Welche Softshelljacken eignen sich für den Außendienst
Softshelljacken gehören zu den beliebtesten Kleidungsstücken für Mitarbeiter im Außendienst. Sie wirken gepflegter als viele klassische Arbeitsjacken, bieten mehr Wetterschutz als ein Sweatshirt und lassen sich gut mit Poloshirts, Hemden, Blusen, Fleecejacken oder leichten Pullovern kombinieren.
Geeignete Softshelljacken für den Außendienst müssen jedoch mehr leisten als nur modern auszusehen. Sie sollten bequem im Fahrzeug sitzen, Bewegungsfreiheit bieten, bei Kundenterminen professionell wirken und gleichzeitig für kurze Wege im Freien, Baustellenbesuche, Serviceeinsätze oder wechselnde Wetterbedingungen geeignet sein.
Entscheidend sind unter anderem:
- Passform
- Material
- Windschutz
- Atmungsaktivität
- Wasserabweisung
- Wärmeleistung
- Taschen
- Rückenlänge
- Reißverschlüsse
- Größenbereich
- Nachbestellbarkeit
- Eignung für Stickerei und Textildruck
Nicht jede Softshelljacke eignet sich gleichermaßen für Vertrieb, technische Beratung, Servicetechnik oder Projektleitung. Die Anforderungen unterscheiden sich je nachdem, wie viel Zeit Mitarbeiter im Fahrzeug, beim Kunden, im Freien oder auf Baustellen verbringen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Für den Außendienst eignen sich besonders Softshelljacken, die:
- eine gepflegte und moderne Optik besitzen
- bequem im Sitzen getragen werden können
- ausreichend Bewegungsfreiheit bieten
- windabweisend sind
- leichte Niederschläge abhalten
- nicht zu schwer oder zu steif ausfallen
- einen hohen, bequemen Kragen besitzen
- praktische, aber nicht überladene Taschen bieten
- in Damen-, Herren- oder passenden Unisexmodellen erhältlich sind
- langfristig nachbestellbar bleiben
- für Brustlogo und Namensveredelung geeignet sind
Für viele Außendienstmitarbeiter ist eine leichte bis mittelschwere Softshelljacke mit glatter Oberfläche, kleinem Brustlogo und dezenter Gestaltung die beste Wahl.
Warum Softshelljacken im Außendienst besonders praktisch sind
Außendienstmitarbeiter wechseln häufig zwischen:
- Fahrzeug
- Kundenbüro
- Betriebsgelände
- Baustelle
- Lager
- Hotel
- Messe
- Außenbereich
- Werkstatt
- Besprechungsraum
Eine Softshelljacke lässt sich dabei flexibel einsetzen.
Vorteile:
- leicht
- bequem
- windabweisend
- elastisch
- professionell
- gut kombinierbar
- schnell an- und auszuziehen
- für viele Jahreszeiten geeignet
Im Gegensatz zu schweren Winterjacken wirkt eine Softshelljacke bei Kundenterminen meist weniger voluminös. Gleichzeitig bietet sie mehr Schutz als eine reine Sweat- oder Fleecejacke.
Welche Außendienstbereiche gibt es?
Die richtige Softshelljacke hängt stark von der Tätigkeit ab.
Typische Außendienstbereiche sind:
- Vertrieb
- technische Beratung
- Kundendienst
- Servicetechnik
- Montagebetreuung
- Projektleitung
- Bauleitung
- Qualitätskontrolle
- Außendienst im Handwerk
- medizinischer oder beratender Außendienst
- Immobilienbetreuung
- Logistik und Transportkoordination
- Energie- und Gebäudetechnik
- Maschinen- und Anlagenservice
Ein Vertriebsmitarbeiter, der überwiegend Kundenbüros besucht, benötigt eine andere Jacke als ein Servicetechniker, der regelmäßig auf Baustellen oder Außenanlagen arbeitet.
