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Ratgeber

Wenn Sie an der Gestaltung von Corporate Fashion für Ihre Firma interessiert sind

28. Juli 2026

Corporate Fashion bestellen – die Checkliste für eine passende Firmenkollektion

Corporate Fashion sollte nicht allein nach Farbe, Preis oder persönlichem Geschmack ausgewählt werden. Damit Mitarbeiterkleidung professionell aussieht, gerne getragen wird und langfristig nachbestellt werden kann, müssen vor der Bestellung mehrere Entscheidungen getroffen werden.

Welche Textilien werden für welche Abteilungen benötigt? Soll das Firmenlogo gestickt oder gedruckt werden? Wie werden Damen-, Herren- und Unisexgrößen berücksichtigt? Sind die Artikel auch in Zukunft verfügbar? Und welche Angaben benötigt der Textilveredler für ein zuverlässiges Angebot?

Diese Checkliste hilft Unternehmen dabei, ihre Anforderungen vollständig zusammenzustellen und typische Fehlbestellungen zu vermeiden. Gleichzeitig schafft sie die Grundlage für ein konkretes Angebot von Printex24.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Einsatzbereiche vor der Produktauswahl festlegen
  • nicht jede Abteilung benötigt dieselben Textilien
  • Mitarbeiter frühzeitig nach Größen und Passformen fragen
  • Logo, Positionen und Farben verbindlich definieren
  • Stickerei und Textildruck gezielt kombinieren
  • langlebige und nachbestellbare Produktserien bevorzugen
  • Musterteile vor größeren Bestellungen prüfen
  • Namen und Funktionen in einer kontrollierten Liste übermitteln
  • nicht nur den Stückpreis, sondern die Nutzungsdauer bewerten
  • alle Angaben vollständig für ein belastbares Angebot zusammenstellen

Warum eine Checkliste vor der Bestellung wichtig ist

Viele Probleme bei Firmenkleidung entstehen nicht während der Produktion, sondern bereits bei der Vorbereitung.

Typische Ursachen sind:

  • ungenaue Größenangaben
  • ungeeignete Textilien
  • fehlende Damen- oder Herrenmodelle
  • zu kleine Logos
  • falsche Veredelungspositionen
  • nicht abgestimmte Farben
  • uneinheitliche Personalisierungen
  • nicht nachbestellbare Artikel
  • unvollständige Stücklisten
  • kurzfristige Änderungen nach Produktionsbeginn

Je genauer die Bestellung vorbereitet ist, desto zuverlässiger können Kosten, Lieferumfang und technische Umsetzung geplant werden.

1. Welche Mitarbeiter sollen ausgestattet werden?

Zunächst sollte festgelegt werden, für welche Mitarbeitergruppen die Corporate Fashion bestimmt ist.

Mögliche Gruppen sind:

  • Büro
  • Empfang
  • Verkauf
  • Außendienst
  • Handwerk
  • Montage
  • Produktion
  • Lager
  • Logistik
  • Gastronomie
  • Messepersonal
  • Führungskräfte
  • Auszubildende
  • neue Mitarbeiter

Eine pauschale Kollektion für alle Bereiche ist nicht immer sinnvoll. Arbeitsumgebung, Kundenkontakt und körperliche Belastung unterscheiden sich teilweise erheblich.

2. Für welchen Einsatz wird die Kleidung benötigt?

Der geplante Einsatz entscheidet über Material, Schnitt und Veredelung.

Tägliche Mitarbeiterkleidung

Hier stehen im Vordergrund:

  • Tragekomfort
  • Haltbarkeit
  • Waschbarkeit
  • Nachbestellbarkeit
  • passende Wechselgarnituren

Kundentermine und Außendienst

Wichtig sind:

  • gepflegte Optik
  • gute Passform
  • dezentes Branding
  • knitterarme Materialien
  • kombinierbare Farben

Messen und Veranstaltungen

Hier zählen:

  • einheitlicher Auftritt
  • schnelle Erkennbarkeit
  • angenehmes Tragegefühl
  • repräsentative Wirkung
  • ausreichende Bewegungsfreiheit

Handwerk und Produktion

Benötigt werden häufig:

  • robuste Materialien
  • funktionale Schnitte
  • Bewegungsfreiheit
  • Taschen
  • wettergeeignete Kleidung
  • gute Sichtbarkeit des Firmenlogos

3. Welche Textilien gehören in die Kollektion?

Eine Firmenkollektion sollte übersichtlich bleiben und dennoch alle wichtigen Einsatzbereiche abdecken.

