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Ratgeber

Shirts bedrucken lassen: Welches Verfahren passt?

11. August 2026

Shirts bedrucken lassen: Welches Verfahren passt?

Wer Shirts bedrucken lassen möchte, sollte nicht zuerst nach möglichst vielen Druckeffekten oder nach dem günstigsten Verfahren suchen. Entscheidend ist vielmehr, welches Motiv auf welches Textil gedruckt werden soll und wie das fertige Shirt später eingesetzt wird.

Ein kleines Firmenlogo auf einem Mitarbeiter-Shirt stellt andere Anforderungen als ein großflächiges Eventmotiv, ein Vereinsname, eine individuelle Nummer oder eine detailreiche Grafik mit Farbverläufen.

Printex24 unterstützt Unternehmen, Vereine und Organisationen bei der Auswahl geeigneter Shirts und der passenden Veredelungsmethode. Je nach Projekt können DTF, Siebdruck, Flexdruck, Flockdruck oder Maschinenstickerei eingesetzt werden.

Dieser Beitrag konzentriert sich bewusst auf die Auswahl des passenden Verfahrens beim Bedrucken von Shirts. Damit grenzt er sich von unseren bereits behandelten Themen zu günstigen T-Shirts, Firmenlogos, Textildruck München und allgemeinen Textildruckverfahren ab.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Nicht jedes Druckverfahren eignet sich für jedes Motiv.
  • DTF kann besonders für mehrfarbige, detailreiche Designs und Farbverläufe interessant sein.
  • Siebdruck kann bei größeren identischen Serien wirtschaftliche Vorteile bieten.
  • Flex eignet sich besonders für Namen, Nummern und klare Schriftzüge.
  • Flock besitzt eine charakteristische samtartige Oberfläche.
  • Kleine Firmenlogos können alternativ auch gestickt werden.
  • Große geschlossene Transferflächen können das Tragegefühl lokal verändern.
  • Material und Oberflächenstruktur des Shirts müssen zum Verfahren passen.
  • Die Stückzahl allein entscheidet nicht über das wirtschaftlichste Verfahren.
  • Waschbarkeit und Trocknereignung müssen am konkreten Shirt geprüft werden.

Was möchten Sie mit dem Shirt erreichen?

Vor der technischen Auswahl sollte der Einsatzzweck geklärt werden.

Shirts können beispielsweise benötigt werden für:

  • Mitarbeiter
  • Promotion
  • Messe
  • Firmenevents
  • Vereine
  • Sportveranstaltungen
  • Servicepersonal
  • Gastronomie
  • Schulveranstaltungen
  • Merchandise

Der Einsatzzweck beeinflusst die Anforderungen an Textil und Veredelung erheblich.

Mitarbeiter-Shirt oder Werbeshirt?

Ein Mitarbeiter-Shirt wird häufig regelmäßig getragen.

Hier können wichtig sein:

  • angenehme Passform
  • geeignete Waschbarkeit
  • Nachbestellbarkeit
  • dezentes Firmenlogo
  • Größenvielfalt

Ein Promotion-Shirt kann dagegen stärker auf:

  • große Motive
  • Aktionsbotschaften
  • auffällige Farben

ausgerichtet sein.

Welches Motiv soll gedruckt werden?

Auch die Gestaltung entscheidet über das Verfahren.

Typische Motive sind:

  • Firmenlogo
  • Vereinslogo
  • Schriftzug
  • Mitarbeitername
  • Spielernummer
  • Illustration
  • Farbverlauf
  • Fotomotiv
  • Eventgrafik

Kleine Firmenlogos

Für ein kleines Logo auf der Brust kommen je nach Textil beispielsweise infrage:

  • DTF
  • Siebdruck
  • Maschinenstickerei

Welches Verfahren besser passt, hängt vom Motiv und vom Kleidungsstück ab.

Große Rückenlogos

Bei großen Rückenflächen ist Textildruck häufig sinnvoller als Maschinenstickerei.

Möglich sind beispielsweise:

  • DTF
  • Siebdruck
  • Flex bei geeigneten einfachen Motiven

Fotografische Motive

Fotos und sehr detailreiche Grafiken gehören nicht zu den typischen Stärken klassischer Stickerei.

Hier können geeignete digitale beziehungsweise transferbasierte Druckverfahren bessere Möglichkeiten bieten.

