Polo- oder Sweatshirts als Team-Bekleidung
Welche Variante stärkt den gemeinsamen Auftritt wirklich?
Einheitliche Team-Bekleidung kann weit mehr leisten, als Mitarbeiter oder Vereinsmitglieder lediglich ähnlich aussehen zu lassen. Richtig ausgewählt, unterstützt sie die Orientierung innerhalb einer Gruppe, schafft einen klaren gemeinsamen Auftritt und kann dazu beitragen, dass unterschiedliche Personen nach außen als zusammengehöriges Team wahrgenommen werden.
Besonders häufig kommen dafür Poloshirts und Sweatshirts infrage. Beide Kleidungsstücke eignen sich für Firmen, Vereine, Organisationen, Projektgruppen oder Veranstaltungsteams – erfüllen jedoch unterschiedliche Aufgaben.
Das Poloshirt wirkt gepflegt, vergleichsweise leicht und eignet sich besonders für direkten Kundenkontakt oder wärmere Arbeitsbereiche. Das Sweatshirt bietet zusätzliche Wärme, wirkt etwas legerer und ist besonders interessant für kühlere Räume, Übergangszeiten oder Teams, die viel zwischen Innen- und Außenbereichen wechseln.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Polo oder Sweatshirt – was ist besser?
Sondern:
Welche Team-Bekleidung passt zur Tätigkeit, zum Umfeld und zur gewünschten Außenwirkung?
Das Wichtigste auf einen Blick
Poloshirts eignen sich besonders für:
- Kundenkontakt
- Verkauf
- Beratung
- Service
- Veranstaltungen
- Messen
- wärmere Arbeitsbereiche
- gepflegte, aber nicht zu formelle Teamkleidung
Sweatshirts sind besonders interessant für:
- kühlere Arbeitsbereiche
- Lager und Logistik
- Werkstatt
- Aufbau- und Veranstaltungsteams
- Übergangszeiten
- Outdoor-nahe Tätigkeiten
- Vereine
- Mannschaften
- zusätzliche Bekleidungsschichten
Beide Varianten können mit:
- Firmenlogo
- Vereinslogo
- Namen
- Funktion
- Abteilung
- Standort
individualisiert werden.
Bei Printex24 können Polo- und Sweatshirts je nach Motiv und Textil mit Stickerei oder Textildruck veredelt werden.
Team-Bekleidung sollte eine Funktion erfüllen
Einheitliche Kleidung wird häufig nur unter dem Gesichtspunkt des Erscheinungsbildes betrachtet.
Für ein funktionierendes Teamkonzept sollte jedoch zuerst geklärt werden, welche Aufgabe die Bekleidung tatsächlich übernimmt.
Mögliche Ziele sind:
- Mitarbeiter eindeutig erkennbar machen
- verschiedene Abteilungen zusammenführen
- Teams auf Veranstaltungen sichtbar machen
- Vereinsmitglieder einheitlich ausstatten
- neue Mitarbeiter schnell integrieren
- Kunden die Orientierung erleichtern
- ein professionelles Erscheinungsbild schaffen
- unterschiedliche Rollen kennzeichnen
Erst danach sollte entschieden werden, welches Textil geeignet ist.
Warum einheitliche Kleidung den Teamauftritt beeinflusst
Wenn Mitarbeiter oder Vereinsmitglieder unterschiedliche private Kleidung tragen, entsteht nach außen häufig kein erkennbares Gesamtbild.
Ein gemeinsames Polo- oder Sweatshirt schafft dagegen eine visuelle Verbindung.
Wiederkehrende Merkmale können sein:
- gleiche Grundfarbe
- dasselbe Logo
- identische Garn- oder Druckfarben
- feste Logo-Positionen
- abgestimmte Schnitte
Dadurch entsteht ein gemeinsamer Auftritt, ohne dass sämtliche Personen exakt gleich gekleidet sein müssen.
Zusammengehörigkeit entsteht nicht allein durch Kleidung
Einheitliche Bekleidung kann Teamgefühl unterstützen, aber nicht erzeugen, wenn Zusammenarbeit und Unternehmenskultur nicht funktionieren.
