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Ratgeber

Übergrößen bei Firmenkleidung richtig einplanen

22. Juli 2026

Übergrößen bei Firmenkleidung richtig einplanen

Übergrößen müssen bei der Planung von Firmenkleidung von Anfang an berücksichtigt werden. Werden sie erst nach der Artikelauswahl oder kurz vor der Bestellung geprüft, entstehen häufig Probleme: Das gewählte T-Shirt ist nur bis 3XL lieferbar, die passende Jacke endet bereits bei XXL oder das ergänzende Übergrößenmodell besitzt einen sichtbar anderen Farbton und Schnitt.

Eine professionelle Firmenkollektion sollte alle Mitarbeiter angemessen ausstatten. Dazu gehören passende Größen, ausreichende Bewegungsfreiheit und ein einheitlicher Unternehmensauftritt. Übergrößen dürfen deshalb nicht als nachträgliche Sonderlösung behandelt werden.

Wichtig ist außerdem, dass die Größenbezeichnung allein wenig über die tatsächliche Passform aussagt. Ein T-Shirt in 4XL kann anders ausfallen als ein Poloshirt in derselben Größe. Bei Sweatshirts, Fleecejacken, Softshelljacken und Winterjacken müssen zusätzlich die darunter getragenen Bekleidungsschichten berücksichtigt werden.

Eine zuverlässige Planung umfasst daher:

  • frühzeitige Erfassung aller benötigten Größen
  • Prüfung des Größenbereichs jedes Modells
  • Anprobe mit Mustertextilien
  • Auswahl passender Ergänzungsmodelle
  • einheitliche Farben und Veredelungen
  • langfristige Nachbestellbarkeit
  • sinnvolle Reservebestände
  • diskrete und wertschätzende Größenabfragen

Das Wichtigste auf einen Blick

Bei Firmenkleidung in Übergrößen sollten Unternehmen besonders auf folgende Punkte achten:

  • Nicht jedes Textil ist bis 4XL, 5XL oder 6XL erhältlich.
  • Größen fallen je nach Hersteller und Modell unterschiedlich aus.
  • T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts und Jacken benötigen separate Größenangaben.
  • Übergrößen können andere Schnitte, Farben oder Materialzusammensetzungen besitzen.
  • Logo-Größe und Logo-Position müssen auf großen Größen kontrolliert werden.
  • Außenjacken benötigen Platz für weitere Bekleidungsschichten.
  • Ergänzungsmodelle sollten vor der Bestellung physisch verglichen werden.
  • Übergrößen müssen langfristig nachbestellbar sein.
  • Reservebestände sollten bedarfsgerecht und nicht pauschal aufgebaut werden.
  • Die Erfassung der Größen sollte vertraulich und respektvoll erfolgen.

Warum Übergrößen frühzeitig eingeplant werden müssen

Viele Unternehmen wählen zunächst ein optisch passendes T-Shirt, Poloshirt oder Sweatshirt aus. Erst anschließend wird geprüft, ob das Modell in allen benötigten Größen lieferbar ist.

Dieses Vorgehen kann dazu führen, dass:

  • einzelne Mitarbeiter kein passendes Modell erhalten
  • kurzfristig ein Ersatzartikel ausgewählt werden muss
  • Farben voneinander abweichen
  • Material und Grammatur unterschiedlich sind
  • Logo-Positionen nicht zusammenpassen
  • Nachbestellungen komplizierter werden
  • Mitarbeiter sich benachteiligt fühlen
  • die Firmenkollektion uneinheitlich wirkt

Die Größenverfügbarkeit sollte deshalb bereits zu den wichtigsten Kriterien der Artikelauswahl gehören.

Was gilt bei Firmenkleidung als Übergröße?

Der Begriff Übergröße ist nicht einheitlich definiert. Im Textilhandel werden häufig Größen ab 3XL oder 4XL als Übergrößen bezeichnet. Die tatsächliche Einordnung hängt jedoch vom Hersteller, der Produktgruppe und dem Schnitt ab.

Mögliche Größenbereiche sind:

  • XS bis XXL
  • S bis 3XL
  • XS bis 4XL
  • S bis 5XL
  • M bis 6XL

Ein Modell kann in der Grundfarbe bis 5XL erhältlich sein, in einer Sonderfarbe jedoch nur bis XXL. Auch Damen- und Herrenvarianten bieten häufig unterschiedliche Größenbereiche.

Entscheidend ist deshalb nicht die allgemeine Produktbeschreibung, sondern die konkrete Verfügbarkeit der gewünschten Farbe und Ausführung.

Größenbezeichnungen sind nicht standardisiert

Eine Größe 4XL ist nicht bei jedem Hersteller gleich groß.

Unterschiede können bestehen bei:

  • Brustweite
  • Bauchweite
  • Schulterbreite
  • Rückenlänge
  • Ärmellänge
  • Armausschnitt
  • Kragenweite
  • Gesamtschnitt

Auch innerhalb derselben Marke können verschiedene Produktserien unterschiedlich ausfallen.