Farbverläufe

Auch echte Farbverläufe lassen sich mit Maschinenstickerei nicht identisch wie im Druck darstellen.

Für solche Motive kann insbesondere DTF interessant sein.

DTF für Shirts

DTF steht für:

Direct to Film

Dabei wird das Motiv zunächst auf eine spezielle Folie gedruckt.

Danach wird es mit einem dafür vorgesehenen Transferprozess auf das geeignete Shirt übertragen.

DTF ist kein Direktdruck auf das Shirt

Der Begriff wird gelegentlich falsch erklärt.

Beim klassischen DTF-Verfahren wird nicht unmittelbar auf das fertige Kleidungsstück gedruckt.

Zwischen Druckprozess und Shirt befindet sich die spezielle Transferfolie.

Wofür eignet sich DTF?

DTF kann interessant sein für:

  • mehrfarbige Firmenlogos
  • Farbverläufe
  • feine grafische Details
  • unterschiedliche Motive
  • Namen
  • kleinere Serien
  • Personalisierungen

DTF auf dunklen Shirts

Auch dunkle Shirts können mit geeigneten DTF-Transfers veredelt werden.

Die technische Umsetzung unterscheidet sich dabei je nach Produktionssystem und Motiv.

DTF auf Baumwolle

Geeignete Baumwollshirts können mit DTF veredelt werden.

Die reine Faserbezeichnung reicht jedoch nicht aus, um die Druckeignung abschließend zu beurteilen.

Wichtig sind ebenfalls:

  • Oberfläche
  • Verarbeitung
  • Transferbedingungen

DTF auf Polyester

Auch geeignete Polyesterprodukte können infrage kommen.

Besondere Aufmerksamkeit benötigt mögliche Farbmigration.

Unter Wärme können Farbstoffe aus dem Grundtextil in den Transfer wandern und das Druckbild beeinflussen.

DTF auf Mischgewebe

Mischgewebe können ebenfalls geeignet sein.

Auch hier sollte der konkrete Artikel geprüft werden.

Große DTF-Motive

Große geschlossene Transferflächen können:

  • stärker fühlbar sein
  • das Shirt lokal versteifen
  • die Luftdurchlässigkeit im Druckbereich reduzieren

Ein Logo sollte daher nicht nur deshalb sehr groß ausgeführt werden, weil technisch eine große Fläche verfügbar ist.

Siebdruck auf Shirts

Siebdruck gehört zu den klassischen professionellen Textildruckverfahren.

Er kann besonders interessant sein, wenn viele identische Shirts mit demselben Motiv produziert werden.

Wie funktioniert Siebdruck?

Vereinfacht wird für die zu druckende Gestaltung ein vorbereitetes Sieb verwendet.

Die entsprechende Textildruckfarbe wird mithilfe eines Rakels durch die offenen Bereiche des Siebes auf das Shirt übertragen.

Bei mehrfarbigen Motiven müssen die einzelnen Farben zueinander registriert werden.

Danach erfolgt die für das eingesetzte Farbsystem notwendige Fixierung beziehungsweise Aushärtung.

Ein Sieb pro Farbe?

Bei klassischem Mehrfarb-Siebdruck wird für unterschiedliche Druckfarben grundsätzlich mit entsprechend vorbereiteten Sieben gearbeitet.

Der Produktionsaufwand steigt daher mit der Komplexität des Motivs.

Siebdruck und Stückzahl

Da zunächst eingerichtet werden muss, kann Siebdruck bei größeren identischen Serien zunehmend interessant werden.

Eine feste Grenze wie:

„Ab 20, 30 oder 50 Shirts lohnt sich Siebdruck immer“

gibt es jedoch nicht.

Was beeinflusst die Siebdruckkosten?

Unter anderem:

  • Stückzahl
  • Motivgröße
  • Anzahl der Farben
  • Shirtfarbe
  • Anzahl der Positionen
  • notwendige Unterlegung
  • Einrichtungsaufwand

Siebdruck auf dunklen Shirts

Bei dunklen Textilien kann eine Unterlegung erforderlich sein, damit bestimmte Farben ausreichend wirken.

Dadurch können zusätzliche Produktionsschritte entstehen.