Softshelljacken für Vertrieb und Kundenberatung
Für Vertrieb und Beratung steht ein gepflegter Auftritt im Vordergrund.
Geeignete Merkmale:
- glatte, hochwertige Oberfläche
- dezente Farben
- körpernaher, aber nicht enger Schnitt
- kleines Brustlogo
- keine übermäßig großen Taschen
- möglichst klare Linien
- sauberer Kragen
- hochwertige Reißverschlüsse
- passende Damen- und Herrenmodelle
Geeignete Farben:
- Navy
- Schwarz
- Anthrazit
- Dunkelgrau
- Dunkelgrün
- Royalblau
Für repräsentative Tätigkeiten ist eine zurückhaltende Veredelung meist sinnvoll.
Softshelljacken für technische Außendienstmitarbeiter
Technische Außendienstmitarbeiter benötigen mehr Funktionalität.
Wichtige Merkmale:
- robuste Oberfläche
- gute Bewegungsfreiheit
- funktionale Seitentaschen
- Brusttasche für Notizen oder kleines Zubehör
- längere Rückenpartie
- windabweisendes Material
- Platz für ein Sweatshirt oder Poloshirt
- robuste Reißverschlüsse
Geeignet für:
- Servicetechniker
- Gebäudetechniker
- Anlagenprüfer
- Monteure
- Maschinenservice
- technische Berater
- Projektleiter
Softshelljacken für Baustellenbesuche
Außendienstmitarbeiter auf Baustellen benötigen eine Jacke, die:
- robust ist
- Bewegungsfreiheit bietet
- über weiterer Kleidung getragen werden kann
- schnell geschlossen werden kann
- ausreichend lang ist
- gut sichtbar gekennzeichnet werden kann
Je nach Baustelle kann zusätzliche zertifizierte Warnschutz- oder Schutzkleidung erforderlich sein.
Eine auffällige Softshelljacke mit Firmenlogo ersetzt keine vorgeschriebene Warnschutzkleidung.
Softshell ist nicht automatisch wasserdicht
Softshelljacken sind häufig:
- windabweisend
- wasserabweisend
- atmungsaktiv
- elastisch
Sie sind aber nicht automatisch vollständig wasserdicht.
Entscheidend sind:
- Materialaufbau
- Membran
- Nähte
- Reißverschlüsse
- Kapuze
- Wassersäule
- Imprägnierung
Für kurze Wege im Regen reicht eine wasserabweisende Softshelljacke oft aus. Für längere Außeneinsätze bei starkem Regen ist eine geeignete Regen- oder Wetterschutzjacke meist besser.
Unterschied zwischen 2-Lagen- und 3-Lagen-Softshell
Softshellmaterialien können unterschiedlich aufgebaut sein.
2-Lagen-Softshell
Typische Eigenschaften:
- leichter
- weicher
- oft flexibler
- angenehmer für den Alltag
- gut für Vertrieb und Beratung
3-Lagen-Softshell
Typische Eigenschaften:
- robuster
- winddichter
- häufig wärmer
- teilweise stärker wasserabweisend
- gut für technische Außendienste und Baustellenbesuche
Die genaue Materialbeschreibung des jeweiligen Modells ist entscheidend.
Leichte Softshelljacken
Leichte Modelle eignen sich besonders für:
- Frühling
- Herbst
- Büro und Außendienst
- Fahrzeugnutzung
- kurze Außenwege
- Kundenbesuche
- Messen
Vorteile:
- geringes Gewicht
- bequem im Sitzen
- leicht zu verstauen
- wenig Wärmestau
- gut über Poloshirt oder Hemd tragbar
Mittelschwere Softshelljacken
Mittelschwere Modelle bieten mehr Schutz und Wärme.
Geeignet für:
- technische Außendienste
- regelmäßige Außenkontakte
- Baustellenbesuche
- Serviceeinsätze
- Lager- und Betriebsgelände
Sie sollten trotzdem nicht zu steif sein.