Ein Mitarbeiter kann beispielsweise benötigen:

  • T-Shirt in 3XL
  • Poloshirt in 4XL
  • Sweatshirt in 4XL
  • Fleecejacke in 5XL
  • Winterjacke in 5XL

Deshalb sollte nicht nur eine allgemeine Mitarbeitergröße erfasst werden.

Für jedes Kleidungsstück eine eigene Größe erfassen

Eine professionelle Größenliste sollte separate Felder enthalten für:

  • T-Shirt
  • Poloshirt
  • Longsleeve
  • Sweatshirt
  • Hoodie
  • Fleecejacke
  • Softshelljacke
  • Weste
  • Winterjacke

Besonders Jacken und Sweatshirts werden häufig größer benötigt, weil darunter weitere Kleidung getragen wird.

Eine Größenliste mit nur einer Spalte „Konfektionsgröße“ reicht für eine vollständige Firmenausstattung nicht aus.

Warum eine Anprobe besonders wichtig ist

Bei Übergrößen ist eine Musteranprobe besonders empfehlenswert.

Sie zeigt nicht nur, ob das Kleidungsstück geschlossen werden kann. Entscheidend ist, ob es bei der tatsächlichen Arbeit ausreichend bequem und funktional bleibt.

Geprüft werden sollten:

  • Schulterweite
  • Brust- und Bauchweite
  • Rückenlänge
  • Ärmellänge
  • Sitz beim Bücken
  • Bewegungsfreiheit beim Heben
  • Tragekomfort im Sitzen
  • Passform über weiterer Kleidung
  • Sitz unter einer Arbeits- oder Schutzjacke

Ein Kleidungsstück kann im Stehen passend erscheinen, bei Bewegung jedoch zu kurz oder zu eng sein.

Größentabellen richtig verwenden

Größentabellen sind eine gute Orientierung, ersetzen aber nicht immer die Anprobe.

Wichtig sind meist die Maße:

  • halbe Brustweite
  • gesamte Brustweite
  • Rückenlänge
  • Ärmellänge
  • Schulterbreite

Bei einer flach gemessenen halben Brustweite wird das Kleidungsstück von Achsel zu Achsel gemessen. Dieser Wert darf nicht direkt mit dem Körperumfang verwechselt werden.

Zusätzlich wird Bewegungszugabe benötigt. Ein Textil sollte nicht exakt dem Körpermaß entsprechen, wenn darin gearbeitet, gehoben oder eine weitere Schicht getragen werden soll.

Bekannte, gut sitzende Kleidung vergleichen

Kann keine vollständige Anprobe organisiert werden, lässt sich ein gut passendes Kleidungsstück als Vergleich verwenden.

Dabei wird beispielsweise gemessen:

  • Breite von Achsel zu Achsel
  • Länge vom Schulterpunkt bis zum Saum
  • Ärmellänge
  • Schulterbreite

Diese Maße können mit der Größentabelle des neuen Modells verglichen werden.

Die Messmethode muss jedoch identisch sein. Unterschiedliche Messpunkte führen schnell zu falschen Ergebnissen.

Übergrößen bei T-Shirts

T-Shirts in großen Größen sollten ausreichend lang und stabil sein.

Wichtige Eigenschaften sind:

  • ausreichende Rückenlänge
  • gerader oder komfortabler Schnitt
  • formstabiler Rundhalsausschnitt
  • stabile Schulternähte
  • ausreichende Stoffdichte
  • gute Waschbarkeit
  • Bewegungsfreiheit
  • langfristige Verfügbarkeit

Ein häufiges Problem besteht darin, dass T-Shirts zwar breiter, aber nicht entsprechend länger werden. Das Shirt sitzt dann im Brust- und Bauchbereich, rutscht bei Bewegung jedoch nach oben.

Für körperliche Tätigkeiten ist eine ausreichende Länge besonders wichtig.

Material für T-Shirts in Übergrößen

Geeignet sein können:

  • Baumwolle
  • Baumwoll-Polyester-Mischgewebe
  • Funktionsmaterial
  • formstabile Jerseyqualitäten

Mischgewebe bietet häufig Vorteile bei:

  • Formstabilität
  • Trocknung
  • Pflege
  • regelmäßigem Waschen

Sehr dünne Materialien können sich stärker an den Körper anlegen und weniger formstabil wirken. Mittelschwere Qualitäten bieten häufig einen ausgewogenen Tragekomfort.

Übergrößen bei Poloshirts

Bei Poloshirts müssen zusätzlich Kragen und Knopfleiste berücksichtigt werden.

Geeignete Modelle sollten:

  • einen stabilen Kragen besitzen
  • nicht zu knapp an Brust und Bauch sitzen
  • ausreichend lang sein
  • eine formstabile Knopfleiste haben
  • gute Bewegungsfreiheit bieten
  • häufiges Waschen vertragen
  • auch in Übergrößen in der gewünschten Farbe verfügbar sein

Bei einem zu engen Poloshirt kann sich die Knopfleiste sichtbar auseinanderziehen. Das wirkt ungepflegt und ist im Arbeitsalltag unangenehm.