Fotos im Siebdruck

Auch fotografisch wirkende Motive können grundsätzlich über:

  • Raster
  • Farbseparationen
  • abgestimmte Drucktechniken

umgesetzt werden.

Das ist allerdings technisch anspruchsvoller als ein einfaches einfarbiges Logo.

Flexdruck für Shirts

Flexdruck eignet sich besonders für klare Motive.

Typische Anwendungen:

  • Mitarbeitername
  • Vereinsname
  • Funktion
  • Nummer
  • einfacher Schriftzug

Beispiele für Flex

SERVICE

VERTRIEB

TRAINER

TEAM

24

Wann Flex weniger geeignet ist

Weniger passend ist Flex für:

  • Fotomotive
  • echte Farbverläufe
  • sehr komplexe Illustrationen

Flockdruck

Flock besitzt eine charakteristische textile beziehungsweise samtartige Oberfläche.

Das Verfahren kann besonders interessant sein für:

  • Schriftzüge
  • Nummern
  • einfache Motive

Flock als Gestaltungseffekt

Flock fällt nicht nur durch die Farbe auf, sondern auch durch seine Haptik.

Dadurch eignet es sich für Projekte, bei denen die Oberfläche ausdrücklich Teil der Gestaltung sein soll.

Flock und Fotos

Für Fotos oder komplexe Farbverläufe ist Flock nicht die typische Lösung.

Was ist mit Transferdruck?

„Transferdruck“ ist ein Oberbegriff für Verfahren, bei denen ein Motiv zunächst auf einen Zwischenträger gebracht und anschließend auf das Textil übertragen wird.

Deshalb sollte nicht jeder Transferdruck technisch gleich beschrieben werden.

DTF ist beispielsweise ebenfalls ein transferbasiertes Verfahren.

Nicht jeder Transfer nutzt Transferpapier

Die Aussage:

„Beim Transferdruck wird immer auf Transferpapier gedruckt“

ist zu allgemein.

Je nach Verfahren können unterschiedliche Trägermaterialien verwendet werden.

Stickerei statt Shirt-Druck?

Auch Maschinenstickerei kann bei geeigneten Shirts eine interessante Alternative sein.

Besonders für:

  • kleines Firmenlogo
  • Vereinswappen
  • Mitarbeitername
  • Emblem

Stickerei auf leichten T-Shirts

T-Shirts bestehen häufig aus vergleichsweise leichtem Jersey.

Sehr große oder dicht gefüllte Stickereien können deshalb:

  • schwer auf dem Stoff liegen
  • das Material verziehen
  • die Fläche versteifen

Bei T-Shirts sollte Maschinenstickerei eher kompakt geplant werden.

Stick oder Druck?

MotivHäufig geeignete Richtung
kleines FirmenlogoDruck oder Stickerei
MitarbeiternameDTF, Flex oder Stickerei
VereinswappenDruck oder häufig Stickerei
großes Rückenlogohäufig Druck
FarbverlaufDruck
FotomotivDruck
NummerFlex, DTF oder geeigneter Siebdruck
großes Eventmotivhäufig Druck

Mehrere Verfahren kombinieren

Bei einem Auftrag können unterschiedliche Verfahren kombiniert werden.

Beispiel:

Poloshirt: Firmenlogo gestickt

T-Shirt: großes Firmenmotiv gedruckt

oder:

Brust: kleines Logo gestickt

Rücken: SERVICE gedruckt

Die technische Lösung sollte für die jeweilige Position ausgewählt werden.

Welche Shirts können bedruckt werden?

Je nach Verfahren können unterschiedliche Shirtarten infrage kommen.

Zum Beispiel:

  • klassische T-Shirts
  • Longsleeves
  • Poloshirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Oversize Hoodies
  • geeignete Funktionsshirts

Baumwollshirts

Baumwolle wird häufig für T-Shirts verwendet.

Die tatsächliche Druckeignung hängt jedoch nicht nur von der Faser ab.

Relevant sind beispielsweise:

  • Oberflächenstruktur
  • Stoffgewicht
  • Verarbeitung
  • gewünschtes Verfahren

Mischgewebe

Auch Baumwoll-Polyester-Mischungen können bedruckt werden.

Das genaue Druckverfahren sollte auf das jeweilige Material abgestimmt werden.

Funktionsshirts

Bei Funktionsbekleidung muss geprüft werden, welche Eigenschaften das Material tatsächlich besitzt.