Gefütterte Softshelljacken
Gefütterte Modelle eignen sich für kältere Bedingungen.
Vorteile:
- höhere Wärmeleistung
- gut für Herbst und Winter
- weniger zusätzliche Schichten notwendig
Nachteile:
- schwerer
- im Fahrzeug teilweise zu warm
- weniger flexibel
- längere Trocknung
- möglicherweise eingeschränkte Beweglichkeit
Für Außendienstmitarbeiter, die viel fahren, ist eine ungefütterte oder leicht gefütterte Softshelljacke oft angenehmer.
Softshelljacke oder Winterjacke?
Softshelljacken eignen sich besonders für:
- Übergangszeiten
- wechselnde Temperaturen
- kurze Außenwege
- windige Bedingungen
- aktive Tätigkeiten
Winterjacken eignen sich besser für:
- lange Aufenthalte im Freien
- niedrige Temperaturen
- geringe körperliche Aktivität
- winterliche Baustellen
- längere Wartezeiten im Außenbereich
Viele Unternehmen statten Außendienstmitarbeiter mit beiden Varianten aus.
Atmungsaktivität im Außendienst
Außendienstmitarbeiter bewegen sich häufig zwischen warmen Innenräumen und kühlen Außenbereichen.
Eine atmungsaktive Jacke reduziert:
- Wärmestau
- Feuchtigkeit
- unangenehmes Schwitzen
- Auskühlung nach Bewegung
Atmungsaktivität ist besonders wichtig für:
- Servicetechniker
- Montageleiter
- Baustellenbetreuer
- Mitarbeiter mit häufigem Ein- und Aussteigen
- aktive Außendienstmitarbeiter
Bewegungsfreiheit
Eine Softshelljacke sollte elastisch genug sein für:
- Ein- und Aussteigen
- Fahrzeugbeladung
- Bücken
- Heben
- Arbeiten mit Tablet oder Werkzeug
- Baustellenbegehungen
- Treppensteigen
Zu prüfen sind:
- Schulterweite
- Armausschnitt
- Ärmellänge
- Rückenbreite
- Saumweite
- Elastizität
Eine zu enge Jacke wirkt zwar körpernah, schränkt aber im Alltag ein.
Rückenlänge
Für Außendienstmitarbeiter ist eine ausreichende Rückenlänge besonders wichtig.
Die Jacke sollte beim:
- Sitzen
- Bücken
- Einsteigen
- Aussteigen
- Tragen eines Rucksacks
- Heben
nicht stark nach oben rutschen.
Ein leicht verlängertes Rückenteil ist häufig sinnvoll.
Ärmel und Bündchen
Geeignete Ärmel sollten:
- ausreichend lang sein
- nicht über die Hände rutschen
- Bewegungen nicht einschränken
- mit Hemd oder Sweatshirt darunter funktionieren
Verstellbare Ärmelabschlüsse können hilfreich sein.
Sehr enge Bündchen können beim Tragen über weiteren Schichten stören.
Kragen
Ein guter Softshellkragen sollte:
- vor Wind schützen
- bequem geschlossen werden können
- nicht am Hals scheuern
- stabil stehen
- bei geöffnetem Reißverschluss gepflegt aussehen
Für Außendienst und Kundenkontakt ist ein sauberer, formstabiler Kragen besonders wichtig.
Softshelljacke mit oder ohne Kapuze?
Ohne Kapuze
Vorteile:
- gepflegter
- weniger Volumen
- besser unter weiterer Jacke tragbar
- angenehmer im Fahrzeug
- klare Rückenfläche für Firmenlogo
Geeignet für:
- Vertrieb
- Beratung
- Kundenservice
- Büro-Außendienst
- repräsentative Tätigkeiten
Mit Kapuze
Vorteile:
- zusätzlicher Wetterschutz
- praktisch bei kurzen Regenschauern
- geeignet für technische Außendienste
- sinnvoll bei Baustellenbesuchen
Nachteile:
- mehr Volumen
- kann im Fahrzeug stören
- verdeckt Rückenlogo
- kann unter Helm oder weiterer Jacke ungeeignet sein
Eine abnehmbare oder einrollbare Kapuze kann ein guter Kompromiss sein.