Damen-Poloshirts in großen Größen

Damenmodelle sind häufig taillierter geschnitten und besitzen teilweise einen kleineren Größenbereich als Herren- oder Unisexmodelle.

Bei der Auswahl sollte geprüft werden:

  • tatsächliche Brustweite
  • Taillierung
  • Hüftweite
  • Gesamtlänge
  • Ärmelschnitt
  • Ausschnitt
  • Verfügbarkeit in der Firmenfarbe

Ein stark tailliertes Modell ist nicht für jede Mitarbeiterin geeignet. Eine gerade geschnittene Damenvariante oder ein passendes Unisexmodell kann angenehmer sein.

Das Ziel sollte eine echte Wahlmöglichkeit sein und keine pauschale Zuordnung.

Übergrößen bei Sweatshirts

Sweatshirts werden häufig über einem T-Shirt oder Poloshirt getragen.

Deshalb benötigen sie zusätzliche Weite.

Wichtige Merkmale sind:

  • ausreichende Schulterbreite
  • bequemer Armausschnitt
  • gute Rückenlänge
  • stabile Bündchen
  • nicht zu enger Saum
  • Bewegungsfreiheit
  • angenehmes Material
  • passende Ärmellänge

Ein enges Saumbündchen kann dazu führen, dass sich das Sweatshirt im Bauchbereich nach oben schiebt. Für Arbeitskleidung sind gerade oder komfortabel geschnittene Modelle häufig besser geeignet.

Half-Zip-Sweatshirts und Troyer

Bei Half-Zip-Sweatshirts müssen zusätzlich geprüft werden:

  • Kragenweite
  • Länge des Reißverschlusses
  • Beweglichkeit am Hals
  • Sitz über einem Poloshirt
  • Logo-Fläche neben dem Reißverschluss
  • Abstand zwischen Logo und Brusttasche

Bei großen Größen sollte das Logo nicht zu weit außen sitzen. Die Position muss an der tatsächlich tragbaren Fläche ausgerichtet werden.

Hoodies in Übergrößen

Bei Hoodies sind folgende Punkte wichtig:

  • Länge
  • Kapuzengröße
  • Kängurutasche
  • Saumbündchen
  • Schulterweite
  • Ärmellänge
  • Sitz unter einer Jacke

Die Kängurutasche kann die Frontfläche für Textildruck begrenzen. Ein großes Motiv muss oberhalb der Tasche platziert werden und darf nicht zu hoch unter der Kapuze sitzen.

In Maschinenbereichen können Kapuze und Kordeln ungeeignet sein. Dort sind klassische Sweatshirts häufig besser geeignet.

Übergrößen bei Fleecejacken

Fleecejacken sollten genügend Platz für ein T-Shirt, Poloshirt oder leichtes Sweatshirt bieten.

Zu prüfen sind:

  • Schulterweite
  • Brust- und Bauchweite
  • Reißverschluss
  • Taschenposition
  • Rückenlänge
  • Ärmellänge
  • Saumweite

Bei größeren Größen können Seitentaschen oder Brusttaschen anders positioniert wirken. Das beeinflusst auch die Platzierung des Firmenlogos.

Übergrößen bei Softshelljacken

Softshelljacken sind häufig körpernäher geschnitten. Deshalb sollte besonders sorgfältig geprüft werden, ob die Jacke:

  • über einem Sweatshirt getragen werden kann
  • beim Bücken nicht hochrutscht
  • an Schulter und Oberarm ausreichend weit ist
  • geschlossen genügend Bewegungsfreiheit bietet
  • im Fahrzeug bequem sitzt
  • am Saum nicht zu eng ist

Eine Softshelljacke darf nicht ausschließlich über einem dünnen T-Shirt anprobiert werden, wenn sie später über mehreren Bekleidungsschichten getragen wird.

Übergrößen bei Winterjacken

Winterjacken benötigen besonders viel Bewegungs- und Schichtzugabe.

Bei der Anprobe sollte der Mitarbeiter die Jacke über der typischen Winterausstattung tragen, beispielsweise über:

  • T-Shirt
  • Poloshirt
  • Sweatshirt
  • Fleecejacke

Geprüft werden sollten:

  • Schulterbewegung
  • Verschluss der Jacke
  • Sitz beim Autofahren
  • Rückenlänge
  • Ärmellänge
  • Zugang zu Taschen
  • Kapuze und Kragen
  • Beweglichkeit beim Bücken und Heben

Eine Winterjacke, die nur im Stand knapp passt, ist für den Arbeitseinsatz ungeeignet.

Nicht automatisch eine Größe größer bestellen

Die Empfehlung, bei Jacken grundsätzlich eine Größe größer zu bestellen, ist zu pauschal.

Manche Modelle sind bereits für das Tragen über mehreren Schichten ausgelegt. Andere fallen körpernah aus.

Die richtige Größe sollte anhand von:

  • Schnitt
  • Herstellermaßen
  • vorgesehener Unterbekleidung
  • Tätigkeit
  • persönlicher Passform

bestimmt werden.