Eine mögliche Grundausstattung besteht aus:

  • T-Shirts
  • Poloshirts
  • Sweatshirts oder Hoodies
  • Softshelljacken
  • Fleecejacken
  • Westen
  • Winterjacken

Für repräsentative Bereiche können ergänzt werden:

  • Hemden
  • Blusen
  • Strickjacken
  • leichte Businessjacken

Für besondere Tätigkeiten kommen infrage:

  • Schürzen
  • Funktionsshirts
  • Warnschutzkleidung
  • Arbeitsjacken
  • Caps und Mützen

Nicht zu viele Artikel gleichzeitig auswählen

Eine zu große Kollektion erschwert:

  • Größenverwaltung
  • Lagerhaltung
  • Ausgabe
  • Nachbestellung
  • einheitliche Farbwirkung
  • Kostenkontrolle

Oft ist es sinnvoller, zunächst mit wenigen Kernartikeln zu beginnen und diese später gezielt zu ergänzen.

4. Welche Eigenschaften müssen die Textilien erfüllen?

Vor der Auswahl sollten die wichtigsten Anforderungen schriftlich festgehalten werden.

Mögliche Kriterien sind:

  • hoher Baumwollanteil
  • pflegeleichtes Mischgewebe
  • schnelltrocknendes Material
  • Stretch
  • robuste Stoffqualität
  • atmungsaktive Eigenschaften
  • wetterabweisende Oberfläche
  • große Größenauswahl
  • Damen-, Herren- und Unisexmodelle
  • langfristige Lieferbarkeit
  • Bio-Baumwolle oder Recyclinganteil

Nicht jedes Material eignet sich für jeden Einsatz. Ein sehr leichtes T-Shirt kann für eine Messe angenehm sein, aber für körperlich anspruchsvolle Arbeit zu wenig belastbar.

5. Welche Schnitte und Passformen werden benötigt?

Corporate Fashion wird nur dann regelmäßig getragen, wenn sie gut sitzt.

Zu berücksichtigen sind:

  • Damenpassformen
  • Herrenpassformen
  • Unisexmodelle
  • große Größen
  • körpernahe Schnitte
  • klassische Schnitte
  • unterschiedliche Körperlängen
  • Kindergrößen bei Familien- oder Eventkollektionen

Eine einzige Passform für alle Mitarbeiter kann zu geringer Akzeptanz und unnötigen Nachbestellungen führen.

Muster und Größenanprobe einplanen

Vor einer umfangreichen Bestellung empfiehlt sich eine Anprobe mit Musterteilen.

Dabei können geprüft werden:

  • tatsächliche Passform
  • Ärmellänge
  • Körperlänge
  • Materialgefühl
  • Bewegungsfreiheit
  • Größenunterschiede zwischen Modellen
  • Wirkung der Textilfarbe

Größenbezeichnungen fallen je nach Hersteller und Produktserie unterschiedlich aus. Eine Größe L ist nicht bei jedem Modell identisch.

6. Welche Farben passen zur Corporate Identity?

Die Textilfarbe sollte mit dem Firmenlogo harmonieren und zum Einsatzbereich passen.

Mögliche Lösungen sind:

  • Textil in der Hauptfarbe des Unternehmens
  • neutrale Kleidung mit farbigem Logo
  • dunkle Arbeitskleidung mit kontrastreichem Aufdruck
  • helle Businesskleidung mit dezenter Stickerei
  • unterschiedliche Abteilungsfarben mit einheitlichem Logo

Sichtbarkeit oder dezentes Branding?

Die gewünschte Wirkung sollte vor der Bestellung geklärt werden.

Hohe Sichtbarkeit

Geeignet für:

  • Handwerk
  • Baustellen
  • Lieferdienste
  • Veranstaltungen
  • Logistik
  • größere Rückenlogos

Dezente Markenwirkung

Geeignet für:

  • Büro
  • Empfang
  • Außendienst
  • Beratung
  • Hotellerie
  • Führungskräfte

Ein Logo mit geringem Kontrast kann hochwertig wirken, ist aber aus größerer Entfernung weniger gut erkennbar.