Polyester allein bedeutet nicht automatisch:

  • atmungsaktiv
  • schnelltrocknend
  • feuchtigkeitsregulierend

Solche Funktionen müssen produktbezogen ausgewiesen sein.

Shirts für Firmen

Firmen können bedruckte Shirts beispielsweise nutzen für:

  • Service
  • Lager
  • Promotion
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Betriebssport
  • Mitarbeiteraktionen

Mitarbeiter sichtbar kennzeichnen

Eine mögliche Gestaltung:

Linke Brust: Firmenlogo

Rücken: SERVICE

oder:

Linke Brust: Firmenlogo

Rechte Brust: Mitarbeitername

Mitarbeitername

Personalisierungen können beispielsweise enthalten:

  • Vorname
  • Nachname
  • Abteilung
  • Funktion
  • Standort

Abteilungen unterscheiden

Möglich sind beispielsweise:

  • SERVICE
  • TECHNIK
  • LOGISTIK
  • VERTRIEB
  • EVENTTEAM

Shirts für Vereine

Auch Vereine können Shirts individuell bedrucken lassen.

Mögliche Anwendungen:

  • Training
  • Turnier
  • Vereinsfest
  • Helferteam
  • Fanartikel

Vereinsmotive

Möglich sind:

  • Vereinslogo
  • Vereinsname
  • Spielername
  • Nummer
  • Mannschaft
  • Funktion

Shirts als Werbemittel

Bedruckte Shirts können als Werbetextilien eingesetzt werden.

Besonders bei:

  • Veranstaltungen
  • Promotion
  • Produktaktionen
  • Mitarbeiterkleidung

kann das Firmenlogo sichtbar getragen werden.

Werbewirkung realistisch beurteilen

Ein bedrucktes Shirt kann die Sichtbarkeit eines Unternehmens unterstützen.

Es garantiert jedoch nicht automatisch:

  • mehr Bekanntheit
  • steigende Umsätze
  • stärkere Kundenbindung
  • zusätzliche Neukunden

Die tatsächliche Wirkung hängt vom Einsatz und der Gestaltung ab.

Shirts als Kundengeschenk

Bei Shirts für Kunden sollte berücksichtigt werden, ob diese auch privat getragen werden sollen.

Ein dezenteres Firmenlogo kann die Nutzbarkeit erhöhen.

Ein gutes Werbeshirt muss tragbar bleiben

Ein Shirt mit:

  • riesigem Vorderdruck
  • riesigem Rückenlogo
  • zwei Ärmeldrucken

bietet zwar viel Werbefläche, wird aber möglicherweise weniger gerne privat getragen.

Die Größe des Brandings sollte deshalb bewusst gewählt werden.

Motivgröße

Die richtige Motivgröße hängt ab von:

  • Shirtgröße
  • Logoform
  • Position
  • Einsatzzweck

Motivgröße an Shirtgrößen anpassen?

Eine Skalierung verschiedener Motivgrößen innerhalb eines Auftrags kann grundsätzlich möglich sein.

Sie sollte aber gezielt geplant werden.

Denn unterschiedliche Druckgrößen können:

  • zusätzliche Produktionsdaten
  • andere Positionierungen
  • höheren organisatorischen Aufwand

erfordern.

Eine automatische Skalierung für jede Shirtgröße sollte nicht pauschal versprochen werden.

Firmenfarben

Corporate-Farben können anhand vorhandener Angaben abgestimmt werden.

Zum Beispiel:

  • Pantone
  • HKS
  • CMYK
  • RGB
  • HEX

Eine vollständig identische Darstellung zwischen:

  • Bildschirm
  • Grundtextil
  • Druck
  • Stickgarn

ist jedoch nicht pauschal garantierbar.

Druck auf schwarzen Shirts

Ein Firmenlogo kann auf schwarzem Shirt beispielsweise in Weiß umgesetzt werden.

Das kann eine reduzierte Alternative zum mehrfarbigen Original darstellen.

Einfarbige Logo-Versionen

Viele Unternehmen besitzen zusätzliche Logo-Versionen für:

  • Schwarz
  • Weiß
  • einfarbige Anwendungen

Solche Varianten können auf Firmenkleidung gestalterisch sinnvoll sein.