Unterschiedliche Modelle für Übergrößen

Nicht immer ist das Hauptmodell in allen benötigten Größen erhältlich. Dann kann ein Ergänzungsmodell notwendig sein.

Dieses sollte möglichst übereinstimmen bei:

  • Farbe
  • Material
  • Grammatur
  • Oberflächenstruktur
  • Kragenform
  • Ärmellänge
  • Passform
  • Pflege
  • Veredelungseignung

Das Ergänzungsmodell darf nicht wie eine sichtbar schlechtere Sonderlösung wirken.

Ergänzungsmodelle physisch vergleichen

Produktbilder und Farbnamen reichen nicht aus.

Zwei Textilien mit der Farbbezeichnung „Navy“ können deutlich voneinander abweichen. Unterschiede entstehen unter anderem durch:

  • Material
  • Färbung
  • Oberflächenstruktur
  • Glanz
  • Stoffgewicht
  • Produktionscharge

Vor einer größeren Bestellung sollten Haupt- und Ergänzungsmodell nebeneinander geprüft werden.

Unterschiede offen, aber respektvoll lösen

Wenn ein identisches Modell nicht in allen Größen erhältlich ist, sollte die Lösung sachlich und diskret umgesetzt werden.

Geeignet ist beispielsweise:

  • ein optisch möglichst ähnliches Ergänzungsmodell
  • dieselbe Logo-Version
  • gleiche Veredelungsposition
  • identische Garn- oder Druckfarben
  • keine auffällige Sonderkennzeichnung
  • gleicher Qualitätsanspruch

Mitarbeiter in Übergrößen sollten keine erkennbar minderwertige oder anders gestaltete Kleidung erhalten.

Unisexmodelle als mögliche Lösung

Unisexmodelle bieten häufig einen breiteren Größenbereich.

Vorteile:

  • einfache Lagerhaltung
  • häufig bis 4XL, 5XL oder darüber verfügbar
  • einheitliche Farben
  • flexible Reservebestände
  • unkomplizierte Nachbestellung

Nachteile:

  • nicht für jede Körperform passend
  • möglicherweise zu breite Schultern
  • zu lange Ärmel
  • unpassender Sitz an Hüfte oder Brust

Unisex darf nicht automatisch als beste Lösung für alle gelten. Passform und Tragekomfort bleiben entscheidend.

Long-Fit- und Tall-Modelle

Große Konfektionsgrößen lösen nicht jedes Passformproblem.

Manche Mitarbeiter benötigen vor allem:

  • mehr Länge
  • längere Ärmel
  • längeren Rücken
  • größere Schulterbreite

Ein breiteres Standardmodell kann dann zu weit und trotzdem zu kurz sein.

Long-Fit- oder Tall-Modelle können sinnvoll sein, wenn sie zur restlichen Firmenkollektion passen und langfristig verfügbar sind.

Logo-Größe bei Übergrößen

Das Firmenlogo muss nicht proportional zur Kleidungsgröße wachsen.

Ein kleines Brustlogo kann auf S und 5XL dieselbe Breite besitzen und trotzdem professionell wirken. Eine einheitliche Motivgröße erleichtert außerdem Produktion und Nachbestellung.

Zu kleine Motive können auf sehr großen Flächen jedoch optisch verloren wirken. Deshalb sollte vorab geprüft werden, ob:

  • eine einheitliche Größe für alle Modelle funktioniert
  • zwei fest definierte Motivgrößen benötigt werden
  • die Position angepasst werden muss
  • das Logo ausreichend Abstand zu Taschen und Nähten besitzt

Willkürlich unterschiedliche Motivgrößen sollten vermieden werden.

Brustlogo richtig positionieren

Die linke Brust ist die häufigste Position für das Firmenlogo.

Bei großen Größen besteht die nutzbare Fläche häufig aus mehr Raum. Das Logo darf deshalb nicht automatisch weiter nach außen gesetzt werden.

Es sollte sich optisch an folgenden Punkten orientieren:

  • Kragen
  • Schulternaht
  • Brusttasche
  • Reißverschluss
  • Körpermitte

Eine feste Zentimeterangabe kann nicht immer unverändert auf jede Größe übertragen werden. Entscheidend ist eine konsistente optische Position.

Rückenlogo auf großen Größen

Bei Rückenlogos stellt sich häufig die Frage, ob ein größeres Textil auch ein größeres Motiv benötigt.

In vielen Fällen kann dieselbe Rückenlogogröße auf mehreren Konfektionsgrößen verwendet werden. Dadurch bleiben Erscheinungsbild und Kosten einheitlich.

Geprüft werden sollten:

  • Verhältnis zwischen Motiv und Rückenfläche
  • Kapuzenposition
  • Schulter- und Teilungsnähte
  • Jackenpasse
  • Bewegungsfalten
  • Länge des Kleidungsstücks

Bei sehr breiten Textilien kann eine zweite festgelegte Motivgröße sinnvoll sein. Diese sollte jedoch vorab definiert und dokumentiert werden.