Ein Polo oder Sweatshirt kann deshalb kein Ersatz sein für:
- gute Kommunikation
- klare Aufgaben
- gegenseitigen Respekt
- funktionierende Führung
- faire Arbeitsbedingungen
Es kann jedoch ein sichtbares Symbol dafür sein, dass Menschen zu derselben Gruppe gehören.
Gerade bei:
- neuen Mitarbeitern
- Projektteams
- Veranstaltungspersonal
- Vereinsmannschaften
kann dieser visuelle Zusammenhang hilfreich sein.
Poloshirts als gepflegte Team-Bekleidung
Das Poloshirt liegt optisch zwischen T-Shirt und Hemd.
Es wirkt häufig:
- gepflegt
- sportlich
- zugänglich
- professionell, ohne sehr formell zu sein
Dadurch lässt es sich in vielen Branchen einsetzen.
Typische Bereiche sind:
- Verkauf
- Außendienst
- Service
- Gastronomie
- Handel
- technische Beratung
- Messen
- Veranstaltungen
- Vereinsorganisation
Warum Poloshirts bei Kundenkontakt funktionieren
Im direkten Gespräch mit Kunden soll Bekleidung häufig professionell wirken, ohne eine zu große Distanz zu schaffen.
Ein Poloshirt kann diese Balance gut erfüllen.
Das Firmenlogo auf der Brust zeigt unmittelbar:
Diese Person gehört zum Unternehmen.
Das kann besonders hilfreich sein in:
- Verkaufsräumen
- Ausstellungen
- Veranstaltungen
- größeren Betriebsstätten
- Servicebereichen
Sweatshirts als praktische Team-Bekleidung
Ein Sweatshirt übernimmt zusätzlich eine wärmende Funktion.
Das macht es interessant für Teams, die:
- in kühlen Räumen arbeiten
- häufig zwischen Innen und Außen wechseln
- im Herbst oder Frühjahr tätig sind
- bei Veranstaltungen früh morgens oder abends arbeiten
- längere Zeit in Lager- oder Werkstattbereichen verbringen
Das Sweatshirt ist damit weniger reine Präsentationskleidung und stärker eine praktische Ergänzung zur täglichen Team-Ausstattung.
Sweatshirt statt Pullover?
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden beide Begriffe häufig vermischt.
Für Teamkleidung ist ein klassisches Sweatshirt besonders praktisch, weil es meist:
- unkompliziert geschnitten ist
- über T-Shirt oder Poloshirt getragen werden kann
- stabile Flächen für Veredelung bietet
- pflegeleicht eingesetzt werden kann
Je nach Sortiment stehen unterschiedliche Qualitäten und Schnitte zur Verfügung.
Polo und Sweatshirt müssen kein Entweder-oder sein
Für viele Unternehmen ist eine Kombination sinnvoller als die Entscheidung für nur ein Kleidungsstück.
Beispiel:
wärmere Tage
Poloshirt
kühle Innenräume
Sweatshirt über dem Polo
Außeneinsatz
zusätzlich geeignete Jacke
So entsteht ein Bekleidungssystem, das unterschiedliche Temperaturen abdeckt.
Ein Schichtsystem für Teams
Eine einfache Teamkollektion kann aufgebaut sein aus:
Basis: T-Shirt
gepflegte Schicht: Poloshirt
wärmende Schicht: Sweatshirt
Außenschicht: Jacke
Dadurch können Mitarbeiter ihre Kleidung an die jeweilige Situation anpassen.
Die Corporate Identity bleibt bestehen, wenn:
- Logo
- Farben
- Positionen
über alle Kleidungsstücke hinweg abgestimmt sind.
Poloshirt für Verkauf – Sweatshirt für Lager?
Solche Aufteilungen können sinnvoll sein, sollten aber nicht pauschal erfolgen.
Ein Verkäufer im Außenbereich kann ebenfalls ein Sweatshirt benötigen.
Ein Lagermitarbeiter mit Kundenkontakt kann wiederum ein Poloshirt tragen.