Logo-Dateien

Hilfreiche Ausgangsdateien sind:

  • PDF
  • EPS
  • AI
  • SVG
  • hochauflösendes PNG

Ungeeignete Ausgangsdaten

Problematisch können sein:

  • Screenshots
  • kleine JPG-Dateien
  • Messenger-Bilder
  • Logos aus E-Mail-Signaturen

Gegebenenfalls ist eine Datenaufbereitung notwendig.

Designs aus dem Internet

Nicht jedes Motiv darf ohne Weiteres gedruckt werden.

Das gilt beispielsweise für:

  • Markenlogos
  • Comicfiguren
  • Fotos bekannter Personen
  • geschützte Grafiken
  • fremde Vereinswappen

Der Auftraggeber sollte über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügen.

Keine grenzenlose Motivauswahl

Die Formulierung:

„Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“

ist deshalb weder technisch noch rechtlich sinnvoll.

Es gibt sowohl:

  • technische
  • urheberrechtliche
  • markenrechtliche

Grenzen.

Druckpositionen

Typische Positionen sind:

  • linke Brust
  • rechte Brust
  • Vorderseite
  • Rücken
  • Ärmel

Ein Druck oder mehrere?

Jede zusätzliche Veredelungsposition kann den Produktionsaufwand erhöhen.

Deshalb sollte geprüft werden, welche Position tatsächlich benötigt wird.

Beispiel Firmen-Shirt

Eine wirtschaftliche Gestaltung kann sein:

Brust: Firmenlogo

anstatt:

  • Brustlogo
  • Rückenlogo
  • beide Ärmel
  • Nackenprint

Druck über Nähte

Die Aussage, digitale Druckverfahren hätten grundsätzlich „kein Problem“ mit:

  • Nähten
  • Reißverschlüssen
  • Knopfleisten

ist zu pauschal.

Unebene Bereiche können die Druckqualität und den Transfer beeinflussen.

Reißverschlüsse und Knopfleisten

Gerade bei:

  • Sweatjacken
  • Poloshirts
  • Jacken

sollte die Motivposition so geplant werden, dass störende Konstruktionselemente möglichst nicht durch die Druckfläche laufen.

Waschbarkeit

Die Haltbarkeit eines Drucks hängt unter anderem ab von:

  • Druckverfahren
  • Grundtextil
  • Verarbeitung
  • Waschtemperatur
  • Waschmittel
  • Trocknung

Keine pauschale Waschgarantie

Ein hochwertiger Druck kann langlebig sein.

Die Aussage:

„Der Druck bleibt dauerhaft unverändert“

sollte dennoch vermieden werden.

Auch Textilien und Veredelungen unterliegen Nutzung und Pflege.

Industriewäsche

Wenn gewerbliche beziehungsweise industrielle Waschverfahren benötigt werden, muss gezielt geprüft werden, ob:

  • Shirt
  • Druckverfahren
  • Anwendung

dafür geeignet sind.

Normale Werbeshirts sind nicht automatisch industriewäschegeeignet.

Größen

Bei Mitarbeiter- und Vereinsbestellungen sollten die benötigten Größen bereits vor Produktionsbeginn feststehen.

Je nach Sortiment können kombiniert werden:

  • Damenmodelle
  • Herrenmodelle
  • Unisexmodelle

Größen bis 15XL

Printex24 führt je nach Hersteller, Artikel, Modell und Farbe Firmenkleidung bis 15XL.

Nicht jedes Shirt ist jedoch im vollständigen Größenbereich erhältlich.

Größenliste

Eine strukturierte Übersicht hilft bei größeren Aufträgen:

MitarbeiterModellGrößePersonalisierung
Anna BeispielDamen-ShirtMVertrieb
Max MusterHerren-ShirtXLService
Peter BeispielUnisex-Shirt3XLTechnik

Was kostet Shirts bedrucken lassen?

Der Preis hängt unter anderem ab von:

  • Shirt-Modell
  • Stückzahl
  • Größen
  • Druckverfahren
  • Motivgröße
  • Anzahl der Positionen
  • Farbigkeit
  • Personalisierungen

Keine pauschalen Mengenrabatte

Größere Mengen können abhängig vom Druckverfahren günstigere Stückkosten ermöglichen.

Eine feste Rabattstaffel sollte aber nicht ohne konkrete Kalkulation versprochen werden.