Stickerei bei Übergrößen

Stickerei eignet sich besonders für:

  • Brustlogos
  • Mitarbeitername
  • Funktion
  • Standort
  • kleines Ärmelmotiv

Übergrößen verursachen nicht automatisch eine aufwendigere Stickerei. Entscheidend sind Motivgröße, Stichzahl und Textilmaterial.

Wichtig ist eine geeignete Position. Das Logo darf:

  • nicht zu weit außen sitzen
  • nicht über Taschen oder Nähte reichen
  • nicht durch den Reißverschluss beeinträchtigt werden
  • nicht unter dem Arm verschwinden

Textildruck bei Übergrößen

Textildruck eignet sich besonders für:

  • große Rückenlogos
  • Funktionsbezeichnungen
  • Websites
  • Slogans
  • detailreiche Motive

Bei großen Größen muss geprüft werden, ob das Textil auf der verwendeten Fläche:

  • ausreichend glatt liegt
  • keine störenden Nähte besitzt
  • gut aufgespannt werden kann
  • Taschen oder Reißverschlüsse aufweist
  • aus einem geeigneten Material besteht

Die Druckgröße sollte nicht allein anhand der Konfektionsgröße festgelegt werden.

Mitarbeitername und Funktion

Namen und Funktionen werden häufig auf der rechten Brust angebracht.

Geeignete Angaben sind:

  • Vorname
  • Vor- und Nachname
  • Name und Funktion
  • Funktion ohne Namen
  • Standort

Die Schriftgröße sollte auf allen Konfektionsgrößen einheitlich und gut lesbar bleiben.

Eine unnötige Vergrößerung auf Übergrößen ist nicht erforderlich.

Übergrößen und Preisplanung

Übergrößen können preislich vom Standardmodell abweichen.

Mögliche Gründe sind:

  • höherer Materialverbrauch
  • gesonderte Preisstaffeln
  • abweichende Artikelserie
  • geringere Verfügbarkeit
  • zusätzliche Beschaffung
  • separates Ergänzungsmodell

Diese Kosten sollten von Anfang an in die Budgetplanung aufgenommen werden.

Übergrößen dürfen nicht erst nachträglich als unerwartete Zusatzkosten behandelt werden.

Einheitliches Budget pro Mitarbeiter

Bei der internen Planung sollte nicht der Eindruck entstehen, dass Mitarbeiter wegen ihrer Konfektionsgröße schlechter oder weniger umfangreich ausgestattet werden.

Eine faire Planung berücksichtigt:

  • gleiche Anzahl an Kleidungsstücken
  • vergleichbare Qualität
  • dieselben Funktionen
  • gleichwertige Veredelung
  • passende statt nur verfügbare Kleidung

Der Preis eines einzelnen Artikels kann abweichen. Die Ausstattung sollte dennoch gleichwertig bleiben.

Übergrößen im Reservebestand

Übergrößen sollten auch im Lagerkonzept berücksichtigt werden.

Allerdings ist es meist nicht sinnvoll, jede seltene Größe in hoher Stückzahl vorzuhalten.

Eine mögliche Strategie ist:

  • häufige Größen stärker lagern
  • einzelne Übergrößen als neutrale Reserve
  • teure Jacken nur begrenzt bevorraten
  • seltene Größen zentral lagern
  • schnelle Nachbestellmöglichkeit sicherstellen

Der Reservebestand sollte auf den tatsächlichen Größen der Belegschaft basieren.

Beispiel für eine bedarfsgerechte Reserve

Ein Unternehmen beschäftigt 100 Mitarbeiter. Davon benötigen:

  • 7 Mitarbeiter 3XL
  • 4 Mitarbeiter 4XL
  • 2 Mitarbeiter 5XL

Eine mögliche Reserve für ein häufig genutztes T-Shirt könnte sein:

  • 3XL: zwei Stück
  • 4XL: ein bis zwei Stück
  • 5XL: ein Stück

Bei teuren Winterjacken kann dagegen eine bedarfsgerechte Nachbestellung sinnvoller sein.

Keine Übergrößen auf Verdacht in großen Mengen lagern

Ein überdimensionierter Bestand führt zu:

  • Kapitalbindung
  • ungenutzten Größen
  • veralteten Modellen
  • Problemen bei Logoänderungen
  • hohem Platzbedarf
  • Restbeständen nach Personalwechseln

Besser ist eine Kombination aus kleiner Reserve und gesicherter Nachbestellbarkeit.

Übergrößen für neue Mitarbeiter

Für neue Mitarbeiter kann ein neutrales Starterpaket bereitgehalten werden.

Bei Übergrößen sollte besonders darauf geachtet werden, dass:

  • die passende Größe tatsächlich verfügbar ist
  • kein unpassendes Provisorium ausgegeben wird
  • Anprobe kurzfristig möglich ist
  • personalisierte Kleidung erst nach Größenbestätigung entsteht
  • erforderliche Jacken frühzeitig bestellt werden

Eine zu kleine Übergangslösung ist keine angemessene Erstausstattung.

Größenabfrage respektvoll gestalten

Die Erfassung von Konfektionsgrößen ist ein organisatorischer Vorgang und sollte nicht öffentlich oder wertend erfolgen.