7. Welche Logovariante soll verwendet werden?

Viele Unternehmen besitzen mehrere Versionen ihres Logos.

Dazu gehören:

  • vollständige Wort-Bild-Marke
  • reine Bildmarke
  • einfarbige Version
  • Version mit Slogan
  • Version ohne Unterzeile
  • helle und dunkle Variante

Nicht jede Version eignet sich für jede Position.

Ein kleines Brustlogo benötigt häufig eine vereinfachte Variante. Sehr kleine Unterzeilen oder feine Farbverläufe können in Stickerei nicht immer lesbar umgesetzt werden.

Benötigte Logodateien

Besonders geeignet sind:

  • PDF
  • EPS
  • AI
  • SVG

Hochauflösende PNG-Dateien können ebenfalls geprüft werden.

Kleine Internetgrafiken, Screenshots oder unscharfe JPG-Dateien sind häufig nicht ausreichend.

8. Wo soll das Firmenlogo angebracht werden?

Die Logoposition beeinflusst Sichtbarkeit, Kosten und Wirkung.

Linke Brustseite

Geeignet für:

  • Firmenlogo
  • Vereinslogo
  • Markenname

Rechte Brustseite

Geeignet für:

  • Mitarbeitername
  • Funktion
  • Abteilung

Rücken

Geeignet für:

  • großes Firmenlogo
  • Firmenname
  • Leistungsbereich
  • Internetadresse
  • gut sichtbare Teamkennzeichnung

Ärmel

Geeignet für:

  • Partnerlogo
  • Standort
  • Abteilung
  • kleines Zusatzsymbol

Nacken

Geeignet für:

  • kleines Firmenlogo
  • Internetadresse
  • dezente Markenkennzeichnung

Weniger Positionen wirken häufig professioneller

Nicht jede verfügbare Fläche sollte bedruckt oder bestickt werden.

Eine klare Kombination kann beispielsweise sein:

  • Logo auf der linken Brust
  • Name auf der rechten Brust
  • Firmenname auf dem Rücken

Zu viele Logos, Texte und Kontaktdaten können die Kleidung unruhig wirken lassen.

9. Soll das Firmenlogo gestickt oder gedruckt werden?

Die Wahl hängt von Motiv, Textil, Größe und Stückzahl ab.

Stickerei

Stickerei eignet sich besonders für:

  • kleine Brustlogos
  • Namen
  • Funktionen
  • Poloshirts
  • Hemden und Blusen
  • Jacken
  • Westen
  • Caps

Vorteile

  • hochwertige Optik
  • plastische Oberfläche
  • lange Haltbarkeit
  • kein Abblättern
  • professionelle Wirkung

Sehr große und dicht gefüllte Motive können schwer und steif werden.

DTF-Druck

DTF-Druck eignet sich besonders für:

  • mehrfarbige Logos
  • kleine und mittlere Bestellmengen
  • Farbverläufe
  • feine Details
  • große Rückenlogos
  • individuelle Beschriftungen
  • unterschiedliche Motive innerhalb eines Auftrags

Siebdruck

Siebdruck eignet sich häufig für:

  • größere identische Auflagen
  • T-Shirts
  • Sweatshirts
  • Hoodies
  • Eventkleidung
  • klare Firmenmotive

Die Einrichtung lohnt sich vor allem, wenn viele Textilien dasselbe Motiv erhalten.

Transferdruck

Transferverfahren eignen sich unter anderem für:

  • Mitarbeiternamen
  • Funktionen
  • Nummern
  • kleinere Serien
  • Funktionsbekleidung
  • wechselnde Beschriftungen

Verfahren kombinieren

Eine Firmenkollektion muss nicht vollständig mit nur einem Verfahren veredelt werden.

Ein bewährtes Beispiel:

  • Brustlogo gestickt
  • Mitarbeitername gestickt
  • großes Rückenlogo mit DTF-Druck
  • Funktionsbezeichnung als Transferdruck

So wird jede Position technisch passend umgesetzt.