Softshelljacken mit abnehmbaren Ärmeln
Modelle mit abnehmbaren Ärmeln lassen sich als Weste tragen.
Vorteile:
- flexibel
- für wechselnde Temperaturen geeignet
- praktisch bei aktiven Tätigkeiten
Nachteile:
- zusätzliche Reißverschlüsse
- komplexere Optik
- nicht immer repräsentativ
- mögliche Schwachstellen
Für klassischen Vertrieb sind solche Modelle meist weniger geeignet.
Welche Taschen sind sinnvoll?
Praktische Taschen sind:
- zwei Seitentaschen
- eine dezente Brusttasche
- Innentasche
- Tasche für Smartphone oder Ausweis
Zu viele große Taschen können die Jacke unruhig oder sehr technisch wirken lassen.
Für Kundenkontakt sollte das Modell nicht überladen sein.
Brusttaschen und Firmenlogo
Brusttaschen beeinflussen die Logo-Position.
Mögliche Probleme:
- Logo sitzt zu hoch
- Logo wird zu weit außen platziert
- Reißverschluss stört
- Veredelungsfläche ist zu klein
Vor der Bestellung sollte geprüft werden, ob das Firmenlogo oberhalb, unterhalb oder neben der Tasche sinnvoll platziert werden kann.
Zwei-Wege-Reißverschluss
Ein Zwei-Wege-Reißverschluss kann beim Sitzen im Fahrzeug angenehm sein.
Vorteile:
- unterer Bereich kann geöffnet werden
- weniger Spannung beim Sitzen
- bessere Bewegungsfreiheit
- angenehmer bei längeren Fahrten
Nicht jedes Modell bietet diese Funktion.
Damen-, Herren- oder Unisexmodelle?
Damenmodelle
Damen-Softshelljacken sind häufig:
- taillierter
- schmaler an den Schultern
- kürzer
- an Brust und Hüfte angepasst
Wichtig ist, dass sie nicht zu kurz oder zu eng ausfallen.
Herrenmodelle
Herrenmodelle sind häufig:
- gerader
- länger
- breiter an Schultern und Brust
- mit längeren Ärmeln ausgestattet
Unisexmodelle
Unisexmodelle vereinfachen:
- Lagerhaltung
- Reservebestände
- Nachbestellungen
- kurzfristige Ausstattung
Bei repräsentativem Außendienst bieten passende Damen- und Herrenmodelle häufig einen besseren Sitz.
Übergrößen berücksichtigen
Vor der Freigabe sollte geprüft werden:
- Größenbereich
- Farbauswahl in Übergrößen
- Damenmodell in großen Größen
- Ergänzungsmodell
- Ärmel- und Rückenlänge
- Passform über weiterer Kleidung
Eine Jacke, die nur bis XXL erhältlich ist, kann für größere Teams ungeeignet sein.
Softshelljacken im Fahrzeug testen
Eine Anprobe sollte nicht nur im Stehen stattfinden.
Geprüft werden sollte:
- Sitzposition
- Schulterbewegung
- Spannung am Rücken
- Jackenlänge
- Zugang zu Taschen
- Reißverschluss
- Kragen
- Wärmestau
Besonders lange oder stark gefütterte Jacken können beim Fahren unangenehm sein.
Welche Farben eignen sich für den Außendienst?
Geeignete Farben sind häufig:
- Navy
- Schwarz
- Anthrazit
- Dunkelgrau
- Dunkelgrün
- Royalblau
Diese Farben wirken:
- professionell
- ruhig
- vielseitig
- gut kombinierbar
Helle oder auffällige Farben können für technische Außendienste sinnvoll sein, ersetzen aber keine zertifizierte Warnschutzkleidung.