Geeignet sind:

  • vertrauliches digitales Formular
  • persönliche Größenliste
  • geschützter Anprobetermin
  • Erfassung durch Personalabteilung
  • direkte Eintragung durch den Mitarbeiter

Ungeeignet sind:

  • öffentliche Abfragen im Team
  • Kommentare zur Körperform
  • Schätzungen durch Vorgesetzte
  • sichtbare Sonderlisten
  • abwertende Bezeichnungen

In Bestelllisten genügt die sachliche Artikelgröße.

Anprobetermine diskret organisieren

Bei einer gemeinsamen Anprobe sollte ausreichend Zeit und Privatsphäre vorhanden sein.

Sinnvoll sind:

  • mehrere Termine
  • separater Bereich
  • vollständiger Größensatz
  • keine öffentliche Bekanntgabe der Größe
  • direkte digitale Erfassung
  • Möglichkeit zur späteren Korrektur

Ein respektvoller Ablauf erhöht die Akzeptanz der Firmenkleidung.

Größendaten richtig verwalten

Konfektionsgrößen sind Mitarbeiterdaten und sollten nur für die notwendige Ausstattung verwendet werden.

Erfasst werden können:

  • Mitarbeiter-ID
  • Artikel
  • Größe
  • Schnitt
  • Stückzahl
  • Datum der Anprobe

Die Daten sollten nur den zuständigen Personen zugänglich sein und nach den internen Datenschutzvorgaben verarbeitet werden.

Übergrößen bei mehreren Standorten

Unternehmen mit mehreren Niederlassungen sollten prüfen:

  • an welchem Standort welche Größen benötigt werden
  • ob Übergrößen zentral oder lokal gelagert werden
  • wie schnell ein interner Versand möglich ist
  • welche Ergänzungsmodelle zugelassen sind
  • ob alle Standorte dieselben Artikelnummern verwenden

Eine zentrale Dokumentation verhindert, dass einzelne Standorte eigenständig abweichende Modelle bestellen.

Übergrößen in Bestelllisten kennzeichnen

Eine separate abwertende Kategorie ist nicht notwendig.

In der Bestellliste genügt:

  • Artikelnummer
  • Farbe
  • Größe
  • Stückzahl
  • Mitarbeiter oder Standort

Muss ein Ergänzungsmodell verwendet werden, sollte dessen Artikelnummer eindeutig dokumentiert sein.

Langfristige Nachbestellbarkeit

Gerade bei Übergrößen ist die langfristige Verfügbarkeit besonders wichtig.

Vor der Artikelfreigabe sollte geprüft werden:

  • Ist das Modell dauerhaft verfügbar?
  • Werden alle benötigten Größen regelmäßig produziert?
  • Ist die Firmenfarbe in allen Größen erhältlich?
  • Gibt es ein fest definiertes Ergänzungsmodell?
  • Bleibt die Materialzusammensetzung vergleichbar?
  • Sind Damen-, Herren- und Unisexvarianten verfügbar?

Ein Modell mit sehr breitem Größenbereich kann organisatorisch wertvoller sein als ein modisches Produkt mit eingeschränkter Verfügbarkeit.

Was tun, wenn das Modell nicht mehr verfügbar ist?

Dann sollte ein Ersatzmodell anhand folgender Kriterien geprüft werden:

  • Farbton
  • Schnitt
  • Größenbereich
  • Material
  • Grammatur
  • Waschbarkeit
  • Kragen und Bündchen
  • Veredelungsflächen
  • Nachbestellbarkeit

Ein Mustervergleich ist besonders wichtig.

Wenn sich Haupt- und Ersatzmodell zu stark unterscheiden, kann ein geplanter Wechsel der gesamten Kollektion sinnvoller sein als eine dauerhafte Sonderlösung.

Übergrößen bei Schutz- und Warnkleidung

Bei zertifizierter Schutz- oder Warnkleidung gelten zusätzliche Anforderungen.

Die richtige Größe ist hier nicht nur eine Frage des Komforts. Zu enge oder zu weite Kleidung kann je nach Einsatz die Schutzwirkung oder Beweglichkeit beeinträchtigen.

Zu prüfen sind:

  • zulässiger Größenbereich
  • korrekter Sitz
  • Überdeckung des Körpers
  • Bewegungsfreiheit
  • Position der Reflexstreifen
  • Kombination mit weiterer Schutzausrüstung
  • Herstellerangaben
  • zulässige Veredelungsflächen

Normale Firmenkleidung ersetzt keine vorgeschriebene Schutzkleidung.

Firmenlogo auf Warnschutzkleidung in Übergrößen

Auch bei größeren Größen darf das Firmenlogo nicht ungeprüft vergrößert werden.

Zu beachten sind:

  • vorgeschriebene Warnflächen
  • Reflexstreifen
  • Schutzklasse
  • zulässige Veredelungsfläche
  • Herstellerfreigaben

Eine größere Jacke bietet zwar mehr Fläche, trotzdem gelten die Vorgaben der Schutzkleidung.