Besser ist eine Zuordnung nach tatsächlicher Tätigkeit.
Relevant sind:
- Temperatur
- Bewegungsintensität
- Kundenkontakt
- Verschmutzung
- Tragedauer
- Arbeitsumgebung
Team-Bekleidung nach Aufgabe auswählen
Ein Unternehmen kann beispielsweise mehrere Gruppen unterscheiden.
Verkauf
Poloshirt
Lager
Sweatshirt oder Poloshirt plus Sweatshirt
Außendienst
Poloshirt plus Sweatshirt oder Jacke
Messe
Poloshirt, ergänzt durch Sweatshirt für Auf- und Abbau
Verwaltung mit Kundenkontakt
Poloshirt
So entsteht ein einheitliches System ohne unnötige Gleichmacherei.
Poloshirts für Vereine
Vereine können Poloshirts besonders bei offiziellen oder repräsentativen Terminen nutzen.
Dazu gehören:
- Versammlungen
- Ehrungen
- Turniere
- Veranstaltungen
- Vereinsfeste
- Sponsorentermine
Ein kleines Vereinslogo auf der Brust reicht häufig aus.
Zusätzlich möglich sind:
- Funktion
- Vorname
- Abteilung
Sweatshirts für Vereinsmannschaften
Sweatshirts sind besonders geeignet für:
- Training
- Anreise
- Turnierpausen
- Vereinsausflüge
- Veranstaltungen
- Mannschaftsbesprechungen
- kühlere Jahreszeiten
Sie können außerdem einfacher über Sport- oder Freizeitkleidung getragen werden.
Einheitliche Teamfarben
Eine gemeinsame Farbe erzeugt schnell Wiedererkennbarkeit.
Häufig verwendet werden:
- Schwarz
- Navy
- Anthrazit
- Grau
- Weiß
- Vereins- oder Unternehmensfarben
Die Grundfarbe sollte jedoch nicht ausschließlich nach Logo oder Corporate Design gewählt werden.
Ebenso wichtig sind:
- Verschmutzung
- Pflege
- Verfügbarkeit
- Größenbereich
- Nachbestellbarkeit
Muss Polo und Sweatshirt exakt dieselbe Farbe haben?
Nicht zwingend.
Farbtöne können sich zwischen unterschiedlichen Textilserien unterscheiden.
Ein Unternehmen könnte beispielsweise bewusst kombinieren:
- Poloshirt in Navy
- Sweatshirt in Anthrazit
- identisches weißes Firmenlogo
Dadurch entsteht trotzdem eine erkennbare Verbindung.
Wichtig ist eine geplante Kombination statt zufälliger Farbabweichungen.
Logo auf Poloshirts
Bei Poloshirts gehört die Brust zu den klassischen Positionen.
Ein mögliches System:
linke Brust: Firmen- oder Vereinslogo
rechte Brust: Name oder Funktion
Diese Gestaltung funktioniert besonders gut im direkten Gespräch.
Logo auf Sweatshirts
Auch bei Sweatshirts ist die Brustposition häufig sinnvoll.
Zusätzlich können größere Flächen genutzt werden.
Möglich sind beispielsweise:
- Brust
- Ärmel
- Nacken
- Rücken
Ob ein Rückenmotiv sinnvoll ist, hängt vom Einsatz ab.
Ein Eventteam kann stärker von einer Rückenkennzeichnung profitieren als Mitarbeiter in einem Beratungsbüro.
Stickerei für Team-Poloshirts
Poloshirts eignen sich häufig gut für Stickerei.
Besonders geeignet sind:
- kleine Firmenlogos
- Vereinswappen
- Namen
- Funktionen
Die Oberflächenstruktur des Polos sollte allerdings bei der Stickdatei berücksichtigt werden.
Sehr kleine Details können bei strukturiertem Piqué schwieriger darzustellen sein.
Stickerei für Sweatshirts
Sweatshirts besitzen häufig eine stabilere und glattere Oberfläche.
Das kann für Stickerei gute Voraussetzungen schaffen.