Firmenfarbe oder neutrale Grundfarbe?
Eine neutrale Jacke mit Firmenlogo ist häufig langfristig einfacher.
Vorteile:
- besser nachbestellbar
- leichter kombinierbar
- professioneller
- weniger modisch
- flexible Nutzung
Eine auffällige Firmenfarbe eignet sich besonders, wenn sie dauerhaft verfügbar und Bestandteil des Corporate Designs ist.
Firmenlogo auf der Brust
Für Außendienstjacken eignet sich meist ein kleines Brustlogo.
Vorteile:
- professionell
- dezent
- im Gespräch sichtbar
- gut mit Name und Funktion kombinierbar
Die linke Brust ist die häufigste Position.
Mitarbeitername auf der rechten Brust
Die rechte Brust eignet sich für:
- Vorname
- Vor- und Nachname
- Funktion
- Außendienst
- Service
- Projektleitung
- Standort
Eine kleine, klare Schrift wirkt meist professioneller als eine große Namenszeile.
Firmenlogo auf dem Rücken
Ein Rückenlogo ist sinnvoll bei:
- Servicetechnik
- Baustellenbesuchen
- Außeneinsätzen
- größeren Betriebsgeländen
- Veranstaltungen
Für klassischen Vertrieb kann ein großes Rückenlogo zu auffällig wirken.
Firmenlogo am Ärmel
Der Ärmel eignet sich für:
- Standort
- Geschäftsbereich
- Partnerlogo
- Abteilung
- kleines Symbol
Die Veredelung sollte dezent bleiben.
Stickerei auf Softshelljacken
Softshelljacken eignen sich häufig gut für Stickerei.
Besonders geeignet sind:
- Brustlogos
- Mitarbeiternamen
- Ärmelmotive
- kleine Rückenlogos
Vorteile:
- hochwertige Optik
- gute Haltbarkeit
- professionelle Wirkung
- plastische Darstellung
Zu beachten ist, dass Stickerei das Material durchdringt und funktionale Eigenschaften lokal beeinflussen kann.
Textildruck auf Softshelljacken
Textildruck eignet sich für:
- größere Rückenlogos
- längere Schriftzüge
- Websites
- Funktionen
- detailreiche Motive
Vor der Verarbeitung müssen geprüft werden:
- Oberflächenbeschichtung
- Elastizität
- Materialverträglichkeit
- Temperaturbeständigkeit
- Nähte
- Taschen
- Reißverschlüsse
Nicht jede Softshelloberfläche eignet sich gleich gut.
Stickerei und Textildruck kombinieren
Eine häufig sinnvolle Gestaltung für technische Außendienste ist:
- Brustlogo als Stickerei
- Mitarbeitername als Stickerei
- Rückenlogo mit Textildruck
- Geschäftsbereich am Ärmel
Für Vertrieb und Beratung reicht oft:
- kleines Brustlogo
- Name oder Funktion
- keine große Rückenveredelung
Logo-Größe und Position
Bei Softshelljacken müssen berücksichtigt werden:
- Brusttaschen
- Reißverschlüsse
- Teilungsnähte
- Kapuze
- Damen- und Herrenschnitt
- Futter
- Elastizität
Ein Logo sollte nicht zu weit außen sitzen und nicht über einer Naht verlaufen.
Waschbarkeit und Pflege
Softshelljacken benötigen eine angepasste Pflege.
Zu beachten sind:
- Herstellerangaben
- Waschtemperatur
- Reißverschlüsse schließen
- Klettverschlüsse schließen
- keinen ungeeigneten Weichspüler verwenden
- Imprägnierung bei Bedarf erneuern
- Trockner nur bei Freigabe
Textil und Veredelung müssen zur vorgesehenen Pflege passen.