Kleinauflage oder große Produktion?

Für kleinere Mengen kann ein Verfahren wie DTF interessant sein.

Bei größeren identischen Serien kann beispielsweise Siebdruck geprüft werden.

Die Entscheidung sollte allerdings nicht ausschließlich anhand der Stückzahl getroffen werden.

Personalisierungen kalkulieren

Ein Auftrag mit:

100 identischen Shirts

ist anders zu kalkulieren als:

100 Shirts mit 100 unterschiedlichen Namen und Nummern.

Keine pauschalen Abrufaufträge versprechen

Ob Bestellungen auf Abruf oder Lagerkonzepte angeboten werden können, hängt von den konkreten Vereinbarungen und dem jeweiligen Auftrag ab.

Solche Leistungen sollten nicht pauschal in einem allgemeinen Informationstext zugesichert werden.

Nachhaltigkeitsangaben

Auch Nachhaltigkeit muss produktbezogen betrachtet werden.

Nicht jedes Shirt ist automatisch:

  • GOTS-zertifiziert
  • aus Bio-Baumwolle
  • aus Recyclingmaterial
  • besonders umweltfreundlich

GOTS nur bei konkretem Produkt

Eine GOTS-Zertifizierung darf nur dann kommuniziert werden, wenn sie für das konkrete Produkt beziehungsweise die relevante Lieferkette tatsächlich vorliegt.

Druckfarben

Auch Aussagen wie:

„Alle Druckfarben sind umweltverträglich“

sollten nicht pauschal verwendet werden.

Welche Farbsysteme und Eigenschaften vorliegen, hängt vom jeweiligen Verfahren und eingesetzten Produkt ab.

Öko-Tex und Druckfarben

Auch Zertifizierungsangaben müssen konkret dem eingesetzten Produkt oder Prozess zugeordnet werden können.

Allgemeine Aussagen ohne Produktbezug sollten vermieden werden.

Spezialeffekte nur bei tatsächlichem Angebot

Verfahren beziehungsweise Effekte wie:

  • Strass
  • Duftdruck
  • Glitter
  • Kaviar-Beads
  • Burn-Out
  • Nachtleuchtfarben
  • Schwarzlichteffekte
  • spezielle 3D-Drucke

sollten nur beworben werden, wenn Printex24 diese aktuell tatsächlich anbietet und die technische Umsetzung bestätigt ist.

Für einen dauerhaften allgemeinen Printex24-Ratgeber ist es sinnvoller, sich auf die etablierten Kernverfahren zu konzentrieren.

Kernverfahren bei Printex24

Für die meisten Firmen- und Vereinsprojekte sind insbesondere relevant:

  • DTF
  • Siebdruck
  • Flexdruck
  • Flockdruck
  • Maschinenstickerei

Damit können bereits sehr unterschiedliche Anforderungen abgedeckt werden.

Praxisbeispiel 1 – Mitarbeiter-Shirts

Shirt: Schwarz

Brust: Firmenlogo

Rücken: SERVICE

Je nach Stückzahl und Motiv können DTF oder Siebdruck geprüft werden.

Praxisbeispiel 2 – Messe

Shirt: Firmenfarbe

Vorderseite: Firmenlogo

Rücken: Messebotschaft

Für ein mehrfarbiges Motiv kann DTF interessant sein.

Praxisbeispiel 3 – Verein

Brust: Vereinslogo

Rücken: Vereinsname

Zusatz: individuelle Namen

Hier können unterschiedliche Verfahren kombiniert werden.

Praxisbeispiel 4 – Promotion

Front: großes Kampagnenmotiv mit Farbverlauf

Hier ist ein geeignetes Druckverfahren sinnvoller als eine großflächige Stickerei.

Praxisbeispiel 5 – Serviceteam

Brust: Firmenlogo

Rücken: SERVICE

Rechte Brust: Mitarbeitername

Die Personalisierungen werden eindeutig den Größen zugeordnet.

Praxisbeispiel 6 – Corporate Fashion

T-Shirt: Firmenlogo gedruckt

Poloshirt: Firmenlogo gestickt

Sweatjacke: Bruststickerei

Softshelljacke: Veredelung nach Materialprüfung

So wird für jedes Textil ein passendes Verfahren eingesetzt.

