regelmäßig nachbestellt werden?
Die neue Kollektion sollte möglichst genau darauf ausgerichtet werden. Der laufende Bedarf ist deshalb bereits bei der Auswahl der Artikel wichtig.
44. So bereiten Unternehmen den Lieferantenwechsel vor
Schritt 1: vorhandene Mitarbeiterkleidung auflisten
Welche Artikel werden aktuell verwendet?
Schritt 2: Jahresbedarf bestimmen
Benötigt das Unternehmen ungefähr:
- 100
- 250
- 500
- 1.000
oder mehr Textilien pro Jahr?
Schritt 3: Mitarbeitergruppen erfassen
Zum Beispiel:
- Produktion
- Lager
- Service
- Verkauf
- Außendienst
- Teamleitung.
Schritt 4: bestehende Probleme notieren
Was soll sich beim neuen Sortiment verbessern?
Schritt 5: alte Textilien als Referenz bereitstellen
Besonders gut funktionierende Artikel können als Orientierung dienen.
Schritt 6: benötigten Größenbereich bestimmen
Auch sehr große Größen berücksichtigen.
Je nach Artikel sind bei Printex24 Größen bis 15XL möglich.
Schritt 7: Damen-, Herren- und Unisexbedarf festlegen
Passform und Variantenanzahl sinnvoll ausbalancieren.
Schritt 8: neue Artikel prüfen
Bei größeren Mengen kann eine Muster- oder Größenprüfung sinnvoll sein.
Schritt 9: Firmenlogo final festlegen
Nur die aktuelle freigegebene Version verwenden.
Schritt 10: Veredelungsstandard definieren
Zum Beispiel:
- T-Shirts mit Textildruck
- Polo-Shirts mit Stickerei
- Fleecejacken mit Stickerei.
Schritt 11: Namen und Funktionen prüfen
Personalisierung nur dort einsetzen, wo sie einen echten Nutzen hat.
Schritt 12: bestehende Lagerbestände erfassen
Alte Ware kontrolliert abbauen.
Schritt 13: Übergangsstrategie festlegen
Sofortige oder schrittweise Umstellung.
Schritt 14: Standorte zentral koordinieren
Keine parallelen Eigenlösungen aufbauen.
Schritt 15: zukünftige Nachbestellung vorbereiten
Die neue Kollektion sollte langfristig einfach weitergeführt werden können.
Lieferanten für Mitarbeiterkleidung wechseln und Printex24 anfragen
Sie möchten Ihren bisherigen Lieferanten für Mitarbeiterkleidung wechseln und benötigen regelmäßig 100, 250, 500, 1.000 oder mehr Textilien?
Dann müssen Sie nicht zwingend Ihre bisherige Firmenkleidung eins zu eins kopieren.
Ein Lieferantenwechsel kann vielmehr genutzt werden, um eine bestehende Kollektion systematisch zu verbessern.
Printex24 veredelt geeignete Mitarbeiter- und Firmenkleidung für Unternehmen mit regelmäßigem größerem Textilbedarf mit Stickerei und Textildruck.
Dabei können beispielsweise berücksichtigt werden:
- bestehende T-Shirts als Referenz
- bestehende Polo-Shirts
- Sweatshirts
- Fleecejacken
- Westen
- geeignete Firmenjacken
- bisherige Firmenfarben
- vorhandene Logo-Positionen
- Bruststickerei
- Textildruck
- Rückenkennzeichnungen
- Mitarbeiternamen
- Funktionskennzeichnungen
- mehrere Unternehmensstandorte
- Damenmodelle
- Herrenmodelle
- Unisexmodelle
- Größen bis 15XL je nach Artikel
- Neueinstellungen
- regelmäßige Nachbestellungen.
Für eine konkrete Anfrage an Printex24 sind besonders hilfreich
Senden Sie möglichst:
- Ihr aktuelles Firmenlogo
- Fotos oder Angaben zur bisherigen Mitarbeiterkleidung
- vorhandene Referenztextilien, sofern relevant
- Mitarbeiterzahl
- ungefähren Jahresbedarf
- bisher verwendete Textilarten
- gewünschte neue Textilarten
- benötigte Größen
- gewünschte Damen-, Herren- und Unisexmodelle
- Anzahl der Standorte
- gewünschte Stickerei und/oder Textildruck
- bestehende Namen oder Funktionskennzeichnungen
- Informationen über aktuell vorhandene Restbestände
- geplante Neueinstellungen.
Wenn Ihr Unternehmen beispielsweise jährlich:
- 400 T-Shirts
- 200 Polo-Shirts
- 100 Sweatshirts
- 50 Fleecejacken
benötigt, sprechen wir bereits über 750 Textilien pro Jahr.
Bei einem solchen Bedarf lohnt es sich, den Lieferantenwechsel nicht auf die Frage zu reduzieren:
„Wo bekommen wir dasselbe Shirt?“
Die bessere Frage lautet:
„Wie bauen wir unsere Mitarbeiterkleidung künftig so auf, dass sie für unsere Mitarbeiter, Größen, Standorte und Nachbestellungen dauerhaft funktioniert?“
Genau darin liegt die Chance eines Lieferantenwechsels.
Aus einer historisch gewachsenen Sammlung verschiedener Mitarbeitertextilien kann ein klareres Bekleidungssystem entstehen – mit wenigen geeigneten Artikeln, einheitlichem Firmenlogo, sinnvoller Kombination aus Stickerei und Textildruck sowie einer Struktur, die auch bei zukünftigen Neueinstellungen und größeren Nachbestellungen funktioniert.
Lieferantenwechsel bei Mitarbeiterkleidung – bestehende Firmenkleidung strukturiert auf Printex24 umstellen und 100 bis 1.000 oder mehr Textilien mit Firmenlogo neu planen.
Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24
Fachliche Erfahrung: Mehr als 25 Jahre Stickerei, Textildruck und Firmenbekleidung für Unternehmen, Vereine und Industriebetriebe
Zuletzt fachlich überarbeitet: Juli 2026