Weichspüler und Softshell
Weichspüler kann je nach Material funktionale Eigenschaften beeinträchtigen.
Deshalb sollten die Pflegehinweise des Herstellers beachtet werden.
Mitarbeiter sollten eine klare Pflegeanleitung erhalten.
Wie viele Softshelljacken benötigt ein Außendienstmitarbeiter?
In vielen Fällen ist eine Softshelljacke pro Mitarbeiter ausreichend.
Eine zweite Jacke kann sinnvoll sein bei:
- täglicher Nutzung
- starker Verschmutzung
- häufigen Außeneinsätzen
- langen Reinigungszeiten
- mehreren Standorten
- intensiver Beanspruchung
Zusätzlich kann eine Winter- oder Regenjacke notwendig sein.
Reservebestand
Ein kleiner Reservebestand kann sinnvoll sein für:
- neue Mitarbeiter
- Größenwechsel
- Beschädigungen
- kurzfristige Einsätze
Da Softshelljacken teurer und sperriger als T-Shirts sind, sollte der Lagerbestand begrenzt bleiben.
Sinnvoll sind häufig:
- wenige Standardgrößen
- neutrale Modelle ohne Namen
- zentrale Lagerung
- schnelle Nachbestellmöglichkeit
Softshelljacken für neue Außendienstmitarbeiter
Ein Starterpaket kann enthalten:
- Poloshirts
- Half-Zip-Sweatshirt
- Fleecejacke
- Softshelljacke
- Winterjacke
Die Softshelljacke sollte erst nach einer Größenanprobe personalisiert werden.
Langfristige Nachbestellbarkeit
Für Außendienstkleidung ist eine einheitliche Optik besonders wichtig.
Zu dokumentieren sind:
- Hersteller
- Artikelnummer
- Modell
- Damen- oder Herrenvariante
- Farbe
- Größenbereich
- Logo-Datei
- Motivgröße
- Position
- Garn- oder Druckfarben
- frühere Auftragsnummer
Mode- oder Saisonmodelle sind häufig weniger geeignet.
Was tun, wenn das Modell nicht mehr verfügbar ist?
Ein Ersatzmodell sollte verglichen werden anhand von:
- Farbton
- Material
- Gewicht
- Passform
- Rückenlänge
- Kragen
- Taschen
- Reißverschlüsse
- Größenbereich
- Veredelungsfläche
- Nachbestellbarkeit
Ein physischer Mustervergleich ist empfehlenswert.
Softshelljacken für mehrere Standorte
Bei mehreren Niederlassungen sollten zentral festgelegt werden:
- zugelassenes Modell
- Damen- und Herrenvariante
- Farbe
- Logo-Position
- Mitarbeitername
- Standortkennzeichnung
- Nachbestellprozess
Eine neutrale Jacke ohne Standortangabe bleibt flexibler einsetzbar.
Häufige Fehler bei der Auswahl
Nur nach Optik auswählen
Die Jacke sieht gut aus, ist aber im Fahrzeug unbequem.
Zu stark tailliertes Modell
Die Bewegungsfreiheit fehlt.
Zu kurze Jacke
Der Rücken wird beim Sitzen oder Bücken frei.
Zu schwere Jacke
Mitarbeiter schwitzen im Fahrzeug und in Innenräumen.
Softshell mit Regenjacke verwechseln
Die Jacke hält längeren Regen nicht ausreichend ab.
Kapuze nicht berücksichtigen
Sie stört im Fahrzeug oder verdeckt das Rückenlogo.
Brusttasche bei der Veredelung übersehen
Das Logo sitzt ungünstig.
Größen nur im Stehen prüfen
Probleme beim Sitzen werden nicht erkannt.
Keine Unterbekleidung bei der Anprobe
Die Jacke passt später nicht über Sweatshirt oder Fleece.
Nur Unisexmodelle anbieten
Der Sitz ist im Kundenkontakt nicht für alle Mitarbeiter optimal.