Geeignete Motive sind beispielsweise:
- Firmenlogo
- Vereinslogo
- Name
- Funktion
- Initialen
Sehr große Stickflächen sollten trotzdem kritisch geprüft werden.
Eine umfangreiche Stickerei kann den Stoff:
- versteifen
- beschweren
- beim Tragen unangenehmer machen
Textildruck für größere Team-Motive
Textildruck kann insbesondere interessant sein bei:
- großem Rückenlogo
- Teamnamen
- Veranstaltungsmotiven
- komplexeren Grafiken
Eine Kombination ist ebenfalls möglich.
Beispiel:
Brust: Logo gestickt
Rücken: Teamname mit Textildruck
So können unterschiedliche Wirkungen miteinander verbunden werden.
Personalisierte Team-Bekleidung
Namen können eine stärkere persönliche Zuordnung schaffen.
Möglich sind:
- Vorname
- Nachname
- Initialen
- Spitzname
- Funktion
- Abteilung
Personalisierung ist allerdings nicht für jede Organisation sinnvoll.
Wann Namen auf Teamkleidung sinnvoll sind
Namen eignen sich besonders bei:
- Kundenberatung
- Vereinsmannschaften
- Trainerteams
- Veranstaltungspersonal
- Service
- Empfang
Sie erleichtern die direkte Ansprache.
Wann neutrale Teamkleidung sinnvoller ist
Neutrale Varianten sind flexibler bei:
- häufig wechselnden Mitarbeitern
- Saisonkräften
- Aushilfen
- Eventpersonal
- neuen Mitarbeitern
- Reservebeständen
Ein Polo mit ausschließlich Firmenlogo kann später von einer anderen Person getragen werden.
Funktionen als Alternative zu Namen
Statt individueller Namen können Funktionen verwendet werden.
Beispiele:
- Service
- Technik
- Verkauf
- Lager
- Trainer
- Betreuer
- Organisation
- Vorstand
Damit bleibt die Kleidung flexibler einsetzbar.
Unterschiedliche Abteilungen sichtbar machen
Bei größeren Unternehmen kann es sinnvoll sein, Teams zu unterscheiden.
Eine Möglichkeit sind unterschiedliche Zusatzkennzeichnungen.
Beispielsweise:
gleiches Shirt, gleiches Logo
aber zusätzlich:
- Service
- Vertrieb
- Technik
- Logistik
Damit bleibt die Firma einheitlich erkennbar, während Funktionen sichtbar werden.
Nicht jede Abteilung braucht eine andere Farbe
Eine verbreitete Idee lautet:
- Verkauf rot
- Lager blau
- Service grün
- Technik grau
Das kann funktionieren, führt aber schnell zu einem unruhigen Erscheinungsbild.
Oft reicht eine kleine Funktionskennzeichnung aus.
Weniger Varianten erleichtern außerdem:
- Bestellung
- Lagerhaltung
- Nachbestellung
- Neueinstellungen
Mitarbeiterakzeptanz entscheidet über den Erfolg
Team-Bekleidung erfüllt ihren Zweck nur dann, wenn sie tatsächlich getragen wird.
Mitarbeiter achten dabei vor allem auf:
- Passform
- Material
- Temperatur
- Bewegungsfreiheit
- Hautgefühl
- Schnitt
Ein Logo allein macht ein Kleidungsstück nicht attraktiv.
Warum Zwang bei Teamkleidung problematisch sein kann
Wenn Mitarbeiter ein Shirt als:
- unbequem
- zu eng
- zu warm
- unpassend
empfinden, entsteht schnell Ablehnung.
Eine Anprobe oder Auswahl aus mehreren geeigneten Schnitten kann deshalb die Akzeptanz verbessern.
Damen-, Herren- und Unisexmodelle
Einheitliche Team-Bekleidung bedeutet nicht, dass alle dieselbe Passform tragen müssen.
Möglich sind:
- Damenpolos
- Herrenpolos
- Unisex-Sweatshirts
- unterschiedliche Schnitte
Die optische Einheit entsteht durch:
- Farbe
- Logo
- Garnfarbe
- Position
Große Größen rechtzeitig berücksichtigen
Die gesamte Mannschaft oder Belegschaft sollte möglichst innerhalb derselben Kollektion ausgestattet werden können.
