So organisieren Unternehmen ihre Firmenbekleidung
Arbeitskleidung ausgeben und zurücknehmen: So organisieren Unternehmen ihre Firmenbekleidung
Firmenbekleidung zu bestellen ist nur ein Teil der Aufgabe. Sobald mehrere Mitarbeitende, Abteilungen oder Standorte ausgestattet werden, müssen Ausgabe, Größen, Nachbestellungen, Rückgaben und Ersatz systematisch organisiert werden.
Ohne klare Abläufe entstehen schnell unnötige Kosten. Kleidung wird doppelt bestellt, Größen sind nicht dokumentiert, ausgeschiedene Mitarbeitende geben Firmenjacken nicht zurück oder neue Beschäftigte warten unnötig lange auf ihre Ausstattung.
Ein einfaches Bekleidungsmanagement hilft Unternehmen, den Überblick zu behalten. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass alle Mitarbeitenden einheitlich, vollständig und passend ausgestattet sind.
Printex24 unterstützt Firmen bei der Auswahl, Personalisierung und wiederkehrenden Nachbestellung professioneller Arbeits- und Firmenbekleidung mit Stickerei und DTF-Druck.
Warum die Kleiderausgabe organisiert werden sollte
Bei kleinen Teams lässt sich die Ausgabe häufig noch informell regeln. Mit steigender Mitarbeiterzahl wird eine nachvollziehbare Dokumentation jedoch immer wichtiger.
Ein systematischer Ablauf bietet Vorteile:
- klare Zuordnung der Kleidungsstücke,
- bessere Größenplanung,
- einfachere Nachbestellungen,
- weniger ungenutzte Restbestände,
- kontrollierte Ausgabe hochwertiger Jacken,
- geregelte Rückgabe bei Personalwechsel,
- einheitlicher Firmenauftritt,
- geringerer Verwaltungsaufwand.
Besonders hochwertige Softshelljacken, Winterjacken, Westen und personalisierte Kleidung sollten eindeutig dokumentiert werden.
Welche Daten sollten erfasst werden?
Für jede ausgestattete Person können folgende Angaben sinnvoll sein:
- Name oder Personalnummer,
- Abteilung,
- Standort,
- Eintrittsdatum,
- Kleidungsgröße,
- Damen-, Herren- oder Unisexmodell,
- ausgegebener Artikel,
- Artikelnummer,
- Textilfarbe,
- Anzahl,
- Ausgabedatum,
- Personalisierung,
- Rückgabepflicht,
- Ersatz- oder Rückgabedatum.
Nicht jedes Unternehmen benötigt alle Angaben. Wichtig ist ein System, das zur Betriebsgröße und zum tatsächlichen Bedarf passt.
Welche Kleidung wird persönlich zugeordnet?
Nicht jedes Kleidungsstück muss gleich behandelt werden.
Persönlich zugeordnete Kleidung
Dazu gehören häufig:
- bestickte Poloshirts,
- Hemden und Blusen,
- personalisierte Softshelljacken,
- Winterjacken,
- Arbeitsjacken,
- Hosen,
- Schuhe,
- Kleidung mit Mitarbeitername.
Diese Produkte werden einer bestimmten Person und Größe zugeordnet.
Austauschbare Firmenbekleidung
Dazu können gehören:
- neutrale Warnwesten,
- Eventshirts ohne Namen,
- Besucherjacken,
- Schürzen,
- allgemeine Teamwesten,
- Reservebekleidung.
Bei gemeinschaftlich genutzter Kleidung müssen Reinigung und hygienische Anforderungen berücksichtigt werden.
Grundausstattung je Arbeitsplatz festlegen
Unternehmen sollten definieren, welche Ausstattung eine Person je nach Tätigkeit erhält.
Beispiel für einen Monteur:
- fünf T-Shirts,
- zwei Poloshirts,
- zwei Sweatshirts,
- eine Softshelljacke,
- eine Winterjacke,
- eine Cap oder Mütze.
Beispiel für den Außendienst:
- drei Poloshirts,
- zwei Hemden oder Blusen,
- eine Sweat- oder Strickjacke,
- eine hochwertige Softshelljacke,
- eine Winterjacke.
Beispiel für ein Eventteam:
- zwei T-Shirts,
- ein Hoodie,
- eine leichte Jacke,
- eine Cap.
Eine festgelegte Grundausstattung erleichtert Kalkulation und Nachbestellung.
Kleidung nach Abteilung unterscheiden
Unterschiedliche Arbeitsbereiche benötigen unterschiedliche Produkte. Trotzdem sollte die Gestaltung als gemeinsame Firmenkollektion erkennbar bleiben.