10. Werden Namen, Funktionen oder Abteilungen benötigt?

Personalisierungen können die Zuordnung erleichtern und die Wertigkeit der Kleidung erhöhen.

Mögliche Angaben sind:

  • Vorname
  • Nachname
  • Funktion
  • Abteilung
  • Standort
  • Team
  • Qualifikation
  • Personalnummer

Personalisierungsliste sorgfältig vorbereiten

Die Liste sollte mindestens enthalten:

MitarbeiterArtikelGrößeFarbeName auf TextilFunktion
Max MustermannPoloshirtLNavyMaxService
Anna BeispielSoftshelljackeMSchwarzAnnaProjektleitung

Vor der Freigabe müssen alle Schreibweisen kontrolliert werden. Personalisierte Artikel lassen sich nach der Produktion nicht ohne Weiteres ändern.

11. Welche Stückzahl wird tatsächlich benötigt?

Die Bestellmenge sollte sich an Mitarbeiterzahl, Waschzyklus und Nutzung orientieren.

Zu berücksichtigen sind:

  • Anzahl der Mitarbeiter
  • benötigte Wechselgarnituren
  • saisonale Kleidung
  • geplante Neueinstellungen
  • Ersatzbedarf
  • Reservemengen
  • Musterartikel
  • unterschiedliche Abteilungen

Überbestände vermeiden

Zu große Lagerbestände können problematisch werden, wenn:

  • Mitarbeiter das Unternehmen verlassen
  • Größen nicht passen
  • das Firmenlogo verändert wird
  • ein Modell ausläuft
  • Abteilungen umbenannt werden
  • die Kleidung nicht angenommen wird

Kleinere Erstbestellungen mit geplanter Nachbestellung können wirtschaftlicher sein als ein übermäßig großer Vorrat.

12. Ist das Textil langfristig nachbestellbar?

Nachbestellbarkeit ist für Firmenkollektionen besonders wichtig.

Neue Mitarbeiter benötigen passende Kleidung. Bestehende Artikel müssen nach Verschleiß ersetzt werden.

Vor der Auswahl sollte geprüft werden:

  • Ist die Serie langfristig angelegt?
  • Gibt es ausreichend Farben?
  • Sind Damen- und Herrenmodelle verfügbar?
  • Reicht das Größenspektrum?
  • Können Artikel später ergänzt werden?
  • Bleiben Farbe und Schnitt voraussichtlich stabil?

Kurzlebige Modeartikel eignen sich eher für Aktionen oder Merchandise als für eine dauerhafte Grundausstattung.

13. Werden besondere Wasch- oder Pflegeeigenschaften benötigt?

Je nach Branche können hohe Waschtemperaturen oder industrielle Reinigungsverfahren erforderlich sein.

Zu prüfen sind:

  • maximale Waschtemperatur
  • Trocknereignung
  • Industriewäscheeignung
  • Farbechtheit
  • Formstabilität
  • Beständigkeit der Veredelung
  • Hygieneanforderungen

Nicht jedes Textil und nicht jede Veredelung ist automatisch für hohe Waschtemperaturen oder Industriewäsche geeignet.

14. Gibt es Schutz- oder Sicherheitsanforderungen?

Bei bestimmten Tätigkeiten reicht normale Firmenkleidung nicht aus.

Mögliche Anforderungen sind:

  • Warnschutz
  • Wetterschutz
  • UV-Schutz
  • Flammschutz
  • elektrostatische Eigenschaften
  • Schnittschutz
  • chemischer Schutz
  • besondere Hygienevorgaben

Die Veredelung darf die Schutzwirkung nicht unzulässig beeinträchtigen.

Bei zertifizierter Schutzkleidung müssen insbesondere Logoabmessungen, Veredelungsflächen und Herstellerangaben geprüft werden.

15. Welche Angaben werden für ein Angebot benötigt?

Je vollständiger die Anfrage ist, desto genauer kann ein Angebot erstellt werden.