Bei Printex24 können abhängig vom ausgewählten Sortiment auch Größen bis 15XL berücksichtigt werden.
Der Größenbereich sollte bereits vor der endgültigen Artikelauswahl geprüft werden.
Warum Anprobe vor einer größeren Bestellung sinnvoll ist
Größen fallen je nach Modell unterschiedlich aus.
Vor allem bei Poloshirts können:
- Schulterbreite
- Länge
- Ärmel
- Taillierung
erheblich variieren.
Bei Sweatshirts sollte zusätzlich geprüft werden, ob das Kleidungsstück bequem über einem T-Shirt oder Poloshirt getragen werden kann.
Teamkleidung für neue Mitarbeiter
Ein standardisiertes Bekleidungssystem erleichtert die Ausstattung neuer Mitarbeiter.
Statt jedes Mal neu zu entscheiden, können festgelegt werden:
- Polo-Modell
- Sweatshirt-Modell
- Farbe
- Logo
- Veredelung
- Stückzahl je Mitarbeiter
Dann müssen bei Neueinstellungen hauptsächlich noch die Größen ermittelt werden.
Standardpakete für Mitarbeiter
Unternehmen können je nach Tätigkeit feste Pakete definieren.
Beispiel:
Verkauf
- mehrere Poloshirts
- ein Sweatshirt
Lager
- mehrere Poloshirts
- mehrere Sweatshirts
Außendienst
- Poloshirts
- Sweatshirt
- Jacke
Damit wird die Ausstattung planbarer.
Wie viele Teile benötigt ein Mitarbeiter?
Eine pauschale Stückzahl ist wenig sinnvoll.
Relevant sind:
- Anzahl der Arbeitstage
- Waschintervall
- Verschmutzung
- Temperatur
- Einsatzbereich
Ein Mitarbeiter, der fünf Tage pro Woche ein Poloshirt trägt, benötigt normalerweise mehr Wechselteile als jemand, der Teamkleidung ausschließlich bei Veranstaltungen nutzt.
Reservekleidung einplanen
Ein kleiner neutraler Bestand ist hilfreich bei:
- Neueinstellungen
- Größenwechseln
- Schäden
- kurzfristigen Veranstaltungen
- Aushilfen
Besonders häufig benötigte Größen können gezielt vorgehalten werden.
Zu viel Reserve verursacht unnötige Kosten
Reserve sollte trotzdem kontrolliert geplant werden.
Zu große Bestände können problematisch werden, wenn:
- Firmenlogo geändert wird
- Corporate Design wechselt
- Modell eingestellt wird
- Farbe geändert wird
Eine kleine, bedarfsorientierte Reserve ist sinnvoller als ein sehr großer Vorrat.
Teamkleidung bei mehreren Standorten
Bei Unternehmen mit mehreren Niederlassungen sollte das System zentral dokumentiert werden.
Festgelegt werden können:
- Artikel
- Farben
- Schnitte
- Logo
- Stickposition
- Garnfarben
Dadurch verhindert man, dass verschiedene Standorte unterschiedliche Versionen entwickeln.
Standortkennzeichnung nur wenn notwendig
Ein Standortname kann ergänzt werden.
Beispielsweise:
- München
- Rosenheim
- Süd
- Nord
Bei Mitarbeitern, die zwischen Niederlassungen wechseln, ist eine neutrale Ausführung jedoch flexibler.
Poloshirts und Sweatshirts bei Veranstaltungen
Bei Veranstaltungen kann die Kombination besonders praktisch sein.
Tagsüber trägt das Team beispielsweise Poloshirts.
Wenn die Temperatur am Abend sinkt, wird das einheitliche Sweatshirt darübergezogen.
Dadurch bleibt die Mannschaft optisch zusammengehörig.
Helfer und Organisation unterscheiden
Bei größeren Veranstaltungen können Funktionen sichtbar gemacht werden.