Mögliche Unterscheidungen:
- verschiedene Textilfarben,
- Abteilungsbezeichnung auf der Brust,
- unterschiedliche Ärmelfarben,
- zusätzliche Funktionsbezeichnung,
- verschiedene Produktarten,
- gleiches Firmenlogo auf allen Artikeln.
Beispielsweise kann das Lager Navy tragen, der Service Anthrazit und der Außendienst Schwarz. Das einheitliche Logo verbindet die verschiedenen Bereiche.
Größenaufnahme vor der ersten Ausgabe
Größen sollten nicht ausschließlich geschätzt werden. Hersteller und Modelle fallen unterschiedlich aus.
Geeignete Maßnahmen sind:
- Größentabellen,
- Musterteile,
- Anprobetermine,
- getrennte Damen- und Herrenmodelle,
- dokumentierte Größen je Produkt,
- kleine Reservebestände.
Die einmal erfasste Größe kann als Orientierung für Nachbestellungen dienen. Dennoch sollte berücksichtigt werden, dass ein T-Shirt, ein Hemd und eine Winterjacke unterschiedlich ausfallen können.
Ausgabe schriftlich bestätigen
Bei hochwertiger oder rückgabepflichtiger Kleidung kann eine Ausgabebestätigung sinnvoll sein.
Diese kann enthalten:
- Name der beschäftigten Person,
- ausgegebene Artikel,
- Anzahl und Größe,
- Ausgabedatum,
- Zustand,
- Pflegehinweise,
- Eigentumsregelung,
- Rückgaberegelung,
- Unterschrift.
Arbeitsrechtliche und datenschutzrechtliche Vorgaben sollten durch das Unternehmen beziehungsweise eine fachkundige Stelle geprüft werden.
Personalisierte Kleidung eindeutig verwalten
Kleidungsstücke mit Namen lassen sich kaum einer anderen Person zuordnen. Deshalb muss die Bestellung besonders sorgfältig erfolgen.
Vor der Produktion sollten geprüft werden:
- korrekte Schreibweise,
- richtige Größe,
- gewünschte Funktion,
- Abteilung,
- Position des Namens,
- Garn- oder Druckfarbe,
- Artikelzuordnung.
Bei häufig wechselnden Teams kann es sinnvoller sein, nur Funktionen oder austauschbare Namensstreifen zu verwenden.
Stickerei für langlebige Mitarbeiterkleidung
Die Stickerei eignet sich besonders für dauerhaft eingesetzte Kleidung.
Typische Anwendungen sind:
- Firmenlogo auf der linken Brust,
- Mitarbeitername auf der rechten Brust,
- Abteilung auf dem Ärmel,
- Firmenname auf Jacken,
- gestickte Namensstreifen.
Geeignete Textilien sind:
- Poloshirts,
- Hemden,
- Blusen,
- Sweatshirts,
- Hoodies,
- Fleecejacken,
- Softshelljacken,
- Arbeitsjacken,
- Caps,
- Schürzen.
Das einmal erstellte Stickprogramm kann bei späteren Nachbestellungen erneut verwendet werden.
DTF-Druck für flexible Kennzeichnungen
DTF-Druck eignet sich besonders für:
- mehrfarbige Logos,
- größere Rückenbeschriftungen,
- Funktionsbezeichnungen,
- Abteilungsnamen,
- Eventkleidung,
- kleinere Ergänzungsauflagen,
- Namen und Nummern.
Das Verfahren ermöglicht detailreiche Motive und flexible Stückzahlen. Es kann mit einer Bruststickerei kombiniert werden.
Beispiel:
- Firmenlogo als Stickerei auf der Brust,
- Abteilung und Internetadresse per DTF-Druck auf dem Rücken.
Reservebestand sinnvoll aufbauen
Ein kleiner Reservebestand beschleunigt die Ausstattung neuer Mitarbeitender.
Geeignet sind häufig benötigte Größen wie:
- M,
- L,
- XL,
- gegebenenfalls weitere betrieblich häufige Größen.
Der Reservebestand sollte sich auf langlebige Standardartikel konzentrieren, die voraussichtlich weiterhin lieferbar sind.
Neutrale Kleidung kann je nach Verfahren erst bei Bedarf personalisiert werden. Dadurch bleibt sie flexibler einsetzbar.
Mindest- und Meldebestände definieren
Größere Unternehmen können für häufig benötigte Produkte Mindestbestände festlegen.
Beispiel:
- mindestens fünf schwarze T-Shirts in Größe L,
- mindestens drei Poloshirts in Größe XL,
- mindestens zwei Softshelljacken in jeder häufigen Größe.