Idealerweise enthält sie:

  • gewünschte Textilarten
  • Stückzahl pro Artikel
  • Größenverteilung
  • Textilfarben
  • Logo als Datei
  • gewünschte Veredelungspositionen
  • ungefähre Motivgrößen
  • Anzahl der Logos
  • Personalisierungsliste
  • gewünschter Einsatzbereich
  • besondere Materialanforderungen
  • gewünschter Liefertermin

Beispiel für eine vollständige Anfrage

Ein Unternehmen benötigt:

  • 50 Poloshirts in Navy
  • 30 Herrenmodelle und 20 Damenmodelle
  • Größen S bis 3XL
  • Firmenlogo links auf der Brust
  • Mitarbeiternamen rechts auf der Brust
  • Logo und Name als Stickerei
  • Einsatz im Außendienst
  • langfristige Nachbestellung gewünscht

Mit diesen Angaben kann deutlich gezielter beraten und kalkuliert werden als mit der allgemeinen Anfrage „Was kosten Poloshirts mit Logo?“.

16. Welche Kostenbestandteile entstehen?

Die Gesamtkosten einer Corporate-Fashion-Bestellung setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen.

Dazu gehören:

  • Textilpreis
  • Stückzahl
  • Veredelungsverfahren
  • Motivgröße
  • Zahl der Positionen
  • Stickdatei oder Datenaufbereitung
  • Personalisierungen
  • Verpackung
  • Versand
  • mögliche Musterteile

Ein Angebot sollte daher immer anhand der konkreten Bestellung erstellt werden.

Nicht nur den niedrigsten Preis vergleichen

Beim Preisvergleich sollten Unternehmen darauf achten, ob Angebote denselben Leistungsumfang enthalten.

Zu prüfen sind:

  • identisches Textilmodell
  • gleiche Materialqualität
  • gleiche Motivgröße
  • gleiche Anzahl an Positionen
  • Stickerei oder Druck
  • Personalisierungen
  • Datenkosten
  • Versand
  • Qualitätskontrolle

Ein scheinbar günstigeres Angebot kann einen deutlich geringeren Leistungsumfang enthalten.

17. Ist ein Muster vor der Serienbestellung sinnvoll?

Ein Muster kann besonders bei umfangreichen oder langfristigen Kollektionen sinnvoll sein.

Geprüft werden können:

  • Textilfarbe
  • Passform
  • Logoabmessung
  • Position
  • Garnfarbe
  • Druckwirkung
  • Lesbarkeit
  • Gesamteindruck

Das Muster sollte von den verantwortlichen Personen geprüft und anschließend verbindlich freigegeben werden.

18. Wie wird die Kleidung im Unternehmen eingeführt?

Die neue Firmenkollektion sollte nicht unangekündigt verteilt werden.

Eine gute Einführung erklärt:

  • warum die Kleidung eingeführt wird
  • wann sie getragen werden soll
  • welche Varianten verfügbar sind
  • wie Größen getauscht werden können
  • wie Nachbestellungen erfolgen
  • wie die Kleidung gepflegt wird
  • welche Teile verpflichtend oder freiwillig sind

Mitarbeiterakzeptanz erhöhen

Die Akzeptanz steigt häufig, wenn Mitarbeiter:

  • frühzeitig informiert werden
  • Muster anprobieren können
  • zwischen passenden Modellen wählen dürfen
  • den Nutzen verstehen
  • hochwertige Kleidung erhalten
  • eine klare Regelung zur Ausgabe kennen

Corporate Fashion sollte nicht nur aus Sicht des Marketings, sondern auch aus Sicht der Träger geplant werden.

19. Wie werden spätere Nachbestellungen organisiert?

Vor der ersten Bestellung sollte bereits festgelegt werden, wie Ergänzungen erfolgen.

Mögliche Abläufe:

  • feste Sammelbestellung pro Quartal
  • Nachbestellung bei Neueinstellung
  • definierter Ansprechpartner
  • zentrale Größenliste
  • gespeicherte Stick- und Druckdaten
  • festgelegte Artikelnummern
  • dokumentierte Positionen und Motivgrößen

Ein strukturierter Ablauf spart langfristig Zeit und verhindert Abweichungen.

20. Welche Fehler sollten unbedingt vermieden werden?

Ohne Größenabfrage bestellen

Geschätzte Größen führen häufig zu unnötigen Fehlbestellungen.

Zu viele Modelle auswählen

Eine übergroße Kollektion erschwert Verwaltung und Nachbestellung.