Häufige Fehler beim Shirts bedrucken

Ein einziges Druckverfahren für alles verwenden

Motiv, Textil und Stückzahl sollten zusammen betrachtet werden.

Alle Spezialeffekte gleichzeitig anbieten

Eine klare Auswahl bewährter Verfahren ist für Firmenkunden oft sinnvoller als eine lange Liste exotischer Möglichkeiten.

DTF als Direktdruck bezeichnen

DTF bedeutet Direct to Film.

„Digitaldruck“ ohne konkrete Technik verwenden

Der Begriff ist sehr breit. Besser ist die Bezeichnung des tatsächlichen Verfahrens.

Jedes Shirt als GOTS-zertifiziert darstellen

Zertifizierungen sind produktbezogen.

Druck über Reißverschlüsse als problemlos darstellen

Unebene Stellen können die technische Umsetzung erschweren.

Rüstkosten für jede Nachauflage ausschließen

Das muss projekt- und verfahrensbezogen geprüft werden.

Haltbarkeit absolut versprechen

Die Nutzungsdauer hängt auch von Textil und Pflege ab.

Shirts bedrucken lassen – so wird das Verfahren ausgewählt

1. Einsatzbereich festlegen

Zum Beispiel:

  • Mitarbeiter
  • Verein
  • Messe
  • Promotion
  • Event

2. Shirt auswählen

Berücksichtigt werden:

  • Material
  • Farbe
  • Größe
  • Schnitt
  • Pflege

3. Motiv übermitteln

Das Logo oder Design wird technisch geprüft.

4. Motiv analysieren

Wichtig sind:

  • Farbanzahl
  • Details
  • Farbverläufe
  • Motivgröße

5. Stückzahl berücksichtigen

Sie beeinflusst die wirtschaftliche Auswahl des Verfahrens.

6. Druckverfahren festlegen

Je nach Auftrag beispielsweise:

  • DTF
  • Siebdruck
  • Flex
  • Flock

oder Maschinenstickerei.

7. Druckposition bestimmen

Zum Beispiel:

  • Brust
  • Front
  • Rücken
  • Ärmel

8. Personalisierungen zuordnen

Optional:

  • Name
  • Funktion
  • Nummer
  • Abteilung

9. Produktionsdaten kontrollieren

Geprüft werden:

  • Shirtmodelle
  • Größen
  • Farben
  • Schreibweisen
  • Motive
  • Positionen

10. Produktion und Qualitätskontrolle

Die Shirts werden entsprechend der abgestimmten Produktionsdaten veredelt und anschließend kontrolliert.

Shirts bei Printex24 bedrucken lassen

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Textildruck, Maschinenstickerei und Firmenbekleidung unterstützt Printex24 Unternehmen, Vereine und Organisationen bei der Auswahl einer technisch und wirtschaftlich sinnvollen Shirt-Veredelung.

Mögliche Anwendungen:

  • Firmen-Shirts
  • Mitarbeiterkleidung
  • Vereins-Shirts
  • Messebekleidung
  • Eventshirts
  • Promotion-Shirts
  • Serviceshirts
  • Merchandise

Mögliche Veredelungen:

  • Firmenlogo
  • Vereinslogo
  • Mitarbeitername
  • Nummer
  • Funktion
  • Abteilung
  • Schriftzug
  • Eventmotiv
  • Werbegrafik

Printex24 unterstützt bei:

  • Auswahl geeigneter Shirts
  • Größenplanung
  • Materialprüfung
  • Logoaufbereitung
  • DTF-Textildruck
  • Siebdruck
  • Flexdruck
  • Flockdruck
  • Maschinenstickerei
  • professioneller Stickdateierstellung
  • Motivpositionierung
  • Personalisierung
  • Nachbestellungen
  • Qualitätskontrolle

Sie möchten Shirts bedrucken lassen und benötigen Unterstützung bei der Frage, welches Verfahren für Ihr Motiv geeignet ist?

Senden Sie Printex24 Ihr Logo oder Design sowie Angaben zu Shirt, Stückzahl, Größen, gewünschter Position und Einsatzbereich.

Wir prüfen, welches Verfahren für Ihr Projekt sinnvoll ist – vom detailreichen DTF-Motiv über den klassischen Siebdruck bis zur Kombination aus Textildruck und Maschinenstickerei.

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Autor: Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24