Sobald der Bestand unter die festgelegte Menge fällt, wird eine Nachbestellung ausgelöst.
Das verhindert Engpässe und reduziert kurzfristige Einzelbestellungen.
Nachbestellungen bündeln
Viele kleine Einzelbestellungen verursachen mehr Verwaltungs- und Versandaufwand als gebündelte Bestellungen.
Unternehmen können feste Bestelltermine einführen, beispielsweise:
- monatlich,
- vierteljährlich,
- vor Beginn der Sommersaison,
- vor Beginn der Wintersaison,
- nach größeren Einstellungsphasen.
Dringend benötigte Kleidung kann weiterhin separat bestellt werden. Der reguläre Bedarf wird jedoch gesammelt.
Firmenbekleidung für mehrere Standorte
Unternehmen mit Filialen, Niederlassungen oder Baustellen benötigen klare Standards.
Dokumentiert werden sollten:
- freigegebene Artikel,
- zugelassene Farben,
- Logo-Versionen,
- Motivgrößen,
- Positionen,
- Garnfarben,
- Druckdaten,
- erlaubte Personalisierungen,
- Ansprechpartner je Standort.
So wird verhindert, dass jeder Standort unterschiedliche Produkte oder Logoabmessungen bestellt.
Rückgabe bei Austritt aus dem Unternehmen
Bei einem Personalwechsel sollte geregelt sein, welche Kleidungsstücke zurückgegeben werden müssen.
Besonders relevant sind:
- hochwertige Jacken,
- Schutzkleidung,
- Kleidung mit Zutritts- oder Sicherheitsfunktion,
- Westen,
- austauschbare Namensschilder,
- noch gut nutzbare neutrale Produkte.
Kleidungsstücke mit fest aufgebrachtem Mitarbeiternamen können häufig nicht ohne Weiteres weiterverwendet werden.
Wiederverwendung zurückgegebener Kleidung
Vor einer erneuten Ausgabe sollte geprüft werden:
- hygienischer Zustand,
- Beschädigungen,
- Verschleiß,
- Lesbarkeit des Logos,
- Funktionsfähigkeit von Reißverschlüssen,
- Zustand von Reflexelementen,
- bestehende Personalisierung,
- Passform und Größe.
Neutrale, gut erhaltene Kleidung kann nach fachgerechter Reinigung möglicherweise erneut ausgegeben werden.
Bei Schutzkleidung gelten zusätzliche Anforderungen. Ihre weitere Nutzung darf nur erfolgen, wenn Schutzfunktion und Zulässigkeit erhalten sind.
Umgang mit aufgestickten Namen
Ein fest gestickter Name lässt sich nicht immer wirtschaftlich entfernen. Je nach Textil und Stickerei können beim Auftrennen sichtbare Einstichstellen oder Beschädigungen entstehen.
Alternativen für Teams mit häufigem Wechsel sind:
- gestickte Klettnamensstreifen,
- austauschbare Namensschilder,
- Funktionsbezeichnung statt Personenname,
- Personalisierung nur bei langfristigen Beschäftigten,
- neutrale Reservekleidung.
Beschädigte Kleidung ersetzen
Für Ersatzbestellungen sollten klare Regeln bestehen.
Zu unterscheiden ist beispielsweise zwischen:
- normalem Verschleiß,
- arbeitsbedingter Beschädigung,
- Größenänderung,
- Verlust,
- privater Beschädigung,
- Defekt der Veredelung.
Das Unternehmen sollte intern regeln, wann ein kostenloser Ersatz erfolgt und wer die Freigabe erteilt.
Pflegehinweise dokumentieren
Mitarbeitende sollten wissen, wie die ausgegebene Kleidung gepflegt werden muss.
Wichtige Hinweise können sein:
- maximale Waschtemperatur,
- Kleidung auf links waschen,
- Reißverschlüsse schließen,
- keinen ungeeigneten Weichspüler verwenden,
- Druckflächen nicht direkt bügeln,
- Trockner nur bei Freigabe nutzen,
- besondere Pflege von Softshell und Funktionsmaterialien.
Eine korrekte Pflege verlängert die Nutzungsdauer und reduziert Ersatzbedarf.
Inventur der Firmenbekleidung
Bei größeren Beständen ist eine regelmäßige Inventur sinnvoll.
Geprüft werden können:
- aktueller Lagerbestand,
- häufig fehlende Größen,
- nicht mehr verwendete Artikel,
- veraltete Logos,
- beschädigte Reservekleidung,
- Rückgaben,
- Nachbestellbedarf,
- Artikel mit unsicherer Lieferfähigkeit.