Beispiele:
- Crew
- Organisation
- Service
- Technik
- Information
Eine Rückenkennzeichnung kann hier sinnvoll sein, weil Mitarbeiter auch aus größerer Entfernung erkannt werden müssen.
Teamkleidung auf Firmenfeiern
Bei einem internen Event muss die Bekleidung nicht so formell sein wie im täglichen Kundenkontakt.
Sweatshirts können beispielsweise bei:
- Betriebsausflügen
- Teamevents
- Jubiläumsveranstaltungen
eingesetzt werden.
Eine zurückhaltende Gestaltung erhöht die Chance, dass Mitarbeiter das Kleidungsstück später freiwillig weitertragen.
Teamkleidung als Mitarbeitergeschenk
Ein hochwertiges Sweatshirt kann gleichzeitig Teamkleidung und Geschenk sein.
Dafür sollte das Design eher zurückhaltend ausfallen.
Beispiele:
- kleines Firmenlogo
- Ton-in-Ton-Stickerei
- Initialen
Ein sehr großes Werbelogo kann die private Nutzung reduzieren.
Vereinskleidung als Erinnerung
Auch Vereine können Sweatshirts oder Polos anlässlich besonderer Ereignisse einsetzen.
Beispiele:
- Jubiläum
- Meisterschaft
- Turnier
- Vereinsfahrt
- Gründungsfest
Eine zusätzliche Jahreszahl kann die Erinnerung an das Ereignis stärken.
Pflege von Team-Poloshirts
Vor der Bestellung sollte geklärt werden:
- welche Waschtemperatur benötigt wird
- wie häufig gewaschen wird
- ob Trockner genutzt werden
- wer die Kleidung pflegt
Poloshirts werden häufig regelmäßig gewaschen. Kragen und Knopfleiste sollten deshalb zur vorgesehenen Nutzung passen.
Pflege von Sweatshirts
Bei Sweatshirts sind zusätzlich relevant:
- Einlaufen
- Bündchen
- Pilling
- Formstabilität
- Trocknung
Auch hier sollte nicht pauschal von extrem hoher Waschbeständigkeit ausgegangen werden.
Die Pflege richtet sich nach dem konkreten Modell.
Was ist langfristig wirtschaftlicher?
Die billigste Teamkleidung ist nicht automatisch die günstigste Lösung.
Relevant sind auch:
- Nutzungsdauer
- Akzeptanz
- Ersatzbedarf
- Nachbestellbarkeit
- Waschbeständigkeit
- Größenverfügbarkeit
Ein Shirt, das niemand gerne trägt, besitzt wenig wirtschaftlichen Wert.
Weniger Varianten können wirtschaftlicher sein
Wenn ein Unternehmen zu viele Farben, Schnitte und Designs auswählt, wird die Beschaffung komplizierter.
Eine Kernkollektion kann beispielsweise aus nur:
- einem Poloshirt
- einem Sweatshirt
- einer Jacke
bestehen.
Damit lässt sich ein großer Teil des Alltags abdecken.
Nachbestellungen von Anfang an berücksichtigen
Bei dauerhaft eingesetzter Teamkleidung sollten gespeichert werden:
- Hersteller
- Artikelnummer
- Farbe
- Größe
- Schnitt
- Logo-Version
- Garnfarbe
- Motivgröße
- Position
- Veredelungsverfahren
So lässt sich eine bestehende Teamkollektion später einfacher fortführen.
Wenn das bisherige Modell eingestellt wird
Textilien bleiben nicht unbegrenzt erhältlich.
Falls ein Polo oder Sweatshirt aus dem Sortiment verschwindet, sollten bei der Ersatzwahl verglichen werden:
- Farbton
- Material
- Stoffgewicht
- Passform
- Größenbereich
- Waschbarkeit
- Oberfläche
Bei größeren Teams kann ein Muster sinnvoll sein, bevor das neue Modell eingeführt wird.
Typische Fehler bei Polo- und Sweatshirts als Team-Bekleidung
Kleidung nur nach Optik auswählen
Der tatsächliche Arbeitsalltag wird nicht berücksichtigt.