Häufige Fehler bei der Planung

Größenbereich erst nach der Artikelauswahl prüfen

Das Hauptmodell ist nicht für alle Mitarbeiter verfügbar.

Eine Größe für alle Kleidungsstücke verwenden

T-Shirt, Sweatshirt und Winterjacke passen unterschiedlich.

Übergrößen nur anhand der Bezeichnung bestellen

Die tatsächlichen Maße werden nicht geprüft.

Keine Musteranprobe anbieten

Unpassende Textilien werden erst nach der Veredelung bemerkt.

Zu kurze Modelle auswählen

Das Textil wird breiter, aber nicht ausreichend länger.

Ergänzungsmodell nicht vergleichen

Farbe, Material und Schnitt weichen deutlich ab.

Günstigeres Sondermodell verwenden

Mitarbeiter in Übergrößen erhalten sichtbar schlechtere Kleidung.

Logo automatisch vergrößern

Das Erscheinungsbild wird uneinheitlich.

Logo zu weit außen platzieren

Die Veredelung verschwindet optisch unter dem Arm.

Jacken nur über einem T-Shirt anprobieren

Im Winter passen die notwendigen Zwischenschichten nicht darunter.

Übergrößen nicht in den Reservebestand aufnehmen

Neue Mitarbeiter können nicht sofort ausgestattet werden.

Zu viele Sondergrößen lagern

Kapital und Lagerfläche werden unnötig gebunden.

Größen öffentlich abfragen

Der Vorgang wird für Mitarbeiter unangenehm.

Nachbestellbarkeit ignorieren

Das passende Modell ist später nicht mehr erhältlich.

Praxisbeispiel: Handwerksbetrieb mit 60 Mitarbeitern

Ein Handwerksbetrieb möchte T-Shirts, Sweatshirts, Softshelljacken und Winterjacken einführen.

Die Belegschaft benötigt Größen von S bis 5XL.

Das bevorzugte T-Shirt ist bis 5XL erhältlich. Das Sweatshirt endet jedoch bei 3XL, die Softshelljacke bei 4XL.

Vor der Bestellung werden deshalb passende Ergänzungsmodelle gesucht und physisch verglichen.

Geprüft werden:

  • Farbe
  • Material
  • Stoffgewicht
  • Waschbarkeit
  • Länge
  • Logo-Fläche
  • Nachbestellbarkeit

Die Logo-Veredelung bleibt bei allen Modellen einheitlich:

  • Brustlogo als Stickerei
  • großes Rückenlogo mit Textildruck
  • Mitarbeitername auf der rechten Brust

Dadurch bleibt die Firmenkollektion trotz zweier Grundmodelle optisch zusammengehörig.

Praxisbeispiel: Logistikunternehmen mit mehreren Standorten

Ein Logistikunternehmen beschäftigt 240 Mitarbeiter an vier Standorten.

Die benötigten Größen reichen von XS bis 6XL.

Das Unternehmen entscheidet sich für:

  • ein T-Shirt mit durchgehendem Größenbereich
  • ein Unisex-Sweatshirt bis 6XL
  • zwei abgestimmte Softshellmodelle
  • bedarfsgerechte Winterjacken

Übergrößen werden zentral gelagert, weil der Bedarf je Standort schwankt.

Jeder Standort besitzt nur einen kleinen lokalen Bestand in den dort häufigsten Größen.

Die Größen werden artikelbezogen in einem geschützten Mitarbeiterformular erfasst.

Praxisbeispiel: Außendienst und Kundenservice

Ein Dienstleistungsunternehmen benötigt Poloshirts und Jacken für Mitarbeiter im Kundenkontakt.

Das reguläre Damenpoloshirt ist nur bis XXL verfügbar. Für größere Größen wird ein gerades Unisexmodell ausgewählt.

Damit die Kollektion zusammenpasst, werden:

  • Farbton
  • Kragenform
  • Stoffstruktur
  • Knopfleiste
  • Logo-Position

miteinander verglichen.

Die Mitarbeiter können zwischen den passenden Modellen wählen. Es erfolgt keine sichtbare Trennung nach Standard- und Übergröße.

Checkliste für Übergrößen

Größenbedarf

  • Welche Größen werden tatsächlich benötigt?
  • Wurde jedes Kleidungsstück separat erfasst?
  • Gibt es Long- oder Tall-Bedarf?
  • Werden Damen-, Herren- und Unisexschnitte benötigt?
  • Sind Übergrößen in allen Abteilungen berücksichtigt?

Artikelauswahl

  • Bis zu welcher Größe ist das Modell verfügbar?
  • Gilt der Größenbereich für die gewünschte Farbe?
  • Gibt es ein passendes Ergänzungsmodell?
  • Sind Material und Grammatur vergleichbar?
  • Ist das Modell langfristig nachbestellbar?

Anprobe

  • Gibt es Muster in allen benötigten Größen?
  • Wurde die Kleidung in Bewegung getestet?
  • Wurden Jacken über weiteren Schichten anprobiert?
  • Stimmen Länge und Ärmel?
  • Ist ausreichend Bewegungsfreiheit vorhanden?