Eine Inventur eignet sich besonders vor saisonalen Bestellungen oder einer Umstellung des Corporate Designs.
Wechsel des Firmenlogos organisieren
Ändert sich das Logo oder die Firmenfarbe, sollte der vorhandene Bestand nicht ungeplant weitergeführt werden.
Mögliche Strategien:
- alter Bestand wird zunächst aufgebraucht,
- neue und alte Kollektion werden nach Abteilung getrennt,
- äußere sichtbare Kleidung wird zuerst umgestellt,
- neue Mitarbeiter erhalten bereits das neue Design,
- ein verbindlicher Umstellungstermin wird festgelegt.
Durch eine schrittweise Planung lassen sich Kosten kontrollieren und ein uneinheitlicher Auftritt begrenzen.
Digitale Bekleidungsliste
Bereits eine einfache Tabellenkalkulation kann für kleinere und mittlere Unternehmen ausreichen.
Sinnvolle Spalten sind:
MitarbeiterAbteilungArtikelGrößeAnzahlAusgabeRückgabe
Max BeispielMontageSoftshelljackeL115.03.2026offen
Anna MusterVertriebPoloshirtM315.03.2026nicht erforderlich
Peter TestLagerSweatshirtXL220.03.2026offen
Größere Unternehmen können die Daten in Personal-, Warenwirtschafts- oder Bekleidungsmanagementsysteme integrieren.
Häufige Fehler beim Bekleidungsmanagement
Zu den häufigsten Fehlern gehören:
- keine Dokumentation der ausgegebenen Artikel,
- nur eine Größe je Mitarbeitendem speichern,
- keine Trennung zwischen persönlicher und austauschbarer Kleidung,
- Nachbestellungen ohne festgelegte Standards,
- uneinheitliche Logos an verschiedenen Standorten,
- hochwertige Jacken ohne Rückgaberegelung ausgeben,
- Namen ungeprüft personalisieren,
- zu große Lagerbestände aufbauen,
- keine Reservegrößen vorhalten,
- veraltete Artikel zu lange nachbestellen,
- Pflegehinweise nicht kommunizieren.
Checkliste für eine organisierte Kleiderausgabe
Welche Grundausstattung erhält jede Funktion?
Welche Artikel werden persönlich zugeordnet?
Welche Kleidungsstücke müssen zurückgegeben werden?
Wie werden Größen erfasst?
Gibt es Damen-, Herren- und Unisexmodelle?
Werden Namen oder Funktionen personalisiert?
Wer prüft die Bestelldaten?
Welche Artikel werden bestickt?
Welche Artikel erhalten DTF-Druck?
Welche Reservegrößen werden benötigt?
Wann werden Nachbestellungen gebündelt?
Wie werden mehrere Standorte koordiniert?
Wie wird Kleidung bei Personalwechsel behandelt?
Welche Pflegehinweise gelten?
Wer ist intern verantwortlich?
Printex24 als Partner für wiederkehrende Firmenausstattung
Printex24 unterstützt Unternehmen bei der Auswahl und Veredelung einheitlicher Firmenbekleidung.
Zum Angebot gehören unter anderem:
- Arbeitskleidung,
- Corporate Fashion,
- T-Shirts,
- Poloshirts,
- Hemden und Blusen,
- Sweatshirts,
- Hoodies und Oversize-Hoodies,
- Fleecejacken,
- Softshelljacken,
- Winterjacken,
- Caps und Mützen,
- Schürzen,
- hochwertige Stickerei,
- moderner DTF-Druck,
- Namen und Funktionsbezeichnungen,
- kleine Ergänzungsbestellungen,
- größere Firmenausstattungen.
Gespeicherte Produktionsdaten erleichtern die möglichst einheitliche Umsetzung späterer Nachbestellungen.
Fazit
Eine professionelle Firmenkollektion benötigt nicht nur hochwertige Textilien und eine saubere Veredelung. Auch Ausgabe, Lagerbestand, Nachbestellungen und Rückgaben sollten klar organisiert sein.
Ein einfaches Bekleidungsmanagement reduziert Fehlbestellungen, erleichtert die Ausstattung neuer Mitarbeitender und sorgt dafür, dass alle Abteilungen einheitlich auftreten.
Stickerei ist besonders geeignet für langlebige Firmenlogos, Namen und Funktionsbezeichnungen. DTF-Druck bietet flexible Möglichkeiten für mehrfarbige Logos, größere Rückenbeschriftungen und kleinere Ergänzungsauflagen.
Printex24 unterstützt Unternehmen bei der langfristigen und zuverlässigen Ausstattung ihrer Mitarbeitenden – von der ersten Kollektion bis zur wiederkehrenden Nachbestellung.