Nachbestellbarkeit nicht prüfen
Neue Mitarbeiter erhalten später ein abweichendes Modell.
Zu große Rückenveredelung
Die Jacke wirkt zu werblich oder unruhig.
Pflegehinweise fehlen
Funktion und Optik leiden durch falsches Waschen.
Praxisbeispiel: Technischer Außendienst
Ein Unternehmen stattet 35 Servicetechniker aus.
Die Mitarbeiter arbeiten im Fahrzeug, beim Kunden und auf Betriebsgeländen.
Gewählt wird eine mittelschwere Softshelljacke mit:
- windabweisendem Material
- verlängertem Rücken
- zwei Seitentaschen
- Brusttasche
- hohem Kragen
- Größen bis 5XL
Veredelung:
- Firmenlogo als Stickerei auf der linken Brust
- Mitarbeitername auf der rechten Brust
- großes Rückenlogo mit Textildruck
Zusätzlich erhalten die Mitarbeiter eine Winterjacke für längere Außeneinsätze.
Praxisbeispiel: Vertrieb
Ein Vertriebsunternehmen benötigt Jacken für 25 Mitarbeiter.
Gewählt werden:
- leichte Softshelljacken
- Damen- und Herrenmodelle
- Navy als Grundfarbe
- körpernaher, aber bequemer Schnitt
- keine Kapuze
- kleines Brustlogo
- Name und Funktion
Auf ein Rückenlogo wird verzichtet.
Praxisbeispiel: Bau- und Projektleitung
Ein Bauunternehmen stattet Projektleiter und Bauleiter aus.
Gewählt wird eine robuste Softshelljacke mit:
- ausreichender Bewegungsfreiheit
- verlängertem Rücken
- abnehmbarer Kapuze
- funktionalen Taschen
- kleinem Brustlogo
- gut sichtbarem Rückenlogo
Auf Baustellen wird erforderliche Warnschutzkleidung zusätzlich getragen.
Praxisbeispiel: Immobilien- und Objektbetreuung
Ein Unternehmen stattet Objektbetreuer aus.
Die Mitarbeiter wechseln zwischen Fahrzeug, Außenanlage und Kundengespräch.
Gewählt werden:
- leichte bis mittelschwere Softshelljacken
- dezente Grundfarbe
- Damen- und Herrenmodelle
- kleines Brustlogo
- keine großen Rückenaufdrucke
- unauffällige Seitentaschen
Checkliste für die Auswahl
Tätigkeit
- überwiegend Vertrieb?
- technischer Außendienst?
- Baustellenbesuche?
- lange Fahrzeugzeiten?
- regelmäßiger Außenaufenthalt?
- Kundenkontakt?
Material
- windabweisend?
- wasserabweisend?
- atmungsaktiv?
- elastisch?
- ausreichend robust?
- zu schwer oder zu leicht?
Schnitt
- Damenmodell?
- Herrenmodell?
- Unisexmodell?
- ausreichende Rückenlänge?
- genügend Platz für weitere Schichten?
- im Sitzen bequem?
Ausstattung
- Kapuze?
- abnehmbare Kapuze?
- Seitentaschen?
- Brusttasche?
- Innentasche?
- Zwei-Wege-Reißverschluss?
Veredelung
- Brustlogo?
- Mitarbeitername?
- Rückenlogo?
- Ärmelmotiv?
- Stickerei?
- Textildruck?
- Taschen und Nähte berücksichtigt?
Pflege
- geeignete Waschtemperatur?
- Trockner geeignet?
- Pflegehinweise bekannt?
- Imprägnierung erforderlich?
- Veredelung pflegebeständig?
Organisation
- Größenanprobe?
- Übergrößen verfügbar?
- langfristige Nachbestellbarkeit?
- Reservebestand?
- mehrere Standorte?
- Artikelnummer dokumentiert?
Häufig gestellte Fragen
Welche Softshelljacken eignen sich am besten für den Außendienst?