Dasselbe Kleidungsstück für jede Tätigkeit
Unterschiedliche Temperatur- und Bewegungsanforderungen bleiben unbeachtet.
Zu großes Firmenlogo
Die Teamkleidung wirkt mehr wie Werbekleidung als wie hochwertige Firmenbekleidung.
Zu viele verschiedene Farben
Der gemeinsame Auftritt wird schwächer.
Individuelle Namen für kurzfristige Mitarbeiter
Die Kleidung lässt sich später kaum weiterverwenden.
Kein Reservebestand
Neue Mitarbeiter können nicht schnell ausgestattet werden.
Zu viel Reservebestand
Bei Änderungen bleiben unnötige Altbestände übrig.
Keine Anprobe
Die Größen passen nicht zum tatsächlichen Team.
Nachbestellbarkeit wird ignoriert
Später müssen unterschiedliche Modelle gemischt werden.
Nur das billigste Textil wählen
Mitarbeiter tragen die Kleidung möglicherweise ungern oder sie muss früh ersetzt werden.
Praxisbeispiel: Teamkleidung für einen Betrieb mit 60 Mitarbeitern
Ein Unternehmen beschäftigt Mitarbeiter in:
- Verkauf
- Service
- Lager
- Verwaltung
Statt für alle dieselbe Kleidung zu bestellen, wird ein einfaches System entwickelt.
Verkauf
Poloshirt mit kleinem Firmenlogo.
Service
Poloshirt plus Sweatshirt.
Lager
Sweatshirt als zusätzliche Schicht über dem Firmen-T-Shirt.
Verwaltung mit Kundenkontakt
Poloshirt.
Alle Kleidungsstücke verwenden:
- dieselbe Grundfarbwelt
- dasselbe Firmenlogo
- identische Stickfarben
Dadurch wirkt das Unternehmen einheitlich, obwohl die Ausstattung je nach Tätigkeit unterschiedlich ist.
Praxisbeispiel: Vereinsmannschaft mit Trainern und Helfern
Ein Verein möchte seine Mitglieder für Veranstaltungen einheitlich ausstatten.
Für offizielle Termine werden Poloshirts eingesetzt.
Für Training, Aufbau und kühlere Tage erhalten Trainer und Helfer zusätzlich Sweatshirts.
Die Gestaltung:
linke Brust: Vereinswappen
rechte Brust: optional Funktion
Verwendete Funktionen sind:
- Trainer
- Betreuer
- Organisation
Dadurch entsteht eine gemeinsame Vereinskollektion, die für verschiedene Situationen eingesetzt werden kann.
Welche Angaben helfen bei einer Anfrage?
Für die Planung sind besonders hilfreich:
- Anzahl der Personen
- Einsatzbereich
- gewünschte Kleidungsstücke
- benötigte Größen
- Farben
- Firmen- oder Vereinslogo
- gewünschte Position
- Namen oder Funktionen
- Stickerei oder Textildruck
- notwendige Pflegeeigenschaften
- geplanter Einsatztermin
- spätere Nachbestellungen
Polo- und Sweatshirts bei Printex24 veredeln lassen
Printex24 kann Polo- und Sweatshirts für Unternehmen, Vereine, Teams und Veranstaltungen individuell mit Stickerei oder Textildruck veredeln.
Abhängig vom Einsatz können beide Kleidungsarten zu einer gemeinsamen Teamkollektion kombiniert werden.
Möglich sind beispielsweise:
- Firmenlogos
- Vereinslogos
- Namen
- Funktionen
- Abteilungen
- Standortkennzeichnungen
- Brustveredelungen
- Ärmelveredelungen
- Rückenbeschriftungen
Entscheidend ist nicht, dass jedes Teammitglied jederzeit dasselbe Kleidungsstück trägt. Ein professioneller gemeinsamer Auftritt entsteht vielmehr durch ein abgestimmtes System aus Farben, Logo, Veredelung und geeigneten Textilien für die jeweilige Tätigkeit.
So können Poloshirt und Sweatshirt unterschiedliche Aufgaben übernehmen und trotzdem klar zeigen: Diese Menschen gehören zu einem Team.
Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24