Logo zu klein oder zu detailliert planen

Feine Unterzeilen können unleserlich werden.

Nur auf den Stückpreis achten

Schlechte Passform und geringe Haltbarkeit verursachen zusätzliche Kosten.

Nachbestellbarkeit ignorieren

Auslaufende Produkte verhindern eine langfristig einheitliche Ausstattung.

Große Rückenlogos sticken

Dichte Stickereien können schwer und unangenehm werden.

Schutzkleidung ungeprüft veredeln

Die Schutzwirkung und Zertifizierung dürfen nicht beeinträchtigt werden.

Personalisierungen nicht kontrollieren

Falsch geschriebene Namen lassen sich nach der Produktion kaum korrigieren.

Mitarbeiter nicht einbeziehen

Kleidung, die nicht passt oder nicht akzeptiert wird, erfüllt ihren Zweck nicht.

Entscheidungshilfe: Welche Veredelung passt?

AnforderungHäufig passende Lösung
Hochwertiges BrustlogoStickerei
MitarbeiternameStickerei oder DTF-Druck
Großes RückenlogoDTF-Druck oder Siebdruck
Mehrfarbiges Motiv in kleiner AuflageDTF-Druck
Große identische SerieSiebdruck
Klare einfarbige FunktionFlexdruck
Caps mit FirmenlogoStickerei
Feines Hemd oder Blusekleine, angepasste Stickerei
Funktionsshirtgeeigneter Transfer oder Sublimation

Kompakte Bestellcheckliste

Vor der Anfrage sollten folgende Punkte geklärt sein:

  • Welche Mitarbeitergruppen werden ausgestattet?
  • Für welche Tätigkeiten wird die Kleidung benötigt?
  • Welche Textilien werden gewünscht?
  • Welche Farben passen zum Unternehmen?
  • Welche Passformen und Größen werden benötigt?
  • Welche Logovariante soll verwendet werden?
  • Wo soll das Logo angebracht werden?
  • Soll gestickt oder gedruckt werden?
  • Werden Namen oder Funktionen ergänzt?
  • Wie viele Artikel werden pro Größe benötigt?
  • Muss die Kleidung besonderen Waschbedingungen standhalten?
  • Gibt es Schutzanforderungen?
  • Ist langfristige Nachbestellung wichtig?
  • Wird ein Muster benötigt?
  • Bis wann wird die Kleidung gebraucht?

Corporate Fashion bei Printex24 anfragen

Eine professionelle Firmenkollektion beginnt mit einer vollständigen Planung. Je genauer Einsatzbereich, Produkte, Größen und Veredelungen festgelegt sind, desto zuverlässiger lässt sich die Bestellung umsetzen.

Printex24 unterstützt Unternehmen bei:

  • Auswahl geeigneter Textilien
  • Zusammenstellung übersichtlicher Firmenkollektionen
  • Abstimmung unterschiedlicher Passformen
  • Prüfung von Firmenlogos
  • hochwertiger Stickerei
  • DTF-Druck
  • Siebdruck
  • Transferdruck
  • Personalisierung mit Namen und Funktionen
  • langfristigen Nachbestellungen

Übermitteln Sie uns Ihr Firmenlogo sowie Angaben zu Mitarbeiterzahl, gewünschten Textilien, Farben, Größen und Veredelungspositionen. Auf dieser Grundlage prüfen wir die passende Umsetzung und erstellen ein individuelles Angebot.

Jetzt Corporate Fashion anfragen und eine Firmenkollektion bestellen, die zu Ihrer Marke, Ihren Mitarbeitern und dem täglichen Einsatz passt.

Autor

Dieser Fachbeitrag wurde von Klaus Unterseer, Inhaber von Printex24 – Stickerei & Textildruck, erstellt und fachlich geprüft.

Klaus Unterseer verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Stickerei, Textildruck sowie Firmen- und Vereinskleidung.

Autor: Klaus Unterseer
Unternehmen: Printex24 – Stickerei & Textildruck
Fachgebiete: Corporate-Fashion-Bestellung, Firmenkollektionen, Stickerei, DTF-Druck und Mitarbeiterbekleidung
Stand: Juli 2026