Leichte bis mittelschwere, windabweisende und elastische Modelle mit gepflegter Optik, ausreichender Rückenlänge und passender Taschenaufteilung.
Ist Softshell wasserdicht?
Nicht automatisch. Viele Modelle sind wasserabweisend, aber nicht für längeren starken Regen ausgelegt.
Sollte eine Außendienstjacke eine Kapuze haben?
Für technische Außendienste kann sie sinnvoll sein. Für Vertrieb und Beratung wirkt ein Modell ohne Kapuze häufig gepflegter.
Sind Damen- und Herrenmodelle sinnvoll?
Ja, besonders bei regelmäßigem Kundenkontakt. Sie bieten häufig eine bessere Passform als reine Unisexmodelle.
Welche Farbe eignet sich?
Navy, Schwarz, Anthrazit und Dunkelgrau wirken professionell und lassen sich gut kombinieren.
Wie sollte die Jacke sitzen?
Körpernah, aber nicht eng. Sie sollte auch im Sitzen bequem sein und über einem Poloshirt oder leichten Sweatshirt passen.
Ist eine gefütterte Softshelljacke sinnvoll?
Für kalte Außeneinsätze ja. Bei viel Fahrzeugnutzung kann sie jedoch zu warm und zu voluminös sein.
Kann eine Softshelljacke bestickt werden?
Ja. Kleine Brustlogos, Namen und Ärmelmotive eignen sich häufig sehr gut für Stickerei.
Kann eine Softshelljacke bedruckt werden?
Ja, sofern Material und Beschichtung für den Textildruck geeignet sind.
Wo sollte das Firmenlogo sitzen?
Meist auf der linken Brust. Technische Außendienste können zusätzlich ein Rückenlogo erhalten.
Wie viele Softshelljacken benötigt ein Mitarbeiter?
Häufig reicht eine Jacke. Bei täglicher intensiver Nutzung kann eine zweite sinnvoll sein.
Sollte die Jacke im Fahrzeug getestet werden?
Ja. Sitzkomfort, Rückenlänge, Schulterbewegung und Reißverschluss sollten im Sitzen geprüft werden.
Ersetzt eine Softshelljacke Warnschutzkleidung?
Nein. Eine normale Softshelljacke ersetzt keine vorgeschriebene Warn- oder Schutzkleidung.
Was ist bei der Pflege wichtig?
Herstellerangaben beachten, Reißverschlüsse schließen und ungeeigneten Weichspüler vermeiden.
Fazit
Geeignete Softshelljacken für den Außendienst müssen professionell aussehen, bequem im Fahrzeug sitzen und bei kurzen oder regelmäßigen Außeneinsätzen ausreichend Schutz bieten.
Für Vertrieb und Beratung eignen sich leichte, schlicht gestaltete Modelle ohne Kapuze und mit kleinem Brustlogo. Technische Außendienstmitarbeiter profitieren häufig von robusteren Softshelljacken mit verlängertem Rücken, funktionalen Taschen und zusätzlicher Rückenkennzeichnung.
Besonders wichtig sind:
- angenehme Passform
- gute Bewegungsfreiheit
- ausreichende Rückenlänge
- windabweisendes Material
- bedarfsgerechte Wasserabweisung
- passende Damen- und Herrenmodelle
- verlässlicher Größenbereich
- langfristige Nachbestellbarkeit
- professionelle Logo-Platzierung
Für Brustlogos, Namen und Funktionen eignet sich häufig Stickerei. Größere Rückenlogos und längere Schriftzüge können mit Textildruck umgesetzt werden, sofern das Material dafür geeignet ist.
Eine Musteranprobe sollte nicht nur im Stehen, sondern auch im Fahrzeug und über der später üblichen Unterbekleidung erfolgen. So lässt sich zuverlässig feststellen, ob die Softshelljacke den tatsächlichen Anforderungen des Außendienstes entspricht.