Veredelung

  • Funktioniert dieselbe Logo-Größe?
  • Ist die Brustposition optisch einheitlich?
  • Passt das Rückenlogo zur Fläche?
  • Werden Taschen und Reißverschlüsse berücksichtigt?
  • Sind Stickerei und Textildruck für beide Modelle geeignet?

Lagerung

  • Welche Übergrößen werden häufig benötigt?
  • Welche Artikel sollten als Reserve vorhanden sein?
  • Werden teure Jacken nur bedarfsgerecht bestellt?
  • Ist der Bestand zentral oder lokal?
  • Gibt es feste Mindestbestände?

Organisation

  • Werden Größen vertraulich erfasst?
  • Sind Artikelnummern dokumentiert?
  • Ist das Ergänzungsmodell freigegeben?
  • Sind Preisabweichungen eingeplant?
  • Gibt es einen geregelten Nachbestellprozess?

Häufig gestellte Fragen

Bis zu welcher Größe gibt es Firmenkleidung?

Das hängt vom Hersteller und Modell ab. Manche Textilien enden bei XXL oder 3XL, andere sind bis 5XL oder 6XL erhältlich.

Fallen Übergrößen überall gleich aus?

Nein. Größenbezeichnungen sind nicht einheitlich. Maße und Schnitt müssen für jedes Modell geprüft werden.

Reicht eine allgemeine Mitarbeitergröße?

Nein. T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts und Jacken können unterschiedlich ausfallen.

Sollte man Übergrößen automatisch eine Nummer größer bestellen?

Nein. Die richtige Größe hängt vom Schnitt, der Tätigkeit und den darunter getragenen Schichten ab.

Sind Unisexmodelle für Übergrößen geeignet?

Sie bieten häufig einen breiten Größenbereich, passen aber nicht zu jeder Körperform. Eine Anprobe bleibt wichtig.

Was tun, wenn das Hauptmodell nicht in allen Größen erhältlich ist?

Ein optisch und qualitativ passendes Ergänzungsmodell auswählen und vorab physisch vergleichen.

Müssen Logos auf Übergrößen größer sein?

Nicht zwingend. Eine einheitliche Motivgröße funktioniert häufig gut. Die optische Wirkung sollte auf einem Muster geprüft werden.

Wo sollte das Brustlogo bei großen Größen sitzen?

Optisch auf der Brust und nicht zu weit außen. Taschen, Reißverschlüsse und Nähte müssen berücksichtigt werden.

Sind Übergrößen teurer?

Bei manchen Herstellern gelten für große Größen Preisaufschläge. Diese sollten frühzeitig in das Budget aufgenommen werden.

Wie viele Übergrößen sollte ein Unternehmen lagern?

Das hängt von der tatsächlichen Belegschaft ab. Häufig reicht ein kleiner neutraler Bestand, ergänzt durch zuverlässige Nachbestellungen.

Sollte man Winterjacken in Übergrößen bevorraten?

Nur bedarfsgerecht. Winterjacken sind teuer und sperrig. Einzelne Reserven in häufig benötigten Größen können sinnvoll sein.

Wie werden Größen diskret erfasst?

Über geschützte Formulare, persönliche Anproben oder vertrauliche Listen der Personalabteilung.

Können Übergrößen mit Stickerei veredelt werden?

Ja. Entscheidend sind Material, Motivgröße und eine passende Logo-Position.

Können Übergrößen bedruckt werden?

Ja. Die Eignung hängt von Material, Nähten, Taschen und der verfügbaren Druckfläche ab.

Was ist bei Schutzkleidung in Übergrößen wichtig?

Der korrekte Sitz, die Bewegungsfreiheit und die Einhaltung der Schutzanforderungen. Veredelungen dürfen die Schutzwirkung nicht beeinträchtigen.

Fazit

Übergrößen bei Firmenkleidung sollten nicht als nachträgliche Sonderbestellung behandelt werden. Sie gehören von Beginn an zur regulären Planung einer vollständigen Mitarbeiterkollektion.

Besonders wichtig sind:

  • artikelbezogene Größenangaben
  • breite und verlässliche Größenbereiche
  • Musteranproben
  • ausreichend lange und bewegliche Schnitte
  • passende Ergänzungsmodelle
  • einheitliche Logo-Veredelung
  • respektvolle Größenabfragen
  • dokumentierte Nachbestellungen
  • bedarfsgerechte Reservebestände

Nicht jedes T-Shirt, Poloshirt, Sweatshirt oder jede Jacke fällt gleich aus. Deshalb muss jedes Modell separat geprüft werden. Außenjacken sollten mit der tatsächlich vorgesehenen Unterbekleidung anprobiert werden.

Ist das Hauptmodell nicht in allen Größen verfügbar, sollte das Ergänzungsmodell dieselbe Qualität und eine möglichst ähnliche Optik bieten. Farbe, Material, Schnitt und Veredelungsfläche müssen vor der Bestellung verglichen werden.

Eine sorgfältig geplante Kollektion sorgt dafür, dass alle Mitarbeiter passende, bequeme und gleichwertige Firmenkleidung erhalten.